[go: up one dir, main page]

DE922154C - Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen

Info

Publication number
DE922154C
DE922154C DEW7116A DEW0007116A DE922154C DE 922154 C DE922154 C DE 922154C DE W7116 A DEW7116 A DE W7116A DE W0007116 A DEW0007116 A DE W0007116A DE 922154 C DE922154 C DE 922154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lime
sand
production
resin
soap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7116A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOERMANN GmbH
Original Assignee
WOERMANN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOERMANN GmbH filed Critical WOERMANN GmbH
Priority to DEW7116A priority Critical patent/DE922154C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922154C publication Critical patent/DE922154C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/24Macromolecular compounds
    • C04B24/34Natural resins, e.g. rosin

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen Die neue Erfindung liegt auf dem Gebiet der Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen. Sie besteht darin, zwecks Steigerung der Festigkeiten oder mit dem Ziel der Kalkeinsparung oder zu beiden der Kalk-Sand-Mischung entweder beim Löschen oder bei einem Mischvorgang eine Harzseife zuzusetzen, vorzugsweise eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes.
  • Bei der Herstellung von Kalksandsteinen werden gebrannte Kalksteine (Ca0), die im Handel als Stückkalk, Perlkalk oder gemahlene Branntkalke geführt werden und zumeist über 75 °/o wirksames Ca0 enthalten, mit Sanden - zumeist Quarzsanden - vermischt und mittels Dampfhärtung bei verschiedenen Temperaturen und Drucken unter Bildung von Kalkhydrosilikaten verfestigt.
  • Der Kalk zeigt im ungelöschten Zustand sehr verschiedenartige feingliedrige Gebilde aus Kristallen. Die Kristalle liegen zumeist eng aneinander, so daß die gleichmäßige Benetzung durch das Wasser erschwert ist. Das normale Wasser hat stets eine Oberflächenspannung. Diese wird durch den Zusatz einer Harzseife, speziell einer Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes (Herkunftsland USA.), derart herabgesetzt, daß das nunmehr entspannte Wasser besser in das kristalline System eindringen kann. Der so abgelöschte Kalk ist ergiebiger, so daß sein Wirkungsgrad stark verbessert wird und Festigkeitssteigerungen am erhärteten Stein festzustellen sind. Zusammenballungen von Kalkteilchen sind weitgehend verkleinert. Dieses ermöglicht Kalkeinsparungen unter Erreichung üblicher Festigkeiten. Die Plastizität der Mischung wird stark verbessert.
  • Andererseits kann bei der Herstellung von Kalksandsteinen durch Beimengung einer Harzseife bei einem Mischvorgang - in diesem Falle nach dem Löschvorgang - erreicht werden, daß durch die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Antnachwassers eine intensive Verteilung der Kalkteilchen in der 1lischung gewährleistet ist. Es ergeben sich Festigkeitssteigerungen bzw. die Möglichkeit der Kalkeinsparung unter Erreichung üblicher Festigkeiten. Die Plastizität der Mischung wird stark verbessert.
  • Bei Sanden, die eine besonders starke wasserabweisende Eigenschaft besitzen, wie ockerhalti.ge Sande, waren bisher die Voraussetzungen für die Erzeugung eines brauchbaren Kalksandsteins kaum oder gar nicht gegeben. Durch Hinzufügen der Harzseife wird den Sanden diese Eigenschaft genommen, so daß sich brauchbare Kalksandsteine tnit ihrer Hilfe herstellen lassen. Ausführungsbeispiele i. Die Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen sind verschieden. Jedenfalls wird zunächst eine Mischung von Kalk, Sand und Wasser hergestellt. Durch das Wasser wird der Kalk zum Ablöschen gebracht. In diesem Falle wird dem Löschwasser eine Harzseife, speziell eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackharzes (Herkunftsland USA.), mit etwa 3 bis 4%o, auf den Kalk bezogen, zugesetzt. Der Kalk wird gleichmäßig und schnell gelöscht. Teilchenballungen jeglicher Art werden weitgehend aufgelöst. Die Ergiebigkeit des Kalkes ist verbessert. Die so vorbereiteten Mischungen sind durch besondere Plastizität und gute Verarbeitbarkeit gekennzeichnet. Die fertigen Kalksandsteine haben ein gutes Format und sind zumeist augenscheinlich von gleichmäßigerem Gefüge. Normalerweise häufig sichtbare Anhäufungen von Kalk sind kaum vorzufinden.
  • @. Nach dem Löschen, wozu zumeist nur ein Teil der in Frage kommenden Sandmenge genügt, wird der Restsand in einem besonderen Mischer mit der abgelöschten Kalk-Sand-Mischung vermischt. Bei diesem Vorgang kann finit einer fallweise zu bemessenden Menge Anmachwasser eine Harzseife, speziell eine Seife eines modifizierten Kolophoniumlackltarzes (Herkunftsland USA.), zugesetzt werden. Sollte hier kein Wasser mehr zugesetzt werden, kann die Harzseife in verdünnter Form zusätzlich beigegeben werden. In Frage kommt eine Zuteilung von 3 bis 4%0, auf den Kalk bezogen. Es wird erreicht, claß der Kalk weitgehend ausgenutzt wird und eine gute gleichmäßige Vermischung gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalksandstein-Mischung entweder beim Löschen oder bei einem Mischvorgang eine Harzseife zugesetzt wird, vorzugsweise eine Seife eines modifizierten Kolophoni:umlackharzes. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 435; Vin,sol Resin in. air entrainling Portland-Cement Prospekt der Hercules Powder Co., 1g48.
DEW7116A 1951-11-09 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen Expired DE922154C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7116A DE922154C (de) 1951-11-09 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7116A DE922154C (de) 1951-11-09 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE922154C true DE922154C (de) 1956-01-12

Family

ID=7593455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW7116A Expired DE922154C (de) 1951-11-09 1951-11-09 Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE922154C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19940987A1 (de) * 1999-08-28 2001-03-01 Frank Breul Verfahren zur Herstellung von Kalksandstein und ein Material hierzu

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE635435C (de) * 1934-06-07 1936-09-18 Karl Ivar Anders Eklund Verfahren zur Herstellung von Kunststeinerzeugnissen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE635435C (de) * 1934-06-07 1936-09-18 Karl Ivar Anders Eklund Verfahren zur Herstellung von Kunststeinerzeugnissen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19940987A1 (de) * 1999-08-28 2001-03-01 Frank Breul Verfahren zur Herstellung von Kalksandstein und ein Material hierzu

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3020384C2 (de) Hydraulisches Bindemittelgemisch für die Herstellung von Beton und Mörtel unter Verwendung eines latent hydraulischen Bindemittels
DE69407418T2 (de) ERSTARRUNGS- UND HäRTUNGSBESCHLEUNIGER FüR SILIKATISCHE HYDRAULISCHE BINDEMITTEL
CH678423A5 (de)
DE2243482A1 (de) Zementmaterial
DE3127436C2 (de)
DE2430688A1 (de) Verfahren zum pneumatischen auftrag einer zementartigen zusammensetzung
DE922154C (de) Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen
DE3636659A1 (de) Aktivierter asche-zement und verfahren zu seiner herstellung
DE849527C (de) Verfahren zur Herstellung leichter Kunststeinmassen
EP0269736A1 (de) Zubereitung zur herstellung von gipsgegenständen
DE912790C (de) Verfahren zur Herstellung von Betonsteinen aus Schwerbeton sowie danach hergestellte Betonsteine
DE499405C (de) Verfahren zur Herstellung von poroesen Baustoffen
DE2110058C3 (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von abgebundenem Gips
DE542395C (de) Verfahren zur Herstellung wetterbestaendiger kalziumkarbonathaltiger Sorelzementmassen
DE841723C (de) Verfahren zur Herstellung von Kalkhydratpulver
CH331446A (de) Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen
DE848622C (de) Verfahren zur Herstellung von mit Poren durchsetzten Gipsmassen
DE1224190B (de) Verfahren zur Aufbereitung von synthetischem Gips
DE2756499A1 (de) Kriechfestes bindemittel und stoffzusammensetzung zu seiner herstellung
DE914951C (de) Masse zum Beschleunigen des Abbindens von zementhaltigen Moerteln oder Betonmischungen
DE390433C (de) Herstellung einer Masse fuer Steinholz
DE312239C (de)
DE457116C (de) Verfahren zur Herstellung von Portlandzement
DE607591C (de) Verfahren zur Herstellung volumbestaendiger feuerfester Produkte aus Magnesiumsilikaten
DE802925C (de) Verfahren zur Herstellung von gebrannten Quarzkunststeinen