DE816484C - Sattel fuer Fahrraeder, Leichtmotorraeder o. dgl. - Google Patents
Sattel fuer Fahrraeder, Leichtmotorraeder o. dgl.Info
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- DE816484C DE816484C DEI357A DEI0000357A DE816484C DE 816484 C DE816484 C DE 816484C DE I357 A DEI357 A DE I357A DE I0000357 A DEI0000357 A DE I0000357A DE 816484 C DE816484 C DE 816484C
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- saddle
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- springs
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/08—Frames for saddles; Connections between saddle frames and seat pillars; Seat pillars
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/02—Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
- Sattel für Fahrräder, Leichtmotorräder o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf einen Sattel für Fahrräder, Kleinmotorräder o. dgl., bei welchem die Sitzfläche durch Bügelfedern mit mindestens einer vollen Schraubenwindung abgefedert ist. Wegen des schwingsattelähnlichen Effektes werden solche Sättel Halbschwinger genannt.
- Erfindungsgemäß finden solche bekannten Bügelfedern nur zur Abfederung des Sattelbügels Verwendung, während die Sattelnase durch eine Bandstahlfeder abgefedert wird.
- Die Erfindung ist mit weiteren Merkmalen im nachstehenden an Hand eines gezeichneten Ausführungsbeispieles beschrieben.
- Fig. r der Zeichnung ist eine Seitenansicht und Fig. a ein Grundriß eines kompletten Halbschwingersattelgestelles nach der Erfindung, wobei der Deutlichkeit halber die über die Schraubenfederbespannung zu legende Satteldecke an sich bekannter Art fortgelassen ist.
- Die durch Schraubenfedern s gebildete Sitzfläche befindet sich zwischen der Sattelnase a und dem rückwärtigen Sattelbügel b. Auf die Schraubenfedern wird die übliche Satteldecke gelegt. Doch wäre es auch denkbar, zwischen der Nased und dem Bügel b eine Decke aus Leder oder einem sonstigen an sich tragfähigen Werkstoff, vorzugsweise unter Verwendung einer Streckfeder, zu spannen und dann die Schraubenfedern fortzulassen.
- Die Abfederung des Sattelbügels erfolgt durch aus einem Stück Stahldraht geformte Doppelschenkelfedern c, deren obere Schenkel am Sattelbügel befestigt werden und deren untere Schenkel im Kloben d Aufnahme finden. Da nur der rückwärtige Sattelbügel auf diese Weise abgestützt ist, kann jede Feder c mit zwei vollen Windungen versehen werden., da vier Windungen in ungefährer Breite des Sattelklobens nebeneinander Platz finden. Dadurch wird eine weiche, angenehme Federung erreicht, ohne daß die Schenkelfedern c überbeansprucht werden.
- Die Weichheit der Federung kann durch Verschieben des Klobens d auf deni unteren Schenkeln der Federn c geändert werden. Beide Federn c sind aus einem Draht hergestellt, aus dessen Mittelteil die in den Kloben d eingespannten Schenkel und eine aufwärts gebogene Querverbindung cl hergestellt sind. Diese Querverbindung ist ungefähr unter 8o° hochgewinkelt und bildet einen rundbogenartigen Anschlag für die oberen Schenkel der Federn c bei allzu starkem Durchfedern. Diese oberen Schenkel setzen sich bei übergroßen Durchfederungsbewegungen des Sattels unmittelbar oder mittelbar auf diesen Anschlag auf, so daß bei zu starken Belastungen eine Überbeanspruchung der Schenkelfedern verhindert wird. Dabei schiebt sich der bogenförmige, hochgewinkelte Anschlag cl keilartig zwischen die gespreizten Auslaufenden der oberen Federschenkel, so daß die Abbremsung nachgiebig und elastisch erfolgt.
- Um ein Strecken der Sitzfläche bzw. Reißen der Sattelbespannung zu vermeiden, was bei starr angeordneter vorderer Nase eintreten könnte, muß auch die Nase federn können. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird dies erreicht, indem die Nase d an den Schenkelfedern c mit einer Bandstahlfeder e befestigt wird, deren Elastizität nicht so groß sein darf wie die der Schraubenfederbespan -nung. Durch geeignete Formgebung (Vorsprünge e1) läßt sich diese Blattfeder zwischen die beiden unteren Schenkel einlegen und wird außen etwa um den halben Durchmesser der Federwindungen herumgeführt. So wird die Blattfeder e durch den Zug der Schraubenfederbespannung s in der erforderlichen Lage gehalten. Am oberen Ende der Blattfeder e wird die Nase a beispielsweise durch Annieten befestigt. .
- Um der Blattfeder e die erforderliche Spannung zu geben und sie beim Durchfedern des rückwärtigen Sattelbügels mitzunehmen, dabei aber Längenänderungen der Sitzfläche vollkommen zu vermeiden, sind zwei Paar dünne Federdrahthaken f und g in die Bespannung der Sitzfläche mit eingebaut. Die vorderen Haken f geben außerdem Gewähr dafür, daß die vorderen Schraubenfedern s, deren Zahl ja geringer als die der rückwärtigen Federn ist, nicht überspannt werden und daß das Zwischenstück h ständig in der gleichen Lage bleibt. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung, das auch unabhängig für sich Anwendung finden kann, können die starren Drahthaken f und/oder g innerhalb von Schraubenfedern s eingelegt werden. Sie werden dann unabhängig von den sie umgebenden Schraubenfedern in die Nase a bzw. das Zwischenstück h oder Bügel b eingehakt und erfüllen so ihren Zweck, ohne äußerlich in Erscheinung zu treten. Die Satteldecke erhält dann auch an den Stellen, wo die Drahthaken liegen, die schonendere Unterstützung durch Schraubenfedern, an deren Durch'biegung die Drahthaken, die zu diesem Zweck aus Federdraht hergestellt sein können, teilnehmen. Der neue Sattel ermöglicht größte Durchfederung bei außerordentlicher Weichheit der Federung.
Claims (1)
- PATEN TANSPRLCI-f E.: i. Sattel für Fahrräder, Leichtmotorräder o. dgl., der durch Bügelfedern mit mindestens einer vollen Schraubetiwindtnig abgefedert ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Sattelbügel durch die Schenkel ven Schraubenfedern (c) mit vorzugsweise zwei vollen Schraubenwindungen schwingerartig abgefedert ist, während die Sattelnase (a) durch andere Mittel, z. B. eine vorzugsweise mehrschichtige Bandstahlfeder (e) federnd gehalten wird. z. Sattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nase (a) tragende Bandstahlfeder (e) die Windungen der Schraubenfeder zum Teil umfaßt und durch Vorsprünge (e1) o. dgl. an den Schenkeln dieser Federn verankert wird. 3. Sattel nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der im Sattelkloben Aufnahme findenden Schraubenfederschenkel zu einem Anschlag (cl) aufwärts gebogen sind, auf den sich die den Sattelbügel tragenden Federschenkel elastisch aufsetzen können. ¢. Sattel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schraubenfedern (c) aus einem Draht hergestellt sind, dessen Mittelteil die in den Kloben (d) verstellbar einzuspannenden Federschenkel und einen bogenförmigen Anschlag (cl) bildet, der die auftreffenden oberen Federschenkel der Federn (c) elastisch spreizend abbremst. 5. Sattel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Drahthaken (f, g) eitle Überdehnung der Schraul>enfederbespannung verhindern und die Form derselben sicherstellen sowie die elastische Nase (a) bei Federbewegungen des Bügels (b) mitnehmen. 6. Sattel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahthaken innerhalb der Windungen von Schraubenfedern angeordnet, aber unabhängig von diesen mit dem Zwischenstück (h) und der Nase (a) bzw. dem Bügel (b) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI357A DE816484C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Sattel fuer Fahrraeder, Leichtmotorraeder o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEI357A DE816484C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Sattel fuer Fahrraeder, Leichtmotorraeder o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816484C true DE816484C (de) | 1951-10-11 |
Family
ID=7184416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI357A Expired DE816484C (de) | 1950-01-10 | 1950-01-10 | Sattel fuer Fahrraeder, Leichtmotorraeder o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816484C (de) |
-
1950
- 1950-01-10 DE DEI357A patent/DE816484C/de not_active Expired
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