DE803323C - Drosselregulierschieber - Google Patents
DrosselregulierschieberInfo
- Publication number
- DE803323C DE803323C DEP50613A DEP0050613A DE803323C DE 803323 C DE803323 C DE 803323C DE P50613 A DEP50613 A DE P50613A DE P0050613 A DEP0050613 A DE P0050613A DE 803323 C DE803323 C DE 803323C
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- Germany
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- slide
- throttle control
- piston
- control slide
- lever
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/22—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
- F16K3/24—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
- Drosselregulierschieber Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Regelorgan, vornehmlich, jedoch nicht ausschließlich für Dampf, das zur Vermeidung der bisherigen Nachteile an bekannten Drosselorganen von Kleindampfmaschinen, die infolge ihrer Schwergängigkeit und Gestaltung der Dampfwege ein zu plötzliches Öffnen der Kanäle bewirken und somit ein hartes und ruckweises Anspringen der nachgeschalteten Dampfmaschine verursachen, entwickelt worden ist. Die Erfindung benutzt einen Kolbenschieber, bei dem die Schieberbewegung durch ein Gestänge mit Hebelübersetzung erzielt wird. Aus der Erkenntnis, daß eine langsame Zunahme der Öffnungsquerschnitte, besonders in den unteren Regelbereichen, von wesentlichem Einfluß auf das feinfühlige Steuern und den sanften Anlauf der Maschine ist, sind im Gegensatz zur bisher üblichen Ausbildung des Schieberspiegels Schlitze mit stetig zunehmendem Querschnitt in den Steuerschieber eingearbeitet. Der Schieberspiegel bleibt mit normalen Dampfdurchtrittsöffnungen bestehen. Die Lage, Größe, Form und Anzahl der Schlitze richten sich je nach Verwendungszweck, maximaler Dampfmenge und den Betriebsbedingungen, so daß das Reguliergerät auch für größere Druckdifferenzen verwendet werden kann und unempfindlich für verschieden großen Durchsatz ist.
- Damit der Dampfeinlaßschieber auch in seiner geschlossenen Lage völlig abdichtet und kein Dampf entweichen kann, ist der Kolbenschieber mit einem konischen Absatz versehen, der als Ventilverschlußstück dient und bei geschlossenem Schieber auf dem entsprechend ausgebildeten Absatz im Schiebergehäuse aufsitzt. Außerdem überdeckt der Kolbenschieber in geschlossenem Zustand die Fenster des Schieberspiegels völlig, so daß der Gehäusedampfraum nicht unter Druck steht. Im Gegensatz zu Flachschiebern ist dieser nahezu völlig entlastet. Eine besondere Anordnung von Schlitzen in der Schieberhülse oberhalb des geschlossenen Schiebers stellt die Verbindung mit der Atmosphäre her und entlastet die nachgesfhaltete Maschine.
- Die besondere Formgebung, insbesondere die Dreiteilung des Schiebergehäuses und die Ausbildung des Betätigungshebels gestatten die Verwendung in zahlreichen Kombinationen. Der Deckel mit der Lagerung für die Betätigung läßt sich versetzen, ebenso der Abflußkrümmer, so daß einerseits Zufluß- und Abflußrichtung verschiedene Winkel zueinander bilden können und anderseits die Betätigung in verschiedenen Richtungen angreifen kann. An dem doppelarmigen Hebel sind dazu noch mehrere Anlenkaugen für den Lenker vorgesehen, der den Hebel mit dem Schieberkolben verbindet.
- Eine besondere Geradführung entlastet Schieberstange und Kolbenschieber von dem vom Hebelgestänge herrührenden Horizontaldruck, so daß Schieber und Schieberstange nur rein vertikale Bewegungen machen und so den geringsten Verschleiß aufweisen. Die außenliegende Geradführung ist leicht zugängig und infolgedessen jederzeit gut schmierbar. Kolbenringe dichten den Schieber nach oben hin ab und verhindern ein unzulässiges Entweichen des Dampfes in die Atmosphäre.
- Für besondere Verhältnisse kann der Hebelbock durch eine geschlossene Haube ersetzt werden. Dann liegt das ganze Betätigungsgestänge im Innern des Gehäuses, der Bahndruck selbst wird in diesem Falle vom Kolbenschieber aufgenommen.
- In der Abb. i wird die Erfindung an Hand einer im Längsschnitt dargestellten Ausführung veranschaulicht.
- Der Dampf tritt in den Stutzen des Gehäuses i ein und umfließt die Schieberhülse 2 in einem Ringkanal 3. Der Dampf würde bei geöffnetem Schieber4 durch die Fenster 5 und die Steuerschlitze 6 in den Abdampfraum 7 des Abdampfstutzens 8 entweichen. Im geschlossenen Zustand dichtet der Ventilkegel 9 auf seinem Sitz io gegen den Dampf ab, ebenso verhindern die Kolbenringe i i ein Entweichen des Dampfes zwischen Schieberkörper 4 und Schieberhülse 2. In der geschlossenen Stellung steht die Außenluft durch den Entdampfungsstutzen 12, die Schlitze 13 und den hohlgebohrten Kolbenschieber4 mit dem Abdampfraum 7 bzw. dem Abdampfstutzen 8 in direkter Verbindung und entlastet die nachgeschaltete Maschine.
- Durch Betätigung des Hebels 14 wird der Schieber 4 von seinem Sitz abgehoben und sperrt dabei die Schlitze 13 ab. Hierbei -entsteht gleichzeitig unter dem Kege19 ein Ringkanal, der sich mit Dampf füllt, aber zunächst nicht weiter entweichen kann. Erst dann, wenn die obere Kante der Steuerschlitze 6 die entsprechende steuernde Kante der Schieberhülse 2 überschneidet, kann Dampf in den Abdampfraum 7 strömen. Es ist also zunächst eine Blindstrecke b zurückzulegen (s. Abb. 4), ehe der Schieber in Tätigkeit tritt.
- Um eine stetige Zunahme des öffnungsquerschnittes zu erreichen, sind die Steuerschlitze 6 sowohl im Längs- als auch im Querschnitt dreieckig ausgebildet. Abb. 2 stellt den Querschnitt I-I durch den Schieber 4 dar. Die Anzahl der Steuerschlitze, in diesem Falle z. B. acht Stück, bilden mit ihrer oberen Kante d, gleichmäßig auf den Umfang des Schiebers 4 verteilt, ein Dreieck (vgl. Abb. 3).
- Im geöffneten Zustand ruht der Schieber 4 auf einem Anschlag, der Hub ist also begrenzt zwischen geschlossen und geöffnet. Im geöffneten Zustand ist der freie Querschnitt des Kolbenschiebers 4 so groß, daß die maximale Dampfmenge zum Betrieb der nachgeschalteten Maschine mit voller Leistung ohne Drosselverluste hindurchströmen kann. Den Zusammenhang zwischen Hebelweg s und dem Dampfdurchtrittsquerschnitt am Kolbenschieber 4 zeigt Abb.4, die stetig stärker werdende Zunahme des Querschnitts ist ein wesentlicher Punkt dieser Erfindung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drosselregulierschieber mit hohlem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb ein doppelarmiger Hebel (14) dient, dessen einer Arm durch einen Lenker mit dem Kolben verbunden ist, und daß die Achse des Hebels mit den Gelenken des Lenkers bei geschlossenem Schieber näherungsweise in einer Ebene liegt.
- 2. Drosselregulierschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (4) mit einem konischen Absatz (9) versehen ist und damit als Ventilverschlußstück dient und bei geschlossenem Schieber auf einem entsprechenden Absatz im Schiebergehäuse aufsitzt.
- 3. Drosselregulierschieber nach Anspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebergehäuse aus einem Mittelstück mit dem Zuflußstutzen, aus einem Deckel mit der Lagerung für die Betätigung und aus einem Abflußkrümmer besteht, wobei Deckel und Abflußkrümmer am Mittelstück angeflanscht sind und in verschiedenen Stellungen zueinander befestigt werden können.
- 4. Drosselregulierschieber nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß am doppelarmigen Hebel mehrere Anlenkaugen für den Lenker vorgesehen sind, der den Hebel mit dem Schieberkolben verbindet.
- 5. Drosselregulierschieber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Dampfdurchtritts-Öffnung (6) im Schieberkolben mit dem Hebelweg beim Öffnen anfänglich sehr langsam und stetig immer, stärker zunimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50613A DE803323C (de) | 1949-07-31 | 1949-07-31 | Drosselregulierschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50613A DE803323C (de) | 1949-07-31 | 1949-07-31 | Drosselregulierschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803323C true DE803323C (de) | 1951-04-02 |
Family
ID=7384538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50613A Expired DE803323C (de) | 1949-07-31 | 1949-07-31 | Drosselregulierschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803323C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045750B (de) * | 1954-10-21 | 1958-12-04 | Erich Kieback Dr Ing | Absperrvorrichtung mit einem einen Ventilteller aufweisenden laternenaehnlichen Verschlussstueck mit Durchlassausschnitten und Zusatzdrosselstueck |
| DE1092406B (de) * | 1952-11-03 | 1960-11-10 | Metallwerke Otto Dingerkus K G | Regelventil fuer regelbare gasbeheizte Geraete |
| EP0692681A1 (de) * | 1994-07-13 | 1996-01-17 | Eaton Corporation | Fernsteuerung für einen modulierten Strom eines Gasbrenners und Ventil dafür |
-
1949
- 1949-07-31 DE DEP50613A patent/DE803323C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092406B (de) * | 1952-11-03 | 1960-11-10 | Metallwerke Otto Dingerkus K G | Regelventil fuer regelbare gasbeheizte Geraete |
| DE1045750B (de) * | 1954-10-21 | 1958-12-04 | Erich Kieback Dr Ing | Absperrvorrichtung mit einem einen Ventilteller aufweisenden laternenaehnlichen Verschlussstueck mit Durchlassausschnitten und Zusatzdrosselstueck |
| EP0692681A1 (de) * | 1994-07-13 | 1996-01-17 | Eaton Corporation | Fernsteuerung für einen modulierten Strom eines Gasbrenners und Ventil dafür |
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