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DE803656C - Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen

Info

Publication number
DE803656C
DE803656C DEP26795A DEP0026795A DE803656C DE 803656 C DE803656 C DE 803656C DE P26795 A DEP26795 A DE P26795A DE P0026795 A DEP0026795 A DE P0026795A DE 803656 C DE803656 C DE 803656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
monitoring
winding
current
series
lamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26795A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenther Lentz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority to DEP26795A priority Critical patent/DE803656C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803656C publication Critical patent/DE803656C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernüberwachung von Uberwegsignalanlagen Bei Überwegsignalen besteht das Erfordernis, die Wirksamkeit der Signaleinrichtung von dem nächstgelegenen Stellwerk überwachen zu können. Hierbei hat man sich zunächst damit begnügt, die Signallampen mit entsprechenden 1VIeldelampen im Stellwerk hintereinanderzttschalten, so daß tnan jederzeit feststellen konnte, ob die Warnsignale leuchten oder nicht. Mit der weiteren Vervollkommnung der Überwegsignalanlagen traten jedoch auch hinsichtlich der Überwachung weitere Bedürfnisse auf. Bei freier Strecke zeigen die Signallampen weiß, bei besetzter Strecke rot. Außerdem wird, um die Lampen auffallender zu machen, Blinklicht verwendet. Aus Gründen der größeren Wirtschaftlichkeit versorgt man die Signalanlagen durch einen Netzstrom, muß jedoch für die Zeit des etwaigen Netzausfalles eine Batterie vorsehen, die über einen Gleichrichter mit dem Netz gepuffert wird. Hierdurch ergeben sich schon verschiedene Momente, die überwacht werden müssen; nämlich erstens, daß die Lampen in Ordnung sind, zweitens, ob Weißlicht oder Rotlicht leuchtet, drittens das Blinken, viertens, ob der Netzstrom vorhanden ist, fünftens, ob die Batterie geladen wird. Bei eingleisigen Strecken muß außerdem verhindert werden, daß der in der Fahrtrichtung hinter dem Überweg liegende Einschaltkontakt bei dem Befahren durch den Zug erneut das Signal einschaltet. Man nennt dies die Sperrstellung und sieht ein besonderes Sperrelais vor. Es muß hierbei überwacht werden, daß die Sperrstellung, nachdem sie einmal eingetreten ist, wieder beseitigt wird. Außerdem wird ein besonderes Grundstellungsrelais vorgesehen, das nach irgendeiner Fehlschaltung vom Stellwerk aus betätigt werden kann und die Anlage wieder in die Grundstellung bringt. Da die Warnanlagen sich sehr oft in größerer Entfernung von dem überwachenden Stellwerk befinden, muB jedoch mit Leitungen auch gespart Nverden, und man versucht daher möglichst alle Meldungen über nur zwei Leitungen zu bewerkstelligen. Man kann dies auf einfache Weise erreichen durch Verwendung verschiedener Stromarten, wobei jedoch mit Wechselstrom und Gleichstrom nicht auszukommen ist, sondern nun noch Ströme verschiedener Frequenz und entsprechende Siebketten benötigt werden. Alle diese zwischengeschalteten Einrichtungen sind jedoch störungsanfällig und müssen daher wiederum überwacht werden.
  • Die Erfindung bezweckt, auf möglichst einfache Weise unter Zuhilfenahme eines Minimums an störungsanfälligen Zwischengliedern die Übertragung der verschiedenen Meldungen über nur zwei Leitungen zu ermöglichen, was dadurch geschieht, daß man durch Zuhilfenahme irgendwelcher Zwischenglieder zwischen Netz und Überwachungsleitung eine höhere Frequenz erzeugt, als sie das Netz liefert, so daß man z. B. nur die dritte Oberwelle ausnutzt, d. h. etwa i5o Hz. Dies kann man dadurch erreichen, daß man zwischen Netz und Überwachungsleitung einen Transformator anordnet, der stark gesättigt ist und dessen Primärwicklung über einen Widerstand Strom erhält, wobei die Dimensionierung so getroffen ist, daß der Widerstand den Strom und damit auch seine Kurvenform diktiert. Wenn trotz der hohen Sättigung eine sinusförmige Kurve erzwungen wird, entsteht eine stark verzerrte Spannungskurve, die sich auf die Sekundärwicklung überträgt und hier im wesentlichen nur die dritte Oberwelle zur Wirkung kommen läßt. Man kann dasselbe auch auf andere Weise, z. B. durch zwei in Reihe liegende Transformatoren, erreichen, von denen der eine stark gesättigt ist und deren Sekundärwicklungen gegeneinandergeschaltet sind. Weitere Möglichkeiten ergeben sich, wenn man beispielsweise ein Drehstromnetz zur Verfügung hat. Unter Ausnutzung der höheren Frequenz, also z. B. der dritten Oberwelle, erreicht m;.n, daß die für die überwachung des Netzes sowie anderer Vorgänge notwendigen Einrichtungen usw. einfacher, kleiner und billiger werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Figuren beispielweise erläutert. Auf die Darstellung der Überwegsignalanlagen mit den Schienenkontakten und den verschiedenen Relais, durch welche die Signaleinrichtung geschaltet wird, wird hierbei verzichtet, da sie normal ausgeführt ist und bereits zum Stand der Technik gehört. Hierbei ist an das Netz i eine Leitung 2 angeschlossen, in der sich die Primärwicklung 3 eines Transformators T 1 befindet. In Reihe mit der Primärwicklung 3 ist ein Widerstand 13 vorgesehen, die nun beide so bemessen sind, daß in der Sekundärwicklung 4 des Transformators T i eine Wechselspannung mit einer Frequenz von etwa iSo Hz entsteht. Die Sekundärwicklung 4 überträgt den Strom über zwei Leitungen 5 und 6 zu einem Transformator 7, dessen Primärwicklung 8 mit einem Kondensator 9 in Reihe liegt und dessen Sekundärwicklung io zu einer Glimmlampe i i führt. Durch den Kondensator und die Induktivität des Transformators entsteht ein Resonanzkreis für i5o Hz. Die Glimmlampe i i leuchtet auf und zeigt das Vorhandensein des Netzstromes an. Dadurch, daß man nicht den normalen Wechselstrom überträgt, sondern eine höhere Frequenz, werden die angeschlossenen Apparate, vor allem der Kondensator 9, wesentlich kleiner. Will man nun über dieselbe Leitung noch andere der obenerwähnten Vorgänge bzw. Zustände überwachen, so kann dies z. B. auf folgende Weise geschehen, wobei man der Glimmlampe dann verschiedene Bedeutung zuordnet, je nachdem, ob sie Dauerlicht oder Blinklicht zeigt. Man kann z. B. das Arbeiten der Schienenkontakte überwachen. Bei neuen Anlagen werden für jede Schaltwirkung aus Sicherheitsgründen zwei Schienenkontakte verwendet. Beide Schienenkontakte wirken auf ein Relais, das nur so lange angezogen bleibt, wie regelmäßig beide Schienenkontakte sich in Ruhestellung oder Arbeitsstellung befinden. Versagt einer der beiden Schienenkontakte, so fällt das Relais ab. Um dies zu überwachen, wird in die Überwachungsleitung 6 die Wicklung 12 einer Gleichstrom vormagnetisierten Drossel eingefügt. Die zweite Wicklung 14 dieser Drossel ist an die Leitung 15 angeschlossen, die den Blinkstrom führt. In Reihe mit der Wicklung 14 liegt ein Kontakt 16, der die Wicklung 14 entweder an die Blinkleitung 15 oder an die Dauerstrom führende Leitung 17 anschließt. Der Kontakt 16 befindet sich an dem nicht dargestellten Relais, das die beiden Schienenkontakte überwacht. Normalerweise überträgt die Drossel 12, 14 Blinkstrom in die Lampe i i, versagt dagegen einer der Schienenkontakte, wird also der Kontakt 16 durch Abfallen des genannten Relais umgelegt, so erhält die Lampe i i Dauerstrom und zeigt damit die Störung an. Hierdurch wird gleichzeitig erreicht, daß auch der Blinker überwacht wird, da beim Stehenbleiben des Blinkers ebenfalls Dauerstrom in die Wicklung 14 gelangt und damit also die Lampe i i ebenfalls Störung anzeigt.
  • In der Leitung 6 befindet sich nun noch ein Kontakt 21, der von einem Relais 20 gesteuert wird. Dieses Relais überwacht das Laden der Batterie. Sinkt die Batteriespannung unzulässig, so fällt das Relais 2o ab, unterbricht den Kontakt 21, und die Lampe i i erlischt. Die Überwachungsleitungen 5, 6 sind nun noch über zwei Leitungen 18 und i9 an die Batterie angeschlossen und führen Blinkstrom zu zwei Überwachungslampen 30 und 31, denen zwei Gleichrichter 32 und 33 mit verschiedener Polung vorgeschaltet sind. Die beiden Kontakte 34 und 35, die durch das Signalsteuerrelais betätigt werden, führen den Strom entweder in der einen oder in der anderen Richtung über die beiden Leitungen 5, 6, wodurch entweder die Lampe 30 oder die Lampe 31 aufleuchtet und hierdurch angezeigt wird, ob die roten oder weißen Lampen brennen.
  • Es ist nun ferner zwischen die beiden Leitungen 5,.6 eine Wicklung 25 in Reihe mit einem Kondensator 26 geschaltet, die nach Belieben mit einer Wicklung 27 oder einer Wicklung 28, mit der sie auf demselben Kern sitzt, zusammenarbeitet. Wenn die Sperrstellung angezeigt werden soll, so ist der Kontakt 36 im Sperrelais geschlossen, und es gelangt blinkender Gleichstrom in die Wicklung 28. Diese überträgt dann Induktionsstöße in die Wicklung 25, durch welche über die Leitungen 5, 6 ein Wecker 37 in Tätigkeit gesetzt wird. Auf dieses Zeichen hin betätigt der Wärter den Induktor 38 und gibt rückwärts über die gleichen Leitungen einen Strom von etwa 12 Hz auf die Wicklung 25 und über diese auf die Wicklung 27 zum Grundstellungsrelais 4o, wodurch in bekannter Weise die Grundstellung der Anlage wiederhergestellt wird. Da die Wicklung 8 und der Kondensator 9 auf 15o Hz abgestimmt sind, können sie durch die Induktionsstöße nicht beeinflußt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernüberwachung von Überwegsignalanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung entsprechender Zwischenglieder zwischen Netz und Überwachungsleitung, z. B. eines stark gesättigten Transformators (T 1), in Reihe mit einem entsprechend bemessenen Widerstand eine höhere Frequenz, als sie dein Netz entnommen wird, erzeugt und in die Überwachungsleitung geschickt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Bemessung der Zwischenglieder lediglich die dritte Oberwelle für den Überwachungsstrom ausgenutzt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Transformator (T 1) eine Wicklung (12) geschaltet ist, die, von einer an den Blinker angeschlossenen Wicklung (14) beeinflußt, entweder Dauerlicht oder Blinklicht nach der Überwachungslampe (11) gelangen läßt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der genannten Wicklung (14) ein Kontakt (16) des die Schienenkontakte überwachenden Relais geschaltet ist, der entweder Blinkstrom oder Dauerstrom in die Wicklung (14) sendet.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch an die Batterie angeschlossene Leitungen (18, 19) den Überwachungsleitungen (5, 6) Blinkstrom zugeführt wird, der durch Kontakte (34,35) des Signalsteuerrelais so gelenkt wird, daß entweder eine Überwachungslampe (30) oder eine entgegengesetzt geschaltete Überwachungslampe (31) zum Aufleuchten kommt.
DEP26795A 1948-12-25 1948-12-25 Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen Expired DE803656C (de)

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DEP26795A DE803656C (de) 1948-12-25 1948-12-25 Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803656C true DE803656C (de) 1951-04-05

Family

ID=7370576

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DEP26795A Expired DE803656C (de) 1948-12-25 1948-12-25 Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen

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DE (1) DE803656C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861578C (de) * 1948-12-25 1953-01-05 Siemens Ag Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861578C (de) * 1948-12-25 1953-01-05 Siemens Ag Einrichtung zur Fernueberwachung von UEberwegsignalanlagen

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