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DE887418C - Feingetriebe mit biegsamer Welle fuer Theodolite - Google Patents

Feingetriebe mit biegsamer Welle fuer Theodolite

Info

Publication number
DE887418C
DE887418C DES25479A DES0025479A DE887418C DE 887418 C DE887418 C DE 887418C DE S25479 A DES25479 A DE S25479A DE S0025479 A DES0025479 A DE S0025479A DE 887418 C DE887418 C DE 887418C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fine
theodolite
gear
flexible shaft
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES25479A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Sulzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES25479A priority Critical patent/DE887418C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE887418C publication Critical patent/DE887418C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Feingetriebe mit biegsamer Welle für Theodolite GeodätischeInstrumente, insbesondereTheodolite, sind in ihrer Arbeitsstellung während der Beobachtung bedienungsmäßig mit größter Vorsicht zu behandeln. Sie fordern vom Beobachter größte Konzentration, bedingt dadurch, daß derselbe mit Kopf und Händen gleichzeitig unmittelbar an das Instrument herantreten muß. Die Bedienung wird «-eiter erschwert durch langanhaltende Tätigkeit besonders bei kaltem Wetter, zumal dabei die Feinfühligkeit der bedienenden Finger zurückgeht. Ziel und Zweck soll sein, die derzeitige Bedienungsart zu verbessern und weiter zu vereinfachen, .dem Beobachter eine größere Reaktionsmöglichkeit mit den Händen zu geben, ohne Gefahr zu laufen, daß das horizontierte Instrument aus seiner Lage gebracht wird, und trotzdem eine einwandfreie Einstellung zu gewährleisten. Zur Bewerkstelligung der vertikalen und horizontalen Teilkreisbewegungen am Theodolit sind zur Bedienung je eine Klemm- und Feintriebschraube angebracht. Der Feintrieb wird durch Festdrehen der Klemmschrauben möglich, und zwar nur für einen kleinen begrenzten Bereich. Der Theodolit ist zur bequemeren Bedienung möglichst hoch, annähernd in Kopfhöhe, aufgestellt. Okular wie Triebschrauben sind fast in gleicher Höhe und veranlassen den Beobachter, auch bei länger anhaltenden Beobachtungen die Hände in Kopfhöhe zu bringen.
  • Aufgabe soll sein, eine geeignete Bedienungsvorrichtung zu finden die a) ein direktes Berühren des Theodolits beim Einstellen des Ziels erübrigt, b) das Hochheben der Arme vom Beobachter beseitigt, c) eine schnellere Bedienung ermöglicht, indem ein grober Schnelltrieb und ein Feintrieb eingesetzt sowie auch sofort von horizontal nach vertikal umgeschaltet -werden kann, d) die Einstellung des Ziels bei kaltem Wetter mit den dicksten Handschuhen erlaubt, e) das Suchen der -Feinbewegungsschrauben fortfallen läßt.
  • Zur indirekten Bedienung des Theodolits wird ein handbetriebenes Feingetriebe verwandt, welches über :zwei entsprechend lange biegsame Wellen (auch allgemein als Bohrschlauch bekannt), eine für horizontal, die andere für vertikal, den Trieb an den Theodolit weiterleitet. Die biegsamen Wellen haben ihren Anschluß an den jeweiligen Feintriebschrauben des Theodolits. Die neue Bedienungsart macht es zweckmäßig, wenn der anzuschließende Theodolit außer der Klemmvorrichtung einen endlosen Feintrieb besitzt. Das Feingetriebe wird bei seiner Bedienung durch die linke -Hand gehalten. Eine Halteschlaufe, angebracht am Gehäuse des Feingetriebes, -gibt demselben eine bessere Haltemöglichkeit. Die rechte Hand bedient mittels einer Handkurbel i das Feingetriebe. Die Handkurbel, in normaler Stellung Feintrieb, setzt bei Drehung eine Übersetzung 2 in Tätigkeit. Diese wiederum überträgt die Bewegung auf ein Zahnrad 4 der Hauptachse 3. Auf der Hauptachse 3 befindet sich ein weiteres Rad 5 mit beiderseitigen Zahnkränzen. Dasselbe ist auf der Hauptachse 3 verschiebbar gelagert. Eine Führungsschiene 6 gibt dem Rad 5 in jeder verschobenen Stellung entsprechenden Halt und führt die gleiche, wie die auf Zahnrad 4 übertragene Drehung aus. Das Verschieben des Rades 5 nach den Zahnrädern 7 (horizontal) und 8 (vertikal) erfolgt durch einen nach außerhalb des Gehäuses führenden Schieber g. Rad 5 wird unterhalb seiner seitlichen Zahnkränze durch Ansätze io des Schiebers 9 geführt. Das Verschieben von Rad 5 kann statt des Schiebers 9 auch durch entsprechend gefederte Hebel und Druckknöpfe erfolgen. Zahnrad 7 ist mit der. biegsamen Welle i i, Zahnrad 12 mit der biegsamen Welle 13 verbunden. Zahnrad 8 ist zwischen Rad 5 und Zahnrad i2 zwischengeschaltet, um die gleiche Drehrichtung für beide biegsamen Wellen zu erhalten. Soll nun vom Feintrieb auf groben Schnelltrieb übergegangen werden, dann wird durch Druck auf die Handkurbel i die direkte Verbindung mit der Hauptachse 3 durch zwei ineinandergreifende Zahnkränze 14 hergestellt und die Übersetzung 2 ausgeschaltet. Handkurbel i und Hauptachse 3 sind mit einem gefedert gelagerten frei gleitenden Führungsstift 15 verbunden. Wird der während der Drehung auf die Handkurbel i ausgeübte Druck unterlassene, dann springt dieselbe durch den Federdruck des Führungsstiftes 15 in normale Stellung zurück und stellt durch die abgeschrägten Zahnräder 16 die Verbindung mit der Übersetzung 2 wieder her, d. h. der Feintrieb ist wieder eingeschaltet.
  • Die zur Aufgabe gestellten und zu erreichenden Vorteile werden durch die vorbeschriebene Vorrichtung erfüllt. Es wird dabei noch auf folgendes hingewiesen: Dadurch, daß die Vorrichtung eis erlaubt, sofort von groben Schnelltrieb auf feinen Trieb und umgekehrt überzugehen, werden bei der Beobachtung von beweglichen Zielen (Stern, Flugzeug u. ä.) große Vorteile erzielt. Ferner können durch einfaches Umschalten horizontale wie vertikale Bewegungen ohne große Handhabung in schneller Reihenfolge wechseln. Die Anwendung der neuen Bedienungsvorrichtung ist nicht allein von Vorteil bei Feinbeobachtungen astrogeodätischer Art, sondern auch bei terrestrischen Beobachtungen und auch dann, wenn der Feintrieb eines Theodolits nur begrenzten Bereich hat. Die neue Bedienungsart ist bei kaltem Wetter sehr zweckmäßig und von großer Bedeutung. Ein Ermüden der Arme fällt weg, da die Bedienung der Vorrichtung bei bequemer Haltung derArme eirfolgt. Bekanntlich ist bei ermüdeten Armen die Feinfühligkeit und Sicherheit nicht groß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur bequemeren, sicheren, schnelleren und erschütterungsfreieren Bedienung eines Theodolits, dadurch gekennzeichnet, daß ein für horizontale und vertikale Bewegungen umstellbares, groben Schnelltrieb und Feintrieb ausführendes handbetriebenes Feintriebwerk, verbunden mit dem Theodolit durch zwei biegsame -Wellen, den erforderlichen Trieb für die --Einstellung des Theodolits auf das zu beobachtende Ziel bringt.
DES25479A 1951-11-04 1951-11-04 Feingetriebe mit biegsamer Welle fuer Theodolite Expired DE887418C (de)

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DES25479A DE887418C (de) 1951-11-04 1951-11-04 Feingetriebe mit biegsamer Welle fuer Theodolite

Publications (1)

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DE887418C true DE887418C (de) 1953-08-24

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ID=7478369

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DES25479A Expired DE887418C (de) 1951-11-04 1951-11-04 Feingetriebe mit biegsamer Welle fuer Theodolite

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