DE816398C - Kondenswasserableiter mit Duese als Ableitungsorgan - Google Patents
Kondenswasserableiter mit Duese als AbleitungsorganInfo
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- DE816398C DE816398C DEP5952A DEP0005952A DE816398C DE 816398 C DE816398 C DE 816398C DE P5952 A DEP5952 A DE P5952A DE P0005952 A DEP0005952 A DE P0005952A DE 816398 C DE816398 C DE 816398C
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Description
- Kondenswasserableiter mit Düse als Ableitungsorgan Die Anwendung von Kondenswasserahleitern mit starrem Ableitungsorgan, also unveränderlichem, ständig offenem Kanal, hat eine Reihe von erheblichen Vorteilen, die bisher jedoch nicht voll ausgenutzt werden konnten, da der offene Kanal betriebliche Nachteile mit sich brachte, die die Vorteile wieder aufheben.
- So ist z. B. der offene Kanal wegen des engen Querschnittes, der zur Vermeidung von Dampfverlusten nötig ist, sehr verstopfungsempfindlich, so daß Störungen (Unterbrechung des Kondensatabflusses und damit verbunden ein Absinken der Heizleistung, Wasserschläge u. dgl.) eintreten können. Andererseits ließ auch der Wirkungsgrad des offenen Kanals, vor allem das Verhältnis zwischen Heißwasserleistung und möglichem Dampfdurchtritt, zu wünschen übrig. Diese Nachteile sind durch die gemäß der vorliegenden Erfindung geformte Düse mit offenem starrem Kanal vermieden.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Eintrittsseite der Düse, der Düsenmund, so gestaltet ist, daß, im Gegensatz zu der sonst üblichen Formgebung einer Düse, eine größtmögliche Koptraktionsziffer, also eine größtmögliche Strahleinschnürung entsteht. Es wird also mit voller Absicht der Einlaufwiderstand der Düse auf ein Höchstmaß gesteigert, und zwar dadurch, daß der Düsenmund aus dem Düsenkörper in Form eines dünnwandigen Rohrstückes nach der Art einer Borda'schen Mündung weit herausragt. Die der Strömung zugewandte Kante dieses rohrförmigen Düsenmundes wird erforderlichenfalls noch nach der Außenwand der Düse zu mit gerader oder bogenförmiger Begrenzungslinie abgeschrägt. so daß eine ganz schmale Eintrittskante entsteht. Mit der erfindungsgemäß gestalteten Düse können Kontraktionsziffern erreicht «-erden, die an o,5o herankommen; d. 1i. nur rund die Hälfte des Düsenquerschnittes ist vom stri;menden Medium ausgefüllt.
- Diese erfindungsgemäße Ausbildung hat bei der Anwendung als Ableitungsorgan für Kon(lens-Nvasserableiter zur Folge, daß i. eine weitgehende Verstopfungsunempfindlichkeit erzielt wird, denn bei den sehr engen Querschnitten, die bei Kondenswasserableitern im Ableitungsorgan erforderlich sind, bedeutet eine durch die erfinderische 'Maßnahme mögliche Vergrößerung des Querschnittes auf ungef;ihr das Doppelte eine erhebliche Verbesserung. (Diese Verstopfungsunenipfindliclikeit wird noch weiter gesteigert durch die im nachfolgenden noch beschriebene besondere Anordnung der erfindungsgemäß gestalteten Düse.) ; z. die Verstopfungsunempfindlichkeit auch deswegen besonders groß ist, weil jede Einlaufausrundting fortfällt und sich deshalb keinerlei Fremdkörper ini Düsenmond festkeilen können. Was in den Düsetnnund gelangt, wird durch die ganze hindurchgetrieben, da diese an keiner Stelle eine Verengung aufweist; 3. eine besonders hohe I-Ieißwasserleistung erzielt wird; denn der sich bei der Entspannung des Kondenswassers im Düsenmund bildende Dampf (Kachverdampfen) findet in dein nur zti rund 5o % von der Strömung ausgefüllten Querschnitt genügend Raum, so daß die sonst mit der Dampfbildung verbundene Verengung des wirksamen Ouer Schnittes und die dadurch verursachte starke Verringerung der Heißwasserleistung fortfällt; q. eine weitgehende Unempfindlichkeit :legen Verschleiß erzielt wird; denn das herausragende rohrförmige Stück des ändert seine Wirkung auch darin nicht, wenn es nach und ]lach etwas abgezehrt wird. Die rohrförtflige Gestalt des Düsenmundes und damit auch seine Wirkung bleibt auch bei Verschleiß erhalten.
- Erfindungsgemäß wird weiterhin für den Düsenintind ein verschleißfester und schmutzabweisender Werkstoff verwendet, insbesondere chromlegierter Stahl oder Stahl mit schmutzal>weisen<lenl \-erchleißfesten fv`hermig durch Hartve rchroniting, in s s besonderen Fällen auch Sinternietalle. Die schnititzabweisende Wirkung dieser \\'erkstoffe wir-1 erforderlichenfalls noch durch Polieren des Diiseitintindes und der Düsenbohrung gesteigert. Zur Werkstoffeinsparung kann dabei erfindungsgemäß der Düsenmund, insbesondere das he i-ati;i-agende rohrförmige Stück, für sich allein aus eiticm dieser hochwertigen Werkstoffe hergestellt werden, während der Düsenkörper aus einfachen] SH-Stahl oder einem Ne-Metall angefertigt und beide Teile durch Verschweißen, Hartlötung, Verschraubung oder Preßsitz mit einander verbunden werden.
- Der gemäß der vorangegangenen Beschreibung gestaltete Düsenmund kann auch auf beiden S,°_iten (Enden) der Düse angeordnet werden. Diese erfindungsgemäße Ausführung hat den Vorteil, daß die Düse, beispielsweise wenn sie durch Preßsitz
weiterhin den Vorteil, daß oberhalb des Düsenmundes eine Gehäusefläche frei ist, die bei waagerechtem Einlau ganz, bei senkrechtem Einbau (in jeder der Meiden miiglichen Lagen) zur Hälfte vorn Dampf berührt ist. Infolge des guten Wärnieübertragungsverniögens kondensierenden Dampfes (an der Gehäuseaußenwand kondensiert der Dampf) wird auf diesen Wandungsteil so viel Wärme übertragen, daß er mit großer Annäherung die gleiche Temperatur hat wie der Dampf. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch ausgenutzt, daß in die beschriehene Wandstelle, und zwar senkrecht über dein Düseinnund (bei waagerechtem Einbau gedacht) der \\'ä rrncfühler eines Ternperaturineßgerätes eingelassen wird, vorzugsweise eine wenig Raum erfordernde Bimetallspirale. Das an dieser Stelle in die \\';tud eingelassene Temperaturmeßgerät zeigt, ohne dal.i ein Durchbrechen der Wandung nötig ist, die Temperatur des Dampfes und damit auch, da es sich bei Kondensatableitung in fast allen Fällen um Sattdampf handelt, auch den Dampfdruck an. Es Kann also all (lern erfindungsgemäß eingebauten Meßgerät der Betriebszustand des entwässerten Dampfapparates altgelesen werden, weiterhin der Verlauf des Anwärnivorganges beim Inbetriebsetzen des Dampfapparates, ferner können Abweichungen voni Normalzustand, z. B. Abkühlen durch Anstauungen, rechtzeitig bemerkt werden.in den Düsenkörper eingetrieben ist, wechselseitig benutzt ,%-°_rdeii kann. tui(1 zwar derart, daß il;t@li etwaige], zu starkem \-erschlei[i der einen Düsen- seite die Düse lierausrienoinnieti ttnd tilnl;ekelirt wieder eingetrieben wer<lcn kaiiii, so dafl dann der Düsenmund der anderen Seite zur \\-irkwig kommt. Diese doppelseitige Düse kaiirr aller auch so ange- @,rdilet werden, daß beide Seiten at,s denn Düsen- körper oder einem Düsenträger herausragen. 13e1 einer so ausgebildeten und angeordneten Diise kann die Durchflußrichtung wechseln. es kann also der Zufluß nach ßelieli@:n einmal t rill d,#i- einen Seite tind einmal von der anderen Seite ;ttts ui-fi>lgeii, ohne lall sich die \\'irkutigsweise ünclert. I)as ist von be- sonderem Vorteil bei I`;nndensv,asserallleitern, bei denen Ein- und Atistrittseite @erschicden ausgeführt sind, z. 13. bei Allleitern illit liettincleansclilttll, wie sie zur Entwässerung von l@auuilieizl.i@rpern vielfach verwendet werden. Die eine Seite (lcs -\llleiters f'- hält in solchen Fällen meist eine Cberwurfniutter, also eine rasch lösbare Rohrverbindung, während die andere Seite des .\l,?citer@@cli:iusc s nur ein Iwic-n- oder Außengewinde zum festen Ein- oder Auf- schrauben eines Rohres erhält. Ilei der erfitidtiiig"- eIn# Ausbildung der 1 )Llse 1a1111 null ]lach (bell g ißell örtlichen \`erliältnisseii ganz nach 13elieheil der eine oder der andere dieser .\iiscliliisse als I'iiitrittscite verwendet werden. Zur Steigerung der \-er:c@iiiit]t-r.u@g@u@e]lll>ti@d- lichkeit wird das Ahleitcrgehäust- mit einem mög- lichst großen Scliniutzfangratini ausgestattet. Erfin- dungsgemäß wird dabei die Düse bzw. der Düsen- träger soangeordnet. (1<1l.> der Düsennitind iin Mittel- punkt dieses Schlaniinfangratnnes liegt, so (laß 1>e1 jeder Einbaulage des K<indcust\asserableiters der Abstand des Düsennitilides von dein Boden des Schlammfangraumes, also voti cler Alllagerungsstelle des Schlammes, gleich gro(i ist. Vrtrzugsweise wird dabei die Achse des I?üsentr:igcrs ulid des Düsen- mundes schräg zur Längsachse des AbleItergehätt- ses angeordnet. Die zeiiti-:ile La-e des I)iiseiinitin(les hat den Vorteil. claß ini 1)ii<riiti-:i<"er eilt l@ücl:sclllag- ventil angeordnet tverclc;l kann. Blas sowohl hei waagerechtem Einbad des Ableiters als auch hei senkrechtem Eiiiliau dm-ch sein Schwer-ewiclit schließt. In der I:e@,el ist eiil =.@lche,s f@üchsclil:._ t-entil dort erforderlich, tvo das Kondensat lic@cli- gedrückt wird. tini 1>e1 Aushleiheii weiteren Ko»l- densatzuflusses ein 1ZÜc1;Hiel@en des Kondensats zu verhindern. Dabei tviid ciltweder das ho,ldclls@tt hinter dem Allleiter h@lch@cdrückt. wobei und Austrittstutzen - des Ableiters waagerecht liegen, oder- (las Kondensat tt-ird schon vor dein Allleiter hochgedrückt und dieser dann in den seiihreclit auf- steigenden Teil der I@ohrleittm-, atlsri s,#tihreclit, ein- gebaut. Dabei fliel.it das l11-t)iiclens:it \-on unten ]lach oben durch den Ableiter. Uni in diesci- vorzugsweise angewendeten Einl>atilage (außer in der waagerech- ten Einbaulage) ein sicheres Arbeiten des Rück- schlagventiles zu erzielen, wird clic Achse des Düsen- trägers nach dein Atistrittstutzen des Ableiters zti geneigt. Diese erfindunr,sgem;i@ßc Schr:i-la-e der Düse hat - In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der l,:rfiticlung dargestellt.
- Mtb. t zeigt die erfindungsgemäß gestaltete Düse iti @-ergrößerteni liaßstal). Die Pfeillinien zeigen den Stl-iimungsverlatif, die gestrichelt gezeichneten Ovale deuten die Querschnittverhältnisse an und lassen die starke Einschnürung des Strahles erkennen. Der rohrförmige aus dem Düsenkörper a herausragende Düsenmund ist mit b bezeichnet, die der Sti-iitntitig zugewandte Kante desselben mit c, sie ist bei dieseln Ausführungsbeispiel rechtwinklig zur Düsenachse und trägt keinerlei Auslundung oder Abschrägung.
- Die Wandstärke d des Düsenmundes wird so gering wie möglich ausgeführt. Hinter der Düse ist der Querschnitt stark erweitert (FT = Querschnitt des Piisenkörpers oder Düsenträgers, Fo = Düsenquerschnitt, I#5 = Stralilquerschnitt). In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeisl» e1 gezeigt, bei dem die an sich schon diintie \\''aud des rohrförtnigen Düsenmundes noch allgeschrägt ist (bei Abb. 2 a mit ebener Begrenzungsfläche, bei Abb. 21) mit 1,reisi>ogenfiiriniger oder llalliger Begrenzungsfläche). Die sonst innett alt der Düsenmündung liegende übliche Ausrundting ist also gerade umgekehrt an der Außenseite der Düse artgeordnet. @-orzu@rsweise wird die Düse aller nach :\bb. i ohne Abschrägung ausgeführt. .
- Ablt. 3 zeigt eine Ausführungsform der Düse, bei der der rohrförmige Düseinnund b alt beiden Eiiden (ies Düsenkanals e, angeordnet ist, so daß die beschriebene Wirkung in jedem Falle eintritt, ganz gleich, oll der Einfluß in die Düse von links (Abl). 3) oder von rechts (.\1l@l.:I) erfolgt. Eine solche :\usführungsfortn der Düse wird vorzugsweise bei l<cttdens-,vasserableitern mitVerschraubungsanschliissen angewendet, wie einen solchen die Abb. 7 als Ausführungsbeispiel zeigt.
- Bei starkem Druckunterschied zwischen Ein- und Austritt der Düse, und zwar dann, wenn der Durchtritt des Dampfes mit Druckgefälle erfolgt, kann erfindungsgemäß an den rohrförmigen Düsenmund eine schwachkonische Erweiterung allschließen, in der eine Wiederausbreitung des eingeschnürten Strahles erfolgt. Die damit verbundene Druckwiedergewinnung bewirkt bei Durchfluß von Wasser eine Steigerung der Durchflußleistung, während bei Durchtritt von Dampf keine Steigerung der Durchflußleistung erfolgt, da diese bei Dampf allein voll dem Druckgefälle bis zum engsten Querschnitt abhängt, das nur bis zum kritischen Druck gesteigert werden kann, also durch die nachfolgende Erweiterung nicht mehr beeinflußt wird. Es wird also bei der Ausführung nach Abb. 5 einseitig nur die durchfließende Wassermenge erhöht und durch diese einseitige Steigerung des Durchflusses der Wirkungsgrad noch weiter verbessert. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt Abb. 5, die schwachkonische Erweiterung ist darin mit f bezeichnet.
- Abb. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Düsenmund b aus besonders verschleißfestem und schmutzabweisendem Werkstoff (Chromlegierung, Sintermetall) in den Düsenkörper a eingesetzt ist. Die einfache Rohrform gestattet ein einfaches Verarbeiten auch härtester Werkstoffe. Die Verbindung kann durch Preßsitz, durch Zusamtuenschweißen, Hartlöten o. dgl. erfolgen.
- Abb.8 zeigt an Hand eines vollständigen Ableiters den Einbau der Düse in das Ableitergehäuse. Dabei ist erfindungsgemäß der Düsenträger a schräg angeordnet und so lang ausgeführt, daß hierdurch und durch die schräge Anordnung der Düsenmund (i in der Mitte des Schlammfangraumes g liegt, was durch die strichpunktiert gezeichneten konzentrischen Kreise, die von dem Gehäuse (zum mindesten annähernd) umhüllt werden, deutlicher gemacht werden soll. In dem schräg zum Austrittstutzen i geneigten Düsenträger a ist eine als Rückschlagveritil dienende Kugel k angeordnet, deren Öffnungshub durch den mit der Verschlußschraube l verbundenen oder mit dieser aus einem Stück bestehendem Stift m begrenzt wird. Infolge der erfindungsgemäßen Neigung zum Austrittstutzen hin wird auch bei senkrechtem Einbau des Ableiters, und zwar bei Durchfluß von unten nach oben ein einwandfreies Arbeiten dieses Rückschlagventils erreicht, wie dieses Abb. 9 zeigt. Die beiden Abb. 8 und 9 zeigen, daß gegenüber dem Düsenmund infolge der Schräglage des Düsenträgers a eine Wandfläche freigelegt wird, die in jeder Einbaulage dampfberührt ist (bei waagerechtem Einbau ganz, bei senkrechtem Einbau zur Hälfte). Diese \#.'andfläche ist gemäß der Erfindung mit einer Aussparung rl zur _\ufnahme des Wärmefühlers eines Temperaturmeßgerätes o versehen. Damit die in der Wandung herrschende Temperatur möglichst voll auf den Wärmefühler übertragen wird, wird erfindungsgeinäß eine den `'Wärmefühler umgellende, relativ starkwandige Kappe in die Aussparung ta der Wandung eingeschoben. Diese Kappe, für welche Abb. io ein Ausführungsbeispiel zeigt, wird federnd ausgeführt (zweckmäßig wird die Federwirkung durch Aufschlitzen der Wandung unterstützt), so daß ein festes Anliegen der Kappenwandung an der Wandung der Aussparung und damit eine gute Wärmeübertragung erreicht wird. Gleichzeitig dient diese Kappe als Befestigungselement fair das Temperaturmeßgerät. In dem Ausführungsbeispiel (Abb. to) ist diese federnd in die Aussparung n eingeschobene Kappe mit p bezeichnet, die als Wärmefühler dienende Bimetallspirale mit q und der Temperaturzeiger mit r, während das Gerät als Ganzes die Bezeichnung o trägt. Die von der Kappenwandung aufgenommene Wärme überträgt sich auch auf deren Deckelseite, so daß die Bimetallspirale q von allen Seiten von heißen Wandungsteilen umgeben ist.
- -Die Abb. 8 und 9 zeigen außerdem noch, daß der Gehäuseteil, der den Schlammfangraum trägt, 1z, zentrisch zur Mittelachse des Ableiters angeordnet ist, so daß er bei jeder Einbaulage so umgesetzt werden kann, daß der Schlammablaßstutzen ein Ablassen des Schlammes und Entleeren des Schlaninifangraumes (bei Frostgefahr) gestattet.
- Zur Verhütung von Strahlverschleiß des Gehäuses oder seiner Kanäle kann, wie Abb. i i zeigt, der Düsenkörper a auch in den Austrittstutzen des Ableiters so eingesetzt werden, daß der austretende Kondensatstrahl unmittelbar in die Abflußleitung strömt, ohne auf irgendwelche Gehäuseteile aufzuprallen. Der Düsenmund ragt wieder bis in die Mitte des Schlammfangraumes hinein. Senkrecht über dem Düsenrnzind (bei waagerechtem Einbau) ist wieder eine ganz dem Dampf (oder wenigstens bis zur Hälfte, bei senkrechtem Einbau) ausgesetzte Gehäusewand vorhanden, die eine Aussparung zur Aufnahme des Temperaturmeßgerätes trägt.
- Hinter dem Düsenmund b können, wie das Ausführungsbeispiel nach Abb. 12 weiter zeigt, erfindungsgemäß eine oder mehrere Umführungsöffnungen s im Düsenkörper a angeordnet werden, die bei diesem Ausführungsbeispiel durch einen Ringschieber t verschlossen werden, der durch einen Schwimmer u oder einen nicht dargestellten Ausdehnungskörper bei Auftreten von Kondensatstauungen, insbesondere beim Anwärmen, betätigt wird. Dieser Schieber ist normalerweise geschlossen, da die Düse während des normalen Kondensatanfalles den Wasserspiegel in der Höhe der Düsenniiicidung hält, in welcher Lage der Schwimmer noch nicht auf den Ringschieber einwirkt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kondenswasserableiter mit Düse als Ableitungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenmund in Form eines Rohres aus dem Düsenkörper herausragt, vorzugsweise um eine Länge, die größer ist als sein äußerer Durchmesser.
- 2. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Strömung zugekehrte Seite des Düsenmundes keinerlei Ausrundung oder Abschrägung oder sonstigen Übergang aufweist, sondern scharfkantig ist.
- 3. Kondenswasserableiter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Strömung zugekehrte Seite des Düsenmundes außen abgeschrägt ist, wobei die :'#,1>schrägung gerade oder ballig sein kann.
- 4. Kondenswasserableiter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Düsenmund aus besonders verschleißfestem schmutzabweisendem \\"erl:stoff, vorzugsweise einer Chromlegierung. hartverchromtem Stahl, Sintermetall, besteht und in den aus anderem, weniger hochwertigem Werkstoff bestehenden Düsenkörper eingesetzt ist. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Düsenkanals ein gleichgestalteter rohrförmiger Diiseninund angeordnet ist, so daß beide Seiten wechselseitig benutzt oder das Kondensat je nach Einbauerfordernissen von der einen oder der anderen Seite einströmen kann. 0i. Kondenswasserableiter nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußstutzen des Gehäuses verschiedenartige Anschlußmöglichkeiten aufweisen, die infolge der Ausführung der Düse nach Anspruch 5 beliebig als Ein- oder Austrittstutzen verwendet werden können. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenachse bzw. die Achse des Düsenträgers schräg zur Längsachse des Kondenswasserableiters angeordnet ist, vorzugsweise mit Neigung zum Austrittstutzen hin. B. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ausströnikanal des Düsenträgers ein Rückschlagventil, vorzugsweise eine Rückschlagkugel, eingesetzt ist, wodurch ein Rückströmen des Kondensats in Betriebspausen verhindert wird. g. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenmund etwa in der Mitte des Ableitergehäuses bzw. dessen Schlammfangraunies liegt und der Düsenträger dementsprechend lang ausgeführt ist, wobei das Gehäuse so gestaltet ist, daß es konzentrisch die Düsenmündung umgebende gedachte Kugelschalen umhüllt, so daß in jeder Einbaulage der Abstand des Düsenmundes von der jeweils als Bodenfläche wirkenden Wand des Schlammfangrauines ganz oder annähernd gleich ist. io. Kondenswasseral)leiter. nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlammfangraum aufnehmende "feil des Ableitergehätises jeweils um 9o° oder ein Mehrfaches davon umgesetzt werden kann, so daß der Schlammablaßstopfen in jeder Einbaulage ein Ablassen des Schlammes und gänzliches Entleeren des Schlammfangraumes ermöglicht. i i. Kondenswasserahleiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Düsenmündung (bei waagerecht eingebautem Ableiter senkrecht über dem Düsenmund) in der Gehäusewandung eine von außen in das Innere der Wandung führende Aussparung zur Aufnahme des Wärmefühlers eines Temperaturmeßgerätes angeordnet ist. 12. Kondenswasserableiter nach Anspruch i r, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise als Wärmefühler verwendete Bimetallspirale in einem kappenförmigen, starkwandigen, nach dem Wandungsinneren zu offenen Körper gelagert ist, welcher federnd in die Aussparung der Wandung des Ableitergehäuses eingedrückt wird. 13. Kondenswasserableiter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe am Rand geschlitzt und aus federnd wirkendem Werkstoff hergestellt ist, so daß sie gleichzeitig als Befestigungselement für das Temperaturmeßgerät dient. 14. Kondenswasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse in den Austrittstutzen des Ableitergehäuses eingesetzt (eingeschraubt, eingepreßt oder ähnlich befestigt) ist, mit der Mündung bis in die Mitte des Schlammfangraumes ragend. 15. Kondenswasserableiter nach Anspruch i bis 4 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse hinter dem Düsenmund eine vorzugsweise radial angeordnete, in den erweiterten Austrittskanal des Düsenkörpers oder Düsenträgers führende Umführungsöffnung hat, die normalerweise vorzugsweise durch einen Ringschieber verschließbar ist, der durch einen Schwimmer oder einen Ausdehnungskörper während der Anwärmperiode oder bei Auftreten von Kondensatanstauungen betätigt wird.
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