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DE816186C - Gewinde-Schneidkluppe - Google Patents

Gewinde-Schneidkluppe

Info

Publication number
DE816186C
DE816186C DEP3658A DEP0003658A DE816186C DE 816186 C DE816186 C DE 816186C DE P3658 A DEP3658 A DE P3658A DE P0003658 A DEP0003658 A DE P0003658A DE 816186 C DE816186 C DE 816186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
tool carrier
tools
tool
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3658A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Hopfensberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP3658A priority Critical patent/DE816186C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816186C publication Critical patent/DE816186C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Gewinde-Schneidkluppe Die Erfindung ist auf eine Gewinde- Schneidkluppe mit einstellbaren, zwei Arbeitsschneiden besitzenden Schneidwerkzeugen gerichtet.
  • Bei bekannten derartigen Kluppen sind die Schneidwerkzeuge, die .sog. Schneidbacken, starr in prismatische Führungen eingesetzt, in denen sie radial verschiebbar sind. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß jeder Schneidbackensatz nur zum Schneiden eines Gewindes von bestimmtem Steigungswinkel brauchbar ist. Es müssen also auch dann, wenn Gewinde geschnitten werden sollen, welche gleiche Steigung, aber unterschiedlichen Durchmesser, mithin verschiedene Steigungswinkel haben, entsprechend viele Sätze von Schneidbacken verfügbar sein. So ist es z. B. notwendig, um die Rohrgewinde nach DIN 259 R 1/2", R 5/ä', R '/ä' und R '/e", welche bekanntlich gleiche Steigung besitzen, schneiden zu können, vier Schneidbackensätze vorrätig zu halten. Ebenso müssen dreizehn Schneidbackensätze vorhanden sein, um beispielsweise die metrischen Feingewinde Nr. 3 nach DIN 243 M 1o, M12,M13,M14,M16,M18,M20,M22,M24, M 26, M 28, M 30 und M 32 schneiden zu können, welche eine Steigung von 1,5 mm aufweisen. Dadurch ist einerseits ein großer Fertigungsaufwand , namentlich an Werkstoff und Zeit bedingt, andererseits die Lagerhaltung erschwert. Außerdem ist es mißlich, auf der Baustelle eine Vielzahl von Schneidbackensätzen mit sich führen zu müssen.
  • Es wurde nun gefunden, daß es überraschenderweise möglich ist, zum Schneiden von Gewinden gleicher Steigung aber unterschiedlichen Durchmessers mit wenigen, ja in den meisten Fällen mit einem Schneidbackensatz auszukommen, indem zwischen Werkzeug und Werkzeugträger und/oder Werkzeugträger und Kluppengehäuse ein den Ausgleich von Steigungswinkelunterschieden ermöglichendes Spiel belassen ist. Vorzugsweise ist dieses Ausgleichspiel in den Führungen des Werkzeugträgers vorgesehen, in welche die Werkzeuge eingelassen sind. Es liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, daß das erwähnte Ausgleichspiel eine geringe Werkzeugverdrehung ermöglicht, die die notwendige Anpassung an den jeweils gegebenen Steigungswinkel zuläßt. Im Hinblick auf die Drehachse der Werkzeuge stimmt zwar der einstellbare Steigungswinkel nicht theoretisch genau mit dem bei der Gewindeberechnung sich ergebenden Steigungswinkel überein. Der Unterschied ist jedoch so geringfügig, daß er praktisch vernachlässigt werden kann.
  • Mit besonderem Vorteil wird die Erfindung derart verwirklicht, daß die Werkzeuge in den Werkzeugträger mittels eines runden Lagerzapfens eingesetzt sind und das Ausgleichspiel zwischen dem leistenförmigen Schneidenträger der Werkzeuge und einer diesen aufnehmenden Führung des Werkzeugträgers besteht. Es ist aber möglich, Werkzeuge mit derart rundem Lagerzapfen mittels Stellstiften des Schneidenträgers in Führungsbohrungen des Werkzeugträgers eingreifen zu lassen und das Ausgleichspiel zwischen diesen Stiften und ihren Bohrungen vorzusehen. Wenn die Werkzeuge mit kantigem Lagerzapfen versehen sind, so ist das Ausgleichspiel zwischen dem Lagerzapfen und den entsprechend profilierten Lagerungsausnehmungen der Werkzeuge angeordnet. In allen Fällen sind also die Schneidbacken um ihre Mittelachse im Rahmen des Spiels drehbar. Da es sich dabei um ein Einbauspiel handelt, so genügt in vielen Fällen das Passungspiel, welches wegen der leichten Auswechselbarkeit der Backen ohnehin gegeben ist.
  • Erfindungsgemäß ist somit der beträchtliche Fortschritt erreicht, daß Gewinde gleicher Steigung aber unterschiedlichen Durchmessers mit einem Backensatz erzeugt werden können. So ist z. B. zum Schneiden der erwähnten Rohrgewinde und der angegebenen metrischen Feingewinde je nur ein Satz Schneidbacken erforderlich. Darin liegt der fertigungstechnische Vorteil, daß der Bedarf an Schneidbacken rascher und mit weniger Werkstoffaufwand befriedigt werden kann, was namentlich deshalb wichtig ist, weil die Schneidbacken aus wertvollstem Werkzeugstahl bestehen. Die Erfindung wirkt sich aber gleich vorteilhaft auch bezüglich der Handhabung der Schneidkluppen aus, da die Schneidbacken weniger oft ausgewechselt werden müssen, mithin eine entsprechende Arbeits-und Zeitersparnis auf der Baustelle gegeben ist. Die Besitzer von Schneidkluppen haben außerdem den Vorteil, erheblich weniger Schneidbackensätze auf Lager halten zu müssen.
  • In der Zeichnung ist in F4g. r schematisch der Unterschied im Steigungswinkel von Gewinden dargestellt, welche die Durchmesser x bzw. y haben. Wird der Durchmesser größer, so wird der Steigungswinkel kleiner.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen im Längsschnitt und in Vorderansicht einen Werkzeugträger mit Schneid- 1 werkzeug. Dieses besitzt einen runden Zapfen a, der in der Bohrung b des Werkzeugträgers c sitzt. Der Schneidenträger d ist leistenförmig gestaltet und legt sich in die nutartige Führung e des Werkzeugträgers c ein. Der Schneidbacken a, d besitzt zwei Arbeitsschneiden, so daß vorwärts und rückwärts gearbeitet und sowohl von der Führungsseite als auch von der Deckelseite der Kluppe her geschnitten werden kann. Er ist um i8o° umsetzbar, indem er in Richtung des Pfeiles z, also in Richtung zur Kluppenachse, ein Stück weit herausgezogen, dann gedreht und zurückgeschoben wird. Somit kann, wenn eine Arbeitsschneide beschädigt ist, nach Umsetzen des Schneidbackens in der gleichen Richtung weiter gearbeitet werden.
  • Der Schneidbacken ist mit dem Werkzeugträger mittels des kugelförmigen Kupplungsgliedes f gekuppelt, das in einer Bohrung g des Werkzeugträgers c steckt, teilweise jedoch in eine Ringnut h des Zapfens a einragt. Die Entkupplung geschieht dadurch, daß die Kugel f in der Endstellung des Werkzeugträgers c auf der schiefen Ebene i des Schlittens k nach unten gleitet, mithin außer Eingriff mit dem Zapfen a gelangt. Es kann dann das Schneidwerkzeug unschwer in Richtung des Pfeiles z herausgezogen werden. Der Schlitten k dient zugleich zur Geradführung des Werkzeugträgers c bei dessen radialer Verschiebung zwecks Einstellung des Schneidbackens.
  • Zwischen dem Schneidenträger d des Schneidbackens und der Führung e des Werkzeugträgers c ist ein Einbauspiel s vorgesehen, welches den Ausgleich von Steigungswinkelunterschieden bei Gewinden gleicher Steigung aber unterschiedlichen Durchmessers ermöglicht. Es kann sich somit der Schneidbacken a, d um seine Mittelachse ein wenig in Richtung der Pfeile ze, bewegen, mithin derart auf den betreffenden Steigungswinkel einstellen.
  • Nach Fig. 4 und 5, bei denen es sich ebenfalls um einen Längsschnitt und eine Vorderansicht eines Schneidwerkzeugs mit Werkzeugträger handelt, legt sich der Schneidenträger i, welcher rund sein kann, gegen die Stirnseite des Werkzeugträgers c an. Er besitzt aber zwei Stellstifte m, welche in geeignete Bohrungen n des Werkzeugträgers c eingreifen. In diesem Falle ist das Ausgleichspiel als Einbauspiel zwischen den Stiften in und den Bohrungen n vorgesehen.
  • Gegebenenfalls kann der Lagerzapfen a des Schneidbackens auch kantig, z. B. vier- oder sechseckig, sein; dann herrscht zwischen diesem Zapfen und der Lagerausnehmung b des Werkzeugträgers c das mehrfach erwähnte Einbauspiel.
  • Die Erfindung ist auch bei Schneidkluppen anwendbar, deren Schneidwerkzeuge in prismatische Führungen eingelassen sind, die sich zum Teil in dem Werkzeugträger, zum Teil in dem Einstelldeckel befinden. Es müssen dann im Gegensatz zu bisher die Werkzeuge mit Ausgleichspiel in ihrer Führung sitzen.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung mit der gleichen Wirkung und denselben Vorteilen geeignet, wenn die Schneidwerkzeuge nur mit einer Arbeitsschneide versehen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewinde-Schneidkluppe mit einstellbaren, ein oder zwei Arbeitsschneiden besitzenden Schneidwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Werkzeug und Werkzeugträger und/oder Werkzeugträger und Kluppengehäuse ein den Ausgleich von Steigungswinkelunterschieden von Gewinden gleicher Steigung aber unterschiedlichen Durchmessers ermöglichendes Spiel belassen ist.
  2. 2. Gewinde-Schneidkluppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (a, d) in die Werkzeugträger (c) mittels eines runden Lagerzapfens (a) eingesetzt sind und das Ausgleichspiel zwischen dem leistenförmigen Schneidenträger (d) und einer diesen aufnehmenden Nut (e) des Werkzeugträgers (c) vorgesehen ist.
  3. 3. Gewinde-Schneidkluppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (a, d) in die Werkzeugträger (c) mittels eines runden Lagerzapfens (a) eingesetzt sind und das Ausgleichspiel zwischen Stellstiften (m) des Schneidenträgers (l) und diese aufnehmenden Bohrungen (n) des Werkzeugträgers (c) vorgesehen ist. .
  4. 4. Gewinde-Schneidkluppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichspiel zwischen dem kantigen Lagerzapfen der Werkzeuge und der entsprechend profilierten Lagerausnehmung des Werkzeugträgers vorgesehen ist.
DEP3658A 1948-10-02 1948-10-02 Gewinde-Schneidkluppe Expired DE816186C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP3658A DE816186C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Gewinde-Schneidkluppe

Applications Claiming Priority (1)

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DEP3658A DE816186C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Gewinde-Schneidkluppe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816186C true DE816186C (de) 1951-10-08

Family

ID=7358976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3658A Expired DE816186C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Gewinde-Schneidkluppe

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DE (1) DE816186C (de)

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