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DE816035C - Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen - Google Patents

Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen

Info

Publication number
DE816035C
DE816035C DEP36717D DEP0036717D DE816035C DE 816035 C DE816035 C DE 816035C DE P36717 D DEP36717 D DE P36717D DE P0036717 D DEP0036717 D DE P0036717D DE 816035 C DE816035 C DE 816035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
drive motor
spring
rotation
ambulance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP36717D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP36717D priority Critical patent/DE816035C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816035C publication Critical patent/DE816035C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung für den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen Bei :Motorfahrzeugen, insbesondere solchen, die von kranken und Invaliden benutzt werden, bereitet das Anlassen des Motor, Schwierigkeiten. Der Motor wurde bisher mit einem an ihm angebauten Kickstarter in Gang gesetzt, der entweder mit dem Fuß oder von Hand durch einen kräftigen Schwung in Drehung versetzt wurde. Die hierbei notwendige Überwindung der Kompression des Motors sowie der Schwung der Bewegung setzen indessen Muskelkräfte voraus, die einem Fahrzeugbenutzer, und zwar insbesondere einem gesundheitlich beeinträchtigten, in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Derartige Fahrzeugbenutzer sind wohl nur in der Lage, langsame und geringe Kraftimpulse aufzubringen. Die Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht es nun, derartige geringe Arbeitsleistungen vermöge der Spannung einer Feder aufzuspeichern. Nach Erreichung einer Höchstspannung löst gemäß der Erfindung die aufgespeicherte Energie der Feder selbsttätig eine Drehbewegung aus, die den Kickstarter des Antriebsmotors mit dem erforderlichen kraftvollen Schwung in Bewegung setzt.
  • Zwei Ausführungsformen der Andrehvorrichtung gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung, Abb. i bis 3, veranschaulicht.
  • Abb. i und 2 zeigen die Ausführung der Andrehvorxichtung unter Anwendung einer Zugfeder, während Abb.3 die Ausführung unter Anwendung einer Drehfeder veranschaulicht.
  • Gemäß der Ausführung nach Abb. i und 2 ist die Kurbel i an der Achse 2 nur in einer Richtung drehbar vorgesehen, indem die Kurbel i mittels der Sperre 4 durch eine Sperrklinke 3 in der anderen Drehrichtung gesperrt ist. Auf der Kurbelachse 2 ist der Hebel 5 befestigt, durch den mittels einer in die Sperre 4 eingreifenden Sperrklinke 6 bei Ausführung von pendelnden Bewegungen die Kurbel i mit Unterbrechungen drehbar ist. Auf dem Kurbelzapfen 7 ist ein Ring 8 mit angeschweißtem Auge 9 drehbar gelagert. In dieses Auge 9 des Ringes 8 ist das eine Ende einer Zugfeder io eingehängt, während das andere Ende der Zugfeder io in das Auge ii des Stützträgers 12 eingreift. In der Ruhelage der Andrehvorrichtung befindet sich der Zapfen 7 der Kurbel i infolge der Spannung der Zugfeder io in der unteren Totpunktlage bei I (vgl. Abb. 2, links). Bei der Drehung der Kurbel i durch die pendelnde Bewegung des Hebels 5 wird die Zugfeder io gespannt, wodurch die Kurbel i nach einer halben Umdrehung ihre obere Totpunktlage II (vgl. Abb. 2, rechts) und zugleich die Zugfeder io ihre Höchstspannung erreicht.
  • Durch eine weitere Teildrehung wird nun die Kurbel i wieder aus ihrer oberen Totpunktlage 1I herausgebracht. Dabei wird die Endspannung der Feder io wirksam, wodurch die Kurbel i in der gleichen Drehrichtung um eine weitere halbe Umdrehung bis zu ihrem unteren Totpunkt I zurückschnellt. In der oberen Totpunktlage 11 (Abb. 2, rechts) ergreift der Kurbelzapfen 7 den Kickstarter 13 des Antriebsmotors 14 und reißt ihn bei der durch die Entspannung der Zugfeder io ausgelösten Bewegung mit. Durch den Abstand 15 der Drehachse 16 des Kickstarters 13 von der Drehachse 2 der Kurbel i wird erreicht, daß die Kurbel i nach Zurücklegung eines bestimmten Drehwegs infolge der Abweichung der beiden Drehkreise von Kurbel i und Kickstarter 13 bei 17 (Abb. 2) von dem Kickstarter 13 abgleitet, so daß der Kickstarter 13 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückschnellt, während sich die Kurbel i in ihre Ruhelage (Totpunktlage) I (Abb. 2, links) zurückbewegt. Sofern der Antriebsmotor 14 infolge des ihm über den Kickstarter 13 erteilten Schwunges nicht sofort in Gang kommen sollte, kann durch einfaches Hinundherbewegen des Hebels 5 der beschriebene Vorgang wiederholt werden, wobei anderweitige Hilfsmittel sich erübrigen.
  • Die zweite Ausführungsform der Andrehvorrichtung (Abb. 3) benutzt an Stelle einer Zugfeder io eine Drehfeder io'. Die Kurbel i ist um ihre Achse 2, die innerhalb der Hohlachse 18 der zweiten Kurbel i' gelagert ist, drehbar. Letztere ist ihrerseits um die Hohlachse 18 drehbar und innerhalb des Stützlagers 12 gelagert. :Mittels der Sperre 4 ist die Kurbel i' durch die Sperrklinke 3 in einer Drehrichtung gesperrt. Auf der Hohlachse 18 ist der Hebel 5 gelagert, durch den mittels einer Sperrklinke 6 im gleichen Sinne die Sperre 3 bei Ausführung von pendelnden Bewegungen die Kurbel i' mit Unterbrechungen dreht. In der Bohrung i9 der Kurbel i ist das eine Ende der Drehfeder io' gelagert, während das andere Ende der Drehfeder io' in die Bohrung 2o der Kurbel i' eingreift. Die Kurbel i ist gegen Drehung durch eine am Stützlager 12 vorgesehene Klinke 21 festgehalten. Durch Drehung der Kurbel i' mittels pendelnder Bewegung des Hebels 5 wird die Drehfeder io' gespannt. lach einer ganzen Umdrehung drückt die Kurbel i' die Klinke 21 beiseite (Abb. 3), so daß diese die Kurbel i freigibt, die lediglich durch die gespannte Drehfeder io' im Drehsinne der Kurbel i' weitergeschnellt wird. Hierbei greift der Zapfen 7 wie auch bei der Ausführung nach Abb. i und 2 den Kickstarter 13 an.
  • Die Klinke 21 kann auch durch eine solche Klinke ersetzt werden, die durch Federdruck die Drehung der Kurbel i verhindert. Sobald die Spannung der Feder io' größer wird als die der Klinkenfeder drückt die Kurbel i die Klinke 21 beiseite und schnellt, wie zuvor beschrieben, herum. Hierbei kann. durch Regelung der Klinkenfeder die Höchstspannung der Drehfeder io' bestimmt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Andrehvorrichtung für den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen, mittels einer durch :Muskelkraft gespannten Feder, die nach Erreichung einer Höchstspannung eine Kurbel in Drehung versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kurbel ihrerseits den an sich bekannten Kickstarter des Antriebsmotors angreift und ihn auf einem Teil ihrer Drehung im gleichen Sinne mitnimmt und alsdann wieder in seine Ruhestellung zurückgehen läßt.
  2. 2. Andrehvorrichtung für den Antriebsmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Federspannung nach Erreichung einer Höchstspannung selbsttätig ausgelöst wird.
DEP36717D 1949-03-15 1949-03-15 Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen Expired DE816035C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP36717D DE816035C (de) 1949-03-15 1949-03-15 Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen

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DEP36717D DE816035C (de) 1949-03-15 1949-03-15 Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816035C true DE816035C (de) 1951-10-08

Family

ID=7374919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP36717D Expired DE816035C (de) 1949-03-15 1949-03-15 Andrehvorrichtung fuer den Antriebsmotor, insbesondere bei Kranken- und Invalidenfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE816035C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2516601A1 (fr) * 1981-11-18 1983-05-20 Peugeot Cycles Dispositif de demarrage pour petit moteur a explosion tout particulierement adapte aux cyclomoteurs
DE19952075A1 (de) * 1999-10-30 2001-11-15 Helmut Rau Starthilfevorrichtung für Motorgeräte mit Seilzugstarter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2516601A1 (fr) * 1981-11-18 1983-05-20 Peugeot Cycles Dispositif de demarrage pour petit moteur a explosion tout particulierement adapte aux cyclomoteurs
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