DE816213C - Schaltungsanordnung fuer elektrisch betriebene Geraete von Spielzeug- und Modellbahnanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer elektrisch betriebene Geraete von Spielzeug- und ModellbahnanlagenInfo
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- DE816213C DE816213C DEM2890A DEM0002890A DE816213C DE 816213 C DE816213 C DE 816213C DE M2890 A DEM2890 A DE M2890A DE M0002890 A DEM0002890 A DE M0002890A DE 816213 C DE816213 C DE 816213C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H19/00—Model railways
- A63H19/24—Electric toy railways; Systems therefor
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Spielzeuge und Modelle, vorzugsweise für Eisenbahnfahrzeugmodelle, Krane o. dgl., bei denen ein Motor mit Gleichstrom gespeist und ein anderer zum Motor parallel geschalteter Antrieb mit Wechselstrom betrieben wird. Erfindungsgemäß ist dem Rotor des Motors ein Schleppschalter zugeordnet, der, abhängig von der Drehrichtung des Rotors, jeweils einen der zwei entgegengesetzt geschaltete Stromventile enthaltenden Zweige des Stromkreises des Antriebes einschaltet, in dem Sinne, daß der Rotor des Motors jeweils den Schleppschalter auf denjenigen Zweig umlegt, der den Durchfluß des Gleichstromes sperrt.
- Diese Schaltung ermöglicht es, mit wenigen Bauelementen zwei Geräte fernzubetätigen, z. B. den Antriebsmotor des Fahrzeuges zu speisen und die Drehrichtung seines Rotors durch Umpolen der Stromquelle beliebig zu ändern, darüber hinaus durch die Leiter dieses Fahrstromes einer Entkupplungsvorrichtung, einer Pfeife oder einem anderen Zubehör mit Hilfe eines Wechselstromes einen Befehl zu erteilen. Die Spannung des Wechselstromes muß dabei seinem Effektivwert nach größer sein als die Spannung des Gleichstromes. Auch für Krane eignet sich die neue Anordnung gut, z. B. zum Lastheben und zum Lastsenken mit gleichzeitigem Inbetriebnehmen eines Lasthebemagnets.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Eine Gleichstromquelle G führt den Fahrstrom (Gleichstrom) über den Umschalter i dem Motor 2 zu. Parallel zum Motor 2 liegt der Stromkreis des z. B. abfallverzögerten Relais 3, das den Schalter 4 eines Hilfsstromkreises mit dem Antrieb 5 schaltet.
- Dem Fahrstrom ist ein Wechselstrom überlagert, den der von der Wechselstromqüelle W gespeiste Transformator 6 liefert. Der Wechselstrom wirkt auf den Motor 2 ein, ohne jedoch die Drehrichtung seines Rotors zu beeinflussen; dagegen spricht das Relais 3 auf diesen Wechselstrom an, sofern die Spannung des Wechselstromes genügend groß im Verhältnis zur Gleichspannung ist.
- Damit dem Gleichstrom der Durchgang durch den Stromkreis des Relais versperrt wird, sind in seinen Weg die Stromventile 7 und 8 sowie der Schleppschalter 9 eingebaut. Der Rotor des Motors legt den Schleppschalter (beispielsweise über eine Reibungskupplung) jeweils so um, daß dem Gleichstrom immer der Weg durch das Relais versperrt ist. Der Schalter io schaltet die Wechselspannung an das Gleichspannungsnetz. Der Pfeil P deutet die Richtung des Gleichstromes an, wenn sich der Rotor des Motors 2 in Richtung des Pfeiles R dreht. Wirkungsweise: Es sei angenommen, der vom Gleichstrom in Pfeilrichtung P durchflossene Rotor 2 hat sich bisher in Richtung des Pfeiles R gedreht und kam nach dem Umstellen des Umschalters i in die Mittellage zum Stillstand. Entsprechend der Richtung des Pfeiles R hatte sich der Schleppschalter 9 durch Reibungsschluß in die Stellung 1 umgelegt.
- Legt man nun den Umschalter i derart an die Gleichstromquelle G an, daß der Rotor des Motors 2 in Richtung des Pfeiles O vom Strom durchflossen wird, dann bringt der Reibungsschluß zwischen der Welle i i und dem Schalter 9 diesen Schalter in die Stellung 11. Den Stromfluß (Gleichstrom) durch das Relais 3 verhindert somit das Ventil 7.
- Wechselspannungen lassen jedoch die Stromventile 7 und 8 durch. Das vom Antrieb 5 betätigte, nicht dargestellte Gerät, z. B. eine Pfeife, kann also in Betrieb genommen werden, wenn der Schleppschalter 9 in einer der Stellungen 1 und 11 steht. Eine Voraussetzung für diese Wirkung ist allerdings die Erfüllung der Bedingung, daß der Scheitelwert der Spannung des Wechselstromes größer als der Fahrstrom (Gleichstrom) ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Geräte von Spielzeug- und Modellbahnanlagen, wobei ein Motor mit Gleichstrom gespeist und ein anderer, zum Motor parallel geschalteter Antrieb mit Wechselstrom betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rotor des Motors (2) ein Schleppschalter (9) zugeordnet ist, der, abhängig von der Drehrichtung des Rotors, jeweils einen der je ein Stromventil (7, 8) mit entgegengesetzter Sperrichtung enthaltenden Zweige des Stromkreises des Antriebes einschaltet, in dem Sinne, daß der anlaufende Rotor des Motors (2) den Schleppschalter jeweils auf denjenigen Zweig umlegt, in welchem das Ventil den Durchfluß des Gleichstromes sperrt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM2890A DE816213C (de) | 1950-04-19 | 1950-04-19 | Schaltungsanordnung fuer elektrisch betriebene Geraete von Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEM2890A DE816213C (de) | 1950-04-19 | 1950-04-19 | Schaltungsanordnung fuer elektrisch betriebene Geraete von Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816213C true DE816213C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7291922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM2890A Expired DE816213C (de) | 1950-04-19 | 1950-04-19 | Schaltungsanordnung fuer elektrisch betriebene Geraete von Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816213C (de) |
-
1950
- 1950-04-19 DE DEM2890A patent/DE816213C/de not_active Expired
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