DE2302355A1 - Senkbremsventil - Google Patents
SenkbremsventilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/01—Locking-valves or other detent i.e. load-holding devices
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Description
Patentanmeldung
Tine Ohivari, 4680 Wanne-Eickel, Berliner Str. Λ
■ Senkbremsventil
Die Erfindung "betrifft ein Senkbremsventil zum geregelten
Absenken einer last, die von einem zweiseitig druckbeaufschlaerben
Druckmittelmotor gehalten wird, enthaltend ein Ventilgehäuse, einen in dem Ventilgehäuse geführten Steuerkorben,
der von dem in Absenkrichtung wirksamen Motordruck beaufschlagt ist und durch den ein zwischen einer motorseitigen
ersten und einer auslaßseitie-en zweiten Kammer des
Ventilgehäuses vorgesehenes Ventil zum gedrosselten Ablassen des in Hubrichtung wirkenden Druckmittels gegen die Wirkung
einer leder im öffnenden Sinne betätigbar ist.
Es ist ein Ventil dieser Art bekannt, bei welchem mit einem Steuerkolben ein konischer Ventilverschlußkörper fest verbunden
ist, der unter dem Einfluß einer Druckfeder steht. Die Verbindung zwischen dem Steuerkolben und dem Ventilkörper
wird durch einen Schaft von gegenüber dem Steuerkolben vermindertem Durchmesser hergestellt, so daß sich um diesen
Schaft herum ein Ringraum bildet. Der Druckmittelmotor be-
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steht aus einem in einem Zylinder gleitenden, zweiseitig beaufschlagten Kolben, der z.B. eine Last hebt. Der Rins;-raum
zwischen Steuerkolben und Ventilverschlußkörper steht mit der Zylinderkammer unter dem Kolben des Druckmittelmotors
in Verbindung, also mit der Zylinderkammer, in welcher das Druckmittel in Hubrichtung wirkt. Der Raum über dem Steuerkolben
steht mit der oberen Zylinderkammer des Druckmittelmotors in Verbindung, also mit der Kammer, in welcher das
Druckmittel in Absenkrichtung wirkt. Das Ventilgehäuse des Senkbremsventils weist ferner von dem Ringraum aus gesehen
hinter dem Ventilkörper einen Anschluß auf, der zu einem Umschaltventil geführt ist. Von diesem An-schluß geht eine
Umgeh - ungsleitung ab, die unter Umgehung des Senkbremsventils zu der unteren Zylinderkammer des Druckmittelmotors
geführt ist und die ein in Richtung auf diese Zylinderkammer hin öffnendes Rückschlagventil enthält. Es ist eine
Druckmittelquelle in Gestalt einer Zahnradpumpe vorgesehen und ein Umschaltventil, durch welches in einer Stellung der
Pumpenauslaß mit der Umgehungsleitung zur unteren Zylinderkammer des Druckmittelmotors und die obere Zylinderkammer
des Druckmittelmotors mit dem Sumpf verbindbar ist und in einer anderen Stellung der Auslaß der Zahnradpumpe mit der
oberen Zylinderkammer des Druckmittelmotors und der Anschluß des Senkbremsventils hinter dem Ventilkörper mit dem Sumpf
verbunden wird.
Bei dieser bekannten Anordnung (PR-PS 1 074- 657) wird zum
Heben der Last die Pumpe über das Rückschlagventil mit der unteren Zylinderkammer des Druckmittelmotors verbunden, während
gleichzeitig die obere Zylinderkammer und damit auch
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der Raum über dein Steuerkolben mit dem Sumpf verbunden ist,
also unter Atmosphärendruck steht. Der mit dem Steuerkolben verbundene Ventilversehlußkörper kommt dann unter dem
Einfluß der Druckfeder an seinem Sitz zur Anlage. Das Senkbremsventil
ist bei dieser Betriebsweise geschlossen. TJm die Last abzusenken, wird der Pumpenauslaß mit der oberen Zylinderkammer
des Druckmittelmotors verbunden und damit gleichzeitig mit dem Raum über dem Steuerkolben. Das Rückschlagventil
sperrt, d.h. daß die Verbindung von der unteren Zylinderkammer zum Sumpf nur über das Senkbremsventil erfolgt. Das geschieht
in der Weise, daß der sich in der oberen Zylinderkammer aufbauende Druck den Steuerkolben gepren die Wirkung der
Druckfeder nach unten schiebt und das Ventil aufdrückt. Ein Abströmen des Druckmittels aus der unteren Zylinderkammer
des Druckmittelmotors erfolgt nur insoweit, wie Druckmittel in die obere Zylinderkammer see fördert und der zur "Überwindung
der Feder erforderliche Druck über dem Steuerkolben gehalten ■
wird. Bewegt sich der Kolben des Druckmittelmotors unter dem Einfluß der Last zu schnell, dann sinkt der Druck über dem
Steuerkolben ab und der von dem Ventilverschlußkörper beba?rschte Auslaß wird gedrosselt.
Ein solches Ventil mit einem Ventilkegel bringt in Abhängigkeit von dem Hub eine sehr schnelle Querschnitt- und Durchflußänd-erun·?.
Das Ventil ist in der Praxis nur entweder voll eresclilossen oder voll ereöffnet. Damit ist es ,iedoch aber praktisch
nicht möglich, eine lastunabhängige Absenkgeschwindigkeit einzuregeln. Vielmehr wird das Ventil stark zum Flattern neigen.
Wenn das Senkbremsventil öffnet, dann wird die Absenkgeschwindigkeit bei erroßer Last zu hoch. Der Druck auf dem Steuerkol-
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ben sinkt stark ab, wodurch das Ventil vollständig schließt. Dieses Spiel widerholt sich, wenn anschließend der Druck
auf dem Steuerkolben wieder angestiegen ist und das Ventil wieder praktisch voll geöffnet hat.
Es ist aus diesem Grunde schon eine Anordnung vorgesehen worden (DT-Gbm 7 028 261), bei welcher das Ventil von einem Schieberkolben
gebildet wird, der in seinem Durchlaß zwischen einer motorseitigen, und einer auslaßseitigen Kammer angeordnet ist
und auf seiner Mantelfläche dreiecksförmige axiale Ausnehmungen aufweist, so daß ein hubabhängiger Durchlaßquerschnitt zwischen
den beiden Kaamern freigegeben wird. Mit einer solchen Ventilausbildung läßt sich zwar bei der Absenkbewegung eine bessere
Regelung des Druckmitteldurchflusses vornehmen als bei der 51R-PA 1 074 657. Bei dieser Ventilkonstruktion ist jedoch der
bei einer vorgegebenen Größe des Senkbremsventils maximal erreichbare Durchflußquerschnitt relativ gering. Es ist daher
nicht möglich, mit einem in seinen Abmessungen kleinen Senkbremsventil große Druckmittelmotoren zu steuern, bei denen zur
Erzielung einer bestimmten gewünschten Absenkgeschwindigkeit relativ große Druckmittelströme abgelassen und geregelt werden
müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Senkbremsventil
der eingang erwähnten Art so auszubilden, daß mit einem Ventil von kleinen Abmessungen vergleichsweise große Druckmittelströme
zur Regelung großer Druckmittelmotore beherrschbar sind, dabei jedoch eine feinfühlige Einstellung des Durchflußquerschnittes
zur flatterfreien Regelung dieser Druckmittelströme möglich ist.
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Ausgehend von einem Senkbremsventil der eingangs definierten Art besteht die Erfindung darin, daß das Ventil als Drosselrohr
ausgebildet ist, welches unmittelbar zwischen den Ein- und Auslaßkammern in zwei Gehäuseführungen geführt ist und
langgestreckte radiale öffnungen bzw. Reihen von Bohrungen aufweist,
über die der Drosselrohrinnenraum mit der steuerkolbenseitig angeordneten Kammer in Verbindung steht und über die
bei einem Hub des Steuerkolbens oder bei Anschluß der Pumpe an die Bohrung A, eine unmittelbare Verbindung über dem Drosselrohrinnenraum
zwischen den Ein- und Auslaßkammern hergestellt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung erfolgt eine stetige und feinfühlige Veränderung des Durchflußquerschnittes in Abhängigkeit
von dem axialen Hub des Steuerkolbens und des davon bewegten Drosselrohres. Damit wird die bei der zuerst erwähnten
bekannten Anordnung bestehende Gefahr von !Plattererscheinungen vermieden. Andererseits können mit den radialen
öffnungen größere Durchflußquerschnitte freigegeben und feinfühlig
geregelt werden als dies mit axialen Nuten auf der Mantelfläche des Schieberkolbens bei der zuletzt erwähnten bekannten
Anordnung möglich ist.
Die erfindungsgemäße Konstruktion vermeidet auch - gegenüber
vorbekannten Senkbremsventilen - einen spulenartigen Steuerschieber, über den das Druckmittel geleitet wird. Durch das
Leiten des Druckmittels über einen solchen Steuerschieber wird bei großen statischen Drücken, d.h. beim Senken großer Lasten,
zwischen den Steuerschieberschultern und der Zylinderwand ein erheblicher ruhender Widerstand wirksam, der einer Axialbewegung
des Steuerschiebers entgegenwirkt. Dieser ruhrende Widerstand muß durch die axiale Stellkraft überwunden werden. Wenn
der ruhende Widerstand einmal überwunden ist, dann wird ein
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wesentlich, kleinerer Gleitwiderstand wirksam. Das fuhrt zu
sprunghaften Bewegungen des Steuerschiebers und des Senkbremsventils.
Eine solche sprunghafte Bewegung des Senkbremsventils führt zu einem "Eattern" der zu steuernden Last, was
äußerst gefährliche Folgen haben kann.
Vorzugsweise werden die radialen öffnungen in Hubrichtung des
Steuerkolbens schmaler bzw. die Bohrungen kleiner. Weiterhin können sich an die radialen öffnungen axiale Nuten auf der
Mantelfläche des Drosselrohres anschließen, deren Querschnitte in Hubrichtung des Steuerkolbens abnehmen. Das Drosselrohr
kann am Ende der Hüten einen konischen Ringkörper tragen, welcher bei entlastetem Steuerkolben an einem Ventilsitz der Gehäuseführung
zur Anlage kommt. Durch diesen !Ringkörper wird bei Hubbetrieb das Senkbremsventil sicher abgeschlossen. Dadurch
entfällt die Notwendigkeit, ein zusätzliches Sicherheitsventil anzubringen.
Das Drosselrohr kenn sich durch die steuerkolbenseitig angeordnete
zweite Kammer hindurch erstrecken und mit seinem dem Steuerkolben abgewandten, federbelasteten Ende in die
motorseitige erste Kammer des Ventilgehäuses ragen. Weiterhin kann das Drosselrohr als ein von dem Steuerkolben getrennter
Bauteil ausgebildet und mit einer gewölbten Stirnfläche versehen sein und in eine von dem Steuerkolben abgeschlossene,
mit der besagten zweiten Kammer des Ventilgehäuses in Verbindung stehende Zylinderkammer hineinragen,
und es kann die zwite Kammer über ein Steuerventil zur Betätigung des Druckmittelmotors in Hubrichtung wahlweise mit
einer Druckmittelquelle verbindbar sein. Wenn dann Druck zur Betätigung des Druckmittelmotors in Hubrichtung auf die
zweite Kammer gegeben wird, dann wirkt dieser Druck auch auf
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die Stirnseite des Drosselrohres, so daß dieser von dem Steuerkorben
abhebt und einen Druckmitteldurchlaß zu der ersten Kammer freigibt, so daß ein Druckmittelstrom in Hubrichtung
dem Druckmittelmotor zugeführt wird.
Die Zylinderkammer kann durch radiale Bohrungen mit dem Innenraum des Drosselrohres in Verbindung stehen.
Die erfindungsgemäße Konstruktion bietet den Vorteil, daß
außer den zueinander gleichachsigen Bohrungen für Stufenkolben und Hohlkolben keine seitlich von diesen Bohrungen längs
verlaufenden Kanäle in dem Ventilgehäuse vorgesehen zu werden brauchen wie bei vielen anderen bekannten Konstruktionen . Es
ist auch nicht ein zusätzlicher Zwischenkolben erforderlich.
Im Vergleich zu der vorbekannten Konstruktion nach FR-PS Λ 074- 657 entfällt außerdem die Notwendigkeit eines zusätzlichen
Rückschlagventils, über welches das Druckmittel zur Betätigung des Druckmittelmotors in Hubrichtung zugeführt
wird. Diese Funktion wird von dem Drosselrohr mit übernommen.
Es kann weiterhin der in Absenkrichtung wirksame Motordruck
über eine einstellbare Drosselstelle auf den Steuerkolben geleitet werden, welche von einem axial verstellbar in einem
Durchlaß geführten Kolben mit einer in Axialrichtung sich erweiternden axialen Ausnehmung an der Mantelfläche gebildet
ist. Es ist bekannt, den in Absenkrichtung wirksamen Motordruck über eine Drosselstelle auf den Steuerkolben zur Einwirkung
zu bringen, um das öffnen des Ventils langsam und allmählich erfolgen zu lassen. Es ist auch bekannt, die Drosselstelle
zur Anpassung an die gegebene Viskosität des Öls einstellbar zu machen. Bei bekannten Anordnungen geschieht dies mittels
eines Nadelventils. Eine solche Einstellung ist extrem
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empfindlich. Der Umfang eines Nadelventils ermöglicht nämlich auch bei kleinstmöglicher Ausführung einen zu großen
Durchlaß im Vergleich zu der "benötigten Durchflußmenge, um
eine sichere und weiche Funktion des Senkbremsventils zu gewährleisten. Wenn aber das Nadelventil andererseits zu
weit in seine Drosselstellung verstellt wird, dann kann es geschehen, daß die Druckflüssigkeit bei höherer Viskosität
den Stockpunkt erreicht, so daß überhaupt kein Durchfluß erfolgt. Bei einer geringfügig größeren öffnung des Ifedelventils
wird der Durchfluß wieder zu groß. Auch hierdurch kann ein "Rattern" auftreten.
Es kann aber noch eine weitere Wirkung eintreten: Wenn das Ifeäelventil sehr genau in eine Zwischenstellung zwischen den
beiden vorerwähnten Stellungen eingestellt sein sollte, dann kann beim Senken einer Last der Steuerdruck, der von der Pumpe
erzeugt wird, durch den Spalt des Nadelventils in den Druckraum oberhalb des Steuerkolbens dringen und das Senkbremsventil
öffnen. Dadurch erfolgt ein Absenken der Last. Wenn dann der Steuerdruck weggenommen wird, um den Senkvorgang zu unterbrechen,
dann kann u.IT. insbesondere bei kleinen Lasten der Lastdruck nicht ausreichend sein, um die sich in dem Druckraum
befindliche ölmenge über den Spalt des Nadelventils herauszudrängen.
Daher kann das Ventil nicht schließen und die Last sinkt unkontrolliert weiter. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten
Drosselstelle mit einem Kolben und axialen Ausnehmungen an der Mantelfläche desselben läßt sich der wirksame
Drosselquerschnitt linear und feinfühlig einstellen, wobei die Regelung unempfindlich ist.
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Es kann weiterhin eine die Drosselstelle umgehende Verbindung
vorgesehen sein, die von einem Magnetventil beherrscht wird, und es kann das Magnetventil von einem die Hub- oder
Absenkbewegung auslösenden Steuerhebel gesteuert sein. Das geschieht in der Weise, daß das Magnetventil bei Nullstellung
des Steuerhebels und Umschaltung auf "Hub" im öffnenden Sinne und bei Umschaltung auf "Senken" im schließenden
Sinne betätigt wird.
Dadurch wird sichergestellt, daß bei Umschaltung auf Nullstellung bzw. Hub die im Druckraum oberhalb des Steuerkolbens
enthaltene ölmenge nicht über die Drosselstelle zurückfließt, sondern über einen entsprechend großen und widerstandslosen
Umgehungskanal. Damit wird beim Umschalten des Steuerhebels auf Nullstellung oder auf Heben ein sofortiges Schliessen
des Ventils erreicht.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Senkbremsventil.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Druckmittelmotors eines Steuerventils und der Pumpe.
Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch den Deckelteil
des Senkbremsventils nach Fig. 1 bei erregtem Magnetventil.
Fig. 4- zeigt einen entsprechenden Schnitt bei nicht erregtem Magnetventil.
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Das Senkbremsventil enthält ein Ventilgehäuse 10. Das Ventil-,
gehäuse 10 weist einen Zylinder 12 für einen Steuerkolben auf» Der Zylinder 12 ist an der Oberseite in Fig. 1 durch
einen auf dem Ventilgehäuse 10 sitzenden Deckelteil 16 abgeschlossen.
Gleichachsig zu dem Zylinder 12 ist eine Bohrung 18 von kleinerem Durchmesser, an welche sich eine Kammer 20 anschließt
Im Anschluß an die Kammer 20 ist wieder gleichachsig zu der Bohrung 18 und von gleichem Durchmesser wie diese eine Bohrung
22 in dem Ventilgehäuse vorgesehen, die in eine Kammer 24 übergeht. Die Kammer 24 wird von einer Bohrung gebildet,
die von der Unterseite her in dem Ventilgehäuse 10 vorgesehen und durch eine Verschlußschraube 26 abgeschlossen ist. Die Kammer
24 bildet die "erste Kammer" im Sinne der vorliegenden Erfindung. Die Kammer 20 bildet die "zweite Kammer" im Sinne der
vorliegenden Erfi-ndung. Die Kammer 24 ist mit einem Anschluß verbunden, welcher über eine Leitung 30 mit der in Hubrichtung
wirkenden Zylinderkammer 32 eines Druckmittelmotors 34 in Verbindung steht. Der Druckmittelmotor 34 enthält
einen Zylinder, der durch einen Kolben 36 in zwei Zylinderkammern 32 und 38 unterteilt wird. Über eine Kolbenstange 40
wirkt eine Last G.
Die Kammer 20 ist mit einem Anschluß 42 verbunden, der über eine Leitung 44 mit einem Anschluß eines Steuerventils 46
in Verbindung steht.
In den Bohrungen 18 und 22 ist ein Drosselrohr 48 geführt. Das Drosselrohr 48 weist radiale Bohrungen 50 auf, über welche
der Drosselrohrxnnenraum 52 mit dem Zylinderraum 12 in
Verbindung steht.
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In dem in Fig. 1 unteren Teil des Drosselrohres sind ebenfalls radiale öffnungen 54 vorgesehen, über welche der Drosselrohrinnenraum
52 mit der Kammer 20 in Verbindung steht. Die öffnungen 54 können langgestreckt sein und nach unten zu schmaler
werden, so daß ein etwa umgekehrt-tropfenförmiger Durchlaßquerschnitt entsteht. An die untere Spitze der öffnungen kann
sich dann eine nach unten spitz zulaufende und flacher werdende
Ausnehmung anschließen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die öffnungen Reihen von kreisförmigen Radialbohrungen,
die nach unten in Fig. 1 hin abnehmende Durchmesser aufweisen.
In. Fig. 1 unterhalb der öf fnung^^- sitzt auf dem Drosselrohr
ein Ringkörper 58» der in der dargestellten Lage an der
Kante des Durchlasses 22 anliegt und den Durchlaß in dieser Lage sicher absperrt.
Am unteren Ende des Drosselrohres 48 ist ein Zapfen 60 vorgesehen,
auf welchem eine Flanschhälse 62 si+^zt. Der Flansch
62 bildet ein Widerlager für eine Druckfeder 64, die in einer Ausnehmung 66 der Verschlußschraube 26 abgestützt ist und das
Drosselrohr 48 nach oben zu schieben trachtet. Dabei kommt das
Drosselrohr 48 mit einer gewölbten Stirnfläche 68 an der Stirnfläche des Steuerkolbens 14 zur Anlage.
Die in Absenkrichtung wirksame obere Kammer 38 des Druckmittelmotors
34 ist mit einer Leitung 70 verbunden. Die Leitung
70 ist über eine Zweigleitung 72 mit einem Anschluß WXM verbunden. Der Anschluß X ist über einen vertikalen Kanal
74 in dem Ventilgehäuse nach oben in den Deckelteil 16 ge-
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führt. In dem Deckteilteil 16 ist eine Querbohrung 76 vorgesehen, welche einen verengten Durchlaß 78 bildet, an den sich
zu beiden Seiten erweiterte Teile 80 und 82 anschließen. In dem Durchlaß 78 ist ein Kolben 84 geführt, der mittels einer
Stellschraube 86 axial verstellbar ist. Zu diesem Zweck ist die Stellschraube 86 mit einem Gewinde 88 in dem erweiterten
Teil 82 der Bohrung geführt. Der Kolben ist mit einer in Axialrichtung sich erweiternden axialen Ausnehmung 90 an seiner
Mantelfläche versehen. Durch die axiale Verstellung des Kolbens kann der Durchflußquerschnitt von dem Teil 80 der
Bohrung zu dem Teil 82 der Bohrung feinfühlig eingestellt werden. Von dem erweiterten Teil 82 der Bohrung geht eine Bohrung
92 nach unten in den Raum 94- oberhalb des Steuerkolbens
Als Druckmittelquelle dient eine Pumpe 96, die aus einem Sumpf 98 fördert und deren Druck durch ein übliches Druckbegrenzerventil
100 begrenzt wird. Durch das Steuerventil 46 kann wahlweise die Leitung 44 mit der Pumpe und die Leitung 70 mit
einem Auslaß 102 zum Sumpf 98 verbunden werden (rechte
Stellung des Ventils) oder es kann die Leitung 70 mit der
Pumpe verbunden werden und die Leitung 44 mit dem Auslaß 102. Im ersteren Falle fördert die Pumpe 96 über Leitung
44 und Einlaß 42 in die Kammer 20 des Ventil gehäuses. Das
öl strömt durch die öffnungen 54, den Kolbeninnenraum 52 und
die öffnungen 50 in den Zylinderraum 12. Hierbei wird der
Steuerkolben 14 nach oben gedrückt und das Drosselrohr 48 durch den auf die gewölbte Stirnfläche 68 wirkenden Öldruck
nach unten in Fig. 1 verschoben. Hierbei hebt der Ringkörper 58 von der Kante des Durchlasses 22 ab, und allmählich
wird über die sich nach oben hin erweiternden öffnungen
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ein Durchlaß von der Kammer 20 in die Kammer 24· und über
Anschluß 28, Leitung 30 in die Zylinderkammer 32 freigegeben.
Leitung 70 und damit die obere Zylinderkammer 38 des
Druckmittelmotors 34- stehen über dem Auslaß 102 unter Atmosphärendruck.
Ebenso ist die Leitung 72 mit dem Sumpf verbunden.
Über die Drosselstelle würde bei dieser Betriebsweise das öl aus dem Raum 94- nur langsam verdrängt werden und der Kolben
14- würde sich nur langsam in seine obere Ruhestellung bewegen. Bei einer Umschaltung in die mittlere Ruhestellung
des Ventils 46 könnte dann die Rückkehr des Drosselrohres in seine obere Schließstellung durch den Steuerkolben 14- behindert
sein.
Um dies zu vermeiden, kann ein die Drosselstelle umgehender Kanal 104- vorgesehen sein, der über einen von einem Magnetventil
106 betätigbaren Schieber 108 beim Schalten des Steuerventils 46 in seine Nullstellung bzw. Hubstellung automatisch
durch Abschaltung des Magneten über die Bohrung 112 geöffnet wird. Dann kann der Kolben 14- jeweils schnell in seine
obere Ausgangsstellung zurückkehren.
Statt der radialen Bohrungen 50 in dem Drosselrohr 4-8 oder zusätzlich
zu diesen, können auch axiale Verbindungsbohrungen 110 in dem Ventilgehäuse vorgesehen werden, welche die Kammer
20 mit dem Zylinderraum 12 unmittelbar verbinden.
Wenn das Steuerventil 46 in seine in Fig. 1 linke Stellung gebracht
wird, dann wird die Pumpe 96 mit der oberen Zylinderkammer 38 des Druckmittelmotors 34- verbunden, so daß ein
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Druck der Absenkrichtung in der Zylinderkammer 38 auf den Kolben 36 ausgeübt wird. Dieser Druck wird über die Leitung 72,
Bohrungen 74- und 80 und die Drosselstelle 78, 90 sowie Bohrungen 82 und 92 auch in die Kammer 94- über dem Steuerkolben
14 gegeben. Der Steuerkolben 14 drückt das Drosselrohr 48 nach unten und öffnet damit einen Auslaß für das in der Kammer 32 enthaltene
Druckmittel. Dieses fließt über Leitung 30, Anschluß 28, Kammer 24 und den Durchlaß 22, Kammer 24 und über die kleinsten
der radialen öffnungen 54 in den Innenraum 52 des Drosselrohres
48 und von dort wieder über die Öffnungen 54· in die Kammer
20. Über den Anschluß 42, die Leitung 44 und das Steuerventil 45 fließt das öl dann zum Auslaß 102. Da das Druckmittel
in den Raum 94- nur über die Drosselstelle 78, 90 zuströmen kann,
bewegt sich der Kolben 14 nur allmählich nach unten. Es erfolgt eine langsame und allmähliche öffnung des Durchflußquerschnittes.
Es kann aber schließlich über die radialen öffnungen 54- und den Innenraum 52 des Drosseirohres ein starker ölstrom aus
dem Zylinderraum 32 abfließen, so daß mit einem räumlich sehr
klein gebauten Senkbremsventil auch ein großer Druckmittelmotor gesteuert werden kann. Das gestattet eine preisgünstige Konstruktion.
Das Drosselrohr 48 stellt sich so ein, daß sich der Kolben 36 des Druckmittelmotors 34- im wesentlichen mit konstanter
Geschwindigkeit abwärts bewegt. Wenn sich der Kolben mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt als es dem vorgesehenen
Sollwert entspricht, dann sinkt der Druck in dem Raum 94-. Das Drosselrohr 48 bewegt sich unter dem Einfluß der leder
64 aufwärts, so daß eine stärkere Drosselung des abfließenden Öls erfolgt.
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Claims (1)
- Patentansprücheßenkbremsventil zum geregelten Absenken einer Last, dieon einem zweiseitig druckbeaufschlagten Druckmittelmotor gehalten wird, enthaltend ein Ventilgehäuse, einen in dem Ventilgehäuse geführten Steuerkolben, der von dem in Absenkrichtung wirksamen Motordruck beaufschlagt ist, und durch den ein zwischen einer motorseitigen ersten und einer auslaßseitigen zweiten Kammer des Ventilgehäuses vorgesehenes Ventil zum gedrosselten Ablassen des in Hubrichtung wirkenden Druckmittels gegen die Wirkung einer Feder im öffnenden Sinne betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Drosselrohr (48) ausgebildet ist, welches zwischen den Kammern (24, 20) in einer Gehäuseführung (°-2) geführt ist und langgestreckte radiale öffnungen bzw. Reihen von Bohrungen (54·) aufweist, über die der Drosselrohrinnenraum (52) mit der steuerkolbenseitig angeordneten Kammer (20) in Verbindung steht und über die bei einem Hub des Steuerkolbens (14) eine Verbindung von dem Drosselrohrinnenraum (52) zu der anderen Kammer (24) hergestellt wird.2. Senkbremsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen öffnungen (54) in Hubrichtung des Steuerkolbens (14) schmaler bzw. die Bohrungen kleiner werden.$. Senkbremsventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sieh an die radialen öffnungen (5^-) axiale Nuten (56) auf der Mantelfläche des Drosselrohres (48) anschließen, deren Querschnitte in Hubrichtung des Steuerkolbens (14) abnehmen.409832/0436- 16 -4. Senkbremsventil nach Anspruch. 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselrohr (48) am Ende einen konischen Ringkörper (58) trägt, welcher bei entlastetem Steuerkolben (14) an einem Ventilsitz der Gehäuseführung (22) zur Anlage kommt. '5. Senkbremsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselrohr (48) sich durch die steuerkolbenseitig angeordnete zweite Kammer (20) hindurch erstreckt und mit seinem dem Steuerkolben (14) abgewandten, federbelasteten Ende in die motorseitig erste Kammer (24) des Ventilgehäuses (10) ragt.6. Senkbremsventil nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselrohr (48) als ein von dem Steuerkolben (14) getrennter Bauteil ausgebildet und mit einer gewölbten Stirnfläche (68) versehen ist und in eine von dem Steuerkolben (14) abgeschlossene, mit der besagten zweiten Kammer (20) des Ventilgehäuses (10) in Verbindung stehende Zylinderkammer (12) hineinragt, und daß die zweite Kammer (24) über ein Steuerventil (46) zur Betätigung des Druckmittelmotors (34) in Hubrichtung wahlweise mit einer Druckmittelquelle (96) verbindbar ist.7. Senkbremsventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkammer (12) durch radiale Bohrungen (50) mit dem Innenraum (52) des Drosselrohres (48) in Verbindung steht.8. Senkbremsventil nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (12, 20) über axiale Bohrungen (110) unmittelbar miteinander in Verbindung stehen.409832/0436 - 17 -17 2302359. S enkbr ems ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der in Absenkrichtung wirksame Motordruck über eine einstellbare Drosselstelle auf den Steuerkorben (14-) geleitet wird, welche von einem axial verstellbar in einem Durchlaß (78) geführten Kolben (84) mit einer in Axialrichtung sich erweiternden axialen Ausnehmung (90) an der Mantelfläche gebildet ist.10. S enkbr ems ventil nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß eine die Drosselstelle umgehende Verbindungsleitung vorgesehen ist, die von einem Magnetventil beherrscht wird, und daß das Magnetventil von einem die Hubbewegung, Nullstellung oder Absenkbewegung auslösenden Steuerhebel gesteuert ist.409832/0436Leerseite
Priority Applications (6)
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