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DE815854C - Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens - Google Patents

Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens

Info

Publication number
DE815854C
DE815854C DEO312A DEO0000312A DE815854C DE 815854 C DE815854 C DE 815854C DE O312 A DEO312 A DE O312A DE O0000312 A DEO0000312 A DE O0000312A DE 815854 C DE815854 C DE 815854C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
trial
frame
jaws
trial glasses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO312A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Mager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OPTIKGERAETE GmbH
Original Assignee
OPTIKGERAETE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OPTIKGERAETE GmbH filed Critical OPTIKGERAETE GmbH
Priority to DEO312A priority Critical patent/DE815854C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815854C publication Critical patent/DE815854C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/028Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
    • A61B3/04Trial frames; Sets of lenses for use therewith
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C13/00Assembling; Repairing; Cleaning
    • G02C13/003Measuring during assembly or fitting of spectacles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermögens
    Die Erfindung bezieht sich auf Probierbrillen und
    betrifft insbesondere die Einführung und Halterung
    der hinter dem Brillengestell liegenden Probiergläser.
    Bisher erfolgt dicEinführung der hinter dem Brillen-
    gestell in die Brille bei der Augenuntersuchung einzu-
    setzer:dcn 1'rol»ergl;iser schräg von unten her. Die
    Halterung der Gläser ist federnd ausgebildet, uin die
    Gläser entgegen ihrem Gewicht festhalten zu können.
    Diese Art der Einführung der Gläser ergibt sich aus
    der bisher üblichc:i Au@hil."iing der I'robicrbrill,#., bei
    der die Mittel zur Befestigung der Ohrbügel, d. h. die
    Backei der Probierbi-ille in oder oberhalb der waage-
    recliteri Brille:iachse am Brillengestell befestigt sind
    und oherlialb des Brillengestelles eine Spindelvcrstel-
    lung zum Einstellen der Brille auf den jeweiligen Ab-
    stand (]er Pupillen angebracht i>t. Beide Viu-rich-
    ti!i#gin ziisainuicn Verhindern, daß die @n@l»crgläur,
    soweit sie hinter dem Brillengestell zu liegen kommen, von oben her eingeführt werden können, wie dies beispielsweise bei einfachen Probierbrillen ohne Spindelverstellung für die Anpassung der Brille an den Pupillenabstand möglich ist.
  • Die Einführung der Probiergläser von unten her hat für den Gebrauch der Probierbrille erhebliche Nachteile. Die Gläser müssen vorsichtig in die federnden Halterungen eingeführt und aus diesen wieder herausgenommen werden. Das nimmt verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Die subjektive Bestimmung des S°hvermögens mit Hilfe einer Probierbrille setzt aber ein rasches Auswechseln der Probiergläser voraus, um ein Ermüden der Augen zu vermeiden. Es ist ferner wichtig, und zwar bei geringen Korrekturen der Glaswirkung, daß der Patient jeweils noch die Wirkung des v,irliergelienden Glases in Erinnerung hat, um einen sicheren Vergleich anstellen zu können. Eine Ermüdung der Augen beeinträchtigt bekanntlich die Messung ihres Sehvermögens.
  • Ein weiterer Mangel der bekannten Probierbrillen ist, daß das Einschieben der Probiergläser in die federnden Halterungen leicht zu einer Verstellung der Probierbrille führt. Um dies zu vermeiden, ist der Untersuchende gezwungen, die Brille mit der einen Hand festzuhalten, während er mit der anderen das Auswechseln der Gläser vornimmt. Dies erschwert ebenfalls das erforderliche schnelle Wechseln der Probiergläser.
  • Die Mängel der bekannten Probierbrillen mit Spindelverstellung für die Anpassung der Brille an den Pupillenabstand sind erfindungsgemäß durch eine Ausbildung dieser Brillen derart vermieden, daß die hinter dem Brillengestell liegenden Probiergläser schräg von oben herin ihreHalterungen einfuhrbar sind. DieseArt der Einführbarkeit ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die zuvor erwähnten Backen der Probierbrille unterhalb der waagerechten Brillenachse am Brillengestell befestigt sind. Hierdurch ist zwischen diesen Backen und der Vorrichtung zur Einstellung des Pupillenabstandes ein ausreichender Raum geschaffen, um die Probiergläser schräg von oben her in ihre Halterungen einführen zu können.
  • Die Ohrbügel sind erfindungsgemäß über einen nach oben abgekröpften Winkel an den Brillenbacken befestigt, so daß neben dem Ausgleich der Höhenlage der Ohrbügel ein freier Raum zwischen dem Brillengestell und den Ohrbügeln geschaffen ist. Dieser Raum erleichtert das Einführen der Probiergläser, die in einfacher Weise eingeworfen werden können. Er gibt darüber hinaus die Möglichkeit zur Anordnung von Mitteln auf den Backen, um den Abstand des Hornhautscheitels zuverlässiger als bisher messen zu können.
  • Die Halterungen selbst können nunmehr als starre Halterungen ausgebildet sein, die gegebenenfalls mit dem Brillengestell aus einem Stück bestehen.
  • Die Backen sind erfindungsgemäß radial verlaufend, und zwar in ihrer Längsrichtung am Brillengestell befestigt, so daß auch die Antriebsmittel der drehbaren Glashalter wiederum radial verlaufend zum Zahnkranz der drehbaren Glashalter am Brillengestell befestigt werden können.
  • Die Anordnung der Backen unterhalb der waagerechten Mittelachse der Brillen bringt auch erhebliche Vorteile für einfache Probierbrillen, d. h. für Probierbrillen ohne Spindelverstellung für die Anpassung der Brille an den Pupillenabstand, also für Probierbrillen, bei denen die Probiergläser von oben her eingeworfen werden können. Auch bei diesen Brillen sind bisher die Backen in der waagerechten Brillenachse liegend oder oberhalb dieser Achse angeordnet. Für diese Brillen bringt die Anordnung der Backen unterhalb der genannten Achse gemäß dem Vorschlag der Erfindung zwei erhebliche Vorteile, nämlich einmal einen erheblich größeren Drehwinkel für Zylindergläser, und zum anderen eine zuverlässigere Ablesung des Abstandes des Hornhautscheitels als bisher.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Probierbrille gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Seitenansicht der Probierbrille, Abb. 3 einen Schnitt durch einen Teil des Brillengestelles und derHalterungen fürdie hinterdemBrillengestell liegenden Probiergläser und Abb. 4 eine Vorderansicht einer einfachen Probierbrille ohne Spindelverstellung mit der Anordnung der Backen gemäß der Erfindung.
  • Das Brillengestell besteht aus einer rohrförmigen Führung i bekannter Ausbildung, an der verschiebbar die Rahmen 2 und 3 gelagert sind. Durch die Rändelschrauben 4 können die Rahmen 2 und 3 entsprechend dem jeweiligen Pupillenabstand eingestellt wurden. Der Nasensteg der Brille ist mit 5 bezeichnet. Er ist in an sich bekannter Weise in der Höhe einstellbar und um den Steg i schwenkbar. Zur Höhenverstellung dient die Rändelschraube 6, die Rändelmutter 7 dient zur Festlegung der Steglage.
  • In den Rahmen 2 und 3 sind die Glashalter 8 in ebenfalls bekannter Weise drehbar gelagert mit den Halterungen 9 und io, für die vor dem Brillengestell einzusetzenden Probiergläser.
  • Unterhalb der waagerechten Brillenachse, die in der Zeichnung strichpunktiert angegeben ist, sind radial verlaufend die Backen ii des Brillengestelles angebracht, die mit den Rahmen 2 und 3 aus einem Gußstück bestehen. Die Backen sind ebenso wie die Rahmen 2 und 3 zweiteilig ausgebildet. Der hinten liegende Teil 12 der Backen bildet ein kleines Gehäuse zur Aufnahme des Antriebes 13 der drehbaren Glashalter, die Verstellung der Glashalter erfolgt durch eine Rändelschraube 14.
  • Am Teil 12 der Backen ist ein nach oben abgekröpfter Winkel 15 angelenkt, an dem die Ohrbüge116 befestigt sind. Die Ohrbügel können unter verschiedenem Winkel zur Waagerechten eingestellt werden, und zwar mit Hilfe der Rändelschraube 17. Die Ohrbügel sind in an sich bekannter Weise in ihrer Länge einstellbar.
  • An den Backen ii ist eine Visiermutter 18 befestigt, die auf einer Spindel i9 mit einer Skala 2o durch Drehen verschoben werden kann. Mit Hilfe dieser Mutter kann der Abstand des Hornhautscheitels bestimmt werden.
  • An den rückseitigen Hälften 21 der Rahmen 2 und 3 sind die Halterungen 22 und 23 für die Probiergläser angegossen, die nicht mehr wie bisher federnd ausgebildet sind. Die Form dieser Halterungen läßt die Abb. 3 erkennen.
  • Durch das Ansetzen der Backen ii unterhalb der waagerechten Brillenachse ist zwischen diesen und dem Steg i bzw. den Enden dieses Steges, den Rändelschrauben 4, ein ausreichender Raum geschaffen, um die Probiergläser schräg von oben her in die Halterungen 21 und 22 einwerfen zu können. Durch das Zurücksetzen der Ohrbügel mit Hilfe der Winkel 15 ist der Raum für die Anordnung der Visiermuttern 18 mit ihrer Schraubenspindel i9 gewonnen, so daß die Probierbrille gemäß der Erfindung auch die Feststellung des Scheitelabstandes der Hornhaut gestattet.
  • Das Brillengestell der einfachen Probierbrille nach Abb. 4 besteht aus zwei halbrunden nach oben offenen Rahmen 25, 26. Beide Rahmen sind durch Zahnstangen 27 in einem Triebkasten 28 gelagert, an dem der Nasensteg 29 befestigt ist. Eine Rändelschraube 30 dient zur Einstellung der Brille entsprechend dem Pupillenabstand.
  • An den Rahmen 25, 26 sind unterhalb der waagerechten Brillenachse die Brillenbacken 31 befestigt. An diesen sind nach oben abgekröpfte Winkel 32 angelenkt. An diesen Winkeln wiederum sind die Ohrbügel befestigt.
  • Durch die tief angesetzten Backen ergibt sich ein großer freier Winkel oberhalb der Brillenrahmen, so daß in diese eingesetzte Zylindergläser um einen größeren Winkel als bisher geschwenkt werden können. Ebenso wird in Höhe der waagerechten Brillenachse ein freier Raum geschaffen, der die zuverlässige Bestimmung des Abstandes des Hornhautscheitels erreicht hat.

Claims (7)

  1. PAT1:\TAVSPRÜCH i. Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermögens mit einer Spindelverstellung oberhalb des Brillengestelles für die Anpassung der Brille an den Pupillenabstand, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Probierbrille derart, daß die hinter dem Brillengestell liegenden Probier-Bläser schräg von oben her in ihre Halterungen einführbar sind.
  2. 2. Probierbrille insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung der Ohrbügel dienenden Backen unterhalb der waagerechten Brillenachse des Brillengestelles angeordnet sind.
  3. 3. Probierbrille nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohrbügel über einen nach oben abgekröpften Winkel an den Backen des Brillengestelles befestigt sind.
  4. 4. Probierbrille nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen in ihrer Längsrichtung radial verlaufend am Brillengestell angeordnet sind.
  5. 5. Probierbrille nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Mitteln für die Messung des Abstandes des Hornhautscheitels an den Backen der Brille.
  6. 6. Probierbrille nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Backen hinter dem Brillengestell liegend eine Visiermutter befestigt ist.
  7. 7. Probierbrille nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen der hinter dem Brillengestell liegenden Probiergläser als starre Lagerteile ausgebildet sind.
DEO312A 1950-02-23 1950-02-23 Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens Expired DE815854C (de)

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DEO312A DE815854C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens

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DEO312A DE815854C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815854C true DE815854C (de) 1951-10-04

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ID=7349116

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DEO312A Expired DE815854C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Probierbrille zur subjektiven Bestimmung des Sehvermoegens

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