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DE2929382A1 - Kippriegel-verschlussbeschlag fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren o.dgl. - Google Patents

Kippriegel-verschlussbeschlag fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren o.dgl.

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Publication number
DE2929382A1
DE2929382A1 DE19792929382 DE2929382A DE2929382A1 DE 2929382 A1 DE2929382 A1 DE 2929382A1 DE 19792929382 DE19792929382 DE 19792929382 DE 2929382 A DE2929382 A DE 2929382A DE 2929382 A1 DE2929382 A1 DE 2929382A1
Authority
DE
Germany
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bolt
stop
tilt
eccentric
tilting
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792929382
Other languages
English (en)
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DE2929382C2 (de
Inventor
Alfred Eiden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Bilstein GmbH
Original Assignee
August Bilstein GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Bilstein GmbH filed Critical August Bilstein GmbH
Priority to DE19792929382 priority Critical patent/DE2929382C2/de
Priority to AT1480A priority patent/AT365279B/de
Publication of DE2929382A1 publication Critical patent/DE2929382A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2929382C2 publication Critical patent/DE2929382C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5217Tilt-lock devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/522Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with disconnecting means for the appropriate pivoting parts
    • E05D15/523Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with disconnecting means for the appropriate pivoting parts using movable rods
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Kippriegel-Verschlußbeschlag für Kipp-Schwenk-Fenster, -Türen
  • o.dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kippriegel-Verschlußbeschlag für Kipp-Schwenk-Fenster, -Turen o.dgl., der mit einem in der verschlußseitigen, unteren Rahmenecke am aufrechten Holm insbesondere des Blendrahmens angeordneten Schließblech und einem damit in Kippverriegelungseingriff zu bringenden, am unteren Ende einer insbesondere am Flügel längsverstellbar angeordneten Treibstange begrenzt schwenkbeweglich gelagerten Kippriegel versehen ist, der eine Anschlagkante aufweist, die in der Kippstellung des Flügels an einem auf der Treibstange in der Nahe des Kippriegels außerhalb seiner Schwenkachse dreheinstellbar angeordneten Exzenter-Anschlagbolzen anliegt.
  • Ein solcher Kippriegel-Verschlußbeschlag erlaubt es, den Kippwinkel des Kippriegels der jeweiligen Höhe von Kipp-Schwenk-Flügeln anzupassen, die in bekannter Weise mit an ihrer Oberkante angreifenden Ausstellvorrichtungen versehen sind, die in der Kippstellung des Flügels eine bestimmte Ausstellweite an ihrer Oberkante zulassen. Das bedingt, daß kleinere Flügel in der Kippstellung einen größeren Kippwinkel mit der Ebene des festen Blendrahmens einschließen, während bei höher bauenden Kippflügeln dieser Kippwinkel entsprechend kleiner ist. Die Anpassung der Kippwinkelbegrenzung des Kippriegels über den dreheinstellbar angeordneten Exzenter-Anschlagbolzen an die unterschiedliche Bauhöhe des Flegels ist dabei deswegen erwünscht, weil dadurch der Flügel an der Kippriegelstelle besser gehalten und damit zugleich ein Klappern des Flügels in der Kippstellung vermieden werden kann.
  • Bei einem bekannten Kippriegel-Verschlußbeschlag obiger Art (nach der DE-OS 22 50 840) ist der Kippriegel mit einer im wesentlichen rechteckförmigen Aufnahmetasche für den darin mit entsprechendem Kippbewegungsspiel hineinragenden Exzenter-Anschlagbolzen versehen, wobei je nach Anschlagweise die eine oder andere seitliche Begrenzungskante der Kippriegel-Aussparung in der Kippstellung am oval geformten Anschlagbolzenbund zur Anlage kommt, dabei aber den Anschlagbolzen im Sinne der Vergrößerung des Kippwinkels zu verdrehen sucht. Daher besteht hier die Gefahr, daß sich der Exzenter- Anschlagbolzen aus der gewunsehten Dreheinstellage im Sinne der Vergrößerung des Kippwinkels ungewollt verdrehen kann somit seine Kippwinkelbegrenzungsfunktion niet. :Leflr zu erfullen vermag. Das könnte nur durch entsprechende Vergrößerung der Schwergängigkeit der Exzenterbolzenlagerung vermieden werden, was aber dann dazu führt, daß der Exzenter-Anschl bolzen von Hand, beispielsweise mittels ein Schranbendrehers, kaum noch verstellt werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrund, bei einem Kippriegel-Verschlußbeschlag der eingangs erwähnten Gattung die Kippwinkelbegrenzung des Kippriegels durch dessen Exzenter-Anschlagbolzen so zu gestalten, daß letzterer einerseits leicht in die gewünschte Dreheinstellage gebracht an dererseits aber durch den über seine Anschlagkante anliegenden Kippriegel nicht ungewollt verdreht werden kann, mithin sein Begrenzungsanschlagfunktion einwandfrei zu erfüllen vermag.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlagkante am Kippriegel zwischen dessen Schwenkachse und der Anschlagbolzenachse verläuft und in ihrer Anlagestellung den Exzenter-Anschlagbolzen im Sinne zunehmender Anlagedrucks zu verdrehen sucht. Auf diese Weise kommt es beim in der Kippstellung erfolgenden Anliegen der Anschlagkante am Exzenter Anschlagbolzen gleichsam zu einer Keilwirkung zwischen den vorgenannten Anlageteilen, da die Resultierende der dabei auftretenden Anlagekraft den Exzenter-Anschlagbolzen stets im Sinne der Stabilisierung seiner eingestellten Anschlag- Dreheinstellage zu verdrehen sucht. Somit kann der Exzenter-Anschlagbolzen selbst bei geringer Schwergängigkeit bzw.
  • leichter Dreheinstellbarkelt in der gewünschten Anschlagbegrenzungsposition stets sicher gehalten werden.
  • Vorteilhaft dient als Anschlagkante eine quer zur Verbindungslinie der Anschlagbolzen- und Kippriegelachse verlaufende, geradlinige Oberkante des Kippriegels, wobei der in der Treibstange schwergangig drehverstellbar befestigte, insbesondere vernietete Schaft des nahe oberhalb der Kippriegel-Anschlagkante angeordneten Exzenter-Anschlagbolzens in dessen den größten Kippwinkel ergebender Dreheinstellage in Richtung zur Anschlagkante hin versetzt liegt. Dadurch können der Kippriegel sowie der Exzenter-Anschlagbolzen zugleich für wahlweisen Links- oder Rechtsanschlag des Flügels verwendet werden, ohne daß es dazu entsprechender Abänderungen an diesen Teilen bedarf. Beim jeweiligen Anliegen der Anschlagkante am Exzenter-Anschlagbolzen tritt zwischen diesen beiden Teilen immer eine Keilwirkung im Sinne der zusätzlichen Stabilisierung der Kippwinkel-Anschlagbegrenzung ein.
  • Die Erfindung wird vorteilhaft bei einem Kippriegel-Verschlußbeschlag angewendet, dessen Kippriegel in drei verschiedene Getriebeeinstellagen, nämlich in eine obere Schlteß-, eine mittlere Dreh- und eine untere Kippstellung zu bringen ist, wobei der Kippriegel zwei übereinanderliegende Eingriffstaschen besitzt, von denen die untere in der Kippstellung mit einem unten am Schließblech vorhandenen Kippzapfen und die obere in der Schließstellung mit einem oben am Schließblech angeordneten Schließzapfen in Eingriff zu bringen ist. Für diesen Fall ist der Schließzapfen vorteilhaft ebenfalls als im Schließblech schwergängig drehverstellbar angeordneter, insbesondere vernieteter Exzenterbolzen ausgebildet, der je nach seiner Dreheinstellage den Schließeingriff bzw.
  • Schließdruck zwischen Schließzapfen und der entsprechenden Eingriffstasche des Kippriegels unabhängig von dessen Kippwinkelbegrenzung einzuregeln bzw. anzupassen erlaubt.
  • Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß der Exzenter-Anschlagbolzen wie auch der Exzenter-Schließzapfen mit einem in Richtung ihres Exzenterversatzes verlaufenden Schraubendreher-Betätigungsschlitz versehen sind, wodurch die Exzenter-Zapfen leicht zu verstellen und ihre jeweilige Exzenter-Dreheinstellagen sinnfällig zu erkennen sind.
  • In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines Kippriegel-Verschlußbeschlages nach der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf das Schließblech, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch die flügelseitig angeordnete Treibstange mit daran sitzendem Kippriegel, Fig. 4 die zur Fig. 3 gehörende Seitenansicht und Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Seitenansicht, jedoch bei in Kippstellung befindlichem Flügel.
  • Der dargestellte Kippriegel-Verschlußbeschlag besteht einerseits aus dem in Fig. 1 abgebildeten, am lotrechten, nicht dargestellten Blendrahmenholm unten anzuschlagenden Schließblech 1 und den damit zusammenwirkenden, in Fig. 3 dargestellten Beschlagteilen, die an der verschlußseitigen unteren Rahmenecke des nicht gezeichneten Kipp-Schwenk-FlEgels vorhanden sind. Letztere bestehen im wesentlichen aus der hinter der Stulpschiene 2 des Flügels verdeckt angeordneten, längsverstellbaren Treibstange 3, an deren unterem Ende der Kippriegel 4 über den in der Stange 3 fest vernieteten Schwenklagerbolzen 5 frei schwenkbeweglich befestigt ist.
  • Der Kippriegel 4 besitzt eine im wesentlichen rechteckförmige Bodenplatte 4' und auf seiner Oberseite zwei in entgegengesetzter Richtung, also nach oben und unten auslaufende Eingrifftaschen 4'', 4''', von denen die obere Tasche 4'' mit dem am Schließblech t oben vorhandenen Schließzapfen 6 und die untere Tasche 4''' mit dem am SchlieBblech 1 unten vorhandenen Kippzapfen 7 in Eingriff zu bringen sind, wie das weiter unten noch näher beschrieben wird.
  • Auf der Treibstange 3 ist weiterhin der Exzenter-Anschlagbolzen 8 schwergängig drehverstellbar angebracht, insbesondere schwergängig vernietet. Dieser Exzenter-Anschlagbolzen 8 liegt nahe der als Anschlagkante wirkenden, quer zur Verbindungslinie der Kippriegel- und Exzenterbolzenachse verlaufenden, geradlinigen Oberkante 4 des Kippriegels. Der in der Treibstange 3 schwergängig verdrehbar sitzende Boltenschaft 8' ist gegenüber dem die Anschlagsbegrenzung bewirkenden Bolzenbund 8'' exzentrisch zur Anschlagkante 4 V des Kippriegels 4 hin versetzt, und zwar in seiner den größten Kippwinkel ermöglichenden Dreheinstellage gemäß den Fig. 3 und 4. In Richtung dieses Exzenterversatzes verläuft der zum Ansetzen eines Schraubendrehers im Bolzenkopf 8" vorgesehene Betätigungsschlitz 8'''. Mit seinem mittleren im IV Durchmesser abgesetzten Schaftteil 8 durchsetzt der Exzenter-Anschlagbolzen den in der Stulpschiene 2 vorhandenen Längsschlitz 2'. In diesem Längsschlitz 2' ist auch der Kippriegel 4 mit seinem rechteckförmigen Führungsbund 4V geführt.
  • Der Schlitz 2' besitzt an seinem unteren Ende eine Verbreiterung 2", in die der rechteckige Führungsbund 4V des Kippriegels in dessen in Fig. 5 dargestellter Kipplage hin einragt, wodurch die Treibstange 3 gegen Längsverstellung gesperrt wird. Vielmehr muß der Flügel aus seiner Kippstellung erst wieder in seine Schließlage zurückgekippt werden, damit die Treibstange durch den dann in seine Schließlage zurückkehrenden Kippriegel 4 gemäß Fig. 4 für Ihre Lãngsverstellung freigegeben wird.
  • Die Treibstange 3 ist in bekannter Weise in drei verschiedene Getriebeeinstellagen zu bringen1 nämlich in eine obere Schließ-, eine mittlere Dreh- und eine untere Kippstellung, welch letztere in den Fig. 3 bis 5 vorliegt. In dieser Kippstellung greift der Kippriegel 4 mit seiner unteren Eingrifftasche 4''' über den unten am Schließblech vorhandenen Schließzapfen 7, so daß der Flügel, wie in Fig. 5 angedeutet, gekippt werden kann. Der Exzenter-Anschlagbolzen 8 ist entsprechend der Ausstellweite der FlAgel-Oberkante und in Abhangigkeit von der Flügel-Bauhöhe so eingestellt, daß der Kippriegel 4 nur um den entsprechenden Kippwinkel gegenüber der Blendrahmenebene 9 kippen kann, wobei sich die als Anschlagkante dienende Oberkante 4IV des Kippriegels, wie in Fig. 5 angedeutet, so gegen den Exzenter-Anschlagbolzenbund 8'' anlegt, daß die Anschlagkante 4 den Exzenter-Anschlagbolzen 8 im Gegenuhrzeigersinne zu drehen versucht, so daß hier eine Art Keilwirkung zwischen dem Exzenterbolzenbund 8'' und der Anschlagkante 4IV sustandekommt, wodurch dieser Kippbegrenzungsanschlag zusätzlich stabilisiert wird. Daher genügt es, wenn der ixienter-Anschlagbolzen 8 nur einen vergleichsweise geringen chwergängigen Befestigungssitz in der Treibstange 3 hat, mithin verhältnismäßig leicht in die gewünschte Dreheinstellage gebracht werden kann, ohne daß dadurch dessen sichere Begrenzungsanschlagfunktion verloren geht.
  • In der mittleren Getriebeeinstellage der Treibstange 3 befindet sich der Kippriegel 4 in der Zwischenstellung zwischen den beiden am Schließblech 1 vorhandenen Zapfen 6,7, wodurch der Flügel in seine Schwenköffnungslage gebracht werden kann. In der oberen Getriebe stellung greift dagegen der Kippriegel 4 mit seiner oberen Eingrifftasche 4'' über den Schließzapfen 6, wodurch der Flügel verschlossen gehalten werden kann. Um den Schließandruck variieren bzw. etwaige Anschlagungenauigkeiten ausgleichen zu können, ist der am Schließblech 1 vorhandene Schließzapfen 6 ebenfalls als im Schließblech schwergängig befestigter, insbesondere vernieteter Exzenterzapfen ausgebildet, der durch einen in den Betätigungsschlitz 6' einzusetzenden Schraubendreher entsprechend dreheingestellt werden kann. Diese über den Exzenter-SchlieBzapfen 6 erfolgende Anpassung des Schließdrucks kann daher völlig unabhängig von der Kippriegelbegrenzung durch den Exzenter-Anschlagbolzen 8 vorgenommen werden, also ohne jede gegenseitige Beeinträchtigung.
  • Wie die Fig. 1 und 5 zeigen, ist unten am Schließblech 1 noch ein auf seiner Oberseite abgerundeter Auflaufbock 10 und darüber in geringem Abstand ein entgegengesetzt gebogener Haltevorsprung 11 vorhanden. Der dazwischen gelegene Spalt 12 dient zur Aufnahme der an ihrem unteren Ende mit einer entsprechenden Abbiegung 2''' versehenen Stulpschiene 2 und der daran befestigten, an der Flügelunterkante angeordneten Auflaufschiene 13. Wie Fig. 5 zeigt, stützt sich der Flügel in der Kippstellung über diese Auflaufschiene 14 am Auflaufbock 10 des Schließblechs 1 ab. Zugleich verhindert dabei der über den abgebogenen Stulpschienenrand 2''' greifende Haltevorsprung 11 des Schließblechs 1, daß der Flügel bei etwaigem Einstiegversuch an seiner Verschlußseite von dem Kippzapfen 7 abgehoben werden kann. Dadurch und in Verbindung mit der durch den Eingriff des Kippriegelbundes 4V in die Schlitzerweiterung 2" bewirkten Getriebe-Schaltsperre kann ein unbefugtes öffnen des in Kippoffenstellung befindlichen Flügels mit hinreichender Sicherheit vermieden werden.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind mancherlei Abänderungen möglich. So können der Kippriegel 4 und der Exzenter-Anschlagbolzen 8 gegebenenfalls auch am Blendrahmen und die damit zusammenwirkenden Schließ- und Kippzapfen 6 bzw.
  • 7 an der Treibstange 3 vorgesehen sein. Weiterhin könnte der Exzenterbolzen 8 auch unterhalb des Kippriegels 4 angordnet werden, also mit dessen geradliniger Unterkante entsprechend zusammenwirken. Abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Schaltfolge (Schließ-, Dreh- und Kippstellung der Treibriegelstange 3) kann die Erfindung auch bei anderen Schaltfolgen der Treibriegelstange ebenso gut angewandt werden.
  • Schließlich ist es grundsätzlich auch möglich, den Kippzapfen 7 als Exzenterzapfen auszubilden und mit ihm anstelle des oder zusätzlich zum Exzenterbolzen 8 die verstellbare Kippwinkel-Anschlagbegrenzuiig vorzunehmen.

Claims (4)

  1. Patentanspruche 1. Kippriegel-Verschlußbeschlag fur Kipp-Schwenk-Fenster, -Tfiren o.dgl., mit einem in der verschlußseitigen, unteren Rahmenecke am aufrechten Rolm insbesondere des Blendrahmens angeordneten Schließblech und einem damit in Kippverriegelungseingriff zu bringenden, am unteren Ende einer insbesondere am Flugel längsverstellbar angeordneten Treibstange begrenzt schwenkbeweglich gelagerten Kippriegel, der eine Anschlagkante aufweist, die in der Kippstellung des Fluges an einem auf der Treibstange in der Nahe des Kippriegels außerhalb seiner Schwenkachse dreheinstellbar angeordneten Exzenter-Anschlagbolzen anliegt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anschlagkante (41V) am Kippriegel (4) zwischen dessen Schwenkachse und der Anschlagbolzenachse verläuft und in ihrer Anlagestellung den Exzenter-Anschlagbolzen (8) im Sinne zunehmenden Anlagedrucks zu verdrehen sucht.
  2. 2. Kippriegel-Vers'chlußbeschlag nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als Anschlagkante eine quer zur Verbindungslinie der Anschlagbolzen - und Kippriegelachse verlaufende, geradlinige Oberkante (4 ) des Kippriegels (4) dient und der in der Treibstange (3) schwergängig drehverstellbar vernietete Schaft (8') des nahe oberhalb der Kippriegel-Anschlagkante (4IV) angeordneten Exzenter-Anschlagbolzens (8) in dessen den größten Kippwinkel ergebender Dreheinstellage in Richtung zur Anschlagkante (4IV) hin versetzt liegt.
  3. 3. Kippriegel-Verschlußbeschlag nach den Ansprechen 1 und 2, mit einem in drei verschiedene Getriebeeinstellagen, nämlich in eine obere Schließ-, eine mittlere Dreh-und eine untere Kippstellung bringbaren Kippriegel, der zwei hbereinander liegende Eingriffstaschen besitzt, von denen die untere in der Kippstellung mit einem unten am Schließblech vorhandenen Kippzapfen und die obere in der Schließstellung mit einem oben am Schließblech angeordneten Schließzapfen in Eingriff zu bringen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß der Schließzapfen (6> als im Schließblech (1) schwergängig drehverstellbar angeordneter, insbesondere vernieteter Exzenterbolzen ausgebildet ist.
  4. 4. rippriegel-Verschlußbeschlag nach den Ansprüchen 1 bis -3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Bxzenter-Anschlagbolzen (8) und der Exzenter-Schließzapfen (6) mit einem in Richtung ihres Exzenterversatzes verlaufenden Schraubendreher-Betatigungsschlitz (8''' bzw. 6') versehen sind.
DE19792929382 1979-02-10 1979-07-20 Kippriegel-Verschlußbeschlag für Kipp-Schwenk-Fenster, -Türen o. dgl. Expired DE2929382C2 (de)

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