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DE815756C - Verschluss fuer Fenster, Tueren o. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Fenster, Tueren o. dgl.

Info

Publication number
DE815756C
DE815756C DEP9271A DEP0009271A DE815756C DE 815756 C DE815756 C DE 815756C DE P9271 A DEP9271 A DE P9271A DE P0009271 A DEP0009271 A DE P0009271A DE 815756 C DE815756 C DE 815756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blow bar
wing
frame
closure
closure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9271A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Rupprecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP9271A priority Critical patent/DE815756C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815756C publication Critical patent/DE815756C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/02Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Verschluß für Fenster, Türen o. dgl. Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Fenster, Türen o. dgl. mit drehbaren Flügeln und beweglich angebrachter, die Verriegelungsbeschläge tragender Schlagleiste. Bei einem bekannten Verschluß dieser Art ist die Schlagleiste an dem Flügel angelenkt und muß beim öffnen und Schließen des Fensters gegenüber dem Flügel verschwenkt werden. Diese doppelte Drehbewegung weicht von der üblichen öffnungsweise ab und wird als störend empfunden, zumal die Schlagleiste bei geöffnetem Flügel gegenüber diesem frei schwenkbar ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Verschluß zu schaffen, der ähnlich wirkt wie die bisher gebräuchlichen Stangenverschlüsse, aber ohne Stangen und ohne Baskülschloß auskommt. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schlagleiste längs verschiebbar ist und am einen Ende mit einem Haken, am anderen mit einem Riegel in Ausnehmungen des Rahmens eingreift.
  • Damit die Schlagleiste in ihrer äußeren Gestalt von der üblichen nicht abweicht und ihre Befestigung bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar ist, kann sie vorteilhaft einen T-förmigen Querschnitt haben, in einem etwa bis zu ihrer Mitte reichenden Falz des Flügelschenkels geführt sein und in einen gleichen Falz des Rahmens oder zweiten Flügels ragen. Dabei kann die Schlagleiste an dem Flügel zweckmäßig mit Schrauben befestigt sein, die sie in Längsschlitzen durchdringen. Diese Schrauben ermöglichen es, die Reibung zwischen der Schlagleiste und dem Flügel nach Belieben zu regeln. Außerdem kann diese Reibung in vorteilhafter Weise dadurch möglichst klein gehalten sein, daß die Gleitfläche der Schlagleiste mit einer Hohlkehle versehen ist.
  • Um die Bedienungsweise des neuen Verschlusses der der bekannten Stangenverschlüsse möglichst anzupassen, kann die Schlagleiste vorteilhaft mit einem drehbaren Handgriff versehen sein, der mit einem Zahnradsegment in eine an dem Flügel befestigte Zahnleiste eingreift. Dabei kann der Flügel in gleicher Weise wie bei den bekannten Stangenverschlüssen dadurch noch verriegelt werden, daß das Zahnradsegment auf der der Verzahnung entgegengesetzten Seite eine Zunge trägt, die als Riegel in eine Ausnehmung des Rahmens oder zweiten Flügels eingreift.
  • Die Erfindung hat zunächst den Vorteil, daß der Bedarf an Eisen für den Verschluß sehr gering ist. Da das Anbringen des neuen Verschlusses zudem überaus einfach ist und nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, bedeutet die Erfindung eine erhebliche Verbilligung gegenüber dem Bekannten. Bei zweiflügeligen Fenstern hat die Erfindung überdies den Vorteil, daß alle vier Höhenschenkel gleiche Breite haben, wodurch die Herstellung vereinfacht und verbilligt wird. Außerdem sind beim Erfindungsgegenstand die Mittel zum Befestigen der Schlagleiste im Gegensatz zu dem bekannten Verschluß mit schwenkbarer Schlagleiste bei geschlossenem Fenster verdeckt und nicht sichtbar.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i die Seitenansicht eines geschlossenen Fensters mit dem neuen Verschluß und in der Verschlußmitte geschnittenem Rahmen, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den neuen Verschluß im Bereich seines Drehgriffs nach A-A der Fig. 3 und Fig. 3 einen Querschnitt hierzu nach B-B der Fig. 2.
  • Hierin bezeichnet a den Rahmen eines beispielsweise doppelflügeligen Fensters. An dem sich öffnenden Schenkel b des einen Flügels ist eine im Querschnitt T-förmige Schlagleiste c so angebracht, daß sie in einem Falz dieses Flügels geführt ist und in einen gleichen Falz des zweiten Flügels d ragt. Diese Schlagleiste c ist an dem Flügel b beispielsweise mit zwei Schrauben e befestigt, die sie in Längsschlitzen f durchdringen. Im Bereich dieser Schlitze f ist die Schlagleiste c außen so mit einer Vertiefung versehen, daß die Schraubenköpfe versenkt sind. Auf der gegenüberliegenden, die Gleitfläche bildenden Seite hat sie eine Hohlkehle g. An ihrem oberen Ende ist ein nach dem Rahmen a zu abgebogener Haken h angebracht, der in eine Ausnehmung i des Rahmens a eingreift und über einem Blechstreifen j einhakt. Unterhalb dieses Hakens h ist die Schlagleiste c auf der dem Rahmen a zugekehrten Seite um die Länge der Schlitze f abgesetzt. Am unteren Ende der Schlagleiste c ist an dieser ein Riegel k angebracht, der in eine nach oben offene Ausnehmung l des Rahmens a eingreift, wobei ein Blechstreifen j die Vorderwand dieser Ausnehmung l bildet. Auf der Schlagleiste c sitzt ein Drehgriff m, der mit seineirr Vierkant n in eine Böhrung der Schlagleiste c ragt und eine Zunge trägt. Diese ist auf der einen Seite als Zahnradsegment o ausgebildet, das mit einer an dem Flügel b angebrachten Zahnleiste p im Eingriff steht. Auf der gegenüberliegenden Seite bildet die Zunge einen Riegel q, der in eine Ausnehmung r des Flügels d eingreift.
  • Die Wirkungsweise des neuen Verschlusses ist aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich: Beim öffnen des Fensters wird der Handgriff m im Sinne des Uhrzeigers verdreht. Dabei stützt sich das Zahnradsegment o auf der Zahnleiste p ab, und die Schlagleiste, c wird, in den Schlitzen f an den Schrauben e geführt, angehoben. Hierdurch kommen sowohl der Haken h als auch der Riegel k außer Eingriff. Da durch die Drehung des Griffes m gleichzeitig der Riegel q in der Schlagleiste verschwindet, kann der Flügel b nun geöffnet werden. Die Schrauben e werden zweckmäßig so angezogen, daß . das gesamte Gewicht der Schlagleiste c den Reibungswiderstand zwischen dieser und dem' Flügel b nicht zu überwinden vermag, und die Schlagleiste c daher in der angehobenen Stellung stehenbleibt. Beim Schließen des Fensters wird dann wie bei den bekannten Stangenverschlüssen nach dem Schließen des Flügels b lediglich der Handgriff m nach links herumgedreht und dadurch die Schlagleiste c gesenkt. Dabei hakt der Haken h an dem Blechstreifen j ein, der Riegel k schiebt sich hinter dem unteren Blechstreifen j in die öffnung l des Rahmens a, und der Riegel q greift in die Ausnehmung r des Flügels d ein, so daß das Fenster unbedingt zuverlässig geschlossen und verriegelt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHI.: i. Verschluß für Fenster, Türen o. dgl. mit drehbaren Flügeln und beweglich angebrachter, die Verriegelungsmittel tragender Schlagleiste, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste (c) längs verschiebbar ist und am einen Ende mit einem Haken (h), am anderen mit einem Riegel (k) in Ausnehmungen (i, L) des Rahmens (a) eingreift.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste (c) einen T-förmigen Querschnitt hat, in einem etwa bis zu ihrer Mitte reichenden Falz des Flügelschenkels (b) geführt ist und in einen gleichen Falz des Rahmens (a) oder zweiten Flügels (d) ragt.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste (c) an dem Flügel (b) mit Schrauben (e) befestigt ist, die sie in Längsschlitzen (f) durchdringen.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfläche der Schlagleiste (c) mit einer Hohlkehle (g) versehen ist.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleiste (c) mit einem drehbaren Handgriff (m) versehen ist, der mit einem Zahnradsegment (o) in eine an dem Flügel (b) befestigte Zahnleiste (p) eingreift.
  6. 6. Verschluß nach Anspruch t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradsegment (o) auf der der Verzahnung entgegengesetzten Seite eine Zunge (q) trägt, die als Riegel in eine Ausnehmung (r) des Rahmens (a) oder zweiten Flügels (d) eingreift.
DEP9271A 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss fuer Fenster, Tueren o. dgl. Expired DE815756C (de)

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DE815756C true DE815756C (de) 1951-10-04

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ID=7362184

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DEP9271A Expired DE815756C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss fuer Fenster, Tueren o. dgl.

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