DE803546C - Stossvorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven, mit bei uebernormalen Stoessen gegenueber dem Fahrzeugrahmen in der Stossrichtung nachgiebigem Puffertraeger - Google Patents
Stossvorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven, mit bei uebernormalen Stoessen gegenueber dem Fahrzeugrahmen in der Stossrichtung nachgiebigem PuffertraegerInfo
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- DE803546C DE803546C DEP38681A DEP0038681A DE803546C DE 803546 C DE803546 C DE 803546C DE P38681 A DEP38681 A DE P38681A DE P0038681 A DEP0038681 A DE P0038681A DE 803546 C DE803546 C DE 803546C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G11/00—Buffers
- B61G11/14—Buffers absorbing shocks by mechanical friction action; Combinations of mechanical shock-absorbers and springs
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Description
- Stoßvorrichtung, insbesondere für Lokomotiven, mit bei übernormalen Stößen gegenüber dem Fahrzeugrahmen in der Stoßrichtung nachgiebigem Pufferträger Wenn Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven, hart aufeinander auffahren, reichen oft die an ihnen vorgesehenen normalen Puffereinrichtungen. nicht aus, um diese übernormalen Stöße elastisch aufzunehmen. Es werden dann Verformungen am oder im Rahmen verursacht, die insbesondere bei Lokomotiven größere Instandsetzungsarbeiten erfordern.
- tlm diesen Übelstand zu vermeiden, ist schon versucht worden, die Rahmenenden stärker auszubilden, tun sie widerstandsfähiger gegen Stöße zu machen. Es wurde auch der gegenteilige Weg beschritten, indem an den Rahmenenden schwache Bauelemente eingefügt wurden, die die übernormalen Stöße durch Verformen aufnehmen und von dem dahinterliegenden Rahmen frei halten sollen. Beide Wege haben nicht befriedigt. Es wurde daher ferner vorgeschlagen, zusätzlich zu den normalen Puffern elastische Puffeiglieder, z. B. in Gestalt von Ringfedern, am Rahmende einzubauen, die die übernormalen Stöße auffangen sollen. Derartige zusätzliche Pufferglieder beanspruchen jedoch einen nicht unerheblichen Raum für die Unterbringung und haben großes Geeicht.
- Demgegenüber zeigt die Erfindung, wie bei Fahrzeugen, insbesondere bei Lokomotiven, mit bei übernormalen Stößen gegenüber dem Fahrzeugrahmen in der Stoßrichtung nachgiebigem Pufferträger die Stöße betriebssicher aufgenommen werden können, ohne claß viel Raum und hohes Gewicht zusätzlich aufgewandt werden müssen. Das Wesen der Erfindung bestellt darin, claß zwischen Rahmen und Pufferträger Bauteile mit parallel zur Fahrzeuglängsrichtung liegenden Reibflächen vorgesehen werden. Die Stoßarbeit wird völlig durch die Reibarbeit der Reibglieder aufgezehrt, die zu diesem Zwecke vorteihaft einen großen Hub erhalten.
- Damit sofort erkannt werden kann, wenn das Fahrzeug übernormalen Stößen ausgesetzt worden war, soll der Pufferträger in der zurückgeschobenen Lage bleiben; die Bahn der Reibglieder also frei von ihre Rückstellung bewirkenden Gliedern sein.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Abb. i ist ein waagerechter Schnitt durch das Vorderende einer Hälfte des Fahrzeuges nach herausgenommenem Zughakenträger; Abb. 2 und 3 sind die Schnitte nach den Linien II-II bzw. III-III der Abb. i.
- .Vorn und hinten am Fahrzeugrahmen i ist je ein im Querschnitt U-förmiger Pufferträger 2 angeordnet, der an seinen Stirnseiten zwei übliche Puffer 3 trägt und gegenüber dem Fahrzeugrahmen i bei übernormalen Stößen in der Stoßrichtung nachgiebig gelagert ist. Zu diesem Zwecke sind zwischen dem Rahmen i und dem Pufferträger 2 Pakete 4 mit Reiblamellen 5, 6 vorgesehen, deren Reibflächen mit der Fahrzeuglängsrichtung 7 gleichlaufen. Die Lamellenpakete 4 sind in dem zum Fahrzeugrahmen i hin offenen Hohlraum des Pufferträgers 2 hinter jedem Seitenpuffer 3 angeordnet. Die zusammen mit den Lamellen 5 an den Fahrzeugrahmen i stoßende äußere Begrenzungslamelle 8 besteht aus dickem Blech und bildet mit Wänden 9 (Abb. 2) ein Fach, in dem die Lamellen 5, 6 liegen. Die innenliegende Begrenzungslamelle io (Abb. i), die gleichfalls aus starkem Blech hergestellt ist, stößt mit den Lamellen 6 gegen den Pufferträger 2. Der Hub i i der Lamellen 5, 6 ist verhältnismäßig groß gewählt, damit auch ungewöhnlich hohe übernormale Stoßkräfte ohne Beschädigung des Fahrzeugrahmens i aufgefangen werden können. Durch zwei Längsschlitze 12 der Lamellen 5 sind Verbindungsschrauben 13 hindurchgeführt, deren Spannmuttern 14 sich über Federteller 15 gegen das eingespannte Lamellenpaket 4 stützen. Die schachtelförmige Ausbildung der Außenlamelle 8 hat den Zweck, die mit dünner Wandstärke ausgeführten Lamellen 5 gegen Verbiegungen zu schützen. Durch die kräftige Ausbildung der Begrenzungslamellen 8 und io wird erreicht, daß sich der Druck gleichmäßig über das ganze Lamellenpaket 4 verteilt.
- Die Lamellen 5, 6 werden durch die Spannverbindung 13, 14, 15 so kräftig aneinandergepreßt, daß bei normalen Pufferstößen keine Bewegung des Pufferträgers 2 gegenüber dem Rahmen i stattfindet. Treten jedoch übernormale Pufferstöße auf, die von den Seitenpuffern 3 nicht mehr aufgenommen werden können, so verschiebt sich der Pufferträger 2 in Richtung auf den Rahmen i, wobei die Lamellen 5 und 6 unter starkem Druck aufeinandergleiten und dadurch die Stoßarbeit verzehren. Der lange Hub i i gibt die Gewähr dafür, daß sehr hohe Beträge an Stoßarbeit vernichtet werden, ohne daß der dahinterliegende Fahrzeugrahmen i in Mitleidenschaft gezogen wird.
- Aus diesem Grunde ist auch der den üblichen Zughaken 16 aufnehmende Zughakenkasten 17 (Abb. 3), gegen dessen Vorderwand 18 sich die übliche Zughakenfeder i9 stützt, starr mit dem Fahrzeugrahmen i verbunden und ragt allseitig mit Spiel 20 und.mit einem Abstand 21 von der Stirnwand des Pufferträgers 2, der größer als der Lamellenhub i i ist, in den Pufferträger 2 hinein.
- Um den Pufferträger 2 in der normalen Lage zu halten, sind oben und unten über seine ganze Länge waagerechte Federblätter 22 vorgesehen, die mit der einen Kante an einem Winkel 23 des. Pufferträgers 2, mit der anderen Kante an einer - Stirnwand 24 des Fahrzeugrahmens i durch Schrauben 25 befestigt sind sowie im Bereich des Hinterendes der Außenlamelle 8 Führungsleisten 26. Die Schrauben 25 greifen in Langlöchern der Federblätter 22 ein, so daß sich diese Teile verformen und aus der Schraubenverbindung herausziehen können, wenn der Pufferträger 2 unter der Einwirkung der übernormalen Stöße in den Rahmenausschnitt hineingeschoben wird.
- Damit sofort erkannt werden kann, wenn ein Fahrzeug solchen übernormalen Stößen ausgesetzt war, wird der Pufferträger nach Beendigung dieser Stöße nicht in seine Ausgangslage zurückgeschoben. Daher ist die Bahn der Reibglieder 5, 6 frei von Bauteilen, die ihre Rückstellung bewirken.
- Es ist nicht erforderlich, daß Reiblamellenpakete vorgesehen werden. Unter Umständen wird es schon genügen, wenn zwischen Pufferträger und Fahrzeugrahmen mindestens ein Reibglied geschaltet wird, das gegen den Pufferträger anliegt und gegen den Fahrzeugrahmen gepreßt wird oder umgekehrt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stoßvorrichtung, insbesondere für Lokomotiven, mit bei übernormalen Stößen gegenüber dem Fahrzeugrahmen in der Stoßrichtung nachgiebigem Pufferträger, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rahmen (i) und Pufferträger (2) Bauteile (4) mit parallel zur Fahrzeuglängsrichtung liegenden Reibflächen (5, 6) vorgesehen sind.
- 2. Stoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Pufferträger (2) und Rahmen (i) Pakete (4) von mit der Fahrzeuglängsrichtung gleichlaufenden Reiblamellen (5, 6) angeordnet sind. -3. Stoßvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (5, 6) federnd nachgiebig aufeinandergepreßt werden. 4. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Längsschlitze (12) der Lamellen (5, 6) Verbindungsschrauben (13) geführt sind, deren Spannmuttern (14) sich über Federteller (15) auf das eingespannte Lamellenpaket (4) stützen. 5. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn der Reibglieder (5, 6) frei von ihre Rückstellung bewirkenden Gliedern ist. 6. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenpakete (4) in dem dem Fahrzeugrahmen (i) zugekehrten Hohlraum des Pufferträgers (2) eingebaut sind. . Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Pufferträgers (2) hinter jedem Seitenpuffer (3) ein Paket (4) mit Reiblamellen angeordnet ist. B. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrzeugrahmen befestigte äußere Begrenzungslamelle (8) Wände (9) hat, zwischen denen die übrigen Lamellen (5, 6) des Paketes (4) eingebettet sind. 9. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferträger (2) durch gegebenenfalls federnd ausgebildete, sowohl an ihm als auch am Fahrzeugrahmen (ir befestigte Führungsleisten (23, 26) in der normalen Lage gehalten wird. io. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (23) bei übernormalen Stößen aus ihrer Halterung herausgezogen werden. ii. Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben (25) der am Fahrzeugrahmen sitzenden Führungsleisten (23) in Langlöcher der Leisten fassen, die nach oben bzw. unten offen sind. 12. Zugvorrichtung für eine Stoßvorrichtung nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughakenträger(i7), gegen den sich die Zughakenfeder (i9) stützt, mit dem Fahrzeugrahmen (i) starr verbunden ist und in den Pufferträger (2) allseitig mit Spiel (20, 21) hineinragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP38681A DE803546C (de) | 1949-04-03 | 1949-04-03 | Stossvorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven, mit bei uebernormalen Stoessen gegenueber dem Fahrzeugrahmen in der Stossrichtung nachgiebigem Puffertraeger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP38681A DE803546C (de) | 1949-04-03 | 1949-04-03 | Stossvorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven, mit bei uebernormalen Stoessen gegenueber dem Fahrzeugrahmen in der Stossrichtung nachgiebigem Puffertraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803546C true DE803546C (de) | 1951-04-05 |
Family
ID=7376023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP38681A Expired DE803546C (de) | 1949-04-03 | 1949-04-03 | Stossvorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven, mit bei uebernormalen Stoessen gegenueber dem Fahrzeugrahmen in der Stossrichtung nachgiebigem Puffertraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803546C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063632B (de) * | 1957-05-08 | 1959-08-20 | Deutsche Bundesbahn | In der Stossrichtung verschiebbarer Puffertraeger, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, zur Aufnahme uebernormaler Pufferkraefte |
| DE1083848B (de) * | 1958-11-08 | 1960-06-23 | Linke Hofmann Busch | Anordnung zur UEbertragung der Pufferkraefte bei Schienenfahrzeugen |
| DE1157935B (de) * | 1958-03-11 | 1963-11-21 | Daimler Benz Ag | Tragwerk eines Kraftfahrzeuges |
-
1949
- 1949-04-03 DE DEP38681A patent/DE803546C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063632B (de) * | 1957-05-08 | 1959-08-20 | Deutsche Bundesbahn | In der Stossrichtung verschiebbarer Puffertraeger, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, zur Aufnahme uebernormaler Pufferkraefte |
| DE1157935B (de) * | 1958-03-11 | 1963-11-21 | Daimler Benz Ag | Tragwerk eines Kraftfahrzeuges |
| DE1083848B (de) * | 1958-11-08 | 1960-06-23 | Linke Hofmann Busch | Anordnung zur UEbertragung der Pufferkraefte bei Schienenfahrzeugen |
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