DE816620C - Vorrichtung zur Beobachtung des Fuellungsgrades und der Lage von Fischnetzen - Google Patents
Vorrichtung zur Beobachtung des Fuellungsgrades und der Lage von FischnetzenInfo
- Publication number
- DE816620C DE816620C DEP47121A DEP0047121A DE816620C DE 816620 C DE816620 C DE 816620C DE P47121 A DEP47121 A DE P47121A DE P0047121 A DEP0047121 A DE P0047121A DE 816620 C DE816620 C DE 816620C
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- Germany
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- fishing nets
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K73/00—Drawn nets
- A01K73/02—Trawling nets
- A01K73/10—Determining the quantity of the catch, e.g. by the pull or drag on the lines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
Description
In der Fischerei zieht man bekanntlich die Netze mit geringer Geschwindigkeit hinter dem Fischdampfer her
und versieht die Netzenden mit sog. Scherbrettern, die die Aufgabe haben, die Enden auseinanderzuziehen und
das Netz geöffnet zu halten. Füllt sich das Netz, so rücken die Scherbretter dichter zusammen, ihr Abstand
ist ein Maß für das bereits im Netz vorliegende Fangergebnis.
In der Praxis liegen oft bis zu 3 km zwischen den Scherbrettern und dem Dampfer. Die Beobachtung der
Stellung der Scherbretter gegeneinander ist für die erfolgreiche Durchführung des Fischzuges von ausschlaggebender
Bedeutung. Die optische Beobachtung, etwa mittels angebrachter Bojen, bietet aus verschiedenen
Gründen Schwierigkeiten. Eine Beobachtung mittels Ultraschallsignalen ist erfolgversprechend, erfordert
jedoch sehr starke Ultraschallquellen, um noch hinreichend starke beobachtbare Echos von den Scherbrettern
am Fahrzeug zu erhalten.
Erfindungsgemäß wird zur Verringerung der erforderlichen Stärke des Beobachtungsgerätes vorgeschlagen,
die Scherbretter mit Tripelspiegeln zu versehen. Ein Tripelspiegel ist bekanntlich eine Vorrichtung, die drei
senkrecht aufeinanderstellende Würfelflächen aufweist.
Ein Strahl, der in einen solchen Tripelspiegel auf der Innenseite dieser drei Flächen trifft, wird, wie es in
der Ortungstechnik vielfach verwandt wurde, in seiner Einfallsrichtung wieder zurückgeworfen, so daß man
stets am Orte des Senders von dem Spiegel einen vollen Reflex erhält. Man erhält somit auch bei sehr kleinen
Sendeenergien von dem nahezu ideal reflektierenden Tripelspiegel gut beobachtbare Reflexe, die die Stö-
rungen von der Wasseroberfläche bei weitem an Intensität
übertreffen und ein eindeutiges Beobachtungsergebnis liefern. Es ist aber auch denkbar, optische
Tripelspiegel, die man an den Bojen anbringt, zur Beobachtung zu verwenden und durch Einsatz kleiner
Scheinwerfer auch bei Tage auf diesen Spiegeln einen deutlichen Reflex zu beobachten.
Bei Ausgestaltung von Tripelspiegeln für Ultraschall
muß man in üblicher Weise dafür Sorge tragen, daß die
ίο Würfelflächen des Tripelspiegels aus einem Material
bestehen, das einen guten Totalreflex gegenüber Wasser ergibt, z. B. aus luftgefüllten, dünnwandigen Blechen,
oder einem Material mit gegenüber Wasser sehr verschiedenem Wellenwiderstand, z. B. Messing oder Stahl.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Beobachtung des Füllungsgrades und der Lage von Fischnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß markante Punkte des Netzes mittels geeigneter Tripelspiegel gekennzeichnet sind, so daß von einem am Beobachtungsfahrzeug eingesetzten Ultraschallsender bzw. Scheinwerfer die Reflexe der Strahlung von den Tripelspiegeln beobachtet werden können.O 1718 10.51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47121A DE816620C (de) | 1949-06-28 | 1949-06-28 | Vorrichtung zur Beobachtung des Fuellungsgrades und der Lage von Fischnetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47121A DE816620C (de) | 1949-06-28 | 1949-06-28 | Vorrichtung zur Beobachtung des Fuellungsgrades und der Lage von Fischnetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816620C true DE816620C (de) | 1951-10-11 |
Family
ID=7382175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47121A Expired DE816620C (de) | 1949-06-28 | 1949-06-28 | Vorrichtung zur Beobachtung des Fuellungsgrades und der Lage von Fischnetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816620C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952155C (de) * | 1954-05-23 | 1956-11-08 | Erwin Sick | Lichtelektrische Schranke |
| US2789382A (en) * | 1949-06-27 | 1957-04-23 | Fruengel Frank | Method and system for checking the position of fishing nets |
| DE1042439B (de) * | 1956-03-20 | 1958-10-30 | Siemens Ag | Einrichtung zur Kennzeichnung von Unterwasserpunkten an Seekabeln bzw. Unterwasserverstaerkern mittels akustischer Ortungsverfahren |
| USRE30841E (en) | 1975-10-08 | 1982-01-05 | Simrad As | Mechanism for gauging the catch within a trawl net |
-
1949
- 1949-06-28 DE DEP47121A patent/DE816620C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2789382A (en) * | 1949-06-27 | 1957-04-23 | Fruengel Frank | Method and system for checking the position of fishing nets |
| DE952155C (de) * | 1954-05-23 | 1956-11-08 | Erwin Sick | Lichtelektrische Schranke |
| DE1042439B (de) * | 1956-03-20 | 1958-10-30 | Siemens Ag | Einrichtung zur Kennzeichnung von Unterwasserpunkten an Seekabeln bzw. Unterwasserverstaerkern mittels akustischer Ortungsverfahren |
| USRE30841E (en) | 1975-10-08 | 1982-01-05 | Simrad As | Mechanism for gauging the catch within a trawl net |
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