DE814570C - Einsatz fuer Wechselschreibstifte - Google Patents
Einsatz fuer WechselschreibstifteInfo
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- DE814570C DE814570C DEP54052A DEP0054052A DE814570C DE 814570 C DE814570 C DE 814570C DE P54052 A DEP54052 A DE P54052A DE P0054052 A DEP0054052 A DE P0054052A DE 814570 C DE814570 C DE 814570C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K24/00—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
- B43K24/10—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units
- B43K24/12—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operating by means sliding in longitudinally-slotted casings
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
- Einsatz für Wechselschreibstifte Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen von Wechselschreibstiften bekannt, die mehrere Träger von, vorzugsweise verschieden farbigen Schreibminen enthalten, welche durch in Längsschlitzen der Mantelhülse geführte Schiebeknöpfe wahlweise in die Schreibstellung verschoben und in dieser mit Hilfe von Rasten der Führungsschlitze festgelegt werden können. Zur Verbindung mit dem Schiebeknopf tragen die Minenträger in der Regel einen Steg, der durch den Führungsschlitz der Mantelhülse nach außen tritt und zweckmäßig so gestaltet ist, daß der Schiebeknopf von außen an ihm befestigt werden kann.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Einsatz für derartige Wechselschreibstifte, der nicht nur zur Aufnahme einer Blei- oder Farbmine bestimmt, sondern auch als Träger für eine sog. Kugelschreiberpatrone ausgebildet ist, derart, daß .dieser Einsatz oliiie weiteres an Stelle eines der üblichen l@tinenträger in die Mantelhülse eines Wechselschreibstiftes eingesetzt werden kann. Man erhält dadurch die Möglichkeit, einen vorhandenen Wechselschreibstift durch einfache Auswechslung eines Minenträgers gegen einen Kugelschreibereinsatz nach der Erfindung auch als Kugelschreiber mit Tinten- oder Pastenfüllung zu verwenden, also entweder in der gleichen Mantelhülse nach Bedarf Minenträger und Kugelschreiberpatronen unterzubringen, die wahlweise verwendet werden können, oder auch ausschließlich Einsätze mit Kugelschreiberpatronen für verschiedene Farben zu verwenden. Dadurch wird die Fertigung von Wechselschreibstiften erheblich verbilligt und die vielseitige Verwendung erleichtert.
- Die Schreibmittelträger bestehen erfindungsgemäß aus einem dünnen Rohr, in welches vorn ein Schreibeinsatz, z. B. eine Kugelschreiberpatrone, eingesetzt ist, die vorn die Schreibkugel und in dem dahinter befindlichen rohrförmigen Hohlraum die Schreibflüssigkeit oder Schreibpaste enthält; an seinem hinteren Ende ist das Rohr mit einem Steg verbunden, der durch den Führungsschlitz der Mantelhülse nach außen tritt und zur Verbindung mit dem Schiebeknopf dient. Die Ausführung im einzelnen kann dabei in verschiedener Weise erfolgen. Die Schreibmittelträger können u. a. auch mit Rückholfedern versehen sein, durch welche sie beim Ausrasten des Schiebeknopfes aus der Schreibstellung selbsttätig in die Ruhelage im Innern der Mantelhülse zurückgeführt werden.
- In der Zeichnung sind lediglich beispielsweise einige Ausführungsformen von Schreibeinsätzen nach der Erfindung in rein schematischer Form dargestellt.
- Fig. i ist ein Schnitt durch einen Schreibmittelträger mit eingesteckter Kugelschreiberpatrone; Fig. 2 bis 4 zeigen einzelne Ausführungsformen mit verschiedener Ausbildung des Befestigungs-und Führungsteiles für den Schiebeknopf.
- In allen Ausführungsbeispielen ist mit i das zur Aufnahme des Schreibmittels dienende Rohr bezeichnet, mit 2 die gleichfalls rohrförmige Kugelschreiberpatrone, die gemäß Fig. i in ihrem kugelförmig verjüngten vorderen Teile die Schreibkugel 3 und hinter dem Kugelsitz die Füllung trägt und hinten durch einen metallischen Pfropfen 5 abgeschlossen ist. Das vordere Ende des Rohres i besitzt einen Längsschlitz 6, so daß die Kugelschreiberpatrone 2 von vorn eingesetzt werden kann und federnd festgehalten wird. Soll die Füllung erneuert werden, so wird die Kugelschreiberpatrone nach vorn herausgezogen, der Pfropfen 5 abgenommen und neue Paste oder Flüssigkeit eingebracht, worauf sie wieder geschlossen und in das Rohr eingeschoben werden kann. Am hinteren Ende des Rohres i ist das Verbindungsstück 7 zu dem Führungssteg eingeschweißt oder eingelötet.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 ist dieses Verbindungsstück unmittelbar als flacher Einhängesteg 8 ausgebildet, der zwei hakenartige Greifer 9 und io trägt, zwischen welchen der Schiebeknopf i i festgehalten ist. Der vordere Greiferhaken io sitzt auf einem Blechstreifen, der durch einen schmalen Schlitz 12 von dem Hauptteil des Einhängesteges getrennt ist, aber hinten mit diesem zusammenhängt. Da der Steg aus federndem Blech besteht, kann der Greiferhaken io gegenüber dem Hauptteil des Steges seitlich etwas ausfedern und dadurch in der Rastkurve der Schlitzführung 13 der Mantelhülse 14 seitlich, soweit erforderlich, ausweichen, kehrt aber selbsttätig wieder in seine Ausgangslage zurück. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Lösen und Zurückdrücken des Schreibmittelhalters verhindert.
- Durch die Blattfeder 15, die sich mit ihren beiden Enden von innen gegen die Mantelhülse 14 abstützt, während sie mit ihrem mittleren Teil gegen den Einhängesteg 8 drückt, wird der Schiebeknopf leicht gegen die Außenwände der Mantelhülse geklemmt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist hinten an dem Rohr i ein stegartiger Ansatz 16 befestigt, der durch einen Schlitz der Blattfeder 17 und durch den Führungsschlitz 18 der Mantelhülse 14 nach außen tritt. Der Schiebeknopf i9 ist über den Ansatz 16 geschoben und mittels eines quer durch das Loch des Ansatzes gesteckten Stiftes 2o auf ihm befestigt.
- In Fig.4 schließlich ist ein Beispiel für einen Schreibmittelträger mit Rückholfeder gezeigt. Der Steg 21, der zur Verbindung mit dem Schiebeknopf 22 dient, ist hier ähnlich ausgebildet wie bei Fig. 3. Am hinteren Ende dieses Stegansatzes ist aber eine Schraubenfeder 23 befestigt, deren anderes Ende ein kurzes flaches Blechstück 24 mit Öse 25 trägt. Mit Hilfe dieser Öse wird die Feder unmittelbar an der Mantelhülse oder an einer nach innen ragenden Verlängerung des Kopfstückes aufgehängt. Sie zieht den Kugelschreibereinsatz nach Freigabe des Schiebeknopfes stets wieder in die Ruhestellung zurück.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einsatz für Wechselschreibstifte mit durch in Längsschlitzen der Mantelhülse geführte Schiebeknöpfe wahlweise in die Schreibstellung verschiebbaren Schreibmittelträgern, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibmittelträger aus einem Rohr (i) besteht, in welches vorn ein Schreibeinsatz, z. 13. eine Kugelschreiberpatrone (2), eingesetzt ist, wogegen es hinten mit einem zur Befestigung des Schiebeknopfes (i i) dienenden Steg (7) verbunden ist.
- 2. Einsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (i) vorn geschlitzt ist, derart, daß es den Schreibeinsatz (2) federnd festhält.
- 3. Einsatz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (i) an seinem hinteren Ende einen Einhängesteg (8) trägt, der mit zwei hakenartigen Greifern (9, io) für den Verschiebeknopf (i i) versehen ist, von welchen der vordere (io) gegenüber dem starr mit dem Steg verbundenen hinteren Greifer (9) derart angeordnet ist, daß er seitlich etwas ausfedern kann.
- 4. Einsatz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (i) hinten mit einem ösenartig durchbohrten Ansatz (16) versehen ist, an welchem der Einstellschieber (i9) mittels eines durch die Bohrung des Ansatzes gesteckten Stiftes (2o) befestigt ist.
- 5. Einsatz nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem hinteren Ende des Stegansatzes (21) des Rehres (i) eine Rückholfeder (23) verbunden ist, die mit einer an ihrem hinteren Ende befestigten Öse (25) an der Mantelhülse oder im Kopfstück des Schreibstiftes eingehängt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54052A DE814570C (de) | 1949-09-07 | 1949-09-07 | Einsatz fuer Wechselschreibstifte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54052A DE814570C (de) | 1949-09-07 | 1949-09-07 | Einsatz fuer Wechselschreibstifte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814570C true DE814570C (de) | 1951-09-24 |
Family
ID=7386838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54052A Expired DE814570C (de) | 1949-09-07 | 1949-09-07 | Einsatz fuer Wechselschreibstifte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814570C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237462B (de) * | 1961-09-16 | 1967-03-23 | Raimund Naegele | Wechselschreibstift |
-
1949
- 1949-09-07 DE DEP54052A patent/DE814570C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237462B (de) * | 1961-09-16 | 1967-03-23 | Raimund Naegele | Wechselschreibstift |
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