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DE814312C - Anordnung zum Eichen von thermischen Ausloesern, z. B. fuer elektrische Schalter - Google Patents

Anordnung zum Eichen von thermischen Ausloesern, z. B. fuer elektrische Schalter

Info

Publication number
DE814312C
DE814312C DEP38522A DEP0038522A DE814312C DE 814312 C DE814312 C DE 814312C DE P38522 A DEP38522 A DE P38522A DE P0038522 A DEP0038522 A DE P0038522A DE 814312 C DE814312 C DE 814312C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
release
calibration
electrical switches
hardening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP38522A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Nepicks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Industries GmbH
Original Assignee
Kloeckner Moeller Elektrizitaets GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Moeller Elektrizitaets GmbH filed Critical Kloeckner Moeller Elektrizitaets GmbH
Priority to DEP38522A priority Critical patent/DE814312C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814312C publication Critical patent/DE814312C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H69/00Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices
    • H01H69/01Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices for calibrating or setting of devices to function under predetermined conditions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H69/00Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices
    • H01H69/01Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices for calibrating or setting of devices to function under predetermined conditions
    • H01H2069/013Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices for calibrating or setting of devices to function under predetermined conditions with calibrating screws in trip bar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Die Genauigkeit; mit der;beim Eichen der Eichpunkt, das ist der Auslösepunkt, auf den der thermische Auslöser bei einer diesem Punkt entsprechenden Belastung eingestellt wird, zu realisieren bzw. fixieren ist, hat`entscheidende Bedeutung für die Auslösesicherheit des Gerätes.
  • Die Zeichnung gibt eine prinzipielle Anordnung der Auslöseelemente eines thermischen Auslösers als Beispiel wieder. Das Auslöseorgan, hier ein Bimetallstreifen i, biegt sich bei Erwärmung in Pfeilrichtung aus und betätigt die Auslösebrücke 2, die ihrerseits gegen die Einstellschraube 3 der Stützklinke 4 drückt. Mit der Einstellschraube 3 wird die Einstellung des Auslösers auf die einzelnen Auslösepunkte seines Auslösebereichs_ ermöglicht. Nach einer Drehung um einen gewissen, dem Awsbiegungsweg des Aus-löseorgans (Bimetallstreifen oder Dehnungsband) entsprechenden Winkel gibt die Stützklinke 4 den Klinkhebel 5 frei, und dieser löst über geeignete Zwischenglieder z. B. einen Schalter aus. Fertigungstoleranzen sowie Toleranzen in der Ausbiegung bzw. Ausdehnung der Auslöseorgane machen es erforderlich, den Angriffspunkt der Auslöseorgane einstellbar zu gestalten. Dies geschieht allgemein dadurch, daß am Auslöseorgan selbst bzw. an einem der Betätigungsglieder der Verklinkung in geeigneter Weise ein Justiermittel (Justierschraube öder -stift) vorgesehen wird. Im Beispiel der Zeichnung übernimmt diese Aufgabe der Justierstift 6.
  • Die Eichung des Gerätes erfolgt in der Weise, daß zunächst ein bestimmter Auslösepunkt des Systems: Auslösebrücke 2 - Einstellschraube 3 -Stützklinke 4 eingestellt wird. Der Punkt läßt sich mit geeigneten Hilfsmitteln genauestens einstellen und bedeutet die Stellung der Stützklinke 4, bei der der Klinkhebel5 gerade freigegeben wird. Nun wird das Auslöseorgan auf die dem Auslösepunkt entsprechende Temperatt;r gebracht und nach Erreichen des Endzustandes die Lage des Justierst'ftes 6 so geändert, daß dessen Spitze das Ausi,)seorgan i gerade berührt.' Bisher erfolgte die Lageänderung des Justiermittels von Hand, z. B. indem -das Justiermittel mit Gewinde versehen war und herein- oder herausgeschraubt wurde. Eine iooo/oige Genatiigkeirin der Fixierung des Eichpunktes scheitert jedoch bei dieser Methode einmal an der menschlichen Unzulänglichkeit allgemein, zum anderen daran, daß unter Umständen durch das Heranbringen von Schraubenziehern oder ähnlichen Hilfsmitteln die Temperaturverhältnisse und, falls das Justiermittel im Bimetallstreifen selbst angeordnet ist, die Druckkräfte des Systems geändert werden. Diesem Mangel schafft die Erfindung dadurch Abhilfe, daß die Justierstifte 6 nicht mehr von Hand eingestellt werden, sondern durch das Auslöseorgan (Bimetallstreifen) selbst. Dies wird dadurch erreicht, daß die Justierstifte vor Erwärmen des Auslöseorgans in die entsprechende Bohrung eingesetzt, bis zum Anschlag angedrückt und mit einem Kitt versehen werden, der eine hinreichende Zeit zum Erhärten benötigt. .Beim Beheizen des Auslöseorgans werden die Stifte durch -d@ie@se automatisch in die richtige Stellung gedrückt und sind damit nach dem Erhärten des Kittes mit der größtmöglichen Genauigkeit fixiert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Eichen von thermischen Auslösern, z. B. für elektrische Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Eichung erforderliche Justierglied (Justierstift 6 o. dgl.), das mit einer Schicht langsam erhärtender Masse lose in eine Bohrung des auf die Stützklinke (4) wirkenden Gliedes (Auslösebrücke 2) eingesetzt ist, durch das für die Eichung auf eine dem Auslösepunkt entsprechende Temperatur erwärmte Auslöseglied (i) selbsttätig in die einzueichende Stellung gedrückt und in dieser durch Festwerden der härtbaren Masse -fixiert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur' Vermeidung zu großer Eindrückkräfte zunächst eine dünne Schicht der härtbaren Masse aufgetragen wird und nach erfolgter Eichung sowie Härtung dieser Schicht die Stellung des Justiergliedes durch eine zweite Aitftragung der härtbaren Masse dauerhaft fixiert wird.
DEP38522A 1949-04-02 1949-04-02 Anordnung zum Eichen von thermischen Ausloesern, z. B. fuer elektrische Schalter Expired DE814312C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE814312C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123030B (de) * 1958-04-04 1962-02-01 Telemecanique Electrique Eichverfahren fuer thermische UEberstromausloeser
FR2641644A1 (fr) * 1989-01-11 1990-07-13 Merlin Gerin Dispositif de reglage inviolable d'un appareil electrique
DE19938965A1 (de) * 1999-08-17 2001-02-22 Abb Patent Gmbh Auslöseeinrichtung für einen elektrischen Installationsschalter

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FR2641644A1 (fr) * 1989-01-11 1990-07-13 Merlin Gerin Dispositif de reglage inviolable d'un appareil electrique
EP0378030A1 (de) * 1989-01-11 1990-07-18 Merlin Gerin Unverletzliche Regelungsvorrichtung eines elektrischen Gerätes
DE19938965A1 (de) * 1999-08-17 2001-02-22 Abb Patent Gmbh Auslöseeinrichtung für einen elektrischen Installationsschalter

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