DE815577C - Geraet zum Eintopfen von Pflanzen - Google Patents
Geraet zum Eintopfen von PflanzenInfo
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- DE815577C DE815577C DEE1236A DEE0001236A DE815577C DE 815577 C DE815577 C DE 815577C DE E1236 A DEE1236 A DE E1236A DE E0001236 A DEE0001236 A DE E0001236A DE 815577 C DE815577 C DE 815577C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/08—Devices for filling-up flower-pots or pots for seedlings; Devices for setting plants or seeds in pots
- A01G9/081—Devices for filling-up pots
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G24/00—Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
- A01G24/60—Apparatus for preparing growth substrates or culture media
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1951
E 1236 III/45f
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Eintopfen
von Pflanzen, insbesondere von Baum- und Strauchpflanzen, die üblicherweise in großen Mengen
eingetopft werden, dadurch wesentlich zu beschleunigen und außerdem durch Einsparung von
Arbeitskräften wirtschaftlicher zu gestalten, daß durch ein Gerät ein gleichzeitiges Füllen von einer
Vielzahl von Anzuchttöpfen mit Erde und ein schnelles Einsetzen der Pflanzen in die Töpfe und
ein griffbereites Absetzen der Töpfe zum Abstellen oder zu einer weiteren Verwendung ermöglicht
wird. Besonders vorteilhaft wirkt sich die Erfindung bei verrottenden Anzuchttöpfen aus Holzspan,
Papier, Torf ο. dgl. aus. Bisher wurden die Anzuchttöpfe einzeln mit Erde gefüllt, die aus den
Pflanzbeeten o. dgl. herausgenommenen Pflanzen in diese eingesetzt und die Töpfe dann zur Pflanz- oder
Aufbewahrungsstelle befördert. Gemäß der Erfindung wird eine wesentlich wirtschaftlichere Durchführung
des Eintopfens von Pflanzen dadurch erreicht, daß eine Platte aus Holz, Blech oder Kunststoff
mit einer Vielzahl von Öffnungen mit sich nach unten anschließenden festen Einsetzmänteln
von der Form der Anzuchttöpfe versahen ist, an deren Boden eine Aushebevorrichtung für die Töpfe
vorgesehen ist. Dabei ist an dem Bodenteil der Einsetzmäntel eine Führung für einen nach unten
durchhängenden Stößel angeordnet, der oberhalb seiner Führung eine Aushebeplatte für die Töpfe
trägt. Zum Eintopfen werden die leeren Anzuchttopfe, und zwar mit besonderem Vorteil solche aus
Holzspan, Papier, Torf ο. dgl., in die Einsetzmänjel des Gerätes eingesetzt, gegen die sie sich mit ihrer
Wandung infolge der Formgleichheit abstützen. Alle eingesetzten Töpfe werden dann gleichzeitig
durch Überschütten des Gerätes mit Erde gefüllt.
DuTch eine mit vorzugsweise konischen Pflanzzapfen versehene Platte, die in der gleichen Anordnung
und mit der gleichen Teilung wie die Einsetzmäntel in dem Gerät an der Platte angebracht
sind, können in die Erde aller Anzuchttöpfe gleichzeitig Pflanzlöcher eingedrückt und danach die
Pflanzen eingesetzt werden. Nach dem Einsetzen der Pflanzen wird das Gerät mit den Stößeln gegebenenfalls
unter Abklappen der Füße auf eine
ίο ebene Fläche aufgesetzt, wobei die Stößel mit ihrer
Aushebeplatte nach oben gedrückt und die Anzuchttöpfe aus den Einsetzmänteln an- bzw. herausgehoben
werden. Sie können dann in bereitgestellte Traggeräte zur weiteren Verwendung eingesetzt
werden.
Das Gerät nach der Erfindung kann gleichzeitig zur Herstellung von Erdtöpfen verwendet werden.
Zu diesem Zweck wird es auf eine Rüttelvorrichtung gesetzt und mit entsprechend zubereiteter Erde
ao überschüttet. Bei dem Rütteln verdichtet sich die Erde in den Einsetzmänteln zu geformten Erdtöpfen,
in welche die'Pflanzen nach Vorsehung von Löchern sofort eingesetzt werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Gerätes zum Eintopfen;
Abb. 2 ist eine Draufsicht;
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Einsetzmantel;
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf den Einsetzmantel nach Abb. 3;
Abb. 5 ist eine Seitenansicht der Platte zur Herstellung der Pflanzlöcher.
ι ist eine Platte aus Holz, Blech, Kunststoff o. dgl.,
die mit einer Vielzahl von reihenweise nebeneinander angeordneten runden Löchern versehen ist.
Diese Löcher sind mit nach unten ragenden festen Einsetzmänteln 2 beispielsweise aus Blech von der
Form und Größe der Anzuchttöpfe versehen, die mit einer oberen kreisförmigen Umbordelung 3 an
der Platte 1 befestigt sind. Die Einsetzmäntel 2 sind unten offen. Dicht unterhalt der Einsetzmäntel 1
sind Leisten 4 entlanggeführt, die an einem die Platte 1 tragenden Rahmen 5 befestigt sind. Mit
der Unterkante der Leisten 4 schneidet der Rahmen 5 ab.
Durch die Leisten 4 sind für jeden Einsetzmantel zwei Stößel 6 geführt, die oberhalb der Leiste4
eine Aushebeplatte 7 für jeden Einsetzmantel tra^ gen. Die durch den Stößel 6 nach oben bewegliche
Platte 7 bildet den Boden der Einsetzmäntel.
An den Querseiten des Gerätes sind Füße 8 vorgesehen, die durch Scharniere 9 nach außen abklappbar
sind. Zur Handhabung sind in den durchgehenden Füßen 8 Löcher zum Eingreifen mit den
Fingern vorgesehen. Die Füße 8 haben eine solche Länge, daß die Stößel frei nach unten durchhängen
können. Durch eine Feststellvorrichtung, beispielsweise durch einen drehbaren Knebel 10, können
die Füße 8 festgestellt werden.
Zum Eindrücken der Pflanzlöcher dient eine Platte 11, an der Pflanzzapfen 12 entsprechend der
Anordnung und Teilung der Einsetzmäntel 2 befestigt sind.
Das Eintopfen der Pflanzen geschieht auf folgende Weise: Bei nach unten geklappten und mit
den Knebeln 10 festgestellten Füßen 8 wird das Gerät mit Erde überschüttet, nachdem in die Einsetzmäntel
2 die leeren Anzuchttöpfe eingesetzt worden sind. Die überflüssige Erde wird dann beispielsweise
durch Abstreifen mit einer Latte entfernt, so daß alle Anzuchttöpfe genau gefüllt sind. Mit der
mit den Pflanzzapfen 12 versehenen Platte ii werden
dann in die Mitte der mit Erde gefüllten Anzuchttöpfe 2 Pflanzlöcher eingedrückt und die
Pflanzen eingesetzt. Um mit der Platten genau die Mitte der Töpfe zu treffen, können auf einem
Tisch Anschlagleisten vorgesehen sein, gegen die das Gerät gestellt und an denen entlang die Platte 11
geführt wird.
Zum Ausheben der Anzuchttöpfe aus den Einsetzmänteln werden die Füße 8 nach Lösen der Feststellung
nach außen umgeklappt. Das Gerät kommt nunmehr auf den Stößeln 6 zu stehen. Wichtig ist,
daß die Auf satzfläche eben ist, damit alle Stößel die Fläche berühren. Drückt man die Fläche 1 nach
unten, lösen sich die Anzuchttöpfe aus den Mänteln und stehen auf der nach oben bewegten Aushebeplatte
7 frei, so daß sie leicht erfaßt und weiterbefördert werden können. Das Verfahren zum Eintopfen
wird zweckmäßig auf einer Tischplatte durchgeführt.
Claims (7)
1. Gerät zum Eintopfen von Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte (1.) aus
Holz, Blech oder Kunststoff mit einer Vielzahl von öffnungen mit sich nach unten anschließenden
festen Einsetzmänteln (2) von der Form der Anzuchttöpfe versehen ist, an deren Boden
eine Aushebevorrichtung für die Töpfe vorgesehen ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bodenteil der Einsetzmäntel
(2) eine Führung für einen nach unten durchhängenden Stößel (6) angeordnet ist, der
oberhalb seiner Führung eine Aushebeplatte (7) für die Töpfe trägt.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stößel (6) durch Löcher in Leisten (4) geführt sind, die unterhalb der Einsetzmäntel (2) entlang geführt und an den
seitlichen Rahmenteilen (5) des Gerätes befestigt sind.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Stößel (6) die gleiche Länge haben.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (5) mit der unteren Seite der Leisten (4) abschneidet und an diesem Rahmen (5) abklappbare Füße (8)
vorgesehen sind, die mindestens die Länge der frei nach unten durchhängenden Stößel (6)
haben.
6. Gerät nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die abklappbaren Füße (8) in der eingeklappten Stellung feststellbar sind.
7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine mit vorzugsweise konischen
Pflanzzapfen (12) versehene Platte (11), die
entsprechend der Anordnung und Teilung der Einsetzmäntel (2) an der Platte (11) befestigt
sind.
Hierzu 1 Btett Zeichnungen
@ 1659 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE1236A DE815577C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Geraet zum Eintopfen von Pflanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE1236A DE815577C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Geraet zum Eintopfen von Pflanzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815577C true DE815577C (de) | 1951-10-04 |
Family
ID=7065166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE1236A Expired DE815577C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Geraet zum Eintopfen von Pflanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815577C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4017085A1 (de) * | 1990-05-26 | 1990-09-27 | Friedrich Braun | Pflanztopf mit bodenoeffnung, einlegeboden und ausstossstempel fuer den einlegeboden |
| FR2860950A1 (fr) * | 2003-10-20 | 2005-04-22 | Thermoformage Ind | Godet de moulage et de transport de motte pour plantules |
-
1950
- 1950-05-27 DE DEE1236A patent/DE815577C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4017085A1 (de) * | 1990-05-26 | 1990-09-27 | Friedrich Braun | Pflanztopf mit bodenoeffnung, einlegeboden und ausstossstempel fuer den einlegeboden |
| FR2860950A1 (fr) * | 2003-10-20 | 2005-04-22 | Thermoformage Ind | Godet de moulage et de transport de motte pour plantules |
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