DE806750C - Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in Bohrungen - Google Patents
Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in BohrungenInfo
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- DE806750C DE806750C DEP52367A DEP0052367A DE806750C DE 806750 C DE806750 C DE 806750C DE P52367 A DEP52367 A DE P52367A DE P0052367 A DEP0052367 A DE P0052367A DE 806750 C DE806750 C DE 806750C
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- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/03—Boring heads
- B23B29/034—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
- B23B29/03432—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing
- B23B29/03446—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing by means of inclined planes
- B23B29/03453—Grooving tool
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Einstechen kleiner Ringnuten für Seegerringe, Gewindeausläufe und andere Zwecke in Bohrungen. Das Werkzeug soll vorzugsweise umlaufend auf Bohrmaschinen aller Art verwendet werden zur Bearbeitung von Werkstücken, die für eine Aufnahme auf Drehbänken nicht geeignet sind. Eine Verwendung des Werkzeuges auf Dreh- und Revolverbänken aller Art ist jedoch auch möglich als Sonderstahlhalter für analoge Arbeitsgänge in Drehteilen.
- Es sind ähnliche umlaufende Werkzeuge für solche Arbeitsgänge bekannt. Diese Werkzeuge verlangen jedoch ein Stillsetzen der Bohrmaschine nach erfolgtem Einstich und ein Zurückdrehen des Stahlhalters oder eine Umsteuerung der Vorschubrichtung von Hand. Die Vorschulsteuerung erfolgt ruckweise bei jeder Umdrehung durch ein Schaltrad, das seine Drehimpulse durch einen stillstehenden Ring erhält. Dieser Ring wird entweder von Hand oder durch eine Stange von einem Anschlag am Maschinenkörper festgehalten. Die bekannten nichtumlaufenden Werkzeuge für Drehbänke sind einfacherer Konstruktion, da die Vorschullsteuerung am stillstehenden Werkzeug erfolgt. Diese Werkzeuge können jedoch nicht umlaufend verwendet werden.
- Die Erfindung gibt einen neuen Weg zur Ausführung von' Bohrungseinstichen bei Vermeidung aller Nachteile der bisherigen Bauarten. Das Ausdrehen der Ringnuten geschieht selbsttätig durch den Maschinenvorschub bis zu einer durch einen einstc llbaren Anschlagring genau einstellbaren Tiefe. Das Zurückfahren des Arbeitsstahles und des Werkzeuges erfolgt gleichzeitig und selbsttätig mit dem "Zurückfahren der Bohrmaschinenspindel ohne Stillsetzen der Maschine und ohne Berührung des Werkzeuges mit der Hand.
- In der Zeichnung bedeutet Bild 1 eine Seitenansicht, Bild z und Bild 3 je einen Längsschnitt durch (las Werkzeug. Die beiden Längsschnitte gehen durch zwei um 9o° gedrehte Ebenen.
- Das Werkzeug besteht in der Hauptsache aus einem Unterteil A und einem Oberteil B mit Morsekegel 136. Das Oberteil B ist durch eine Feder B5 mit dem Stift B4 an die Oberkante der im Unterteil A befindlichen Schlitze A7 gedrückt. Durch den Stift 134 ist gleichzeitig das Steuerungsstück BI fest mit dein Oberteil B verbunden. Das Steuerungsstück B1 greift mit einer schräg zur Achse stehenden Leiste l37 in eine entsprechende Nut im Stahlhalterschlitten A1 ein. Der Stahlhalterschlitten hat zwei Löcher zur Aufnahme des Arbeitsstahles, um ein leichtes Eindrehen von Ringnuten in verschieden großen Bohrungen zu ermöglichen. Der Stahlhalterschlitten ist zylindrisch geführt. Die Spielfreiheit der Geradführung wird durch die nachstellbare Keilleiste A4 bewirkt. Das Stützlager A=, das für die Auflage auf der Werkstückoberfläche oder einem entsprechenden Anschlag ausgebildet ist, ist durch einen Deckel A3, mit einem Schlitz für den Durchgang des Schaftes des Stahlhalters, gehalten. Beim Arbeiten wird das sich mit der Spindel drehende Werkzeug durch den Spindelvorschul) gegen das Werkstück oder gegen einen Anschlag gefahren. Daraufhin schiebt die Arbeitsspindel das Oberteil B und das Steuerungsstück l31 weiter über bzw. in das Unterteil A, wobei durch Leiste 137 und Nut der Stahlhalterschlitten A1 radial herausgesteuert wird und der darin befestigte Arbeitsstahl zum Schnitt kommt, bis der einstellbare Anschlagring B3 durch Auflage am Unterteil A die Schnittiefe begrenzt. Gleichzeitig wird dabei die Feder B5 uni einen dem Radialhub des Stahlhalterschlittens entsprechenden Weg zusammengedrückt. Endlich wird das Werkzeug durch den Spindelrücklauf wie ein gewöhnliches Bohrwerkzeug wieder zurückgeholt, wobei zunächst in umgekehrter Weise die Feder B5 entspannt wird, dadurch der Stahlhalterschlitten mit dem Arbeitsstahl radial zurückfährt und dann das Werkzeug vom \Verkstück oder vorn Anschlag abgehoben wird. Die :Mitnahme des Unterteils A in Drehrichtung erfolgt durch den Stift B4 in den Schlitzen A7.
- Einzelheiten der Konstruktion können selbstverständlich geändert werden, ohne daß hierdurch der Grundgedanke der Erfindung geändert würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in Bobrungen mit einem quer zur Drehachse verschiebbaren Staiillialterschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlhalterschlitten (Al) in einem Unterteil (A) geführt ist, das in dem mit der ?Maschinenspindel fest verbundenen Oberteil (13) längsverschiebbar, aber undrehbar gelagert ist, wobei eine Feder (B5) derart zwischen Unterteil (A) und Oberteil (B) eingesetzt ist, daß sie die beiden Teile in Richtung des Spindelvorschubes auseinanderdrückt, daß das Unterteil mit einem zum Anlaufen gegen das Werkstück oder einen anderen Anschlag geeigneten Stützlager (A1) versehen ist und daß der Stahlhalterschlitten (Al) und das Oberteil (B) durch ein mit diesem fest verbundenes Steuerungsstück (I31) derart über eine Schrägleiste (B7) o. dgl. gekuppelt sind, daß . nach dem Anlaufen des Stützlagers (A=) gegen das Werkstück oder einen Anschlag die Weiterbewegung des Oberteiles (B) den Stalilhalterschlitten (A1) zwangsläufig radial nach außen führt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52367A DE806750C (de) | 1949-08-19 | 1949-08-19 | Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in Bohrungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52367A DE806750C (de) | 1949-08-19 | 1949-08-19 | Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in Bohrungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806750C true DE806750C (de) | 1951-06-18 |
Family
ID=7385705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP52367A Expired DE806750C (de) | 1949-08-19 | 1949-08-19 | Umlaufendes Werkzeug zum Einstechen von Ringnuten in Bohrungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806750C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929410C (de) * | 1951-12-19 | 1955-06-27 | Praez S Technik G M B H | Mehrspindel-Einstechkopf fuer Ringnuten |
| DE1060220B (de) * | 1954-08-19 | 1959-06-25 | Babcock & Wilcox Dampfkessel | Rilleneinstechwerkzeug |
| DE972859C (de) * | 1952-11-26 | 1959-10-15 | Karl Seitter | Werkzeug, insbesondere zum Einstechen von Ringnuten |
-
1949
- 1949-08-19 DE DEP52367A patent/DE806750C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929410C (de) * | 1951-12-19 | 1955-06-27 | Praez S Technik G M B H | Mehrspindel-Einstechkopf fuer Ringnuten |
| DE972859C (de) * | 1952-11-26 | 1959-10-15 | Karl Seitter | Werkzeug, insbesondere zum Einstechen von Ringnuten |
| DE1060220B (de) * | 1954-08-19 | 1959-06-25 | Babcock & Wilcox Dampfkessel | Rilleneinstechwerkzeug |
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