[go: up one dir, main page]

DE815446C - Ventilanordnung fuer Fluessigkeitspumpen - Google Patents

Ventilanordnung fuer Fluessigkeitspumpen

Info

Publication number
DE815446C
DE815446C DEG1182A DEG0001182A DE815446C DE 815446 C DE815446 C DE 815446C DE G1182 A DEG1182 A DE G1182A DE G0001182 A DEG0001182 A DE G0001182A DE 815446 C DE815446 C DE 815446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
valve
pump
liquid
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1182A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1610218U (de
Inventor
Everett L Baugh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE815446C publication Critical patent/DE815446C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/24Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ventilanordnung für Flüssigkeitspumpen Die Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion und Arbeitsweise von Regulierventilen für Servoflüssigkeitspumpen, die Flüssigkeitsdruck für livilraulisclie Hilfsaggregate liefern.
  • Die Erfindung benutzt ein Regulierventil, das den Durchgang der Flüssigkeit regelt und aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, die durch den Flüssigkeitsdruck zusammengedrückt werden und die Flüssigkeit so lange hindern das Ventil zu durchströmen, bis das Ventil eine vorherbestimmte Stellung eingenommen hat, in der die beiden Teile voneinander getrennt sind und einen entlastenden Strömungsquerschnitt direkt durch das Ventil hindurch freigeben.
  • Ein praktisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im nachfolgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. i ist eine Gesamtansicht einer zwischen einem Elektromotor und einem Flüssigkeitsvorratsbehälter eingebaute Flüssigkeitspumpe nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Seite der Flüssigkeitspumpe unter Weglassung des Deckels; Fig.3 zeigt eine perspektivische Ansicht des abgenommenen Deckels; Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Pumpe, wobei ein Teil der Pumpe fortgelassen ist; Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Teil des Ventilmechanismus in einer von der in Fig. 4 dargestellten verschiedenen Stellung; Fig. 6 zeigt einen Schnitt ähnlich dem in Fig. 5, bei dem der Ventilmechanismus eine dritte Stellung einnimmt, und Fig.7 ein Schema des Flüssigkeitsumlaufes in dem in Fig. i dargestellten Zusammenbau. Die Pumpe nach der vorliegenden Erfindung mit dem dazugehörigen Elektromotor und Flüssigkeitsvorratsbehälter ist besonders für Hilfsantriebe geeignet und kann z. B. zum öffnen und Schließen von Automobilverdecken oder Fenstern verwendet werden. Als Beispiel ist in dem in Fig. 7 dargestellten Schema eine Antriebsvorrichtung veranschaulicht, bei der sich in einem Zylinder 2o ein Kolben und eine Kolbenstange 2i bewegen, wobei die Stange dazu dienen kann, ein Automobilfenster zu schließen und zu öffnen.
  • Der Betätigungsschalter hat einen Hebel 22, der in Fig. 7 in seiner normalen, mit N bezeichneten Abschaltstellung liegt. Dieser Hebel 22 kann in die Stellung U gedreht werden, wenn das Fenster geschlossen und in die Stellung D, wenn das Fenster geöffnet werden soll. In der Stellung U verbindet der Hebel 22 die Wagenbatterie 26 mit den beiden Anschlußklemmen 22° und 22b, die einerseits mit dem Elektromotor und andererseits mit dem normalerweise geschlossenen, elektromagnetisch betätigten Ventil 23 verbunden sind. Wenn der Elektromotor 27 läuft, treibt er die Pumpe 25 an, die Druckflüssigkeit aus dem Tank 24 durch die Leitung 61 und das nunmehr geöffnete Ventil 23 in den Zylinder 2o liefert. Dadurch werden der Kolben' und seine Kolbenstange 21 und damit das mit dieser verbundene Fenster angehoben. Wenn das Fenster bis zur gewünschten Höhe angehoben ist, wird der Hebel 22 wieder in die Stellung N zurückgelegt, wodurch der Elektromotor 27 und das Ventil 23 von der Batterie abgeschaltet werden. Die Pumpe steht nun still. Das Ventil 23 geht in seine normalerweise geschlossene Stellung zurück und verhindert dadurch den Austritt von Flüssigkeit aus dem Zylinder unter Wirkung einer Feder (nicht gezeichnet), welche dauernd den Kolben und die Kolbenstange 21 in dem Zylinder 2o nach unten zu bewegen und damit Flüssigkeit aus dem Zylinder auszutreiben trachtet. Soll jedoch das Fenster gesenkt werden, so dreht man den Hebe122 in die Stellung D, stellt damit eine Verbindung zwischen Anschlußklemme 22e und Batterie her und legt einen Strom an das Ventil 23. Das Venti123 öffnet sich, und derKolben in demZylinder2o bewegt sich unter der Wirkung der Feder nach unten, wodurch Flüssigkeit aus dem Zylinder 20 durch die Leitung 61 und die Pumpe 25 in den Flüssigkeitsvorratsbehälter 24 ausgetrieben wird. Sobald der Hebel in die Stellung N zurückgedreht wird, wird das Ventil 23 wieder stromlos und schließt sich, wodurch der Austritt der Flüssigkeit aus dem Zylinder 2o aufhört und das an der Kolbenstange befestigte Fenster in der augenblicklichen Stellung gehalten wird. Um daher das Fenster anzuheben, wird der Hebel 22 auf die Stellung U gedreht, und um die Aufwärtsbewegung des Fensters zu unterbrechen, wird der Hebel 22 auf N zurückgestellt. Um das Fenster zu senken, wird der Hebel 22 auf D gestellt, und die Abwärtsbewegung hört auf, wenn der Hebel 22 wieder auf N gestellt wird.
  • In den Fig. i und 7 ist das Aggregat dargestellt, das aus dem Flüssigkeitsvorratsbehälter 24, der Pumpe 25 und dem Elektromotor 27 besteht, der die Pumpe antreibt. An dem Boden des Pumpengehäuses ist der Flüssigkeitsvorratsbehälter 24 direkt angeflanscht und wird durch den Bügel 28. gehalten.
  • Oben auf dem Pumpengehäuse ist der Elektromotor 27 befestigt. Dieses ganze sehr kompakte Aggregat kann im Automobil in der Nähe des Arbeitszylinders 2o eingebaut werden, wodurch lange Rohrleitungen durch den ganzen Wagenkasten gespart werden, wie sie erforderlich sind, wenn eine einzige Pumpe mit Vorratsbehälter und Antriebsmotor alle Arbeitszylinder mit Druckflüssigkeit versorgt.
  • Wie in Fig.2 und 3 dargestellt, besteht das Pumpengehäuse aus zwei Teilen, dem eigentlichen Pumpengehäuse 30 und dem Deckel 31. In der Druckseite des Pumpenkörpers 3o, die in Fig. z dargestellt ist, an der der Deckel 3 i und der Vorratsbehälter 24 befestigt wird, befindet sich eine zentrale Bohrung 35, die das Lager für die Antriebswelle des Motors 27 bildet. Der Motor ragt in eine kreisförmige Ausnehmung 36 hinein, die jedoch exzentrisch angeordnet ist (s. Fig.4). Ein Kana137 führt an ein in die Bohrung 35 für die Rotorwelle eingesetztes Kugellager (nicht gezeichnet). Der Schlitz 38 bildet den Auslaß für die Pumpe. Die Ausnehmung 36 bildet sozusagen den Zylinder der Pumpe und beherbergt den Verdrängermechanismus, der aus einer drehbaren Scheibe 39 besteht, die eine sternförmige Öffnung 4o mit abgerundeten Ecken besitzt, in der ein Rotor 41 umläuft. In Fig. 2 ist die sternförmige Öffnung 40 zu sehen, die fünf nach innen gerichtete, in gleichem Abstand voneinander liegende, abgerundete Nieren hat, während der Rotor 41 vier abgerundete, entsprechend geformte, nach außen gerichtete Nieren besitzt.
  • Der Deckel 31 ist durch Schrauben an dem Pumpengehäuse 3o befestigt, die in Löcher 42 im Deckel passen und in mit Gewinde versehene Löcher 43 im Gehäuse eingeschraubt werden. Eine im Deckel 3 1 vorgesehene Einsenkung 44 nimmt ein Kugeldrucklager45 für das Ende derWelle auf, auf der der Rotor 41 sitzt.
  • Eine im Deckel 3 i befindliche bogenförmige Ausnehmung 46 bildet den Einlaß in die Verdrängungskammer der Pumpe. In der mit dieser bogenförmigen Ausnehmung 46 in Verbindung stehenden Bohrung ist ein Ende der Rohrleitung 47 befestigt, deren anderes Ende in den Boden des Flüssigkeitsvorratsbehälters 24 führt. In einer weiteren in dem Deckel 3 i befindlichen Bohrung 49 ist das Ende einer Rohrleitung 5o befestigt, die ebenfalls bis nahe an den Boden des Flüssigkeitsvorratsbehälters führt. Der Durchmesser dieses Rohres 5o jedoch nimmt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, von seiner Befestigung in dem Deckel bis zu seinem unteren Ende allmählich zu. Dadurch wird, wie später noch erklärt ist, Wirbelung in der Flüssigkeit bei ihrer Rückförderung in den Flüssigkeitsvorratsbehälter vermieden. In der Seite des Pumpengehäuses 3o, die mit dem Deckel 31 verschlossen ist, befinden sich zwei Ausnehmungen 55 und 56 (Fig. 2 und 4). In der Ausnehmung 55 befindet sich eine Bohrung 57, die mit einem Kanal verbunden ist, in dem der Stopfen 58 eingeschraubt wird. Die Ausnehmung 56 ist durch die Bohrung 59 mit einem Kanal verbunden, in den der Stopfen 6o eingeschraubt wird.
  • Nach dem Einbau der Pumpe wird der Stopfen 6o durch das Ende der Leitung 61 (Fig. 7) ersetzt. Eine Bohrung 62 am anderen Ende der Ausnehmung 56 steht mit der Kammer 63 in Verbindung, die von dem Stopfen 64 verschlossen ist (Fig. 4 bis 6). Diese Kammer steht nicht nur mit der Bohrung 62, sondern auch mit der Bohrung 65, die von dem Pumpenauslaß 38 kommt, und der Ausnehmung 55 in Verbindung, die die Druckausgleichöffnung bildet und durch die Bohrung 49 mit der im Deckel befestigten Leitung 50 verbunden ist. Daraus ergibt sich, daß der Pumpenauslaß 38, die Bohrung 62 und die zum Druckausgleich dienende Ausnehmung 55 untereinander durch die Kammer 63 verbunden sind.
  • Normalerweise ist die Verbindung zwischen dem Auslaß 38 der Pumpe und der Bohrung 62, die in die Leitung 61 führt, durch einen Ventilmechanismus unterbrochen, während die Verbindung zwischen der Bohrung 62 und der Druckausgleichöffnung 55 durch die Kammer 63 in keiner Weise beeinträchtigt wird. Das ermöglicht, wenn der Hebel 22 in der Stellung D liegt, den Rückfluß der Flüssigkeit aus dem Arbeitszylinder 2o durch die Leitung 61 in die Ausnehmung 56, die Bohrung 62, die Kammer 63, die Druckausgleichöffnung 55 und durch die Bohrung 49 und die in dem Deckel befindliche Leitung 5o in den Flüssigkeitsvorratsbehälter.
  • Der Ventilmechanismus besteht aus einer Manschette 70, die in der Kammer 63 gleitet. Eine Feder 71 stützt sich auf dieser Manschette ab und drückt sie gegen den Boden der Kammer 63. Eine ringförmige Schulter innerhalb der Manschette 70 bildet einen Ventilsitz für das Rückschlagventil 72, das, solange es am Boden der Kammer 63 aufsitzt, unter dem Druck der Feder 71 auf seinem Sitz gehalten wird (Fig.4), wodurch die Verbindung zwischen dem Pumpenauslaß 38 bis 65 und der Bohrung 62 unterbrochen ist.
  • Ein Anschlagbolzen 74 von geringerem Durchmesser als die Bohrung in der Manschette 70 paßt mit seinem Kopf 75 in den Gewindestopfen 64, in dem er durch die Feder 71 gehalten wird. Der Druck der Feder auf die Manschette 7o kann durch die Beilagen 76 reguliert werden.
  • In Fig. I ist dieser Ventilmechanismus in seiner gewöhnlichen Stellung dargestellt, wenn die Pumpe nicht arbeitet. Man sieht, daß die Bohrung 62 über die Kammer 63 mit der Druckausgleichöffnung 55 in Verbindung steht. Bei dieser Stellung liegt der Hebel 22 auf D. Die Flüssigkeit kann aus dem Arbeitszylinder 2o durch die Leitung 61, Bohrung 59, Ausnehmung 56, Bohrung 62, Kammer 63, Druckausgleichöffnung 55, Bohrung49 und die in dem Deckel 31 befestigte Leitung 5o in den Flüssigkeitsvorratsbehälter 24 fließen. Dadurch wird das Fenster gesenkt. Wenn jedoch der Hebel 22 in die Stellung N zurückgestellt wird, wird die Leitung 61 geschlossen. Flüssigkeit kann aus dem Arbeitszylinder nicht mehr austreten, so daß die Kolbenstange 21 festgehalten wird.
  • Wird der Hebel 22 auf U gestellt, treibt der Elektromotor die Pumpe, so daß Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsvorratsbehälter 24 durch die Leitung 47 abgezogen wird.
  • Der Rotor 41 und die mit ihm zusammenwirkende Scheibe 39 drücken die Flüssigkeit unter Druck in den Pumpenauslaß 38. Von dort wird die Flüssigkeit durch die Bohrung 65 gegen das Rückschlagventil 72 und die Manschette 70 gedrückt. Steigt der Flüssigkeitsdruck so weit an, daß er größer als der Druck der Feder 71 wird, bewegen sich Rückschlagventil und Manschette als Einheit gegen den Anschlagbolzen 74. Während ihrerAufwärtsbewegung überdeckt die Manschette 70 zunächst die Bohrung 62 und unterbricht ihre Verbindung mit der Kammer 63 und der Druckausgleichöffnung 55.
  • Wenn sich Rückschlagventil 72 und Manschette 70 weiter als Einheit aufwärts gegen den Anschlagbolzen 74 in die in Fig. 5 dargestellte Lage bewegen, wird die Bohrung 62 wieder geöffnet und ihre Verbindung mit dem Auslaß 38 der Pumpe @viederhergestellt. Die Verbindung zwischen der Bohrung 62 und der Druckausgleichöffnung 55 ist jedoch noch unterbrochen. In dieser Lage des Ventils wird Flüssigkeit unter Druck vom Pumpenauslaß 38 durch Bohrung 65 und Kammer 63 in die Bohrung 62 fließen, von dort durch Ausnehmung 56, Bohrung 59 und Leitung 61 in den Arbeitszylinder 20 gelangen und den Kolben und seine Kolbenstange 21 so betätigen, daß das Fenster angehoben wird.
  • Wenn das Fenster seine oberste Stellung erreicht hat oder irgendetwas seine normale Aufwärtsbewegung behindert, der Hebe122 sich aber noch in der Stellung U befindet, so daß der Elektromotor weiterarbeitet und die Pumpe antreibt, verstärkt sich der Flüssigkeitsdruck. Er bewirkt dadurch eine weitere Aufwärtsbewegung des Ventils aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung, bis das Rückschlagventil 72 auf den Anschlagbolzen 74 trifft, so daß seine weitere Aufwärtsbewegung verhindert wird. Die Bewegung der Manschette 70 wird von dem Anschlagbolzen in keiner Weise behindert, so daß die Manschette sich weiter gegen die Wirkung der Feder 71 aufwärts bewegt und eine Trennung von Manschette 70 und Rückschlagventil 72 eintritt (Fig..6). In dieser Lage wird die Verbindung zwischen dem Auslaß 38 der Pumpe und der Druckausgleichöffnung 55 hergestellt. Die von der Pumpe gelieferte Flüssigkeit strömt vom Pumpenauslaß 38 durch die Bohrung 65 in die Kammer 63 und fließt durch den Zwischenraum zwischen dem Rückschlagventil 72 und der Manschette 7o, durch die Druckausgleichöffnung 55, Bohrung 49 und Leitung 50 in den Flüssigkeitsvorratsbehälter 24. Wenn die Pumpe aufhört zu arbeiten, läßt die Feder 71 das Ventil wieder in seine normale, in Fig. 4 gezeigte Stellung zurückkehren.
  • Die Erfindung schafft somit eine Pumpe mit einer einfach konstruierten Vorrichtung zur Steuerung des Flüssigkeitsumlaufes. Diese Anordnung besteht aus einem Ventil, das aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, die unter dem Einfluß steigenden Drucks zusammengedrückt werden und sich wie eine Einheit bewegen, dann aber, wenn sie bei einem vorher bestimmten hohen Druckanstieg in eine gewisse Stellung gelangen, zwangsläufig getrennt werden und einen Druckausgleich herbeiführen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventilanordnung für Flüssigkeitspumpen zur Betätigung von Hilfsaggregaten durch Flüssigkeitsdruck, die aus einem unter Federwirkung stehenden Ventil besteht, das den Durchgang der Flüssigkeit von dem Auslaß der Pumpe zu derDruckleitung und zu einerDruckausgleichöffnung regelt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (70, 72) in seiner normalen Stellung die Verbindung zwischen dem Punipenauslaß (38) und sowohl der Druckleitung (62) als auch der Druckausgleichöffnung (55) unterbricht und bei steigendem Flüssigkeitsdruck zuerst die Druckausgleichöffnung (55) von der Druckleitung (62) trennt, dann eine Verbindung zwischen dem Pumpenauslaß (38) und der Druckleitung (62) herstellt (Fig. 5) und schließlich bei weiter ansteigendem Druck eine Verbindung zwischen dem Pumpenauslaß (38) und der Druckausgleichöffnung (55) schafft.
  2. 2. Ventilanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilmechanismus aus zwei Teilen (70, 72) besteht, die durch den Druck der Flüssigkeit zusammengehalten werden und sich wie eine Einheit aus ihrer Normalstellung in eine erste Schaltstellung (Fig.5) bewegen und sich in einer zweiten Schaltstellung voneinander trennen, um einen Druckausgleich herbeizuführen (Fig. 6).
  3. 3. Ventilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückschlagventil (72) in einer unter Federdruck stehenden Manschette (70) sitzt und daß ein fester Anschlagbolzen (74) so angeordnet ist, daß er das Rückschlagventil (72) festhält, während der Überdruck die Manschette (70) weiterbewegt und einen Fließquerschnitt zwischen den Teilen (70, 72, 74) öffnet.
  4. 4. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Ventils (70, 72, 74) in einer Kammer (63) im Pumpengehäuse (3o) hinter dem Pumpenrotor (41) angeordnet sind, so daß ein Aggregat von gedrängter Bauweise entsteht, das zwischen einem antreibenden Elektromotor (27) und einem Flüssigkeitsvorratsbehälter (24) eingebaut ist (Fig. i).
DEG1182A 1949-03-03 1950-03-04 Ventilanordnung fuer Fluessigkeitspumpen Expired DE815446C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US815446XA 1949-03-03 1949-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815446C true DE815446C (de) 1951-10-01

Family

ID=22164844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG1182A Expired DE815446C (de) 1949-03-03 1950-03-04 Ventilanordnung fuer Fluessigkeitspumpen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE815446C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2588057A1 (fr) * 1985-09-30 1987-04-03 Renault Clapet de regulation de pression pour pompes tous types

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2588057A1 (fr) * 1985-09-30 1987-04-03 Renault Clapet de regulation de pression pour pompes tous types

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3102982C2 (de) Druckregelventil für eine Flüssigkeitspumpe
AT402542B (de) Ansaugregelventil
DE2660453C2 (de)
DE2120346A1 (de) Steuerventil für strömende Medien
DE2302355A1 (de) Senkbremsventil
DE2108202B2 (de) Hubfahrsteuereinrichtung für einen hydraulischen Aufzug
DE815446C (de) Ventilanordnung fuer Fluessigkeitspumpen
DE1653378A1 (de) Vorrichtung zur Lieferung von Stroemungsmitteldruck
DE842307C (de) Regelbare Foerderpumpe
DE1948491A1 (de) Verdichterventil mit einer Einrichtung zur Liefermengenregelung
DE2259079C2 (de) Ventil, insbesondere schwimmergesteuerter Kondensatableiter
DE3310747C2 (de)
DE705696C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuehren von Foerderfluessigkeit durchlaufender Kreiselpumpen, insbesondere Kesselspeisepumpen, bei abgesperrter Druckleitung
DE660077C (de) Rueckschlagventil fuer die Druckleitung von Kreiselpumpen, insbesondere zum Kesselspeisen
DE1112910B (de) Druckluft-Regelventil zum Regulieren des Luftdruckes fuer pneumatische Federungen von Fahrzeugen
DE740798C (de) Versteuerung fuer die Pumpenumlaufvorrichtung bei Druckluftakkumulatoren
DE574503C (de) Stellvorrichtung fuer Drossel- und Absperrventile
DE844857C (de) Motorisch angetriebene Fluessigkeitspumpe
DE951403C (de) Manoevrierventil fuer hydraulische Transmissionen
AT220479B (de) Hydraulischer, mittels Drosselung arbeitender Niveauregler
DE744730C (de) Entlastungsvorrichtung fuer Pumpenventile
DE230204C (de)
DE353494C (de) Druckluftbremse
DE1927568A1 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer zahnaerztliche Behandlungsstuehle
AT88743B (de) Regelungsvorrichtung für Kolbenpumpen mit Wellenantrieb und veränderlicher Hublänge.