DE627075C - Steuereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z.B. fuer Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl. - Google Patents
Steuereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z.B. fuer Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl.Info
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- DE627075C DE627075C DES112721D DES0112721D DE627075C DE 627075 C DE627075 C DE 627075C DE S112721 D DES112721 D DE S112721D DE S0112721 D DES0112721 D DE S0112721D DE 627075 C DE627075 C DE 627075C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/20—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using multi-position switch, e.g. drum, controlling motor circuit by means of relays
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Description
- Steuereinrichtung für elektromotorisch angetriebene Schwenkwerk, z. B. für Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl. Die Erfindung betrifft Steuereinrichtungen für elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z. B. Scheinwerfer; Fernrohre o. dgl., bei denen im Schwenkweg der gesteuerten Vorrichtung oder eines damit verbundenen Getriebeteils ein. Grenz- oder Endschalter angeordnet ist, der bei bestimmten Endstellungen des gesteuerten Teils ein Weiterlaufen des Motors in der gleichen Richtung auch beim Auslegen des Lenkschalters sperrt, einen Rücklauf des Motors dagegen bei entgegengesetzter Auslage des Lenkschalters zuläßt. Zwischen- den spannungsführenden Stromschlußkontakten und den Kurzschlußkontakten müssen entweder große Zwischenräume oder Leerkontakte angeordnet sein, um einen Kurzschluß der den Motor speisenden Stromquelle beim Übergang der beweglichen Kontakte von den spannungsführenden Kontakten auf die Kurzschlußkontakte zu verhüten. . Die Speiseleitung des Motors wird infolgedessen kurzzeitig unterbrochen, solange der bewegliche Kontakt auf dem Zwischenkontakt bzw. Leerkontakt steht.
- Bleibt einer der beweglichen Kontakte, beispielsweise beim Ausbleiben der Spannung oder beim Umschalten, in dieser Stellung stehen, dann muß der bewegliche Kontakt des End- oder Grenzschalters erst wieder von Hand in dein einen oder anderen Sinn weiterbewegt werden, um den Motor wieder in Gang zu bringen.
- Die Erfindung beseitigt diesen Mangel. Sie macht dabei von elektrischen Ventilen Gebrauch, wie sie beispielsweise schon für Einrichtungen zur Steuerung zweier Stromkreise über eine gemeinsame Leitung oder für Einrichtungen zur betriebsmäßigen Änderung der Drehrichtung von Gleichstrommotoren vorgeschlagen wurden.
- Erfindungsgemäß sind die Abschaltkontakte des End-,oder Grenzschalters, die aus Leerkontakten und (oder) über Vorwiderstände angeschlossenen Stufenkontakten bestehen können, über elektrische Ventile mit der Spannungsquelle so verbunden, daß die- Abschaltkontakte durch die Ventile ganz oder teilweise überbrückt sind, wenn sich der gesteuerte Gegenstand jeweils aus der einen in die andere Endlage bewegt.
- Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Beispiels näher erläutert werden.
- - Fig. i zeigt ein Schaubild, in dem als Abszisse der Weg s des gesteuerten Apparats, als Ordinate die Drehzahl n des Antriebsmotors.aufgetragen ist.
- Fig. z zeigt eine Fernsteueranordnung mit Endausschalter. Hier ist i der Anker eines Antriebsmotors, dessen Stator der Einfachheit halber weggelassen ist. Der Motor treibt mittels einer Spindel a den der Einfachheit halber durch ein Rechteck dargestellten Apparat 3 an. Am Bahnende dieses Apparats ist der Endausschalter q. angeordnet mit dem Schalthebel 5, der Kontaktschiene 6, den Stufenkontakten 7, 8 und den 1 Leerkontakt 9. Die Feder io sucht den. Schaltarm 5 in die dargestellte Lage zu drängen. Der gesteuerte Teil 3 ragt mit dem Vorsprung i i in den Weg des Armes 5. Die Schiene 6 ist mit der einen Bürste des Ankers i @ verbunden; die andere Bürste ist an den beweglichen Kontakt 12 eines Steuerschalters 13 angeschlossen, durch den die Spannung für den Motor i umgepolt werden kann. Der andere bewegliche Kontakt 14 des Schalters 13 ist unmittelbar mit dem Kontakt 7 des Schalters 4, ferner über die Widerstandstufe 15 und das Ventil 16 mit dem Kontakt 8 und über das Ventil 17 mit dem Leerkontakt 9 verbunden. Die Ventile 16 und 17 sind durch Dreiecke angedeutet. Sie sind nur für Ströme, die in der Richtung von der Grundlinie nach der Spitze des Dreiecks fließen, durchlässig. Die Festkontakte 18 des Schalters 13 sind mit dem Minuspol, die Festkontakte i 9 mit dem Pluspol einer Gleichstromquelle verbunden. Die Leitungen 20 führen zu seinem Endausschalter für das andere Bahnende des gesteuerten Apparats 3, der ebenso beschaffen ist wie der Schalter 4 und durch den Anschlag 2 i gesteuert wird.
- Die Einrichtung ärbeätet auf folgende Weise: Befindet sich der Schalter 13 in der gezeichneten Stellung, .so wird der Apparat 3 im Sinn. des eingezeichneten Pfeiles bewegt bei :einer Geschwindigkeit des Motors i, die durch die Oxdinate a in der Fig. i dargestellt ist. Bei dem Punkt 22 trifft der Vorsprung i i auf den Steuerarm 5 des Schalters 4. Dieser wird im Sinne des eingezeichneten Pfees unter Spannung der Feder z o von dem Kontakt 7 ,auf den Kontakt 8 umgelegt; dadurch wird die Widerstandstufe 15 in .den Stromkreis .des. Ankers i eingeschaltet, und die Notorgeschwindigkeit sinkt allmählich auf den Wert b. Da der Strom in der durch Pfeile angedeuteten Richtung. fließt, wird er von den Ventilen 16 und 17 nicht durchgelassen. Bei der weiteren Bewegung des Teiles 3 wird der Schaltarm 5 auf den Leerkontakt 9 umgelggt; dadurch wird der Anker z abgeschaltet, und der Motor kommt beim Punkt 23 zum Stillstand.
- Soll nun der Tei123 in entgegengesetzter Richtung aus seiner Endlage bewegt werden, so wird der Schalter 13 umgelegt, wodurch sicl. die Stromrichtung umkehrt. Die Ventile 16" 17 lassen daher den Strom durch, überbrücken also sowohl den Leerkontakt 9 wie die Widerstandstufe 15; der Anker i liegt also an, der vollen Spannung. Seine Drehzahl steigt jentsprechend der Kurve 24 (Fxg. i) an. In dieser Bewegungsrichtung ist also der Endausschalter ¢ wirkungslos. Sobald sich der Teil 3 genügend weit von seiner Endlage entfernt hat, wird durch die Feder io der Endausschalter 4 wieder in die gezeichnete Lage zurückgebracht. Bei dem an die Leitung 20 angeschlossenen Endausschalter isst die Anordnung ebenso, nur sind hier die Kontakte symmetrisch vertauscht und die Durchlaßrichtung der Ventile umgekehrt.
- Der Endausschalter 5 kann auch mit mehreren Widerstandstufen, unter Umständen auch mit Signalkontakten versehen sein, die dem Fahrer anzeigen, da.ß der gesteuerte Teil. die Endlage erreicht hat. Dabei brauchen nicht sämtliche Kontakte durch Ventile überbrückt zu sein, sondern es können auch bei Stromumkehr z. B. die Signalkontakte oder ein Teil der Widerstandstufen eingeschaltet bleiben.
Claims (1)
- PATENTA1V;$PRUCH ; Steuereinrichtung für elektromotorisch angetriebene S:chwenkwvjerlke, z. B. für Scheinwerfer, Fernröhre o. dgl., bei der im Schwenkweg der gesteuerten Vorrichtung Grenz- oder Endschalter angeordnet sind, die bei bestimmten Endstellungen des gesteuerten Teils ein Weiterlaufen des Motors in. der gleichen Richtung auch beim Auslegen des Lenkschalters sperren, einen Rücklauf des Motors dagegen bei entgegengesetzter Auslage des Lenkschalters zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerkontakt und gegebenenfalls Stufenkontakte des Grenz- oder Endschalters über elektrische Ventile mit der Spannungsquelle so verbunden sind, daß die Leerkontalne durch die Ventile ganz oder teilweise überbrückt sind, wenn der ge- steuerte Gegenstand aus der jeweiligen Endlage herausfährt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES112721D DE627075C (de) | 1934-02-01 | 1934-02-01 | Steuereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z.B. fuer Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES112721D DE627075C (de) | 1934-02-01 | 1934-02-01 | Steuereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z.B. fuer Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE627075C true DE627075C (de) | 1936-03-07 |
Family
ID=7531980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES112721D Expired DE627075C (de) | 1934-02-01 | 1934-02-01 | Steuereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Schwenkwerke, z.B. fuer Scheinwerfer, Fernrohre o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE627075C (de) |
-
1934
- 1934-02-01 DE DES112721D patent/DE627075C/de not_active Expired
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