DE816656C - Praegepoliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere fuer Achsschenkel oder Zapfen von Radsaetzen - Google Patents
Praegepoliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere fuer Achsschenkel oder Zapfen von RadsaetzenInfo
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- DE816656C DE816656C DEP44876A DEP0044876A DE816656C DE 816656 C DE816656 C DE 816656C DE P44876 A DEP44876 A DE P44876A DE P0044876 A DEP0044876 A DE P0044876A DE 816656 C DE816656 C DE 816656C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B39/00—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
- B24B39/04—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution
- B24B39/045—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution the working tool being composed of a plurality of working rolls or balls
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Description
- Prägepoliervorrichtung für zylindrische Werkstücke, insbesondere für Achsschenkel oder Zapfen von Radsätzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Prägepoliervorrichtung mit mittels Spindel einstellbarer Prägerolle und Gegenrollen für Außenmantelflächen von zvlindrischen Werkstücken, insbesondere Achsschenkeln oder Zapfen von Radsätzen.
- Es ist bekannt, zur Verbesserung der Oberflächeneigenschaft von Lagerflächen, z. B. bei Radsätzen, diese Flächen mit einer Prägepoliereinrichtung zu Prägepolieren. Die hierzu benutzten Einrichtutigen erfordern entweder kostspielige und schwere Sonderwerkzeugmaschinen oder wenigstens große Drehbänke. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, einen Weg zu zeigen, der es ermöglicht, beispielsweise Achsschenkel von Radsätzen ohne den erläuterten Aufwand oder Trieb- bzw. Kuppelzapfen, die sich mit den gebräuchlichen Einrichtungen nicht Prägepolieren lassen, zu Prägepolieren. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Antrieb über einen Mitnehmer durch eine ortsbewegliche Antriebs- bzw. Werkzeugmaschine erfolgt, wobei die Prägepoliervorrichtung um das stillstehende Werkstück rotiert. In Weiterbildung der Erfindung wird als ortsbewegliche Antriebsmaschine eine elektromotorisch oder druckluftbetriebene Handbohrmaschine verwendet, wobei der Vorschub von Hand erfolgt. Gegenüber den bekannten Prägepol iervorrichtungen, die nur eine Vorschubbewegung ausführen und bei denen sich das Werkstück dreht, zeichnet sich die Prägepoliervorrichtung nach der Erfindung dadurch aus, daß sie außer der geradlinigen Vorschubbewegung noch eine Drehbewegung um das stillstehende Werkstück vollführt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ausführungsform in Ansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 den Grundriß hierzu, Abb.4 .eine andere Ausführungsform in Seitenansicht und Abb. 5 zum Teil einen Längsschnitt, zum Teil eine Ansicht hierzu.
- Das in Abb. i bis 3 dargestellte Beispiel der Prägepoliervorrichtung hat einen im Querschnitt U-förmigen Halter i, an dessen einem Schenkelende 2 eine Prägerolle 3 und an dessen anderem Schenkelende 4, der Rolle 3 gegenüber, zwei Gegenrollen 5 angeordnet sind. Die Drehachse 6 der Prägerolle 3 liegt auf der Mittelsenkrechten 7 zu den Achsen der Gegenrollen 5 ; Abb. 2. Die Prägerolle 3 ist in einem Gleitstück 9 gelagert, das auf dem einen Schenkel 2 mittels einer Spindel io senkrecht zur Drehachse 6 der Prägerolle 3 einstellbar ist. Die Achsen 8 der Gegenrollen 5 sitzen fest im anderen Schenkel 4. Der Steg i i des U-förmigen Halters i trägt einen als Kegelstumpf ausgebildeten Mitnehmer 12 für die nicht dargestellte Antriebsmaschine, beispielsweise eine elektromotorisch oder druckluftbetriebene Handbohrmaschine. Der Mitnehmer 12 ist quer zu den Drehachsen 6, 8 der Prägerollen 3, 5 und parallel zum Gleitstück 9 einstellbar am Steg i i des Halters i gelagert. Zu diesem Zwecke ist er mit einem Schwalbenschwanz 13 versehen, der in eine Nut 14 des Steges i i eingreift und durch eine Spindel 15 verschoben werden kann. Eine quer dazu angeordnete Klemmschraube 16, die auf die Flanken des Schwalbenschwanzes 13 drückt, hält den Kegel 12 in seiner Lage gegenüber dem Halter i fest. Durch diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, daß die Längsmittelachse 17 des kegeligen Mitnehmers 12 stets zentrisch zur Längsmittelachse 18 des zu prägepolierenden Zapfens i9 eingestellt werden kann.
- Der U-förmige Halter i kann auch zum Zwecke höherer Steifigkeit als nach den Rollen 3, 5 hin offener Zylinder ausgebildet werden.
- In Abb.4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer Prägepoliervorrichtung mit einem senkrecht zur Achse des Werkstückes liegenden Mitnehmerkegel dargestellt. Die Prägerolle 3 ist in einem Gleitstück 26 gelagert, das mittels der im Rollenhalter 25 geführten Spindel io zur Erzeugung des erforderlichen Prägedruckes und zur Anpassung an den Durchmesser des Werkstückes senkrecht zur Drehachse der Prägerolle 3 eingestellt werden kann. Die Achsen der Gegenrollen 5 sitzen fest im Rollenhalter 25. Zur zentrischen Einstellung der Prägepoliervorrichtung auf die Längsachse 18 des zu prägepolierenden Zapfens i9 ist der Rollenhalter 25 mit Hilfe der Spindel 28 im Führungsstück 27 verschiebbar. Nach der Einstellung wird der Rollenhalter 25 durch die Klemmschrauben 29 in seiner Lage festgehalten. Das Führungsstück 27 ist mit <lcm Drehkörper 30 fc;st verbunden und im fest stehenden Gehäuse 32 der Prägepoliervorrichtung gelagert, beispielsweise mittels zweier Kugellager 33, deren Laufring an einem Bund des Drehkörpers 30 bzw. an einem Ring 37 anliegt, der sich gegen das mit dem Drehkörper 30 fest verbundene Kegelrad 31 abstützt. Das Kegelrad 31 kämmt mit dem Kegelritzel 35, das fest auf der Welle 38 des Mitnehmerkegels 34 sitzt. Die Welle 38 ist im feststehenden Gehäuse 32 gelagert, beispielsweise mittels der Kugellager 36.
- Die Prägepoliervorrichtung nach der Erfindung kann in gleicher Weise wie zum Prägepolieren auch zum Oberflächendrücken verwendet werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Prägepoliervorrichtung mit mittels Spindel einstellbarer Prägerolle und Gegenrollen für Außenmantelflächen von zylindrischen Werkstücken, insbesondere Achsschenkeln oder Zapfen von Radsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb über einen Mitnehmer (17, 34) durch eine ortsbewegliche Antriebs- bzw. Werkzeugmaschine erfolgt, wobei die Prägepoliervorrichtung um das stillstehende Werkstück (i9) rotiert.
- 2. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als ortsbewegliche Antriebsmaschine eine elektromotorisch oder druckluftbetriebene Handbohrmaschine verwendet wird, wobei der Vorschul) von Hand erfolgt.
- 3. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem mit der Antriebsmaschine leicht lösbar verbundenen, über das zu prägepolierende Werkstück (i9) greifenden Halter (i) eine Prägerolle (3) und dieser gegenüber zwei Gegenrollen (5) angeordnet sind.
- 4. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Rolle (3) in Richtung der Mittelsenkrechten (7) zu den Gegenrollen (5) einstellbar ist.
- 5. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Prägerollenhalter (i) U-förmig gebogen ist, wobei die Flanschen (2, 4) an ihren Enden die Prägerollen (3, 5), der Steg (i i) den von der Antriebsmaschine getriebenen Mitnehmer (Kegel 12) trägt.
- 6. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (12) quer zu den Drehachsen (6, 8) der Prägerollen (3, 5) einstellbar ist, so daß er zu diesen bzw. zu dem zu prägepolierenden Zapfen (i9) stets zentrisch sitzen kann.
- 7. Prägepoliervorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Mitnehmer (12) und Rollenhalter (i) mit einer Schwalbenschwanzführung (13, 14) ineinander eingreifen, wobei Schwalbenschwanz (13) und Nut (14) durch eine Sicherung (z. B. Klemmvorrichtung 16) in ihrer jeweiligen Lage gehalten werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44876A DE816656C (de) | 1949-06-04 | 1949-06-04 | Praegepoliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere fuer Achsschenkel oder Zapfen von Radsaetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44876A DE816656C (de) | 1949-06-04 | 1949-06-04 | Praegepoliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere fuer Achsschenkel oder Zapfen von Radsaetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816656C true DE816656C (de) | 1951-10-11 |
Family
ID=7380637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP44876A Expired DE816656C (de) | 1949-06-04 | 1949-06-04 | Praegepoliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere fuer Achsschenkel oder Zapfen von Radsaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816656C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005869B (de) * | 1955-07-11 | 1957-04-04 | Wilhelm Hegenscheidt Kommandit | Geraet zum Festwalzen von Hohlkehlen |
| US2888846A (en) * | 1956-02-15 | 1959-06-02 | Renault | Cold-hammering device |
-
1949
- 1949-06-04 DE DEP44876A patent/DE816656C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005869B (de) * | 1955-07-11 | 1957-04-04 | Wilhelm Hegenscheidt Kommandit | Geraet zum Festwalzen von Hohlkehlen |
| US2888846A (en) * | 1956-02-15 | 1959-06-02 | Renault | Cold-hammering device |
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