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DE817589C - Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger - Google Patents

Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

Info

Publication number
DE817589C
DE817589C DEP7645A DEP0007645A DE817589C DE 817589 C DE817589 C DE 817589C DE P7645 A DEP7645 A DE P7645A DE P0007645 A DEP0007645 A DE P0007645A DE 817589 C DE817589 C DE 817589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sod
laying device
laying
chain
peat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP7645A
Other languages
English (en)
Inventor
Gebhard Strenge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP7645A priority Critical patent/DE817589C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817589C publication Critical patent/DE817589C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Sodenablegevorrichtung für Torfbagger Die Erfindung bezieht sich auf eine Sodenablegevorrichtung für Torfbagger. Bei diesen ist es bekannt, bei den längs des abzugrabenden Torfgrabens fahrbaren Baggern quer zur Fahrtrichtung ein Sodenablegeband vorzusehen. Der Torf wird hierbei vom Bagger auf ein Förderband gebracht, gelangt von diesem in eine Torfpresse, worauf der Torfstrang in Soden abgeteilt und diese auf ein quer zur Fahrtrichtung verlaufendes Sodenablegeband gebracht werden, das zeitweise entleert wird. Bisher wurde zur Führung des Sodenablegebandes ein langes, schweres Gestell verwandt, das an vielen Stellen durch Raupenbänder o. dgl. unterstützt war. Die Ablegung der Soden erfolgte durch Abklappen der Sodenablegeplatte. Demgegenüber macht es sich die Erfindung zur Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der eine möglichst einfache Führung der Sodenablegeplatten bzw. des diese tragenden endlosen Zugorgans erzielt wird. Ferner soll die Führungsvorrichtung für die Sodenablegeplatten möglichst vereinfacht und gewichtsleicht werden und dadurch beim Vorwärtsfahren des Fahrgestells auch ein Ausschlagen der ziemlich langen Sodenablegevorrichtung verhütet werden. Ferner soll eine möglichst vereinfachte Einrichtung zum Abschieben der Soden von den Sodenablegeplatten geschaffen werden. Die Erfindung besteht darin, daB zur Führung des die Sodenablegeplatten tragenden endlosen Zugorgans, insbesondere der umlaufenden Kette, ein der Länge der Ablegevorrichtung angepaBtes frei tragendes Rohr als Träger dient, das am freien Ende und gegebenenfalls mehrmals seiner Länge nach abgestützt und an dem Baggergestell lose bzw. mit Spiel gehalten ist.
  • Auch die besondere Ausbildung der Führung der Sodenablegeplatten sowie die Anwendung einer seitlich bewegbaren Ablegeschiene ist neu und vorteilhaft. Durch die Erfindung wird insbesondere eine sehr vereinfachte billige Bauart erreicht, bei der erhebliche Eisenersparnis erzielt wird, da ein mindestens 2o oder mehr Meter langes kompliziertes Eisenkonstruktionsgestell zur Führung der Sodenablegekette durch die Anwendung eines frei tragenden Rohres, Gittermast o. dgl., nicht erforderlich ist. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Rückansicht des Torfbaggers mit der Sodenablegevorrichtung, schematisch veranschaulicht, Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. i, Abb. 3 im vergrößerten Maßstabe eine Aufsicht auf das eine Ende der Sodenablegevorrichtung, Abb. 4 in größerem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 1-1 der Abb. i in Richtung der Pfeile gesehen. Der mit der Eimerkette i versehene, auf Raupenbändern laufende Torfbagger 2 bekannter Ausführung besitzt die Torfpresse 3. Diese ist mit einer Sodenteilvorrichtung bekannter Ausführung versehen und schiebt die Soden auf die Sodenablegeplatten 4 einer Kette 5, welche die Sodenablegevorrichtung bildet.
  • Zur Führung des die Sodenablegeplatten 4 tragenden endlosen Zugorgans, insbesondere der umlaufenden Kette 5, dient ein der Länge der Ablegevorrichtung angepaßtes frei tragendes Rohr 6. Dieses Rohr dient zugleich als Lager der um waagerechte Achsen drehbaren Kettenrollen 7, 8 und ist am freien Ende, gegebenenfalls auch noch mehrmals seiner Länge nach, durch Stützen 9 abgestützt. Am Baggergestell 2 ist das eine Ende des Rohres lose bzw. mit Spiel zwischen Halteschienen io geführt bzw. gehalten.
  • Die Sodenablegekette 5 ist über und unter dem Rohr der Länge nach geführt, wie beispielsweise im Querschnitt nach Abb. 4 gezeigt, wobei die Führung durch die Sodenablegeplatten 4 bewirkt ist, die gelenkig an der Kette angebracht sind. Die Führung erfolgt dadurch, daß die Sodenablegeplatten auf Winkelschienen i i Anlage finden bzw. in der Querrichtung durch die seitlich angebrachten Führungsschienen 12 geführt sind. Längs des frei tragenden Rohres 6 ist oberhalb der Ablegeplatten eine seitlich bewegbare Ablegeschiene 13 vorgesehen. Hierzu kann beispielsweise ein U-Profileisen dienen, das an mehreren schrägliegenden Hebeln 14 angelenkt ist.
  • Zwecks Ablegens der Soden auf das Trockenfeld ist nahe dem Ende des Tragrohres "ein Anschlagliebel 15 vorgesehen, der durch Ansätze 16 der Ablegevorrichtung, insbesondere der Kette, nach jeweiliger Füllung eines Längsstranges der Ablege-
    vorrichtung, mitgenommen wird, so daß dadurch
    quer zur Sodenablegevorrichtung eine Verschiebung
    der Ablegeschiene 13 bewirkt wird. Es genügen
    zwei Ansätze 16 der Kette, die etwa in der Länge
    des Tragrohres voneinander entfernt sind, so daß
    immer dann, wenn die Ablegeplatten oberhalb des
    Rohres auf dessen ganze Länge mit Soden belegt
    sind, eine Querverschiebung der Ablegeschiene
    stattfindet, und sämtliche Soden auf einmal von den
    Sodenablegeplatten abgestreift werden.
    Die Ablegeschiene steht unter Federwirkung.
    Beispielsweise können an den Hebeln Federn an-
    gelenkt sein, wie in Abb. 4 gezeigt, die die Schiene
    immer wieder in ihre Ruhelage zurückführen.
    An Stelle des Rohres könnte gegebenenfalls auch
    ein Gittermast, Holzträger o. dgl. Atiwendungfinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sodenablegevorrichtung für Torfbagger, bei dem das Sodenablegeband quer zur Bagger- richtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des die Sodenablegeplatten tragenden endlosen Zugorgans, insbesondere der umlaufenden Kette, ein der Länge der Ab- legevorrichtung angepaßtes frei tragendes Rohr, Gittermast o. dgl. als Träger dient, das am freien Ende und gegebenenfalls mehrmals seiner Länge nach abgestützt und an dem Baggergestell lose bzw. mit Spiel gehalten ist. 2. Sodenablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sodenablege- kette über und unter dem Rohr der Länge nach geführt ist, wobei die Führung durch die Soden- ablegeplatten bewirkt wird, die auf Winkel- schienen Anlage finden. 3. Sodenablegevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Rohres (6) oberhalb der Ablegeplatten (14) eine seitlich bewegbare Ablegeschiene (13) vorge- sehen ist, die durch Ansätze (16) der Ablege- vorrichtung, beispielsweise Kette bzw. die daran angebrachten Ablegeplatten nach jeweiliger Fül- lung eines Längsstranges der Ablegevorrichtung betätigt wird und die Soden seitlich abschiebt. 4. Sodenablegevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablege- schiene (13), beispielsweise U-Profileisen, an schrägliegenden Hebeln (14, i5) angelenkt ist und bei Mitnahme durch !\nsätze (16) des um- laufenden Organs quer zur Längsrichtung der Ablegekette verschoben wird. Angezogene Druckschriften: Prospekte der Fa. Orenstein & Koppel A. G., Berlin SW 61, über Spezialtorfbagger System 0 & K-Strenge.
DEP7645A 1948-10-02 1948-10-02 Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger Expired DE817589C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP7645A DE817589C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

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DEP7645A DE817589C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817589C true DE817589C (de) 1951-10-18

Family

ID=7361292

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DEP7645A Expired DE817589C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

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DE (1) DE817589C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208288B (de) * 1963-02-06 1966-01-05 Anton Snijders Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208288B (de) * 1963-02-06 1966-01-05 Anton Snijders Sodenablegevorrichtung fuer Torfbagger

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