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DE816794C - Sattel fuer Fahrraeder o. dgl. - Google Patents

Sattel fuer Fahrraeder o. dgl.

Info

Publication number
DE816794C
DE816794C DET1148A DET0001148A DE816794C DE 816794 C DE816794 C DE 816794C DE T1148 A DET1148 A DE T1148A DE T0001148 A DET0001148 A DE T0001148A DE 816794 C DE816794 C DE 816794C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
auxiliary
spring
springs
bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET1148A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Victor Terry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Terry and Sons Ltd
Original Assignee
Herbert Terry and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Terry and Sons Ltd filed Critical Herbert Terry and Sons Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE816794C publication Critical patent/DE816794C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Sattel für Fahrräder o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Sätteln für Fahrräder o. dgl. und ist im besonderen auf Sättel derjenigen Art anwendbar, bei denen der Sitz bzw. die Decke des Sattels auf einem Gestell gelagert ist oder davon einen Teil bildet, das schwenkbar oder nachgiebig an der Sattelspitze auf einem festen Untergestell angeordnet ist, das sich seinerseits an den Säulenteil des Fahrradrahmens anklemmen läßt, wobei schraubenförmige Druckfedern zwischen der Unterseite einer rückwärtigen Leiste des gelenkig gelagerten Sitzrahmens und der Oberseite einer weiteren Leiste des festen Untergestells vorgesehen sind.
  • Sättel dieser Art weisen eine Anzahl von im wesentlichen waagerecht angeordneten schraubenförmigen Zugfedern auf, die eine nachgiebige Unterlage für den Sattelsitz ergeben oder in gewissen Fällen auch den eigentlichen Sitz ausmachen.
  • Gemäß der Erfindung ist bzw. sind insbesondere bei Sätteln der vorgenannten Art eine oder mehrere Federn den üblichen schraubenförmigen Druckfedern zugeordnet; diese zusätzliche Feder oder Federn haben die Aufgabe, selbsttätig eine gleichmäßig nachgiebige Abstützung bzw. Unterlage für den Radfahrer zu gewährleisten, ohne Rücksicht auf dessen Gewicht, so daß ein und derselbe Sattel von Radfahrern mit unterschiedlichem Gewicht benutzt werden kann, ohne daß hierbei die durch den Sitz gebotene Bequemlichkeit eine Einbuße erfährt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, außer den fest eingebauten, schraubenförmigen Druckfedern noch auswechselbare Zusatzfedern vorzusehen, die wahlweise eingebaut werden können. Das Anbringen und Abnehmen solcher Verstärkungsfedern ist aber umständlich und zeitraubend.
  • Gemäß der Erfindung erübrigen sich auswechselbare Zusatzfedern; durch die Erfindung ist vielmehr gewährlei5'tet, daß ein und dieselbe Ausführung des Sattels auf Vorrat hergestellt und dennoch von Radfahrern mit unterschiedlichem Gewicht benutzt werden kann.
  • Der Grundgedanke der Erfindung liegt darin, daß zusätzlich zu dem üblichen, fest eingebauten Federwiderstand ein Hilfswiderstand vorgesehen ist, der jedoch nur dann beansprucht wird, wenn ein Radfahrer mit Durchschnittsgewicht oder überdurchschnittlichem Gewicht den Sattel belastet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, es zeigt Fig. i einen Sattel im Schaubild, von hinten gesehen, Fig. z eine Rückansicht des Sattels gemäß Fig. i, Fig. 3 eine der Fig. z entsprechende Ansicht, wenn der Sattel stark .belastet ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem hinteren Sattelende eine Leiste b vorgesehen, die einen Teil des oberen Gestells des Sattels a bildet. Senkrecht zwischen dieser oberen Leiste b und einer unteren Leiste c, die an dem Untergestell d befestigt ist, befinden sich schraubenförmige Druckfedern e, die in üblicher Weise den Sitz nachgiebig machen.
  • Das wesentlichste Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung eines fest eingebauten Hilfswiderstandes, der bei dem gezeigten Beispiel durch eine schraubenförmige Druckfeder f gebildet wird. Das untere Ende der Feder f ist durch einen Stift mit Mutter c' auf der unteren Leiste c des Untergestells d befestigt. Mit ihrem freien Ende umfaßt die Feder f einen ihr als Führung dienenden Stift g, der an der oberen Leiste b des Sattelgestells sitzt. Das obere Ende dieser zusätzlichen schraubenförmigen Druckfeder f, die mit kleinem Durchmesser, wie mit f1 angegeben, um den Stift g gewunden ist, bleibt außer Berührung mit der Unterseite der Leiste b, so daß erst dann die Unterseite der Leiste b mit den oberen Wicklungen f1 der Hilfsfeder f in Berührung kommt, wenn sich die Leiste b um einen durch das Gewicht oder durch die Bewegung des Radfahrers gegebenen Betrag gesenkt hat. Diese letztere Stellung ist aus Fig. 3 ersichtlich. Wenn dieser Zustand (Fig. 3) eintritt, wird der durch die Hilfsfeder f gegebene zusätzliche Widerstand wirksam, der also den Widerstand der normalen Druckfedern e verstärkt, zwischen denen sich die Hilfsfeder f befindet. Wenn also das Gewicht des Radfahrers über dem Durchschnitt liegt, sind alle drei Federn e, e und f in Tätigkeit, und der Widerstand der Hilfsfeder f addiert sich zu dem des Hauptfederpaares e, so daß ein zusätzliches Ausgleichselement für schwere Personen geschaffen ist.
  • Eine Abänderung besteht darin, daß statt der gleitbaren Anordnung des oberen eingezogenen Endes f1 der Hilfsfeder f auf dem Umfang des nach unten gerichteten Stiftes g das obere Ende der Hilfsfeiler f auch frei mit Abstand der Unterseite der Leiste b zugewendet sein kann, so daß nur dann, wenn der Sattel mit einem durchschnittlichen bzw. überdurchschnittlichen Gewicht belastet ist, die Unterseite der Leiste b mit (lern freien Ende der Hilfsfeder f in Berührung kommt.
  • Es versteht sich, daß bei einer solchen Bauweise das untere Ende der zusätzlichen Schraubenfeder f eine sichere Befestigung an der einen Teil des festen Untergestells d bildenden Leiste c erfordert. Es ist aber augenscheinlich, ((aß inan, statt das untere Ende der Hilfsfeder f an der unteren Leiste c zu befestigen, die Anordnung auch umgekehrt wählen kann, d. h., daß die Feder f an der Unterseite der Leiste b sitzt und sich von dort frei nach unten erstreckt, wobei sie für gewöhnlich außer Berührung mit der Oberfläche der Leiste c bleibt.
  • Eine weitere :@l)iitiderung besteht darin, daß der senkrechte Stift g durch einen Gewindestift oder Schraubenbolzen ersetzt wird, auf welchem eine Mutter oder Muttern drehbar sind. Die Lage der Mutter oder Muttern läßt sich einstellen, wobei dann die Unterseite der Mutter den gewünschten Kontakt mit dem freien Ende der Hilfsfeder f herstellt, wenn ein Radfahrer mit Durchschnittsgewicht oder überdurchschnittlichem Gewicht den Sattel belastet. Auf diese Weise kann man das Wirksamwerden der Hilfsfeder f leicht auf das Gewicht des jeweiligen Radfahrers abstimmen.
  • Eine weitere besteht darin daß ein Paar von Hilfsfedern f zwischen dem üblichen Federpaar e vorgesehen ist, wobei die Hilfsfedern einen geringeren Durchmesser und eine geringere Länge als die Federn e haben und nur dann beansprucht werden, wenn das Gewicht des den Sattel belastenden Radfahrers ausreicht, um die Leiste b so weit zu senken, daß ihre Unterseite die zwischen den Schraubenfedern e angeordneten Hilfsfedern f berührt.
  • Es ist ferner einleuchtend, claß die Hilfsfedern f auch die Form einer gelogenen Mattfeder oder jede andere Form haben können, die einen federnden Widerstand ergibt, jedoch wird aus Herstellungs-und Zweckmäßigkeitsgründen eine schraubenförmige Druckfeder bevorzugt.
  • Auf jeden Fall bleibt die Feder oder Federn f wirkungslos (unbeansprucht), wenn ein Radfahrer mit leichtem Gewicht sich auf den Sattel setzt. Benutzt aber ein Radfahrer finit ungefährem Durchschnittsgewicht den Sattel, so kann bereits die Hilfsfeder in Anspruch genommen werden, während bei einem höheren Gewicht des Radfahrers sowohl die Hauptfedern e als auch die Hilfsfeder oder Federn f wirksam sind, somit ein vergrößerter Federwiderstand vorhanden ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Sattel für Fahrräder o. dgl. mit einem federnden Widerstand, der den Sattel nachgiehig macht. dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem üblichen, fest eingebauten Federwiderstand ein Hilfswiderstand vorgesehen ist, der nur dann beansprucht wird, wenn ein Radfahrer mit Durchschnittsgewicht oder überdurchschnittlichem Gewicht den Sattel bebelastet.
  2. 2. Sattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der fest eingebaute als auch der nur von einer bestimmten Belastung ab wirksame Hilfswiderstand aus Schraubenfedern (e, f) bestehen.
  3. 3. Sattel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfeder (f) an einer der Leisten (b oder c) sitzt und ihr freies Ende von der gegenüberliegenden Leiste (c oder b) einen gewissen Abstand hat.
  4. 4. Sattel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Hilfsfeder (f) mit ihrem freien, eng zusammengewickelten oberen Ende (f1) auf einem Führungsstift (g) gleitet, der seinerseits an der gegenüberliegenden Leiste (b oder c) befestigt ist.
  5. 5. Sattel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB der mit Gewinde versehene Stift (g) eine Mutter oder Muttern aufweist, deren Einstellung entsprechend der Belastung des Sattels das Wirksamwerden der Hilfsfeder (f) bestimmt.
DET1148A 1943-03-01 1950-05-27 Sattel fuer Fahrraeder o. dgl. Expired DE816794C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB816794X 1943-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816794C true DE816794C (de) 1951-10-11

Family

ID=10527123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET1148A Expired DE816794C (de) 1943-03-01 1950-05-27 Sattel fuer Fahrraeder o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE816794C (de)

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