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DE816980C - Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle - Google Patents

Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle

Info

Publication number
DE816980C
DE816980C DEP490D DEP0000490D DE816980C DE 816980 C DE816980 C DE 816980C DE P490 D DEP490 D DE P490D DE P0000490 D DEP0000490 D DE P0000490D DE 816980 C DE816980 C DE 816980C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
tree
pin
flange
flanges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP490D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Pohlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN POHLMANN BORGHORST (WESTF)
Original Assignee
HERMANN POHLMANN BORGHORST (WESTF)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN POHLMANN BORGHORST (WESTF) filed Critical HERMANN POHLMANN BORGHORST (WESTF)
Priority to DEP490D priority Critical patent/DE816980C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816980C publication Critical patent/DE816980C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • AnpreBvorrichtung für den Warenbaum für Webstühle Die Erfindung betrifft eine neue Anpreßvorrichtung für den Warenbaum für Webstühle. Bisher werden bekanntlich die Warenbäume mittels an einem Hebelarm angebrachter Gewichte gegen den Sandbaum angedrückt. Diese Vorrichtungen beanspruchen nicht nur viel Raum, sondern sie sind auch sehr umständlich und schwierig in der Bedienung, da zum Hochheben der Gewichte immer zwei Mann erforderlich sind. Ein weiterer Übelstand besteht darin, daß bei diesen Vorrichtungen sehr häufig Bruch entsteht.
  • Diese Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht im wesentlichen darin, daß der die Warenbaumachse tragende, mittels einer Rasterstellung arretierbare Schwenkhebel mittels einer Schraubenfeder gegen den Sandbaum angedrückt wird. Bei dieser Ausbildung der Anpreßvorrichtung können die vorstehend geschilderten Übelstände nicht mehr auftreten. Die neue Vorrichtung beansprucht nur wenig Raum, so daß .das Webstuhlinmere vollkommen frei ist. Sie können durch eine Arbeitskraft spielend bedient werden, so daß eine beträchtliche Arbeitsersparnis erzielt ist. Darüber hinaus ist die neue Vorrichtung stets betriebssicher und verschleißfest, da keine Zahnstangen u. dgl. vorhanden. sind..
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht der neuen Vorrichtung, Fig. a einen Schnitt nach der LinieA-B der Fig. i, Fig. 3 die Vorrichtung in Seitenansicht.
  • Auf der Welle i ist der Schwenkhebel a drehbar gelagert. An diesem Schwenkhebel sind zwei Flansche 3 befestigt, an denen das Lager 4 für die Achse 5 des Warenbaumes 6 mittels des Bolzens 7 schwenkbar befestigt ist. Auf der anderen Seite sind in der-Nabe 8 des.Schwenkhebels 2 zwei Flansche 9 vorgesehen, in deren Einschnitten 1o di° Schraubenfeder 11 mittels des Einsatzstückes r2 aufgehängt ist, deren Spannung, mittels der Schraube 13 eingestellt wtrdeh kann. Die kräftige Schraubenfeder 11 ist auf der anderen Seite mittels der Öse 14 am Maschinengestell aufgehängt.
  • Auf der Welle 1 ist weiterhin neben der Nahe 8 des Schwenkhebels 2 das Rad 15 fest angebracht, das ganz oder zum Teil mit Rasterzähnen 16 versehen ist. In einer Bohrung des am Schwenkheb°1 2 angebrachten Flansches oder Ansatzstückes 17 ist ein Stift oder Bolzen 18 drehbar gelagert, der durch die Feder 19 (Fig. 2) gegen das Rasterrad gedrückt wird und mittels einer einseitig abgerundeten Schneide 20 zwischen die Zähne 16 greift. Auf diese Weise kann der Rasterstift 18 in einer Richtung auf den Zähnen schleifen, während er in der anderen Richtung den starr mit ihm verbundenen Schwenkhebel 2 arretiert. Mittels zweier gegenüberliegender Ausnehmungen 21 im Flansch 17 und mittels des Stiftes 22 kann der Rasterstift 18 jedesmal in zwei Stellungen festgesetzt werden, die um 18o° auseinanderliegen. Auf diese Weise ist es möglich, jede Drehrichtung durch Umstellung des Rasterstiftes zu sperren, so daß die beiden zu einem Webstuhl erforderlichen Anpreßvorrichtungen gleich sind, also riur in dieser Form hergestellt zu werden brauchen. Um das Umstellen des Rasterstiftes 18 zu erleichtern, ist er mit einem Knopf 23 versehen.
  • Das Lager 4 für die Warenbaumachse 5 ist in bekannter Weise mit einem Führungsstab oder Stift 24 versehen, der in einer am Webstuhl angebrachten Führung liegt. In dem dargestellten Attsführungsbeispiel ist die an sich bekannte Führung 25 mittels des Flansches 26 auf der Welle 1 befestigt, und zwar neben dem Rasterrad 15. Diese Ausführungsform ist in den Fällen erforderlich, in denen keine festen Führungen 25 am Webstuhl angebracht sind. Weiterhin ist an der Führung 25 und am Flansch 26 ein mit zwei Löchern 27 versehener Flansch 28 befestigt, der zur Befestigung der Vorrichtung am Webstuhlgestell dient. Die Führung 25 und die beiden Flansche 26 und 27 bestehen zweckmäßig aus einem Gußstück.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist sehr einfach und betriebssicher. Die kräftige Schraubenfeder 1 r preßt über den Schwenkhebel 2 und das Lager 4 den Warenbaum 6 gegen den Sandbaum. Die Rasterstellung ist dabei so eingestellt, daß mit zunehmendem Durchmesser des Gewebes auf dem, Warenbaum der Rasterstift mit seiner gewölbten Seite von Zahn zu Zahn selbsttätig weiterspringt und damit gleichzeitig als Bremse wirkt. Ist der Warenbaum voll und muß ausgewechselt werden, so dreht man den Rasterstift um 18o° und stellt ihn um ein bis zwei Zähne vor, damit die Spanung zwischen Warenbaum und Sandbaum auf-
    hört. Nunmehr ist diese Drelirirlitung-gesperrt,.und
    der Warenbaum kann ohne jede Scliwierit;keit her-
    ausgenommen und ausgewechselt «-erden. Sobald
    der neue leere Warenbaum eingesetzt ist, dreht man
    den Rasterstift wieder um i8o°, und nunmehr zieht
    die Feder 1 r den Schwenkhebel so weit herum, bis
    der Warenbaum mit dem gewiinschten einstellbaren
    Druck am Sandbaum anliegt, und der :''Lrl>eitsgang
    kann von neuem beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anpreßvorrichtung für den Warenbaum für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß der die Warenbaumachse (5) tragende, mittels einer Rastereinstellung arretierbare Schwenkhebel (-2) mittels einer Schraul)eiifeder (i i) gegen den Sandbaum angepreßt wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g°- kennzeichnet. daß -die lZastervorrichtung aus einem fest auf der Welle (i) des Schwenkhebels angebrachten, mit lzasterzähnen (16) ver- sehenen Rasterrad (15) besteht, in das ein unt°r Federdruck stehender, in einem am Schwenk- hebel (2) angebrachten Flansch (17) drehbar gelagerter Rasterstift (18) .eingreift. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, da- durch gekennzeichnet, daß der Rasterstift mit einer einseitig gewölbt atisgeliildeten Schneide (20) versehen ist. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß der Rasterstift durch zwei gegenüberliegende Ausnehniungen (21) und einen Stift (22) in zwei uni 18o` verschiedene Rasterstellungen eingestellt «-erden kann. 5. Vorrichtung nach :\iispruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Schraubenfeder (1 i) in zwei an der Schwenkhebelnabe (8) angebrachte, mit je einem Einschnitt (i o) versehene Flansche aufgehängt und das andere Ende am Webstuhl- gestell abgestützt ist. 6. Vorrichtung nach .\nspriichen i und 5, da- durch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (11) mittels des Einsatzstückes (12) in die Flansche (9) eingesetzt ist und mittels einer Schraube (13) in ihrer Spannung einstellbar ist. 7. Vorrichtung nach _Xrisliruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Kurvenführung (25) für den am Lager (.4) angebrachten Führungsstab (24) mittels des Flansches (26) fest auf der Welle (r) gelagert ist. B. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 7, da- durch gekennzeichnet, daß an dem Führungs- körper (25) ein weiterer mit Löchern (27) ver- sehener Flansch (28) zum Befestigen am Web- stuhlgestell angebracht ist. 9. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (25) und die beiden Flansche (26, 28) aus einem Gußstück bestehen.
DEP490D 1949-12-28 1949-12-28 Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle Expired DE816980C (de)

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DEP490D DE816980C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle

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DEP490D DE816980C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle

Publications (1)

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DE816980C true DE816980C (de) 1951-10-15

Family

ID=578745

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DEP490D Expired DE816980C (de) 1949-12-28 1949-12-28 Anpressvorrichtung fuer den Warenbaum fuer Webstuehle

Country Status (1)

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DE (1) DE816980C (de)

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