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DE815134C - Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen - Google Patents

Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen

Info

Publication number
DE815134C
DE815134C DEP4191A DEP0004191A DE815134C DE 815134 C DE815134 C DE 815134C DE P4191 A DEP4191 A DE P4191A DE P0004191 A DEP0004191 A DE P0004191A DE 815134 C DE815134 C DE 815134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chrome
form anode
crankshafts
plating
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4191A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Specht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DEP4191A priority Critical patent/DE815134C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815134C publication Critical patent/DE815134C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Die bisher bekanntenVerfahren zur galvanischen Behandlung von Werkstücken wurden mittels Anoden durchgeführt, die keine gleichmäßige Schicht ergaben. Es war -daher z. B. bei der Verchroinung der laufenden Teile von Kurbelwellen immer erforderlich, die galvanisch behandelten Teile nachträglich auf Maß zu schleifen. Dabei ging, abgesehen von der aufzuwendenden Präzisionsarbeit, häufig sehr viel wertvolles Chrom verloren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne eine derartige Nachbehandlung auszukommen und durch \\'ahl der Form der Anode bereits eine gleichmäßige Schicht zu erhalten.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anode aus mehreren den Zylinder umgebenden miteinander mechanisch und elektrisch verbundenen Ringen besteht.
  • Abgesehen von den oben angeführten Vorteilen ist erfindungsgemäß noch erreicht, daß die in Frage kommenden Bäder, z. B. Chrombäder, nur für kurze "Zeit in Benutzung sind. Es kommt noch das wirtschaftliche Moment hinzu, daß im Vergleich zu den bekannten Verfahren, da nicht länger als unbedingt nötig, galvanisiert wird, weniger Chrommetall und weniger Strom verbraucht.wird.
  • Die neue Formanode liefert auch bei verhältnismäßig starken Schichten einen absolut gleichmäßigen Niederschlag. Bei dünneren Schichten ist eine genaue Maßverchromung möglich.
  • Im Sinne der Erfindung ist die in einem bestimmten Abstand von der zu behandelnden zylindrischen Fläche angeordnete Formanode aus mehreren Ringen gebildet. Ein Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die Innenflächen dieser Ringe konisch ausgebildet sind, wobei jeweils der größere Durchmesser auf der Innenseite des Ringes liegt. Im Sinne einer gleichmäßigen Verteilung des aufzubringenden Metalls ist die durch die Ringe begrenzte, käfigartige Anode nicht so breit wie die Länge des zu behandelnden zylindrischen Teiles.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Kurbelwelle, bei welcher über den linken laufenden Teil die zweiteilige Formanode angeordnet ist, in Fig. 2 ist die Formanode nochmals besonders herausgezeichnet. Der zylindrische Teil i der Kurbelwelle -soll galvanisch behandelt werden. Die Formanode besteht aus zwei Halbringen 2 und den entsprechenden Gegenhalbringen 3. Diese Halbringe sind durch die Stege 6, 11, 7 und 8 mechanisch miteinander verbunden. Auf diese Weise entsteht ein käfigförmiger Körper, der von den Seiten gesehen zwei Ringe aufweist, welche durch die Stege 6 und i i miteinander verbunden sind. Dieser Käfig ist, wie bereits beschrieben, zweiteilig und wird durch die Stege 6, 11, 7 und 8 zusammengehalten. Die Stege 6 und i i sind mit den Stromzuführungen 4 und 5 durch Anlöten mechanisch und elektrisch verbunden. Die einzelnen Ringe weisen nach dein zylindrischen Teil der Kurbelwelle hin eine konische Begrenzung auf, was daraus hervorgeht, daß der Durchmesser io der Innenkante größer ist als der Durchmesser 9 der Außenkante. Der so erzielte Querschnitt des einzelnen Ringes ist in der Fig. 2 bei i i besonders herausgezeichnet.
  • In dieser Ausführungsform sind zwei Ringe vorhanden. Bei längeren Werkstücken ist aber auch eine Ausführung mit 3 Ringen möglich, bei welcher der mittlere Ring dann nach dem Werkstück hin eine zylindrische Begrenzungsebene hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formanode für die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstücken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des gleichmäßigen Auftragens der Metallschicht auf das zylindrische Werksück (i) die Anode aus mehreren den Zylinder umgebenden miteinander mechanisch und elektrisch verbundenen Ringen (2, 3) besteht.
  2. 2. Formanode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der äußeren Ringe (2, 3) kleiner ist als die Länge des zu behandelnden Werkstückteiles (i) bzw. des Werkstückes.
  3. 3. Formanode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ringe (2, 3) senkrecht zur Werkstückachse stehen und zum Werkstück hin konische Begrenzungsebenen (Durchmesser 9, io) aufweisen mit dem größeren Durchmesser auf der Innenseite.
DEP4191A 1949-09-15 1949-09-15 Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen Expired DE815134C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP4191A DE815134C (de) 1949-09-15 1949-09-15 Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen

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DEP4191A DE815134C (de) 1949-09-15 1949-09-15 Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815134C true DE815134C (de) 1951-09-27

Family

ID=7359325

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DEP4191A Expired DE815134C (de) 1949-09-15 1949-09-15 Formanode fuer die galvanische Behandlung von zylindrischen Werkstuecken, insbesondere zum Verchromen der laufenden Teile von Kurbelwellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE815134C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2940917A (en) * 1957-11-07 1960-06-14 Chrome Crankshaft Co Inc Electroplating anode

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2940917A (en) * 1957-11-07 1960-06-14 Chrome Crankshaft Co Inc Electroplating anode

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