[go: up one dir, main page]

DE817286C - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben

Info

Publication number
DE817286C
DE817286C DEP6710A DEP0006710A DE817286C DE 817286 C DE817286 C DE 817286C DE P6710 A DEP6710 A DE P6710A DE P0006710 A DEP0006710 A DE P0006710A DE 817286 C DE817286 C DE 817286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
cap
punch
adjusting nut
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP6710A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Rueter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP6710A priority Critical patent/DE817286C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817286C publication Critical patent/DE817286C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/0213Assembling devices for pivoting caps upwardly
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/52Extensible units located above or below standard props
    • E21D15/526Extensible units located above or below standard props for step-by-step extension of the prop
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/58Devices for setting props or chocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben Bekanntlich hat im Grubenbetrieb für die Stützung des Hangenden in Abbaubetrieben der Stahlausbau, dessen Vorzüge allgemein bekannt sind und heute auch allseitig anerkannt werden, insbesondere in der flacheren Lagerung den früher üblichen Holzausbau aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit immer mehr und nahezu ganz verdrängt. Dabei führten die an den Stahlausbau gestellten Anforderungen im Laufe der Jahre zu immer stärkeren Stempelprofilen, womit zwangsläufig auch die von den Stempeln getragenen Schaleisen, die sog. Stahlkappen, Schritt halten mußten und eine entsprechende Verstärkung erfuhren. Stempel und Stahlkappen nahmen daher, zumal wenn es sich um den Ausbau mächtiger Flöze handelt beträchtliche Gewichte an, die das Ausbauen begreiflicherweise äußerst schwierig und zeitraubend gestalten. Das Einbringen schwerer Ausbaue bedeutet daher eine starke Belastung der Hauer und kann nicht mehr von einem Mann allein bewältigt werden. Die durch die hohen Gewichte hervorgerufene umständliche Handhabung der Ausbauteile ist auch sehr häufig die Ursache von Verletzungen der Arbeiter und sie erschwert auch das Bankrecht- und Inrichtungstellen der Ausbaustempel, durch das nur die Gewähr der Betriebssicherheit gegeben ist. Besonders schwierig und nicht ungefährlich ist das Einbringen schwerer Stahlausbaue # bei stärkeren Flözeinfällen. Hier hat man in Abbaubetrieben mit einem Einfallen von mehr als 3o° den Stahlausbau nicht mehr oder nur sehr selten und sehr ungern angewandt. Soweit man bereits Hilfsmittel zur Erleichterung des Einbringens der Ausbaue vorgeschlagen hat, beispielsweise die behelfsmäßige Unterstützung der unter das Hangende gehobenen Stahlkappe, sind diese Vorschläge vollkommen unzulänglicher Art, so daß hierdurch die vorerwähnten Übelstände und Schwierigkeiten in keiner Weise auch nur annähernd behoben werden. Man kann daher in Abbaubetrieben immer wieder die Beobachtung machen, daß sich mehrere Hauer mit dem schweren Ausbau abmühen, mit dem Endergebnis, d413 die fertige Zimmerung doch nicht bankrecht oder nicht in Richtung steht. Ein Umstellen des Ausbaues nach erfolgter Fertigstellung ist aber sehr schwierig, zeitraubend und gefahrvoll und wird daher von den Hauern nur ungern und nur dann vorgenommen, wenn dies von den Aufsichtspersonen ausdrücklich verlangt wird. Diese werden im Hinblick auf die Umständlichkeit des Umsetzens ein Umsetzen des Ausbaues nur dann verlangen, wenn infolge des unsachgemäßen Stehens der Zimmerurig eine unmittelbare Gefahr für den Hauer oder den Streb besteht. Es liegt daher ein dringendes Bedürfnis der Arbeitsvereinfachung und Arbeitserleichterung sowie der Erhöhung der Sicherheit beim Einbringen der Stahlausbaue vor.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren und Einrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben, die diesem Bedürfnis voll und ganz Rechnung tragen, durch die also das sachgemäße Einbringen der Stahlausbaue unter gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit wesentlich vereinfacht und erleichtert wird. Darüber hinaus erschließt die Erfindung dem Stahlausbau auch die Abbaubetriebe mit steilerem Einfallen, in denen bisher der Stahlausbau keine Verwendung fand und in der Hauptsache noch in Holz ausgebaut wurde, so daß durch den erfindungsgemäßen Vorschlag erheblich an Grubenholz eingespart wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zunächst ein in seiner Ausführung einfacher und leicht zu handhabender Hilfsstempel geringen Gewichtes zwischen dem Hangenders und dem Liegenden fest eingespannt wird, der in seinem oberen Teil mit einer zur Auflage der Stahlkappe dienenden Auflegeeinrichtung, beispielsweise in Form einer Konsole, versehen ist. Auf dieser gegenüber dem eingespannten Stempel in der Höhenlage verstellbaren Konsole wird alsdann die Stahlkappe nach erfolgtem Auflegen mühelos in die dem Hangendenverlauf ungefähr entsprechende Lage geschoben und gehalten, um hiernach durch Hochschrauben des die Konsole tragenden Stempelteiles mit den auf ihr aufgelegten Quetschhölzern fest gegen das Hangende gepreßt zu werden. In dieser Lage wird die Stahlkappe alsdann zunächst durch den Hilfsstempel gehalten. Es können nunmehr, unberührt vom Gewicht der Stahlkappe, die endgültigen Stahlstempel an den hierfür vorgesehenen Stellen unter die Stahlkappe gesetzt werden, wobei das Setzen der Stempel noch dadurch erleichtert wird, daß auf die Stahlkappe im Bereich der Stempelsetzstelle Hilfsmittel aufgebracht werden, die den Stempelkopf gabelförmig unterfassen und somit das Gewicht des Innenstempels übernehmen. Mittels dieses Hilfsmittels wird der in der Gabel verschiebbare Innenstempel in seine genaue Angriffslage unter die Stahlkappe geschoben, und es kann nunmehr der vom Gewicht des Innenstempelteiles entlastete AuBenstempelteil leicht und mühelos in die erforderliche bankrechte Lage und Richtung gebracht werden. Hierauf wird der Innenstempelteil in bekannter Weise mittels Setzvorrichtung o. dgl. fest gegen die Stahlkappe geprellt und das Stempelschloß verkeilt, so daß nunmehr der endgültige Ausbaustempel den Druck des Hangenden übernimmt. Nach erfolgtem Setzen der beiden die Stahlkappe tragenden endgültigen Ausbaustempel werden Hilfsstempel und Hilfsmittel zwecks Wiederverwendung von der Stahlkappe entfernt, alles Arbeiten, die gefahrlos von einem Arbeiter schnell und ohne Anstrengung bewältigt werden können.
  • Es sei noch erwähnt, daß, wenn auch der erfindungsgemäße Vorschlag in der Hauptsache für den Ausbau von Stahlkappen gedacht ist, er jedoch überall auch dort Verwendung finden kann, wo mit schweren Ausbauteilen ausgebaut wird, beispielsweise auch in Fällen, in denen mit Stahlstempeln ausgebaut wird, wo aber als Kappen für die Stützung des Hangenden keine Stahlkappen, sondern Holzkappen verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Vorschlag sowie die hierzu verwendeten Mittel in den Abb. r bis 9 in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. r bis 4 zeigen das Verfahren in einem mit ungefähr 4o° einfallendem Flöz in seinen verschiedenen Vorlaufstadien.
  • Abb. 5 zeigt im vergrößerten Maßstabe die mittels des Hilfsstempels gegen das Hangende gepreßte Stahlkappe, wie es die Abb.4 wiedergibt. Diese Abbildung zeigt ferner das auf die Stahlkappe aufgebrachte Hilfsmittel zur Erleichterung des Setzens des endgültigen Ausbaustempels. 114n ersieht aus dieser Abbildung, wie der Innenstempelteil des endgültigen Ausbaustempels vom gabelförmigen Hilfsmittel unterfaßt ist und von diesem getragen wird.
  • Abb.6, von der Abb. 7 einen teilweisen Längsschnitt in vergrößertem Nlaßstabe wiedergibt, zeigt den Hilfsstempel für das Anpressen und Halten der Stahlkappe in Seitenansicht.
  • Abc. 8 und 9 endlich zeigen in Seitenansicht bzw. im Querschnitt das auf die Stahlkappe aufzubringende Hilfsmittel zur Erleichterung des Setzens des endgültigen Ausbaustempels.
  • Aus der Abb. r ersieht man den zwischen dem Hangenden r und dem Liegenden 2 eingespannten Hilfsstempel 3 mit auf seiner Konsole 4 aufgelegter Stahlkappe 5, welche dann auf der Konsole 4 gemäß der Abb. 2 in eine dem Hangendenverlauf ungefähr entsprechenden Lage geschoben wurde und in dieser Lage mit den aufgelegten Quetschhölzern 6 gehalten wird. Abb. 3 zeigt alsdann, wie die Stahlkappe 5 durch Hochdrücken des die Konsole .4 mit der Stahlkappe 5 tragenden Stempelteiles fest gegen das Hangende gepreßt ist und von dem Hilfsstempel 3 getragen wird. Aus Abb. ,4 ist dann das auf die Stahlkappe 5 aufgebrachte, gabelförmige, für das Unterfassen und damit für das Halten des Innenstempelteiles des endgültigen Ausbaustempels dienende Hilfsmittel 7 ersichtlich, so daß nunmehr der vom Gewicht des Innenstempelteiles entlastete Ausbaustempel 8 gesetzt werden kann. Hilfsmittel 7 kann nun entfernt und am anderen Ende der Stahlkappe zum Stellen des zweiten endgültigen Ausbaustempels aufgebracht werden. Nachdem die leiden endgültigen Ausbaustempel gesetzt sind, können Hilfsstempel 3 und Hilfsmittel ? zwecks Wiederverwendung entfernt werden und der Ausbau ist fertig, wie es die linken Seiten aller vier Abbildungen zeigen.
  • Gemäß den Abb. 6 und 7 besteht der Hilfsstempel im wesentlichen aus dem unteren Teil 9 mit dem ihm gegenüber versteilbaren Oberteil io, und zwar erfolgt die Verstellung mittels einer unter Zwischenschaltung eines Haltestückes 15 vom Unterteil 9 getragenen, mit Handgriffen i i in Form von Rohrstücken o. dgl. versehenen Verstellmutter 12, zu welchem Zwecke das Oberteil des Hilfsstempels teilweise mit :lußengewin(le versehen ist, in dem die Verstellmutter 12 arbeitet. Um hierbei ein Verdrehen des Oberteiles io beim Drehen der Verstellnititter 12 zu verhüten, ist das Oberteil des Hilfsstempels mit einer durchgehenden Nut 13 versehen, in die ein Stift 14 des die Mutter 12 tragenden Haltestückes 15 einfaßt. 1?iiie Ringnut 16 in der Verstelltiititter 12, in die ein weiterer Stift 17 des Haltestückes 15 einfaßt, ermöglicht eine Umdrehung der Verstellmutter 12 gegenüber dem fest stehenden Haltestück 16. Auf einer weiteren auf dem Außengewinde des oberen Stempelteiles io arbeitenden Verstellmutter 18 mit Handgriffen i9 ruht, auf dem Oberteil io gleitbar, die die Stahlkappe 5 tragende Kolisole. Diese besteht zweckmäßig aus dem durch Streite 2o abgestützten Rohrstück 21, das mit einem über (las Stempeloberteil io gestülpten und auf diesem gleitenden Rohrstück 22 verschweißt ist. Damit beim Umdrehen der Verstellmutter 18 sich das die Konsole tragende Rohrstück 22 nicht mitdreht, trägt letzteres ebenfalls einen Stift 23, der in die durchgehende Nut 13 des Stempeloberteiles io einfaßt. Durch Hochschrauben der Mutter 18 auf dem Gewinde des Stempelteiles to wird die Konsole nach oben gedrückt und damit die auf der Konsole ruhende Stahlkappe mit den auf dieser ruhenden Quetschhölzern fest gegen das Hangende gepreßt.
  • llin die Lage des Hilfsstempels auch stark wechselnde Flözmächtigkeiten anpassen zu können, ist, wie atis den Abb. 5 und 6 ersichtlich, ein Verlängerungsrohr 9° vorgesehen, welches mittels eines 13olzelis 9h am Stempelunterteil 9 des Hilfsstempels versteckbar angeordnet ist.
  • Das auf die Stahlkappe aufzubringende Hilfsmittel für die Erleichterung des Setzens der endgültigen .\usbaustempel besteht gemäß den Abb. 5, 8 und 9 aus dein U-förmig gebogenen Flacheisen 24, (iessen 1?ntlen den 1#u13 der Stahlkappes umfassen. 1n den Altbildungen dient als Stahlkappe ein Doppel-T-Stück, an dessen Stelle jedoch auch eine Altschiene, eine Holzkappe o. dgl. treten kann, in welchem Falle das Flacheisen eine entsprechende Formgestaltung erhält. Durch den Keil 25, welcher in Schlitzen geführt ist, wird das U-förmig gebogene Flacheisen zuverlässig mit der Stahlkappe verbunden. Als Gleitlager für den Keil 25 und zur Erhöhung der Stabilität des U-förmig gebogenen Flacheisens gegen ein Auseinanderbiegen ist in die Führungsschlitze ein an den Enden entsprechend umgebogenes Stück Quadrateisen 26 gelegt und mit dem Flacheisen verschweißt. An den Außenseiten des U-förmig gebogenen Flacheisens angeschweißte Längsriegel 27 dienen zum Unterfassen des Stempelkopfes des endgültigen Ausbaustempels, wobei nach Einführen des Stempelkopfes ein die beiden Längsriegel 27 verschließender Querriegel 28 eingeführt wird, welcher ein Abgleiten des Stempelkopfes von dem Hilfsmittel verhindert.

Claims (6)

  1. \PATENTANSPRCCIIE: i. Verfahren zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein mit einer höhenverstellbaren Auflegeeinrichtung (4) versehener Hilfsstempel (3) zwischen dem Hangenden (i) und dem Liegenden (2) eingespannt und auf seine Auflegeeinrichtung alsdann die Kappe (5) aufgelegt und in eine dem Hangendenverlauf ungefähr entsprechende Lage geschoben und gehalten wird, worauf die Kappe (5) durch Verstellen ihrer Auflagen (4) unter Zwischenlage des Spitzenverzuges (6) fest gegen das Hangende (i) gepreßt und in dieser Lage so lange gehalten wird, bis die hiernach gesetzten endgültigen Ausbaustempel (8) dem Hilfsstempel (3) die Kappe (5) abnehmen und letzterer zur erneuten Unterstützung weiterer Ausbaue entfernt werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung zusätzlicher auf die Kappe (5) aufzubringender Hilfsmittel (7), die beim Setzen des endgültigen Ausbaustempels (8) durch Unterfassen des Stempelkopfes das Gewicht des Innenstempelteiles übernehmen und damit das Setzen des Ausbaustempels (8) erleichtern.
  3. 3. Zweiteiliger Hilfsstempel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der beiden Stempelteile gegeneinander durch eine vom Unterteil (9) getragene, mit Handgriffen (i i) versehene Verstellmutter (12) erfolgt, die mit einem Außengewinde des Oberteiles (io) zusammenarbeitet, wobei zwecks Verhinderung einer Verdrehung des Stempeloberteiles (io) dieser mit einer durchgehenden Nut (13) versehen ist, in die ein Haltestift (14) eines die Verstellmutter (12) tragenden und auf dem Unterteil (9) aufgebrachten Haltestückes (15) einfaßt, während eine mit einem zweiten Haltestift (17) dieses Haltestückes (15) im Eingriff stehende Ringnut (16) in der Verstellmutter (12) eine Umdrehung der Verstellmutter zuläßt. :
  4. 4. Hilfsstempel nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein auf dem Oberteil (io) aufgestülptes, die Konsole (4) tragendes Rohrstück (22), das mittels einer mit dem Außengewinde des Oberteiles (io) zusammenarbeitenden zweiten Verstellmutter (18) auf dem Stempeloberteil (io) verschoben werden kann, wobei ein in die Nut (13) des Oberteiles (io) eingreifender Stift (23) des Rohrstückes (22) beim Umdrehen der Mutter (18) ein Mitdrehen des Rohrstückes (22) und damit der die Kappe (5) tragenden Konsole (4) verhindert.
  5. 5. Hilfsmittel zum Setzen des endgültigen Grubenstempels nach dem Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein auf der Kappe (5) befestigtes U-förmig gebogenes Flacheisen (24), dessen Enden den Fuß der Kappe (5) umfassen und mittels eines in Schlitzen geführten Keiles (25) zuverlässig mit der Kappe (5) verbunden ist, wobei zwei zum Unterfassen des Stempelkopfes dienende, an ihm angebrachte Längsriegel (27) nach Einführen des Stempelkopfes durch einen Querriegel (28) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Hilfsmittel nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein um das U-förmig gebogene Flacheisen (24) gelegtes, als Gleitfläche für den Keil (25) dienendes und die Stabilität erhöhendes Verstärkungseisen (26).
DEP6710A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben Expired DE817286C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6710A DE817286C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP6710A DE817286C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817286C true DE817286C (de) 1951-10-15

Family

ID=7360792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP6710A Expired DE817286C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE817286C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2987290A (en) * 1956-12-03 1961-06-06 Haarmann Arnold Prop arrangement for mines
US3077741A (en) * 1956-12-03 1963-02-19 Haarmann Arnold Shiftable mine prop arrangement and process for shifting mine props

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2987290A (en) * 1956-12-03 1961-06-06 Haarmann Arnold Prop arrangement for mines
US3077741A (en) * 1956-12-03 1963-02-19 Haarmann Arnold Shiftable mine prop arrangement and process for shifting mine props

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014003677B4 (de) Spreizkeil
DE817286C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben
DE608312C (de) Nachgiebiger eiserner Grubenstempel
DE3100044A1 (de) Holzspalteinrichtung
DE2124675A1 (de) Mechanische Anhebevorrichtung
DE635044C (de) Starrer Stempel mit durch Keile ermoeglichtem Setzen und Rauben
DE202008002460U1 (de) Holzspalter
DE852444C (de) Schalungsstuetze
DE946044C (de) Einrichtung zum schnellen und sicheren Festlegen des Andrueckzylinders bei mechanischen Kohlengewinnungseinrichtungen, beispielsweise beim Kohlenhobel
AT166294B (de) Stellvorrichtung für eiserne Grubenstempel
DE1559041B1 (de) Keilverbindung zweier Schaltafeln
DE1552346A1 (de) Verfahren zum Spannen und Loesen eines Werkzeugkegels und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE183531C (de)
DE925707C (de) Mehrteiliger Grubenstempel mit zwischen Ober- und Unterstempel vorgesehenen Abscherelementen
DE839337C (de) Kappe fuer den Grubenausbau
DE939894C (de) Einrichtung zur Verbindung von Gardinenhaken od. dgl. mit einem Haltebolzen
DE8812697U1 (de) Vorrichtung zum Brechen von Mauerwerk
DE1019625B (de) Setzvorrichtung fuer mehrteiligen Grubenstempel im Grubenausbau
DE1733298U (de) Verfahren und vorrichtung zum befestigen von naegeln o. dgl. insbesondere in waenden od. platten.
DE972801C (de) Vorbaustempel, insbesondere fuer Abbaubetriebe
DD238763A1 (de) Nagelziehgeraet
DE369603C (de) Verfahren zur Herstellung der beweglichen Backe von englischen Schraubenschluesseln o. dgl.
AT21830B (de) Schlagpresse zur Herstellung von Dachziegeln.
DE927145C (de) Nachgiebiger Streckenausbau
DE875492C (de) Grubenstempel