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DE231818C - - Google Patents

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Publication number
DE231818C
DE231818C DENDAT231818D DE231818DA DE231818C DE 231818 C DE231818 C DE 231818C DE NDAT231818 D DENDAT231818 D DE NDAT231818D DE 231818D A DE231818D A DE 231818DA DE 231818 C DE231818 C DE 231818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nuts
threads
spindles
hair
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231818D
Other languages
English (en)
Publication of DE231818C publication Critical patent/DE231818C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs
    • A41G3/0075Methods and machines for making wigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3e. GRUPPE
ALBERT ETIENNE in PARIS.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom ■
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 12. März 190g anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Haarsträhnen für Perücken und künstliche Scheitel mittels verdrillter, die Haarbüschel festhaltender und die Seele bildender Fäden. Die Neuerung besteht darin, daß die Fäden in Gestalt eines V mit dem Scheitel in einen nachgiebigen Haken und mit den freien Enden an Muttern befestigt sind, die auf umlaufenden und sich drehenden
ίο Schraubenspindeln derart gelagert sind, daß sie sich beim Verdrillen der Fäden einander nähern.
Die Fadenenden werden dabei so geführt, daß der Winkel, welchen die zu verdrillenden Fadenschenke] einschließen, während des ganzen Arbeitsvorganges gleich bleibt. Dadurch erhalten alle Windungen die gleiche Steigung, so daß die Entfernung der Haarbüschel voneinander und die Strecken, auf denen Strähnen eingebunden werden sollen, durch die Anzahl der Umdrehungen des Antriebsrades genau bestimmt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung.
Fig. ι zeigt die ganze Vorrichtung von der Seite,
Fig. 2 eine aufgeklappte Schraubenmutter von oben,
Fig. 3 und 4 diese Mutter geschlossen in Drauf- und Seitenansicht.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Vorrichtung zum Spannen des Fadens in zwei verschiedenen Stellungen.
Die Antriebswelle α ist in dem Lager b drehbar, an welchem ein Zahnkranz c befestigt ist. Mit der Welle α ist einerseits ein Handrad f und anderseits ein Lagerstück d starr verbunden. Am Lagerstück sitzen zwei Kegelräder e, e, welche in den Zahnkranz c eingreifen, drehbar und gegen achsiale Ver-Schiebung gesichert gelagert. Mit den Kegelrädern e, e sind Schraubenspindeln g so verbunden, daß ihre Achsen zusammenfallen. Auf die Spindeln g sind zweiteilige Muttern i aufgesetzt, welche um ein Gelenk k auf- und zugeklappt und durch Herumschwenken eines Bügels I geöffnet und geschlossen werden können. In einer Backe der Muttern i sind Haken j zum Einhängen der Enden des Fadens t drehbar befestigt.
Dem Lager b gegenüber ist ein Lager j> aufgestellt, welches die. Vorrichtung zum Spannen des Fadens aufnimmt. Diese besteht aus einem Haken n, der an einem in einer Hülse 0 verschiebbaren Bolzen m befestigt ist. Der Bolzen m und die Hülse 0 sind in bekannter Weise gegen Drehen gesichert. Durch das äußere Ende des Bolzens m ist ein Splint q gesteckt. Zwischen diesen Splint und das Lager φ ist eine auf die Hülse 0 geschobene
Schraubenfeder r eingespannt, welche den Bolzen m und damit auch den Haken η ständig nach außen gegen einen Hubdaumen s preßt. Durch Drehen des Hubdaumens im Uhrzeigersinne kann der Bolzen m unter Zusammendrücken der Feder r einwärts geschoben werden.
Vor der Vorrichtung ist ein Kamm ν angeordnet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Muttern i werden zunächst auf die äußeren Enden der Spindeln g gesetzt und durch Zuklappen der Bügel I geschlossen.
Nun wird das eine Ende des Fadens t in den Haken j einer der Schraubenmuttern i eingehängt, der Faden durch den Haken η gezogen und der Hubdaumen im Sinne des Uhrzeigers gedreht, so daß der Bolzen m nach innen rückt; dann hängt man das andere Fadenende in den Haken / der anderen Mutter ein und läßt den Hubdaumen los, wobei die Feder s den Haken η nach außen zieht und die beiden Fadenschenkel t gleichmäßig spannt.
Durch die Spannung der Schenkel t werden die Muttern i beim folgenden Vorgang an der Drehung mit den Spindeln g verhindert.
Dreht man nun das Handrad f, so werden die Spindeln g durch das Lagerstück d in der senkrechten Ebene mitgedreht, und gleichzeitig rollen sich die Kegelräder e auf dem festliegenden Zahnkranz c ab, so daß sich die Spindeln g in entgegengesetzten Richtungen auch um sich selbst drehen. Da sich die Muttern i nicht mitdrehen können, wandern sie nach innen, während die Schenkel t umeinandergewunden werden. Die Steigung des Gewindes der Spindeln g und die Kegelräder sind so bemessen, daß die Muttern stets proportional zum Fortschreiten des Umeinanderwindens der Schenkel t einander genähert werden und der von diesen eingeschlossene Winkel gleich bleibt. Bei jeder Umdrehung des Handrades f winden sich die Fadenschenkel also um eine gleiche Strecke umeinander.
Schiebt man nun nach einer gewissen Anzahl von Umdrehungen des Handrades einen vorher im Kamm ν ausgekämmten Haarbüschel in den Scheitel des durch die Fadenschenkel gebildeten Winkels, so wird dieser bei den folgenden Umdrehungen des Antriebrades f fest zwischen die Fäden eingeklemmt. Man hat es also in der Hand, durch entsprechend viele Umdrehungen des Handrades den Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Haarbüscheln und die Breite der letzteren genau zu bestimmen, indem man während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen Haare einlegt. Auf diese Weise wird ein durchweg gleichmäßiges Erzeugnis erzielt, ohne daß an die Geschicklichkeit des Arbeiters irgendwelche Anforderungen gestellt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Vorrichtung zur Herstellung von Haarsträhnen für Perücken und künstliche Scheitel mittels verdrillter, die Haarbüschel festhaltender und die Seele bildender Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden in Gestalt eines V mit dem Scheitel in einen nachgiebigen Haken (n) und mit den freien Enden an Muttern (i, i) befestigt sind, die auf umlaufenden und sich drehenden Schraubenspindeln (g, g) derart gelagert sind, daß sie sich beim Verdrillen der Fäden einander nähern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (g) mit Kegelrädern (e, e) in einen feststehenden Zahnkranz (c) eingreifen, auf dem sie sich beim Drehen ihres gemeinsamen Lagerstückes (d) abwälzen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprücheni und
    2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenmuttern (i) aus zwei Teilen bestehen, die aufklappbar und durch einen Bügel (I) schließbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009041867A1 (de) * 2009-09-16 2011-03-31 Anschütz, Rene Hilfsvorrichtung zum Weben der Basis für Haarteile/Toupets

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009041867A1 (de) * 2009-09-16 2011-03-31 Anschütz, Rene Hilfsvorrichtung zum Weben der Basis für Haarteile/Toupets
DE102009041867B4 (de) * 2009-09-16 2014-11-20 Rene Anschütz Hilfsvorrichtung zum Weben der Basis für Haarteile/Toupets

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