DE1026838B - Anordnung zur Eichung von thermischen Ausloeseelementen, insbesondere Bimetallrelais - Google Patents
Anordnung zur Eichung von thermischen Ausloeseelementen, insbesondere BimetallrelaisInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Eichung von thermischen Auslöseelementen, insbesondere Bimetallrelais.
Es ist heute noch vielfach üblich, die Justierung von thermischen Auslösegliedern, beispielsweise Bimetallstreifen,
von Hand vorzunehmen. Dieses Eichverfahren hat aber den großen Nachteil, daß neben
den Ungenauigkeiten, die durch menschliche Unzulänglichkeit hervorgerufen werden, weitere durch die
Verwendung von Werkzeugen möglich sind.
Man ist aus diesem Grunde bereits dazu übergegangen, selbsttätige Eichverfahren einzuführen. So
ist es beispielsweise bekannt, einen Justierstift in Auslöseeinrichtungen, der früher von Hand eingestellt
werden mußte, jetzt von dem Bimetallstreifen selbst einstellen zu lassen. Zu diesem Zweck wird das
Auslöseglied einer Erwärmung unterworfen. Der Bimetallstreifen drückt während der Ausbiegung den
Justierstift, der mit einem härtbaren Kitt versehen ist, in die richtige Stellung.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Justiermethode, bei der ebenfalls eine härtbare Masse verwendet wird.
Erfindungsgemäß wird nach Festlegung der Auslöseleiste die Einstellschraube bis zum Umschaltpunkt der
dem Relais zugeordneten Schalteinrichtung verdreht, worauf die Auslöseglieder unter Beigabe einer härtbaren
Masse in Gehäuseaussparungen eingesetzt und einer der eingestellten Auslösestromstärke entsprechenden
Erwärmung unterworfen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
In dem in Fig. 1 dargestellten Gehäuse 1 befindet sich eine verschiebbare, mit Nocken 2 versehene Auslöseleiste
3. Die Auslöseglieder 4 sind mit den Anschlußelementen 5 fest verbunden, die in Aussparungen
des Gehäuses eingesetzt werden. Mit der Auslöseleiste ist eine Einstellschraube gekuppelt, mit deren Hilfe
die Leiste in gewissen Grenzen verstellt werden kann. Das Kupplungsglied zwischen Leiste und Einstellschraube
durchsetzt beispielsweise einen Kompensationsbimetallstreifen 8, der seinerseits einer Schalteinrichtung
9 zugeordnet ist.
Um die Eichung des Gerätes vornehmen zu können, wird zunächst die Auslöseleiste 3 mit Hilfe des
Distanzstückes 10 festgelegt, daß sich zwischen Gehäusewand und Auslöseleiste befindet. Damit ist bei
Verdrehung der Einstellschraube keine Verschiebung der Auslöseleiste möglich. Der Abstand der danach in
die unteren Gehäuseaussparungen einzusetzenden Auslöseglieder 4, deren Anschlußelemente mit einer
wärmhartbaren Masse 11 versehen sind, von den Nocken 2 entspricht etwa der Ausbiegung der Bi- '
metallstreifen bei dem jeweiligen Nennstrom. Die Einstellschraube wird darauf so weit verdreht, daß
Anordnung zur Eichung
von thermischen Auslöseelementen,
insbesondere Bimetallrelais
Anmelder:
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Aktiengesellschaft,
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24
Karl-Heinz Hager, Nordenham-Blexen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die Schalteinrichtung 9 gerade umschaltet. Danach kann die Werteskala 12, beispielsweise aus Metall,
eventuell unter Beigabe einer härtbaren Masse so auf die Einstellschraube 7 aufgesetzt werden, daß die
Skala den gewünschten Wert zeigt. Dieser ist für jede Relaistype einmalig durch Versuche zu ermitteln.
Nach diesen vorbereiteten Arbeiten durchläuft das Relais einen Ofen, dessen Temperatur sowohl der
Arbeitstemperatur der Bimetallstreifen als auch der Aushärtetemperatur der härtbaren Masse entspricht.
Die Relais werden dabei so aufgestellt, daß sich die Bimetallstreifen infolge des zunächst erweichenden
Kittes durch ihr Eigengewicht gegen die Nocken 2 der Auslöseleiste 3 legen. Die Anschlußteile 5 sind mit
einer Nut 13 versehen, um eine seitliche Verschiebung der Auslöseglieder zu verhindern und einen eindeutigen
Drehpunkt bei der Eichung zu gewährleisten (Fig. 2). Alle Bimetallstreifen liegen im ausgebogenen
Zustand gleichmäßig auf den Nocken 2 auf. Die Relais verbleiben so lange in dem Ofen, bis der
Kitt ausgehärtet ist.
Um die Verbindung der Auslöseglieder bzw. der Anschlußelemente mit dem Gehäuse später nicht
mechanisch zu beanspruchen, sind die Anschlußelemente mit Schrauben 14 zusätzlich befestigt. Es
kann unter Umständen auch zweckmäßig sein, die anzuschließenden Leitungen an Stromschienen 15, die
mit den Schrauben 14 an den Anschlußelementen gehalten werden, zu legen. Die Stromschienen können
dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt sein.
Claims (5)
1. Anordnung zur Eichung von thermischen Auslöseelementen, insbesondere für Bimetallrelais,
70S «7/3«
dadurch gekennzeichnet, daß nach Festlegung der Auslöseleiste (3) die Einstellschraube (7) bis zum
Umschaltpunkt der dem Relais zugeordneten Schalteinrichtung (9) verdreht wird, worauf die
Auslöseglieder (4) unter Beigabe einer härtbaren Masse (11) in Gehäuseaussparungen (6) eingesetzt
und einer der Auslösestromstärke entsprechenden Erwärmung unterworfen werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß elemente (5) mit
einer Aussparung (13; versehen sind, um ein seitliches Verschieben zu verhindern und einen eindeutigen
Drehpunkt bei der Eichung zu erzielen.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube, gegebenenfalls
unter Beigabe einer härtbaren Masse, mit einer Werteskala (12) versehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (5) der
Auslöseglieder (4) mit derart ausgebildeten Stromschienen (14) verbunden werden, daß sie dem jeweiligen
Verwendungszweck angepaßt sind.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar mit den Anschlußelementen
(5) eine stromleitende Verbindung hergestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 957/340 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF21264A DE1026838B (de) | 1956-09-19 | 1956-09-19 | Anordnung zur Eichung von thermischen Ausloeseelementen, insbesondere Bimetallrelais |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEF21264A DE1026838B (de) | 1956-09-19 | 1956-09-19 | Anordnung zur Eichung von thermischen Ausloeseelementen, insbesondere Bimetallrelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026838B true DE1026838B (de) | 1958-03-27 |
Family
ID=7089996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF21264A Pending DE1026838B (de) | 1956-09-19 | 1956-09-19 | Anordnung zur Eichung von thermischen Ausloeseelementen, insbesondere Bimetallrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026838B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123030B (de) * | 1958-04-04 | 1962-02-01 | Telemecanique Electrique | Eichverfahren fuer thermische UEberstromausloeser |
| FR2535895A1 (fr) * | 1982-11-10 | 1984-05-11 | Telemecanique Electrique | Relais thermique ayant des bilames ajustables en position |
| FR2641644A1 (fr) * | 1989-01-11 | 1990-07-13 | Merlin Gerin | Dispositif de reglage inviolable d'un appareil electrique |
-
1956
- 1956-09-19 DE DEF21264A patent/DE1026838B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123030B (de) * | 1958-04-04 | 1962-02-01 | Telemecanique Electrique | Eichverfahren fuer thermische UEberstromausloeser |
| FR2535895A1 (fr) * | 1982-11-10 | 1984-05-11 | Telemecanique Electrique | Relais thermique ayant des bilames ajustables en position |
| FR2641644A1 (fr) * | 1989-01-11 | 1990-07-13 | Merlin Gerin | Dispositif de reglage inviolable d'un appareil electrique |
| EP0378030A1 (de) * | 1989-01-11 | 1990-07-18 | Merlin Gerin | Unverletzliche Regelungsvorrichtung eines elektrischen Gerätes |
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