DE922154C - Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von KalksandsteinenInfo
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- DE922154C DE922154C DEW7116A DEW0007116A DE922154C DE 922154 C DE922154 C DE 922154C DE W7116 A DEW7116 A DE W7116A DE W0007116 A DEW0007116 A DE W0007116A DE 922154 C DE922154 C DE 922154C
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Classifications
-
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- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen Die neue Erfindung liegt auf dem Gebiet der Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen. Sie besteht darin, zwecks Steigerung der Festigkeiten oder mit dem Ziel der Kalkeinsparung oder zu beiden der Kalk-Sand-Mischung entweder beim Löschen oder bei einem Mischvorgang eine Harzseife zuzusetzen, vorzugsweise eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes.
- Bei der Herstellung von Kalksandsteinen werden gebrannte Kalksteine (Ca0), die im Handel als Stückkalk, Perlkalk oder gemahlene Branntkalke geführt werden und zumeist über 75 °/o wirksames Ca0 enthalten, mit Sanden - zumeist Quarzsanden - vermischt und mittels Dampfhärtung bei verschiedenen Temperaturen und Drucken unter Bildung von Kalkhydrosilikaten verfestigt.
- Der Kalk zeigt im ungelöschten Zustand sehr verschiedenartige feingliedrige Gebilde aus Kristallen. Die Kristalle liegen zumeist eng aneinander, so daß die gleichmäßige Benetzung durch das Wasser erschwert ist. Das normale Wasser hat stets eine Oberflächenspannung. Diese wird durch den Zusatz einer Harzseife, speziell einer Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes (Herkunftsland USA.), derart herabgesetzt, daß das nunmehr entspannte Wasser besser in das kristalline System eindringen kann. Der so abgelöschte Kalk ist ergiebiger, so daß sein Wirkungsgrad stark verbessert wird und Festigkeitssteigerungen am erhärteten Stein festzustellen sind. Zusammenballungen von Kalkteilchen sind weitgehend verkleinert. Dieses ermöglicht Kalkeinsparungen unter Erreichung üblicher Festigkeiten. Die Plastizität der Mischung wird stark verbessert.
- Andererseits kann bei der Herstellung von Kalksandsteinen durch Beimengung einer Harzseife bei einem Mischvorgang - in diesem Falle nach dem Löschvorgang - erreicht werden, daß durch die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Antnachwassers eine intensive Verteilung der Kalkteilchen in der 1lischung gewährleistet ist. Es ergeben sich Festigkeitssteigerungen bzw. die Möglichkeit der Kalkeinsparung unter Erreichung üblicher Festigkeiten. Die Plastizität der Mischung wird stark verbessert.
- Bei Sanden, die eine besonders starke wasserabweisende Eigenschaft besitzen, wie ockerhalti.ge Sande, waren bisher die Voraussetzungen für die Erzeugung eines brauchbaren Kalksandsteins kaum oder gar nicht gegeben. Durch Hinzufügen der Harzseife wird den Sanden diese Eigenschaft genommen, so daß sich brauchbare Kalksandsteine tnit ihrer Hilfe herstellen lassen. Ausführungsbeispiele i. Die Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen sind verschieden. Jedenfalls wird zunächst eine Mischung von Kalk, Sand und Wasser hergestellt. Durch das Wasser wird der Kalk zum Ablöschen gebracht. In diesem Falle wird dem Löschwasser eine Harzseife, speziell eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes (Herkunftsland USA.), mit etwa 3 bis 4%o, auf den Kalk bezogen, zugesetzt. Der Kalk wird gleichmäßig und schnell gelöscht. Teilchenballungen jeglicher Art werden weitgehend aufgelöst. Die Ergiebigkeit des Kalkes ist verbessert. Die so vorbereiteten Mischungen sind durch besondere Plastizität und gute Verarbeitbarkeit gekennzeichnet. Die fertigen Kalksandsteine haben ein gutes Format und sind zumeist augenscheinlich von gleichmäßigerem Gefüge. Normalerweise häufig sichtbare Anhäufungen von Kalk sind kaum vorzufinden.
- @. Nach dem Löschen, wozu zumeist nur ein Teil der in Frage kommenden Sandmenge genügt, wird der Restsand in einem besonderen Mischer mit der abgelöschten Kalk-Sand-Mischung vermischt. Bei diesem Vorgang kann finit einer fallweise zu bemessenden Menge Anmachwasser eine Harzseife, speziell eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackltarzes (Herkunftsland USA.), zugesetzt werden. Sollte hier kein Wasser mehr zugesetzt werden, kann die Harzseife in verdünnter Form zusätzlich beigegeben werden. In Frage kommt eine Zuteilung von 3 bis 4%0, auf den Kalk bezogen. Es wird erreicht, claß der Kalk weitgehend ausgenutzt wird und eine gute gleichmäßige Vermischung gewährleistet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein-Mischung entweder beim Löschen oder bei einem Mischvorgang eine Harzseife zugesetzt wird, vorzugsweise eine Seife eines modifizierten Kolophoni:umlackharzes. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 435; Vin,sol Resin in. air entrainling Portland-Cement Prospekt der Hercules Powder Co., 1g48.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7116A DE922154C (de) | 1951-11-09 | 1951-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7116A DE922154C (de) | 1951-11-09 | 1951-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE922154C true DE922154C (de) | 1956-01-12 |
Family
ID=7593455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW7116A Expired DE922154C (de) | 1951-11-09 | 1951-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE922154C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19940987A1 (de) * | 1999-08-28 | 2001-03-01 | Frank Breul | Verfahren zur Herstellung von Kalksandstein und ein Material hierzu |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE635435C (de) * | 1934-06-07 | 1936-09-18 | Karl Ivar Anders Eklund | Verfahren zur Herstellung von Kunststeinerzeugnissen |
-
1951
- 1951-11-09 DE DEW7116A patent/DE922154C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE635435C (de) * | 1934-06-07 | 1936-09-18 | Karl Ivar Anders Eklund | Verfahren zur Herstellung von Kunststeinerzeugnissen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19940987A1 (de) * | 1999-08-28 | 2001-03-01 | Frank Breul | Verfahren zur Herstellung von Kalksandstein und ein Material hierzu |
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