DE815820C - Schweroelbrenner - Google Patents
SchweroelbrennerInfo
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- DE815820C DE815820C DEP1476A DEP0001476A DE815820C DE 815820 C DE815820 C DE 815820C DE P1476 A DEP1476 A DE P1476A DE P0001476 A DEP0001476 A DE P0001476A DE 815820 C DE815820 C DE 815820C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/026—Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Gas Burners (AREA)
Description
- Schwerölbrenner
keine komplizierte Einstellung, Regulierung o. dgl. erfordern.Die Erfindung betrifft einen @ch@@eröll@renner mit von der Flamme des Brenners erhitztem Vergasttngs- raurn. \Vährend es für Leichtöle und benzinartige Brennstoffe Brenner gibt, die mit einem von der Flamme des Brenners erhitzten gasförmigen Brenn- stoff arbeiten, ist diese Aufgabe bei SchNveröl- brennern bisher nicht befriedigend gelöst worden. Die bisher bekannten Schwerölbrenner leiden alle unter dem Nachteil, daß es zu keiner vollständigen Vergasung und keiner vollständigen Verbrennung des Schweröles kommt, so daß diese Brenner in der Regel mit mehr oder weniger rußender Flamme brennen, es sei denn, daß besondere Gebläse, Hoch- druckkessel o. dgl. benutzt werden, um den Brenner zu betreiben. Die Erfindung soll die Aufgabe lösen, einen Brenner zu schaffen, der möglichst einfach im Auf- bau ist und keinen Druckraum o. dgl. beniitigt. Er soll ferner möglichst sofort betriebsfertig sein und - Gemäß der Erfindung wird dies bei einem eingangs erwähnten Brenner dadurch erreicht, daß der Schwerölbrenner eine Kapillarröhre als NI, ergasungsraum aufweist, dem das Schweröl unter einem Druck von etwa I/ro Atmosphäre und mehr zugeleitet wird.
- Dieser vorzugsweise als flachgedrücktes Rohr ausgebildeten Kapillarröhre wird auf der einen Seite das Schweröl zugeführt. Die Kapillare befindet sich direkt über der Flamme des Brenners, so daß das von ihr angesaugte 01 zur Verdampfung kommt und am anderen Ende der Kapillarröhre von einer kurzen Gasleitung aufgenommen wird, die den nunmehr gasförmigen Brennstoff über eine Düse dein eigentlichen Brenner zuführt, der als oben und unten offener Mischzylinder ausgebildet ist. Die Gasleitung wird dabei z-,veckmäßig nochmals durch den Bereich der Flamme geführt, tun eine Vberhitzung des Brennstoffes und restlose Umwandlung in Gasform sicherzustellen.
- Der Brenner kann als Einfach- oder Mehrfachbrenner ausgeführt sein, d. h. er kann ein oder mehrere Kapillarröhren und auch mehrere Düsen und Mischzylinder aufweisen. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, für jeden kapillaren Verdampfungsraum zwei Düsen und ?liischzylinder vorzusehen, so daß beispielsweise ein Brenner mit zwei Kapillaren vier Flammen aufweist.
- Die Zuführung des Schweröles erfolgt durch eine Rohrleitung oder Schlauchleitung von einem Behälter aus, der etwas erhöht angeordnet ist, so daß das 01 ein Gefälle von 1'/Q bis 2 m hat, d. h. einen Druck von etwa 1/io Atmosphäre an der Einmündungsstelle in die Kapillare.
- Der Brenner brennt mit vollkommen rußloser, brausender, leuchtender Flamme nach Art einer reinen Gasflamme. Er kann z. B. für Kochzwecke benutzt werden oder zum Heizen von Ofen, indem der gesamte Brenner in den Ofenraum eingeführt wird, sei es, daß er fest dort eingebaut ist oder jeweils zum Zweck der Erhitzung des Ofens durch die Ofentür eingeschoben wird, die lediglich eine Durchtrittsöffnung für das Zuführungsrohr und für den Eintritt der Verbrennungsluft aufzuweisen braucht.
- Zwei Ausführungsbeispiele des Brenners sind in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt und Fig. 3 eine Draufsicht auf den Brenner, während Fig. 4 eine Ausführungsform mit vier Flammen wiedergibt.
- Der Brenner enthält das flache Kapillarrohr i, das, z. B. aus dünnwandigem Eisenrohr, flach gewalzt ist, auf i bis '/to mm zusammengedrückt und dann in Form einer leicht gewölbten Rinne gebogen ist oder auch aus einem zusammengefalteten Blech hergestellt sein kann, das an der einen Längsnaht zusammengeschweißt ist. Auf der einen Seite des Rohres ist das Zuführungsrohr 2 angeschweißt und auf der anderen Seite das Gassammelrohr 3. Dieses Gasrohr ist mit seinem Teil 4 noch durch den Bereich der Flamme geführt und dann abwärts zu einem Verzweigungspunkt 5, so daß es zu zwei Düsen 6 führt, die als runde Öffnungen von beispielsweise 0,5 mm Durchmesser in der Nähe der Rohrenden angebracht sind. über diesen Düsen befindet sich je ein Mischzylinder 7 und 8, der unten und oben offen ist, wobei seine obere Öffnung etwas verengt ist.
- Die Mischzylinder werden von den Streben 9 gehalten, ihre oberen Öffnungen liegen direkt unterhalb des Kapillarrohres, das zweckmäßig etwas gewölbt ist. An die Düsenröhre sind noch zwei Streben io angeschweißt, um dem Brenner einen festen Stand zu geben.
- Beim Betrieb wird das Anschlußrohr 2 an einen Ölbehälter, der z. B. an der Wand in i,6o m Höhe angebracht ist, über eine Schlauchleitung angeschlossen. Der Brenner wird in den Verbrennungsraum, z. B. einen Ofen, eingeführt, und es wird etwas leichtentzündliches Brennmaterial, z. B. einige Knäuel Zeitungspapier, an die Seiten des Brenners gelegt. Dann wird der Zufluß des Oles .aus dem Behälter geöffnet, wobei z. B. ein Quetschhahn am Schlauch benutzt werden kann und das Papier an den Seiten des Brenners entzündet.
- Das 01 strömt in die Kapillare und breitet sich in der flachen Röhre flächenhaft aus. Infolge der großen Oberfläche der Kapillarröhre und der verhältnismäßig dünnen Wandung wird es durch die Flammen des Brennmaterials rasch erhitzt und strömt als Gas durch das Rohr 3, 4 zu den Düsen 6. Es entzündet sich sofort an den Flammen des neben dem Brenner liegenden Papiers, wodurch sofort dem Kapillarrohr weitere Wärme zur Vergasung des Schweröles zugeführt wird. Das Gas tritt dabei unter ziemlich starkem Druck aus den Düsen in die Mischzylinder, vermischt sich hier mit der mitgerissenen Luft, so daß ein gut brennbares Gasgemisch an der Austrittsöffnung der Mischzylinder gegen die Kapillarröhre strömt und mit flach ausgebreiteter Flamme unter dieser Röhre brennt. Die Flamme ist so breit, daß von ihr auch das Rohr 4 noch umspült wird, wodurch eine weitere Erhitzung des Gases erfolgt. Das Rohr 4 kann dabei rotglühend werden. Bei dieser Temperatur ist auch schweres Dieselöl restlos in Gasform übergeführt und verbrennt bei reichlicher Luftzufuhr vollständig ohne Rückstand.
- Ein Brenner dieser Art, mit dem i 1 Wasser von 12 auf ioo° in etwa 3 Minuten erhitzt wurde, verbraucht etwa 0,5 1 Dieselöl pro Stunde. Das 01 braucht nicht besonders gereinigt zu sein, da alle flüssigen Bestandteile in der Kapillare zur restlosen Vergasung kommen.
- Eine etwas andere Ausführung eines Brenners ist in Fig. 4 dargestellt. Hier sind zwei Kapillarrohre vorgesehen, die über je zwei Flammen liegen, so daß die ganze Anordnung vierflammig ist. Die Gasleitung der beiden Kapillarrohre ist zusammengefaßt, führt zwischen den Kapillarrohren entlang nach unten zu dem Verteilungspunkt, an dem sich die Leitung zu den vier Düsen verzweigt.
- Andere Ausführungsformen ergeben sich aus dem Beschriebenen. Insbesondere ist es möglich, dem Kapillarrohr eine abweichende Form zu geben oder an Stelle von zwei Flammen pro Kapillarrohr auch drei oder vier kleinere Flammen oder eine große Flamme anzuordnen. Der Brenner kann aus Eisen oder einer besonders wärmebeständigen und Wärme gut leitenden Metallegierung hergestellt sein.
- Es ist auch möglich, Teile des Brenners aus keramischem Material anzufertigen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schwerölbrenner mit von der Flamme des Brenners erhitztem Vergasungsraum, dadurch gekennzeichnet, daß ein verhältnismäßig kleines Kapillarrohr als Vergasungsraum vorgesehen ist, dem das Schweröl unter einem Druck von etwa '/to Atmosphäre oder mehr zugeleitet wird.
- 2. Schwerölbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kapillarrohr große Oberfläche aufweist bei kleinem Querschnitt etwa ein Verhältnis von Oberfläche zum Querschnitt von ,4 : i.
- 3. Schwerölbrenner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Brennstellen ein gemeinsamer Vergasungsraum vorgesehen ist. .
- 4. Schwerölbrenner nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung durch den Bereich der Flamme des Brenners geführt wird.
- 5. Schwerölbrenner nach einem der Ansprüche i bis -1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapillare als flaches, zweckmäßig etwas gewölbtes Rohr ausgebildet ist.
- 6. Schwerölbrenner nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch einen Mischzylinder, der unterhalb der Kapillare liegt, der Brennstelle zugeführt wird.
- 7. Schwerölbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das flache Kapillarrohr derart gegenüber dem Brenner angeordnet ist, daß seine flache Seite senkrecht zur Längsachse der Mischzylinder liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1476A DE815820C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Schweroelbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1476A DE815820C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Schweroelbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815820C true DE815820C (de) | 1951-10-04 |
Family
ID=7357276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1476A Expired DE815820C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Schweroelbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815820C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184888B (de) * | 1959-07-01 | 1965-01-07 | Robert Wendenburg | Einrichtung zur Begrenzung der Verdampfungstemperatur an einem Schweroelverdampfer |
-
1949
- 1949-01-15 DE DEP1476A patent/DE815820C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184888B (de) * | 1959-07-01 | 1965-01-07 | Robert Wendenburg | Einrichtung zur Begrenzung der Verdampfungstemperatur an einem Schweroelverdampfer |
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