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DE814068B - Kar toffelquetsche - Google Patents

Kar toffelquetsche

Info

Publication number
DE814068B
DE814068B DE1949R0000453 DER0000453 DE814068B DE 814068 B DE814068 B DE 814068B DE 1949R0000453 DE1949R0000453 DE 1949R0000453 DE R0000453 DER0000453 DE R0000453 DE 814068 B DE814068 B DE 814068B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potato
squeezer
crusher
container
same
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1949R0000453
Other languages
English (en)
Inventor
Rietberg Heinrich AeI ker (Westf)
Original Assignee
Rietberg-Werke A G Rietberg (Westf)
Filing date
Publication date
Application filed by Rietberg-Werke A G Rietberg (Westf) filed Critical Rietberg-Werke A G Rietberg (Westf)
Publication of DE814068B publication Critical patent/DE814068B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Kartoffelquetsche.
Das Zerkleinern gekochter Früchte wie Kartoffeln, Mohren, Rüben u. dgl., wie dies insbesondere in ländlichen viehhaltenden Kreisen üblich ist, geschah bislang mittels der allgemein bekannten Kartoffelquetschen.
Diese Kartoffelquetschen sind nur mit einem
Traggestell verbunden, so daß die Quetsche, bevor sie in Gebrauch genommen wird, auf ein Gefäß,
ίο einen Topf, Eimer o. dgl. derart aufgesetzt werden muß, daß das zerkleinerte Gut möglichst restlos in das Gefäß fällt. Hierbei treten insofern oft Schwierigkeiten auf, als im Bedarfsfalle das passende Gefäß nicht zur Stelle ist und ein solches zunächst herangeholt werden muß, was zeitraubend
und störend wirkt. ,
Die aufgezeigten Mängel zu beseitigen ist Aufgabe der Erfindung und wird erreicht durch Vereinigung einer Kartoffelquetsche mit einem der Aufnahme des zerkleinerten Gutes dienenden Behälter, der gleichzeitig zur Auf lagerung der Quetsche Verwendung findet.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung läßt die Zeichnung erkennen. Es zeigt
Abb. ι eine Kartoffelquetsche in einer Seitenansieht und
Abb. 2 die Kartoffelquetsche von oben gesehen.
Im Sinne der Erfindung soll nunmehr eine Kartoffelquetsche unmittelbar mit einem Behälter vereinigt werden, welcher nicht nur der Aufnahme des zerkleinerten Gutes, sondern auch der Auflagerung der Quetsche dient.
Die Kartoffelquetsche kann in an sich bekannter Weise aus einem unten und oben offenen trichterförmigen Gehäuse α bestehen, in welchem eine Antriebswelle b gelagert ist. Die Antriebswelle ist mit einer Handkurbel b1 oder einem sonstigen Kraftübertragungsmittel ausgestattet. Auf der Antriebs-
welle sind eine Reihe von Querstäben b2 angeordnet, die mit einer entsprechenden Anzahl von rostenartig angebrachten Leisten c unterhalb der Antriebswelle kämmend in Eingriff stehen.
Die Leisten sollen nicht nur auswechselbar sein, sondern nach obenzu schneidmesserartig ausgebildet sein, um auf diese Weise die Zerkleinerung des Gutes zu erleichtern.
Die Quetsche läßt sich mit beliebigen Befestigungsorganen versehen, um sie mit dem Aufnahmel >ehälter für das zerkleinerte Gut vereinigen zu können.
Nach der Zeichnung steht die Quetsche mit dem Behälter d lösbar im Zusammenhang, wobei die Verbindung der beiden Hauptteile, also der Quetsche und des Aufnahmebehälters, beispielsweise mittels unterhalb der Quetsche befestigter Bänder e aus Federstahl o. dgl. geschieht, deren Auslaufenden e1, etwa wie aus der Zeichnung ersichtlich, derart abgebogen sind, daß sie den Rand d1 oder ein sonstiges Haltemittel des Aufnahmebehälters von oben klauenartig übergreifen.
Es bedarf dann jeweils nur des Erfassens und Anhebens des ausragenden rechtsseitigen Wellenendes, um die Quetsche im Bedarfsfalle schnell und bequem abnehmen bzw. mit dem Behälter außer Eingriff bringen zu können.
An Stelle von aus Federstahl bestehenden Bändern vorstehend geschilderter Ausführungsart lassen sich gegebenenfalls auch solche aus starrem Alaterial verwenden, die abnehmbar ausgebildet sind.
Selbstverständlich lassen sich die beiden Hauptteile aber auch auf jede sonstige Art und Weise fest oder lösbar miteinander verbinden.
Die Zeichnung zeigt als Aufnahmebehälter für das zerkleinerte Gut einen nach oben offenen mit Griffen d2 oder sonstiger Handhabe ausgerüsteten Topf, der nach Abnehmen der Quetsche leicht transportabel ist.
Statt eines solchen Topfes könnte aber auch ein anders ausgebildeter Aufnahmebehälter zur Verwendung gelangen, welcher mit der Quetsche nichtlösbar verbunden ist und aus welchem die Entnahme des Gutes z. B. durch eine eingebaute Tür, Klappe, oder einen Schieber seitlich oder von unten erfolgt.
Ferner wird als im Rahmen der Erfindung
liegend angesehen, das trichterförmige Gehäuse α mit den übrigen Bestandteilen der Quetsche abnehmbar in Verbindung zu bringen.
Eine Kartoffelquetsche gemäß der Erfindung ist nicht nur einfach und billig herzustellen, sondern vor allem auch außerordentlich praktisch im Gebrauch. Jeder unnötige Materialaufwand ist vermieden und die Aufstellung der gebrauchsfertigen Quetsche einschl. des Aufnahmebehälters ist auch wesentlich raumsparender als dies früher der Fall j war. Ein Danebenfallen des zerkleinerten Gutes ist somit ebenfalls ausgeschlossen.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kartoffelquetsche, gekennzeichnet durch die unmittelbare Vereinigung derselben mit einem Behälter (d), welcher nicht nur der Aufnahme des zerkleinerten Gutes, sondern auch der Auflagerung der Quetsche dient.
2. Kartoffelquetsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit dem Aufnahmebehälter (d) lösbar verbunden ist.
3. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für die Vereinigung der Quetsche mit dem Behälter (d) unterhalb der Quetsche angeordnet sind und z. B. aus Bändern (e) bestehen, deren entsprechend abgebogene Auslaufenden (e1) den Rand des Behälters von oben klauenartig umgreifen.
4. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit derselben verbundenen Befestigungsbänder (e) verstellbar sind.
5. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Befestigung dienenden Bänder (<?) zweckmäßig aus Federstahl bestehen.
6. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zweckmäßig und im wesentlichen gebildet wird einerseits aus einem Gehäuse (α), einer Antriebswelle (b) mit Handkurbel (b1) o.dgl., einer Reihe von mit der Antriebswelle verbundenen Querstäben (b2), einer entsprechenden Anzahl von rostenartig angeordneten Leisten (c), mit welchen die Querstäbe kämmend in Eingriff stehen, sowie andererseits einem als Aufnahmebehälter dienenden Topf (d).
7. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahmebehälter für das zerkleinerte Gut ein Topf (d) o. dgl. zur Verwendung gelangt, der joo mit entsprechenden Handhaben beispielsweise Griffen (d2) ausgestattet ist.
8. Kartoffelquetsche nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf {d) oben mit einem Ansatzrand (d1) o. dgl. versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 1532 9.
DE1949R0000453 1949-01-27 Kar toffelquetsche Pending DE814068B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814068B true DE814068B (de) 1951-07-26

Family

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