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DE1217171B - Verfahren und Vorrichtung zur massgenauen Bearbeitung der Aussen- und/oder Innenflaeche von rohrfoermigen Koerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur massgenauen Bearbeitung der Aussen- und/oder Innenflaeche von rohrfoermigen Koerpern

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Publication number
DE1217171B
DE1217171B DEC17381A DEC0017381A DE1217171B DE 1217171 B DE1217171 B DE 1217171B DE C17381 A DEC17381 A DE C17381A DE C0017381 A DEC0017381 A DE C0017381A DE 1217171 B DE1217171 B DE 1217171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
smoothing
lapping
anode
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC17381A
Other languages
English (en)
Inventor
John Maxwell Bailey
James Louis Hopper
Fred Scott Engelking
John Parker Jero
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Tractor Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Tractor Co filed Critical Caterpillar Tractor Co
Priority to DEC17381A priority Critical patent/DE1217171B/de
Publication of DE1217171B publication Critical patent/DE1217171B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/04Tubes; Rings; Hollow bodies
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/22Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/60Electroplating characterised by the structure or texture of the layers
    • C25D5/605Surface topography of the layers, e.g. rough, dendritic or nodular layers
    • C25D5/611Smooth layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur maßgenauen Bearbeitung der Außen- und/oder Innenfläche von rohrförmigen Körpern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur maßgenauen Bearbeitung der Außen- und/oder Innenfläche von rohrförmigen Körpern, insbesondere Zylinderbohrungen, und betrifft ein derartiges Verfahren mit einer Bearbeitung durch gleichzeitiges Galvanisieren und Glätten oder Läppen des überzuges unter Verwendung eines Glättwerkzeuges, sowie Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Zur Herstellung bestimmter Oberflächeneigenschaften bei Bauelementen, z. B. einer erhöhten Abriebfestigkeit, oder vorbestimmten Laufeigenschaften bei gegeneinander reibenden Teilen oder auch zur Wiederherstellung einer bestimmten Abmessung, z. B. einer Bohrung oder einer anderen Fläche, ist es bekannt, auf galvanischem Wege auf der entsprechenden Oberfläche eine Materialschicht aufzubringen. So ist es z. B. bekannt, zur Erhöhung der Abriebfestigkeit eine Hartchromschicht auf einer Zylinderlauffläche oder einem Lagerzapfen aufzubringen.
  • Um eine Oberfläche mit der entsprechenden Maßgenauigkeit zu erhalten, wird nach bekannten Verfahren auf die Oberfläche eine Schicht aufgalvanisiert, die an ihrer niedrigsten Stelle dem erreichten Maß entspricht, worauf die Oberfläche z. B. durch Läppen nachgearbeitet wird. Um dieses Verfahren zu beschleunigen, ist es bekannt, den Galvanisier- und den mechanischen Bearbeitungsvorgang zu verbinden. So sind z. B. Verfahren zum Galvanisieren zylinderförmiger Gegenstände, insbesondere Tiefdruckzylinder, bekannt, bei denen die Glätt- oder Läppkörper im galvanischen Bad während des Abscheidungsvorgangs die Oberfläche bearbeiten. Dabei kann dieses Glättwerkzeug bei den bekannten Einrichtungen eine einstellbare Glättrolle sein, oder es können Glätt- oder Läppkörper, z. B. aus Achatstein, andern. im galvanischen Bad in Drehung versetzten Werkstück in Eingriff gebracht werden.
  • Um einen Angriff der im galvanischen Bad enthaltenen Chemikalien auf das Glätt- oder Läppwerkzeug zu vermeiden, kann dieses aus einem entsprechenden Stoff, z. B. einem dielektrischen Werkstoff, bestehen.
  • Bei allen diesen bekannten Verfahren werden in Kombination zwei getrennte Bearbeitungen vorgenommen, und zwar wird einmal mittels einer gesonderten Galvanisieranode der galvanische Überzug hergestellt und zum anderen mit gesonderten Läpp-bzw. Glättelementen dieser Überzug maßgenau bearbeitet. Es ist dabei schwierig, bei Serien von Werkstücken jeweils die genaue Maßtoleranz einzuhalten, da die Prüfung der Maßhaltigkeit im galvanischen Bad schwierig ist. Außerdem bereitet es erhebliche Schwierigkeiten, in engen Bohrungen, z. B. Zylindern für Brennstoffeinspritzpumpen, die Galvanisierungsanode und das Läppwerkzeug gleichzeitig so anzuwenden, daß eine gleichförmige Bearbeitung an jeder Stelle der Fläche erreicht wird.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Verfahren und :eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, bei dem der Vorgang wesentlich vereinfacht wird und zwangläufig eine genaue Maßtoleranz auch bei in großer Stückzahl bearbeiteten Werkstücken eingehalten werden kann. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein als Anode ausgebildetes Glättwerkzeug entlang der zu galvanisierenden Fläche in eine rotierende und/oder hin- und hergehende Bewegung versetzt wird. Dabei kann die Temperatur des galvanischen Bades in Abhängigkeit vom Abrieb des Glättwerkzeuges eingestellt werden.
  • Das Verfahren wird mittels einer Vorrichtung durchgeführt, bei der das Glättwerkzeug mindestens ein, den Galvanisierstrom leitendes Anodenteil enthält und die Glättflächen des Werkzeuges dielektrisch sind. Dabei sind die Anodenteile des Glättwerkzeuges gegen die dielektrischen Glättflächen zurückgesetzt angeordnet. Das Glättwerkzeug ist durch eine Einrichtung zur Erzeugung einer Dreh- und/oder Hin-und Herbewegung der Arbeitsfläche des Werkzeuges gegen die zu galvanisierende Fläche bewegbar. Dabe! weist das Werkzeug einen Kern aus elektrisch leitendem Material und eine mit Schleifmittelteilchen bedeckte Oberfläche auf,. wobei die Schleifmittelteilchen härter als der galvanische Niederschlag sind. Die Schleifmittelteilchen sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie einen Stromfluß zwischen den leitenden Teilen des Werkzeuges und der zu galvanisierenden Fläche verhindern. Das Werkzeug besitzt Ausnehmungen, die zwischen sich Flächen mit weicher Oberfläche begrenzen, so daß sie mit dielektrischen Schleifmittelteilchen bedeckt werden können, wobei die Anodenstreifen in den Ausnehmungen befestigt und an eine Stromquelle angeschlossen sind, und Isolationsmittel für die Anodenstreifen vorgesehen sind. Die Isolationsmittel bedecken die ganzen Ausnehmungen und die unmittelbar an den Kanten der Ausnehmungen anliegenden Bereiche der Flächen zwischen den Ausnehmungen.
  • Durch dieses Verfahren nach der Erfindung und die Vorrichtung zu dessen Durchführung wird erreicht, daß über das vorgesehene Maß hinausgehender galvanischer Niederschlag sofort entfernt wird, wodurch die von den Schleifmittelteilchen abzuhebenden Materialmengen und .damit deren spezifische Belastung sehr gering ist und das Schleifwerkzeug eine sehr hohe Standzeit aufweist, und ferner daß. die durch die Bearbeitung entstehenden Riefen durch den galvanischen Überzug sofort geschlossen werden, so daß eine außerordentlich genau maßhaltige, völlig glatte Oberfläche praktisch in einem Arbeitsgang. ohne irgendeine Nachstellarbeit erreichbar ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Im einzelnen zeigt F i g.1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Durchführung eines Galvanisierungsvorganges und die gleichzeitige mechanische Bearbeitung, während der Gegenstand galvanisiert wird, F i g. 2 im größeren Maßstab einen Aufriß eines die Anode bildenden Läppwerkzeuges, F i g. 3 im größeren Maßstab einen Schnitt dieses Werkzeuges nach der Linie IH-III in der F i g. 1, F i g. 4 einen Aufriß einer anderen Ausführungsform des die Anode bildenden Läppwerkzeuges, F i g. 5 im größeren Maßstab eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Ausführungsform des die Anode bildenden Läppwerkzeuges.
  • Gemäß F i g. 1 ist der zu galvanisierende Gegenstand 10 eine Zylinderbohrung 19, die in einem Gestell 11 befestigt ist. Das Gestell 11 auf den Schenkeln 12 oder in einer anderen Weise im Elektrolytbehälter 13 gelagert. Der Gegenstand 10 wird während der Galvanisierung zwischen den Platten 14 und 15 des Gestells 11 festgehalten, welche auf das Gestell 11 und die nicht zu galvanisierenden Oberflächen des Gegenstandes 10 sind mit einer nichtleitenden Schicht abgedeckt.
  • Die Achse der Bohrung 19 befindet sich in vertikaler Ebene.
  • Die Fertigbearbeitung der Bohrung 19 erfolgt während ihrer Galvanisierung durch ein dielektrisches Läppwerkzeug 21. Sein Keramikkörper aus Aluminiumoxyd oder einem anderen entsprechenden Material ist härter als das galvanisch abzuscheidende Metall. Durch einen nicht dargestellten Antrieb wird das Läppwerkzeug gedreht und/oder hin- und herverschoben, um dadurch die mechanische Bearbeitung des Niederschlages in der Bohrung 19 durchzuführen. Der Gegenstand 10 ist über einen Stromkreis 17 an die Gleichstromquelle 16 kathodisch geschaltet. Der Stromkreis 17 weist eine Platte 18 auf, die sich zwischen dem Gegenstand 10 und einer der Platten 14 oder 15 befindet. Anodenstreifen 22, z. B. aus Blei, sind in Ausnehmungen 23 des Läppwerkzeuges 21 eingebettet. Die Ausnehmungen 23 können irgendeine Form haben. Die Anodenstreifen 22 sind mit dem Ring 24 verbunden, welcher einen Teil einer Antriebskupplung bildet und in F i g. 1 und 2 ein Doppeluniversalgelenk 28 darstellt. Der anodisch geschaltete Stromkreis 31 führt zu den Bürsten 32, die in Berührung mit einem Ring 25 stehen, welcher auf der Kupplung 28 befestigt ist. Vom Ring 25 fließt der Strom über den Ring 24 durch die Anodenstreifen 22.
  • Das Läppwerkzeug 21 erhält durch ein an sich bekanntes maschinelles Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren einen sehr genauen Durchmesser. Da die Galvanisierungslösung - gewöhnlich erwärmt wird, braucht der Durchmesser des Läppwerkzeuges nicht gleich dem Durchmesser der fertigbearbeiteten Bohrung zu sein. Wesentlich ist, daß die fertigbearbeitete Bohrung nach dem Abkühlen den gewünschten, genauen Durchmesser aufweist.
  • Für die Durchführung des Verfahrens wird das Läppwerkzeug 21 in die Bohrung 19 durch die größeren Öffnungen 33, 34 der Platten 14, 15 gesteckt. Das Läppwerkzeug 21 wird durch einen nicht dargestellten Antrieb gedreht und/oder hin- und herverschoben. Im Verlauf des Verfahrens kommen die Vorsprünge der unregelmäßigen Oberfläche in Berührung mit dem Läppwerkzeug 21. Durch die Bewegung des Läppwerkzeuges 21 zur Fläche 19 wird verhindert, daß an diesen Flächen ein weiterer Überzug entsteht, indem sie nacheinander maschinell bearbeitet werden, wobei sämtliche Vertiefungen in der Fläche 19 mit dem Überzugsmaterial ausgefüllt werden. Ist dies erreicht, bearbeitet das Läppwerkzeug 21 die gesamte Oberfläche 19 in Berührung damit derart, daß sie sehr glatt und genau wird.
  • Man kann auch erfindungsgemäß auf diese Weise die Außenoberfläche des Kolbens einer Pumpe bearbeiten. In diesem Fall ist das Werkzeug rohrförmig. Auf der Innenoberfläche des Rohres befinden sich die Bearbeitungsflächen und die Anodenteile.
  • Da die Oberfläche mit einem Läppwerkzeug bearbeitet wird, während der Überzug niedergeschlagen wird, ist das Abschleifen sehr geringfügig. Somit wird das Läppwerkzeug nur minimal beansprucht und abgenutzt. Eine nicht dargestellte, gewöhnliche Einrichtung kann zur automatischen Regulierung der Temperatur des galvanischen Bades benutzt werden, wodurch dafür gesorgt wird, daß das Läppwerkzeug nicht abgenutzt wird und außerdem Bohrungen entstehen, welche einander gleichen, wenn sie mit demselben Werkzeug hergestellt werden.
  • In vielen Fällen genügen die Drehung und/oder die Hin- und Herverschiebung des Läppwerkzeuges, damit die Galvanisierungslösung zwischen dem Läppwerkzeug und dem zu behandelnden Gegenstand ausreichend zirkuliert. In der Anordnung der F i g.1 ist eine besondere Vorrichtung vorgesehen, um zwischen dem Läppwerkzeug und dem zu behandelnden Gegenstand einen ausreichenden Fluß der Lösung zu erhalten. Hierfür setzt eine in einer bekannten Weise angetriebene Pumpe 36 die Galvanisierungslösung aus dem Tank 13 durch eine Leitung 37 in Umlauf. Die Pumpe 36 pumpt die Lösung durch eine Leitung 38, damit sie durch die Bohrung 19 fließt. Die Förderleitung 38 ist mit einem Anschlußstück 39 verbunden. Das Anschlußstück 39 ist durch Schrauben 41 an der Platte 15 des Gestells 11 befestigt. Das Anschlußstück 39 weist eine Bohrung 42 auf, in die sich das Läppwerkzeug bei seiner Hin- und Herverschiebung axial verschieben kann. Außerdem bildet die Bohrung 42 eine Kammer, in welche die Lösung gepumpt wird. Der Fluß der Lösung erstreckt sich aufwärts zwischen dem Läppwerkzeug 21 und der Bohrung 19. Die Lösung verläßt die Bohrung an ihrem oberen Ende durch die öffnung 33 in der Platte 14. Weil die Lösung in Richtung nach oben gepumpt wird, wird die Möglichkeit, daß die Oberfläche 19 entlang Gas- oder Luftbläschen entstehen und festgehalten werden, verringert.
  • Die Vorrichtung kann auch so ausgebildet werden, daß die Lösung zu der zu galvanisierenden Fläche geführt wird, ohne daß der zu behandelnde Gegenstand und das Gestell in sie eingetaucht werden. Ein aus einer Pumpe 36, der Leitung 38 und aus einer nicht dargestellten Rückführleitung bestehender geschlossener Kreis kann für die Zirkulation der Galvanisierungslösung durch eine Anzahl von. Gestellen 11 aus einem gemeinsamen Speisebehälter benutzt werden.
  • Für das Läppwerkzeug können auch verschiedene andere Formen entsprechend der Bearbeitung der Gegenstände in Frage kommen. In der F i g. 4 ist eine andere Ausführungsform des Läppwerkzeuges gezeigt. Es besteht aus einer Anzahl von Scheiben 43. Sie sind alle aus dem gleichen keramischen Material hergestellt. Zwischen den einzelnen Scheiben 43 sind Scheiben 44 angeordnet, welche aus einem Anodenmaterial hergestellt sind. Die Scheiben 43 und 44 werden durch eine durch sie hindurchgehende Schraube 46 stapelförmig zusammengehalten, wofür eine Mutter 47 auf das eine Ende der Schraube 46 aufgeschraubt ist. Die Keramikscheiben 43 weisen Schlitze 48 für den Durchgang der zu pumpenden Flüssigkeit auf.
  • Nach F i g. 5 kann der Körper 51 des Läppwerkzeuges auch aus einem festen Material, z. B. Metall, bestehen und weist die Ausnehmung 52 auf. Das keramische Material, vorwiegend Aluminiumoxyd oder ein anderer Stoff, welcher härter ist als das Überzugsmaterial, kann, wie bei 53 gezeigt, auf dem Körper 51 des Werkzeugs angebracht werden. Hierauf wird es maschinell bearbeitet, damit man die genaue Dimension erhält, die zur Bearbeitung einer bestimmten Flächengröße durch das Werkzeug erforderlich ist. Aus Blei oder anderen hierfür in Frage kommenden Materialien bestehende Anodenstreifen 54 sind in den Ausnehmungen des Läppwerkzeuges eingebettet. Zweckmäßig ist es bei dieser Konstruktion des Werkzeuges, die Seitenwände 52 a der Ausnehmungen 52 mit einer Deckschicht zu versehen oder zu isolieren, damit ein Kurzschluß für den Galvanisierungsstrom verhindert wird, falls der Kern 51 aus elektrisch leitenden Materialien hergestellt ist. Es kann auch der Kern mit einer Deckschicht aus einem Material versehen sein, welches entsprechend weich ist, damit die Teilchen aus dielektrischem Material angebracht werden können.
  • Das Läppwerkzeug kann einen Kern aus einem elektrisch leitenden Material aufweisen, welches weich genug ist, damit die Kernoberfläche mit Teilchen aus dielektrischem Material, z. B. Aluminiumoxyd, ausgerüstet werden kann, welche das Feinschleifen der zu galvanisierenden Oberfläche durchführen. Hierbei müssen die Teilchengröße und ihre Dichte auf der Oberfläche des Kerns so gewählt werden, daß noch der Strom hindurchgehen kann und außerdem ein Kurzschluß des Stromes :durch den zu galvanisierenden Gegenstand verhindert wird.
  • Ist die zu behandelnde Bohrungsoberfläche nicht zylindrisch, sondern handelt es sich z. B. um eine viereckige oder elliptische Bohrung, so muß ein Läppwerkzeug entsprechender Form benutzt werden, welches ebenfalls die Anodenteile aufweist und außerdem zu der zu behandelnden Oberfläche hin-und herverschoben wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur maßgenauen Bearbeitung der Außen- und/oder Innenfläche von rohrförmigen Körpern, insbesondere Zylinderbohrungen, durch gleichzeitiges Galvanisieren und Glätten oder Läppen des überzugs unter Verwendung eines Glättwerkzeuges, dadurch gekennzeichn e t, daß ein als Anode ausgebildetes Glättwerkzeug entlang der zu galvanisierenden Fläche in eine rotierende und/oder hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des galvanischen Bades in Abhängigkeit vom Abrieb des Glättwerkzeuges eingestellt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glättwerkzeug (21) .in Ausnehmungen (23, 52) eingebettete Anodenstreifen (22, 54) aufweist und die Glättflächen aus dielektrischem Material bestehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (21) einen Kern (51) aus elektrisch leitendem Material aufweist, und seine Oberfläche mit dielektrischen Schleifmittelteilchen, die härter als .der galvanische Niederschlag sind, bedeckt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Ausnehmungen (52) mit Isolationsmittel (52a) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 471576, 508157, 678223.
DEC17381A 1958-08-21 1958-08-21 Verfahren und Vorrichtung zur massgenauen Bearbeitung der Aussen- und/oder Innenflaeche von rohrfoermigen Koerpern Pending DE1217171B (de)

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