DE1095653B - Endloses Kameraverschlussband - Google Patents
Endloses KameraverschlussbandInfo
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- DE1095653B DE1095653B DEV7128A DEV0007128A DE1095653B DE 1095653 B DE1095653 B DE 1095653B DE V7128 A DEV7128 A DE V7128A DE V0007128 A DEV0007128 A DE V0007128A DE 1095653 B DE1095653 B DE 1095653B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/28—Roller blind or flexible plate
- G03B9/30—Single blind with multiple slots or other aperture
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Slide Fasteners (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf endlose Verschlußbänder für photographische Kameras und insbesondere
solche, die bei Flugzeugen Verwendung finden, welche bei hoher Fluggeschwindigkeit Bodenaufnahmen
machen sollen. Um hierbei möglichst scharfe Bilder zu erhalten, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, bei möglichst
hoher Geschwindigkeit des kontinuierlich umlaufenden Verschlußbandes nur eine Filmbelichtung
pro Bandumlauf zu bewirken.
Es sind bereits endlose Kameraverschlüsse bekannt, die eine oder mehrere Öffnungen für den Lichtstrahlendurchgang
enthalten und eine oder mehrere Filmbelichtungen pro Bandumlauf ermöglichen. Die
bekannten Verschlußbänder, soweit sie nur eine Belichtung pro Bandumlauf ermöglichen und somit nur
eine Öffnung enthalten, müssen jedoch vor und hinter dem Film entlang geführt werden, was konstruktiv
schwierig ist. Bei den bekannten Verschlußbändern mit mehreren Öffnungen sind die Öffnungen gleich
groß und auf dem Band symmetrisch zueinander angeordnet. Sie ergeben, gleichgültig ob das Verschlußband
bei seinem Umlauf vor dem Film geführt oder um ihn herumgeführt wird, mehr als eine Belichtung
pro Bandumlauf und sind für Schnellflugzeugkameras wenig geeignet.
Das erfindungsgemäße Kameraverschlußband besitzt gegenüber den bekannten Verschlußbändern den Vorteil,
daß es bei konstruktiv günstiger Führung seiner Bahn ausschließlich vor dem Film nur eine Belichtung
pro Bandumlauf ermöglicht. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß es eine schlitzförmige Öffnung, eine
weite Öffnung und zwischen diesen Öffnungen je einen lichtundurchlässigen Bandteil in asymmetrischer Anordnung
enthält, wobei die Länge des einen Bandteiles mindestens gleich der Summe aus den Längen
der weiten Öffnung und des anderen Bandteiles ist.
Das endlose Verschlußband wird auf mindestens zwei drehbaren Rollen od. dgl. in einer Kamera gehalten
und geführt, so daß bei seinem kontinuierlichen Umlauf und während der Schlitz über den Film hinwegstreicht,
das Objektiv, die weite Öffnung, der Schlitz und ein Teil des Filmes übereinander zu liegen
kommen. Die Länge des endlosen Verschlußbandes und die Anordnung des Schlitzes und der weiten Öffnung
in diesem Band sind derart, daß bei vollständigem Umlauf des Verschlußbandes um seine Führungsrollen
ein solches Übereinanderliegen nur einmal erfolgt.
Während eines Umlaufs des Verschlußbandes wird der Film um eine Länge, welche etwas größer als die
Breite des Bildformates ist, weiterbefördert, wobei diese Bewegung dann stattfindet, wenn der Schlitz und
die weite Öffnung im Verschlußband nicht übereinanderliegen. Andererseits steht der Film fest, wenn der
Schlitz und die weite Öffnung übereinanderliegen.
Anmelder:
Charles Vinten und Fa. W. Vinten Limited, London
Vertreter: Dr. W. Beil, Rechtsanwalt,
Frankfurt/M.-Höchst, Antonlterstr. 36
Frankfurt/M.-Höchst, Antonlterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. April 1953
Großbritannien vom 28. April 1953
Charles Vinten, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines endlosen Verschlußbandes gemäß Erfindung, und
Fig. 2 zeigt im Teilschnitt eine Kamera, in welcher ein solches Band eingebaut ist.
Das endlose Verschlußband 42 (perspektivisch in Fig. 1 gezeigt), das aus einem zähen, undurchsichtigen,
biegsamen Material besteht, enthält eine verhältnismäßig weite Öffnung 61 und einen engen Schlitz
62. In seiner bevorzugten Form besteht das Verschlußband aus einem Textilgewebe, vorzugsweise aus
Baumwollfasern, das mit einem synthetischen Kautschuk imprägniert und mit Verstärkungen 63 versehen
ist, die sich quer über die Breite des Bandes, und zwar über ihren größten Teil erstrecken, und in der
Nähe der Seitenkanten des Schlitzes 62 und der weiten Öffnung 61 liegen. Diese Verstärkung kann vorteilhafterweise
aus dünnen Metalldrähten bestehen, welche zwischen zwei Gewebeschichten des Verschlußbandes
liegen, die mit Hilfe des obenerwähnten, synthetischen Kautschuks imprägniert und miteinander
verbunden sind.
Die Ränder des Verschlußbandes 42 sind perforiert, um mit einer Transportrolle 41 zusammenzuwirken.
Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Zerreißen sind die Ränder dieser Perforation 64 verstärkt,
und zwar vorzugsweise mit Hilfe von kleinen Metallteilen 65, welche sich zwischen benachbarten
Perforationen befinden und deren Endkanten umfassen.
Das in einer Kamera eingebaute Verschlußband 42 gemäß Fig. 2 läuft über die Führungsrollen 69, 70 und
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71 und die Transportrolle 41, deren Achse 40 so angeordnet ist, daß sie dauernd von geeigneten Antriebsmitteln angetrieben wird, welche unterhalb des Bodens
30 des Chassis 31 angeordnet sind. Zwei Führungsrollen 68 dienen dazu, genauen Abstand zwischen dem
Verschlußband 42 und der Platte 66 mit dem Filmfenster 48 zu halten.
Das Verschlußband 42 ist in Fig. 2 in seiner Stellung gerade am Anfang der Belichtung des Filmes 46
gezeigt. Das Licht, welches durch das Objektiv 60 in die Kamera eintritt, kann frei auf den Teil des Verschlußbandes
42 fallen, in welchem sich der Schlitz 62 befindet, da ja die weite öffnung 61 dazwischenliegt.
Der Teil des Bandes, in welchem der Schlitz 62 liegt, befindet sich in dieser Stellung nahe dem Filmfenster
48 in der Platte 66. Da das Verschlußband sich dauernd in Richtung des Pfeiles bewegt, streicht der Schlitz 62
vor dem Film vorbei und läßt das Licht darauf fallen. Wenn der Schlitz 62 das hintere Ende des Filmfensters
48 erreicht hat, muß die weite öffnung 61 im Band 42 ao noch darüber liegen. Dies macht es erforderlich, daß
die Breite der weiten öffnung 61 (d. h. in der Längsrichtung des Bandes gemessen) wenigstens etwa doppelt
so groß ist wie die Breite des Filmfensters 48. Nachdem der Schlitz 62 um die Rolle 69 gelaufen ist,
bewegt er sich in entgegengesetzter Richtung vor dem Filmfenster 48, aber in diesem Augenblick befindet
sich die weite öffnung 61 des Bandes 42 an einer Stelle, wo sie um die Transport- und Führungsrollen
41, 70, 71 läuft, und sie wird erst dann eine Gleichstellung mit dem Filmfenster 48 erreichen, nachdem
der Schlitz 62 über eine Stellung hinausgelaufen ist, in welcher Licht zum Film durchtreten kann. Der Schlitz
wird demgemäß verdeckt bleiben, bis sich nach einem ganzen Umlauf des Verschlußbandes 42 der oben beschriebene
Vorgang wiederholt, wobei der Film inzwischen um eine Bildbreite weiterbefördert worden
ist.
Um diese Bedingungen zu erfüllen, muß die Länge des längeren, lichtundurchlässigen Teiles 72 des Verschlußbandes
42 zwischen der weiten öffnung 61 und dem Schlitz 62 mindestens so groß sein, wie die
Summe der Breite der weiten öffnung 61 und der Länge des kürzeren, lichtundurchlässigen Teiles 73
zwischen der weiten öffnung 61 und dem Schlitz 62.
Die maximale Länge des Teiles 73 wird bestimmt durch die Entfernung zwischen der Rolle 69 und der
nahen Kante des Filmfensters 48, damit die Führungskante dieses Teiles 73 (die Hinterkante der weiten
öffnung 61) nicht den Lichtweg zum Film durchquert, bevor der Schlitz 62 seinen Weg über dem Film vollendet
hat.
Es wurde gefunden, daß es mit dem erfindungsgemäßen Verschlußband in der Praxis möglich ist, zufriedenstellende
Luftaufnahmen zu erhalten, und zwar mit beträchtlich größerer Schnelligkeit, als es bisher
möglich war. Zum Beispiel sind acht Einzelaufnahmen pro Sekunde mit einer Kamera mit dem erfindungsgemäßen
Verschlußband gemacht worden, wobei photographisch zufriedenstellende Ergebnisse erzielt
wurden.
Claims (3)
1. Endloses Kamera verschlußband mit zwei öffnungen für den Lichtstrahlendurchgang, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine schlitzförmige öffnung (62), eine weite öffnung (61) und zwischen diesen
Öffnungen je einen lichtundurchlässigen Bandteil (72 und 73) in asymmetrischer Anordnung enthält,
wobei die Länge des einen Bandteiles (72) mindestens gleich der Summe aus den Längen der
weiten öffnung (61) und des anderen Bandteiles (73) ist.
2. Verschlußband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei mit Kautschuk imprägnierten
und durch die Imprägniermasse miteinander verbundenen Gewebebahnen besteht und Verstärkungsstreifen (63) enthält, die nur an den
quer verlaufenden Rändern der beiden Öffnungen (61, 62) angebracht sind.
3. Verschlußband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsstreifen aus
zwischen den Gewebebahnen eingelegten dünnen Metalldrähten bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 321 392, 308 592,
200861;
Deutsche Patentschriften Nr. 321 392, 308 592,
200861;
britische Patentschrift Nr. 16072;
USA.-Patentschriften Nr. 891770, 932 381.
USA.-Patentschriften Nr. 891770, 932 381.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 679/175 12.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1095653X | 1953-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1095653B true DE1095653B (de) | 1960-12-22 |
Family
ID=588214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV7128A Pending DE1095653B (de) | 1953-04-28 | 1954-04-10 | Endloses Kameraverschlussband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1095653B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202126B (de) * | 1961-09-27 | 1965-09-30 | Vinten Ltd | Kamera-Schlitzverschluss |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE308592C (de) * | ||||
| DE200861C (de) * | ||||
| GB190016072A (en) * | 1900-09-10 | 1901-07-27 | George Croydon Marks | Improvements in Photographic Shutters. |
| US891770A (en) * | 1907-09-03 | 1908-06-23 | Julius D Garfield | Focal-plane shutter. |
| US932381A (en) * | 1907-01-24 | 1909-08-24 | Eastman Kodak Co | Photographic shutter. |
| DE321392C (de) * | 1917-06-23 | 1920-05-29 | Alfred De Brayer | Aus zwei biegsamen Baendern bestehender Verschluss fuer Aufnahmekino |
-
1954
- 1954-04-10 DE DEV7128A patent/DE1095653B/de active Pending
Patent Citations (6)
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| DE308592C (de) * | ||||
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|---|---|---|---|---|
| DE1202126B (de) * | 1961-09-27 | 1965-09-30 | Vinten Ltd | Kamera-Schlitzverschluss |
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