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DE814579C - Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, insbesondere fuer Bauzwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, insbesondere fuer Bauzwecke

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Publication number
DE814579C
DE814579C DEP9209D DEP0009209D DE814579C DE 814579 C DE814579 C DE 814579C DE P9209 D DEP9209 D DE P9209D DE P0009209 D DEP0009209 D DE P0009209D DE 814579 C DE814579 C DE 814579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clay
production
added
building purposes
moldings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9209D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE814579C publication Critical patent/DE814579C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/001Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing unburned clay

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Porous Artificial Stone Or Porous Ceramic Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere für Bauzwecke Bausteine und andere Formkörper werden seit langer Zeit aus Ton oder tonhaltigen Mineralien hergestellt, indem diese geformt, getrocknet und gebrannt werden. Dies ist jedoch mit, gewissen Nachteilen verbunden, vor allem mit einem hohen Brennstoffaufwand. Ein anderes bekanntes Verfahren ist, aus Quarzsand und Quarzmehl mit gebranntem Kalk als Bindemittel solcheFormkörper herzustellen und sie durch längere Einwirkung von Dampf von etwa 8 atü zu härten. Dieses Verfahren erfordert wesentlich weniger Brennstoff, ist aber trotz seiner Vorteile in seiner Anwendung örtlich beschränkt, da es aus wirtschaftlichen Gründen an Gegenden gebunden ist, in denen geeigneter Sand in ausreichender Menge und in nächster Nähe zur Verfügung steht. Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens gegenüber den aus gebranntem Ton hergestellten Formkörpern besteht darin, daß wegen der schlechten Formbarkeit der Kalk-Sand-Mischungen weder Hohl- noch Leichtsteine angefertigt werden können.
  • Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstand, nach dem an Stelle von Quarzsand u. dgl. Ton oder tonhaltige Mineralien mit geringen Mengen von Alkalien, Erdalkalien oder deren Verbindungen, vorzugsweise von gebranntem Kalk, unter Zusatz von Wasser innig gemischt werden. Diese Mischungen werden in an sich bekannter Weise durch Pressen, Walzen; Stampfen, Gießen o. dgl. geformt, und die hergestellten Formkörper werden dann in ebenfalls an sich bekannter `''eise durch Behandeln mit Dampf gehärtet. Dabei werden die bisher verwendeten nicht oder schlecht verformbaren Stoffe ganz oder teilweise durch bildsamere, im übrigen gleichwertige Stoffe ersetzt, so daß einerseits die Mängel der vorgenannten Verfahren in Wegfall kommen, andererseits ihre Vorteile ausgenutzt werden. Der Mischung können Füll- oder Farbstoffe oder beide zugegeben werden. .
  • Das Verfahren beruht darauf, daß an Steile der nach den bekannten Verfahren angewendeten freien Kieselsäure des Quarzes die Salze derselben, z. B. Aluminiumsalze der Kieselsäure, die; den Hauptbestandteil der Tone bilden, mit den Alkalien oder Erdalkalien, insbesondere gebranntem Kalk; in Reaktion gebracht werden, wobei ebenfalls Verbindungen von hoher Festigkeit entstehen.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß die danach hergestellten Formkörper trotz der mangelnden Wasserbeständigkeit des Tons selbst wasserfest werden und zudem raumbeständig sind, so daß das sonst beim Trocknen von Ton oder tonhaltigen Stoffen auftretende starke Schwinden nicht mehr eintritt. Außerdem tritt beim erfindungsgemäßen Verfahren gegenüber der Verwendung von gebranntem Ton eine wesentliche Ersparnis an Brennstoff ein.
  • Voraussetzung für ein gleichmäßig hochwertiges Erzeugnis ist in Anbetracht der nur in geringem Ausmaß erforderlichen Alkali- oder Erdalkalimenge eine durchaus homogene Vermischung der Ausgangsstoffe. Infolge der für die Herstellung von Formkörpern besonders günstigen Eigenschaft der Tone, insbesondere des Lehms, ergibt sich für das Verfahren gemäß der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Verfahren ein sehr vielseitiges Anwendungsgebiet insofern, als es sich sowohl zur Herstellung sehr fester hohlraumfrei-er als auch sehr leichter, poröser Körper eignet und diese, z. B. bei Herstellung von Bausteinen, als Voll- und Lochsteine hergestellt werden können. Weiter eignet sich das Verfahren auch besonders gut für die Herstellung von Formkörpern, die für spezielle Zwecke bituminöse Stoffe enthalten müssen. Diese Stoffe werden der Mischung in feinst verteilter Form, z. B. als wäßrige Dispersion, zugesetzt oder während des Mischverfahrens in den Mischungen dispergiert. -Die Menge des Zusatzwassers richtet sich nach dem für die Herstellung .der Formkörper angewendeten Arbeitsverfahren, nach dem Mischungsverhältnis der Ausgangsstoffe sowie nach den von den fertigen Körpern verlangten Eigenschaften und auch nach der Art und Menge der gegebenenfalls der Mischung beigemischten

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Formkörpern, insbesondere für Bauzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß Ton oder tonhaltige Mineralien mit geringen Mengen von Alkalien, Erdalkalien oder deren Verbindungen, vorzugsweise von gebranntem Kalk, unter Zusatz von Wasser innig vermischt und die daraus hergestellten Formkörper in an sich bekannter Weise durch Einwirkung von Dampf gehärtet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ton oder die tonhaltigen Mineralien mit nicht oder schlecht verformbaren quarzhaltigen Stoffen vermischt werden.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Mischung Füll-und/oder Farbstoffe beigegeben werden.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Mischungen bituminöse Stoffe in feinster Verteilung, z. B. in Form wäßriger Dispersion, zugesetzt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bituminöse Stoffe vor oder während des Mischungsverfahrens in der Mischung dispergiert werden.
DEP9209D 1948-04-06 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, insbesondere fuer Bauzwecke Expired DE814579C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR814579X 1948-04-06

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DE814579C true DE814579C (de) 1951-09-24

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ID=9266818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP9209D Expired DE814579C (de) 1948-04-06 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern, insbesondere fuer Bauzwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE814579C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174678B (de) * 1960-03-21 1964-07-23 Saarbergwerke Ag Verfahren zur Herstellung von Bausteinen aus Flotationsabgaengen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174678B (de) * 1960-03-21 1964-07-23 Saarbergwerke Ag Verfahren zur Herstellung von Bausteinen aus Flotationsabgaengen

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