DE815886C - Vorrichtung zum Planhalten und Fuehren eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera - Google Patents
Vorrichtung zum Planhalten und Fuehren eines Rollfilms in der Bildebene einer KameraInfo
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- DE815886C DE815886C DEL3385A DEL0003385A DE815886C DE 815886 C DE815886 C DE 815886C DE L3385 A DEL3385 A DE L3385A DE L0003385 A DEL0003385 A DE L0003385A DE 815886 C DE815886 C DE 815886C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/42—Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
- G03B1/48—Gates or pressure devices, e.g. plate
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Description
- Vorrichtung zum Planhalten und Führen eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Planhalten und hühren eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera. Üblicherweise wird der Film in der Kamera entlang ortsfesten, die Bildebene festlegenden Führungsleisten geführt und durch eine unter Federwirkung stehende Filmandruckplatte an diese Führungsleisten angedrückt. Bei geschlossenen Kameragehäusen, deren Rückwand nicht abnehmbar oder aufklappbar ist, entstehen Schwierigkeiten beim Einlegen des Films dadurch, daß der in den engen Spalt zwischen Filmführungsleiste und Kamerarückwand quer zur Filmtransportrichtung eingeschobene Film im Bereich des Bildfensters leicht hakt und aneckt. Hierdurch werden Beschädigungen des Films, beispielsweise Einreißen an der Perforation, hervorgerufen, die beim späteren Filmtransport zu Störungen Anlaß geben. Man kann diesen Übelstand durch einen entsprechend langen Filmanschnitt vermeiden. Dieser Filmanschnitt hat den Zweck, den Film erst durch einen schmalen, beim Einlegen in der Nähe der Kameraöffnung sich erstreckenden Streifen mit der Aufwickelspule zu verbinden und dann mittels der Filmtransporteinrichtung diesen in seiner ganzen Breite in die Filmführung der Kamera hineinzuziehen. Durch den Anschnitt geht aber jeweils ein verhältnismäßig großes Filmstück verloren. Außerdem erfordert das Anschneiden des Films eine gewisse Sorgfalt und Übung, deren Außerachtlassung ebenfalls leicht zu Störungen Anlaß geben kann.
- Die Erfindung hat den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, die auch bei Kameras mit fester Rückwand ein einwandfreies Einführen des Films ohne vorheriges Anschneiden gestattet. Dies wird erreicht durch eine mit der Filmandruckplatte elastisch verbundene Leiste, die im Bereich des Bildfensters den Film zwischen sich und der Andruckplatte einklemmt, und eine im Bereich dieser Leiste angeordnete Aussparung in der ortsfesten Filmführung am Kamerakörper. Trifft beim Einschieben des Films die Filmkante auf die mit der Filmandruckplatte verbundene Leiste, dann vermag diese infolge ihrer elastischen Anordnung Schleifenbildungen des Filius an dieser Stelle auszuweichen und den Film zwischen sich und der Filmandruckplatte aufzunehmen. Vorzugsweise dient die mit der Filmandruckplatte elastisch verbundene Führungsleiste gleichzeitig als Bildbegrenzungskante, wobei zur besseren Lichtabdichtung die Aussparung der ortsfesten Filmführungsleiste durch einen lichtdichten Textil-, Gummi- oder Metallstreifen überdeckt sein kann. Die unter Federwirkung stehende Filmandruckplatte stützt sich mit seitlichen Erweiterungen außerhalb des Bildfensters auf die sich in Richtung des Films erstreckenden, ortsfesten Führungen ab.
- Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die mit der Filmandruckplatte verbundene Leiste aus einem die Andruckplatte bügelartig umgreifenden Federdraht besteht. In einer anderen Ausführung kann diese Leiste aus einem rohrförmigen Hohlkörper bestehen, der um seine Achse drehbar auf einem die Andruckplatte bügelartig umgreifenden Federdraht gelagert ist. Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß die mit der Andruckplatte verbundene Leiste aus einer mit ihren Windungen aneinanderliegenden, zylindrischen Schraubenfeder besteht, die um ihre Achse drehbar auf dem die Andruckplatte bügelartig umgreifenden Federdraht gelagert ist. Zweckmäßig greift der Federdraht nur mit zapfenartigen Enden in die hohlzylindrische Leiste ein. Der Federdraht ist zur Herstellung einer festen Verbindung mit der Andruckplatte in deren Rückseite eingelassen und dort befestigt.
- Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind der Zeichnung zu entnehmen. Es zeigt Fig. i den Lichtschacht einer Kamera. mit der Filmführung und einem Bruchteil der Filmandruckplatte in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht nach Fig. i im Schnitt mit der Kamerarückwand, Fig.3 die Filmandruckplatte mit elastischer Filmandruckleiste in Ansicht.
- Der Lichtschacht i einer photographischen Kamera ist in seiner Bildebene mit Filmführungsleisten 2, 3 versehen, gegen die der Film 4 mittels der Filmandruckplatte 5 eben angedrückt wird. Das Einlegen des Films in die Kamera erfolgt quer zur Filmtransportrichtung mit der Längskante des Films über die Filmführungsleiste 2 hinweg, wobei der Film zwischen Führungsleiste 2 und Filmandruckplatte 5 eingeschoben wird. Die Führungsleiste 3 weist im Bereich des Bildfensters 6 eine Aussparung 3a auf. Im Bereich der Aussparung 3" ist die Filmandruckplatte 5 mit einer hohlzylindrischen Schraubenfeder 7 versehen, die um ihre Längsachse drehbar auf einem die Filmandruckplatte 5 bügelartig umgreifenden Federdraht 8 gelagert ist. Die Filmandruckplatte 5 ist mit sich in Richtung der Filmführung erstreckenden Erweiterungen 5a versehen, mit denen sie sich auf die Fihnführungsleisten 2 bzw. 3 unter gleichzeitigem Andrücken des Films abstützt. Das Andrücken und Planhalten des Films auf den Filmführungen 2, 3 wird in bekannter Weise durch eine zwischen Filmandruckplatte 5 und Kamerarückwand g angeordnete Feder io bewirkt. Bei gegen die Filmführungen 2, 3 angepreßter Filmandruckplatte 5 befindet sich die mit ihr verbundene Schraubenfeder 7 in der Aussparung 3a der Führungsleiste 3.
- Im Bereich der Aussparung 3a der ortsfesten Filmführung 3 ist gegebenenfalls ein lichtdichter Streifen ii aus Textilien, Kunststoff, Metall o. dgl. gespannt, der eine lichtdichte, aber nachgiebige Überdeckung der Aussparung 3a bewirkt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Planhalten und Führen eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera mittels einer den Film an ortsfeste, die Bildebene festlegende Führungsleisten andrückenden, unter Federwirkung stehenden Filmandruckplatte, gekennzeichnet durch eine elastisch mit der Filmandruckplatte (5) verbundene Leiste (7) und eine im Bereich der Leiste (7) angeordnete Aussparung (3a) in der ortsfesten Filmführung (3).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Filmandruckplatte (5) elastisch verbundene Leiste (7) gleichzeitig als Bildfeldbegrenzungskante dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung stehende Filmandruckplatte (5) sich mit seitlichen Erweiterungen (5 a) außerhalb des Bildfensters (6) auf ortsfeste Führungen (2, 3) abstützt.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Filmandruckplatte (5) verbundene Leiste (7) aus einem die Andruckplatte (5) bügelartig umgreifenden Federdraht (8) besteht.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Filmandruckplatte (5) verbundene Leiste (7) aus einem rohrförmigen Hohlkörper besteht, der um seine Achse drehbar auf einem die Andruckplatte (5) bügelartig umgreifenden Federdraht (8) gelagert ist.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Andruckplatte (5) verbundene Leiste (7) aus einer mit ihren Windungen aneinanderliegenden zylindrischen Schraubenfeder besteht, die um ihre Achse drehbar auf einem die Andruckplatte (5) bügelartig umgreifenden Federdraht (8) gelagert ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Andruckplatte (5) bügelartig umgreifende Federdraht (8) nur mit zapfenartigen Enden in die hohlzylindrische Leiste (7) eingreift. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Andruckplatte (5) bügelartig umgreifende Federdraht (8) in die Rückseite der Filmandruckplatte (5) eingelassen und befestigt ist. g. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung (3 a) der ortsfesten Filmführung (3) durch einen lichtdichten Textil-, Kunststoff- oder Metallstreifen (ii) überdeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL3385A DE815886C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Vorrichtung zum Planhalten und Fuehren eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL3385A DE815886C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Vorrichtung zum Planhalten und Fuehren eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera |
Publications (1)
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|---|---|
| DE815886C true DE815886C (de) | 1951-10-04 |
Family
ID=7256171
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL3385A Expired DE815886C (de) | 1950-08-20 | 1950-08-20 | Vorrichtung zum Planhalten und Fuehren eines Rollfilms in der Bildebene einer Kamera |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE815886C (de) |
-
1950
- 1950-08-20 DE DEL3385A patent/DE815886C/de not_active Expired
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