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DE803272C - Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz - Google Patents

Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz

Info

Publication number
DE803272C
DE803272C DEP1263A DEP0001263A DE803272C DE 803272 C DE803272 C DE 803272C DE P1263 A DEP1263 A DE P1263A DE P0001263 A DEP0001263 A DE P0001263A DE 803272 C DE803272 C DE 803272C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
screws
crash
switched
event
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1263A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med Johann Kottmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN KOTTMAIER DR MED
Original Assignee
JOHANN KOTTMAIER DR MED
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN KOTTMAIER DR MED filed Critical JOHANN KOTTMAIER DR MED
Priority to DEP1263A priority Critical patent/DE803272C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803272C publication Critical patent/DE803272C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C23/00Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for
    • B64C23/005Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by other means not covered by groups B64C23/02 - B64C23/08, e.g. by electric charges, magnetic panels, piezoelectric elements, static charges or ultrasounds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft -eine Vorrichtung, durch welche die mit einem Flugzeugabsturz verbundenen Gefahren beseitigt bzw. gemindert werden sollen, indem dadurch die Absturzgeschwindigkeit verlangsamt oder dem Flugzeugführer die Möglichkeit gegeben wird, das Flugzeug noch so lange in der Schi=ebe zu halten, bis er ohne schädlichen Stoß landen kann. Erfindungsgemäß ist das Flugzeug zu diesem Zweck mit zusätzlichen Propellern und Triebwerken versehen, welche bei einer ungewollten Abwärtsbewegung diese verzögern oder aufheben. Vorzugsweise dienen hierzu Hubschrauben, die oberhalb' und gegebenenfalls auch unterhalb des Rumpfes oder auch der Flügel angebracht sind und entweder vom Flugzeugführer aus eingeschaltet werden können oder sich bei Überschreitung einer bestimmten Sinkgeschwindigkeit selbsttätig einschalten und dadurch einen Auftrieb erzeugen, welcher der Sinkbewegung entgegenwirkt.
  • Zur Verstärkung der Bremswirkung der Hubschrauben empfiehlt es sich, an den Seiten des Flugzeugs zusätzliche Luftschrauben anzuordnen,- die durch abschaltbare Kupplungen bzw. Zwischengetriebe mit den Hubschrauben verbunden werden können und deren Drehwirkung verstärken, wenn sie beim Niedergehen des Flugzeuges gleichfalls in Drehung versetzt werden. Diese Seitenpropeller können an den widerstandsfähigsten Teilen des Flugzeugs, insbesondere am Rumpf, befestigt werden, so daß sie auch beim Bruch eines Flügels einwandfrei in Wirkung treten.
  • Durch geeignete Hilfseinrichtungen, beispielsweise durch Versenkung der Hubschrauben und bzw. oder der seitlichen Zusatzpropeller im Flugzeugkörper, kann dafür gesorgt werden, daß diese Vorrichtung beim normalen Flug und beabsichtigten Niedergang nicht wirksam wird, also die Steuerung des Flugzeuges nicht beeinträchtigt. Dabei kann mit an sich bekannten, von der Sinkgeschwindigkeit gesteuerten Mitteln die Anordnung so getroffen sein, daß diese Flügelschrauben beim Absturz selbsttätig aus ihrer Umhüllung heraustreten und eingeschaltet werden. Auch kann die Kupplung zwischen den seitlichen Flügelschrauben und den Hubschrauben so gestaltet sein, daß sie beim Absturz selbsttätig eingeschaltet wird, bei beabsichtigtem Niedergang dagegen vom Flugzeugführer ausgeschaltet werden kann.
  • Die Grundgedanken der Erfindung sind in der Zeichnung rein schematisch angedeutet.
  • Fig. i zeigt eine Ansicht eines Flugzeugs von oben, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig.3 ein Beispiel für die Gestaltung der seitlichen Flügelschrauben, Fig. 4 ein Schaltgetriebe in eingeschaltetem, Fig: 5 das gleiche Getriebe in ausgeschaltetem Zustand.
  • Oberhalb des Flugzeugrumpfes i sind Beispielsweise zwei Hubschrauben 2 und 3 angebracht, die sich beim Niedergehen des Flugzeuges im Sinne der Erzeugung des Auftriebes drehen. Ähnliche Hubschrauben können gegebenenfalls auch noch unterhalb des Flugzeugrumpfes angeordnet sein.
  • Zu beiden Seiten des Rumpfes befinden sich zusätzliche Luftschrauben 4 und 5 etwa der aus Fig. 3 ersichtlichen Art. Diese Seitenpropeller sind mit den Hubschrauben durch Wellen- und Zahnradgetriebe 6 nach Fig.4 und 5 verbunden, die vom -Führer, nach Bedarf ein- und ausgerückt werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz, dadurch gekennzeichnet, daß das Flugzeug mit zusätzlichen Propellern und Triebwerken versehen ist, durch welche bei einem Absturz die Sinkgeschwindigkeit verzögert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flugzeug seitlich mit Flügelschrauben (4, 5) versehen ist, die beim Niedergehen in Drehung versetzt werden und dadurch eine oder mehrere Hubschrauben in Gang setzen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Flügelschrauben (4, 5) abschaltbar mit dem Triebwerk der Hubschrauben (2, 3) verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelschrauben (4, 5) so angeordnet sind, daß sie bei normalem Flug auch beim Niedergang nicht wirksam werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelschrauben (4, 5) versenkt im Flugzeugkörper (i) liegen und bei Absturz selbsttätig ausgerückt und eingeschaltet werden.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Flügelschrauben durch eine beim Absturz selbsttätig einschaltende, aber vom Führer bei beabsichtigtem Niedergang ausschaltbare Kupplung mit den Hubschrauben verbunden sind.
DEP1263A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz Expired DE803272C (de)

Priority Applications (1)

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DEP1263A DE803272C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz

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DEP1263A DE803272C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803272C true DE803272C (de) 1951-04-02

Family

ID=7357143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1263A Expired DE803272C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Schutz gegen Flugzeugabsturz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803272C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955116C (de) * 1954-03-20 1956-12-27 Hermann Heidtmann Absprungvorrichtung mit zwei koaxial angeordneten Luftschrauben, deren eine als Hubschraube wirkt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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