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DE803266C - Elastische Naehmaschinenlagerung - Google Patents

Elastische Naehmaschinenlagerung

Info

Publication number
DE803266C
DE803266C DEP18410A DEP0018410A DE803266C DE 803266 C DE803266 C DE 803266C DE P18410 A DEP18410 A DE P18410A DE P0018410 A DEP0018410 A DE P0018410A DE 803266 C DE803266 C DE 803266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing machine
elastic
rubber
drive side
mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP18410A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Myska
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP18410A priority Critical patent/DE803266C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803266C publication Critical patent/DE803266C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/04Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines with noise-suppressing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Elastische Nähmaschinenlagerung Die vorliegende Erfindung zeigt eine elastische Lagerung für Spezialnähmaschinen, die vornehmlich auf hölzernen Tischplatten befestigt sind, und bezweckt die Fernhaltung der Maschinenschwingungen von der Tischplatte und damit die Minderung der Geräusche.
  • Bekannt sind elastische Lagerungen, bei denen die Fußplatte der Nähmaschine auf elastischen Gliedern aus Kork. Filz u. dgl. in Form von Muffen gelagert ist. In die Muffen, die an beiden Enden von unelastischen Gliedern umfaßt werden und lose in die an dem Tisch angeordneten Ausnehmungen eingreifen, sind Bolzen eingepaßt, die in der .Nlaschinenfußplatte befestigt sind und bewirken sollen, daß die Nähmaschine in einer festen Stellung relativ zu dem Werktisch gehalten wird. Infolge dieser Anordnung kann die Nähmaschine in senkrechter Richtung federn ohne unzulässige seitliche Ausdehnung. Da die verwendeten Glieder aus Kork 0. dgl. finit Rücksicht auf genügende Standfestigkeit der Nähmaschine nur verhältnismäßig kleine Höhe haben, ist die erzielte Schwingungsdämmung nur bei den höheren Erregerschwingungszahlen befriedigend, während die niedrigen und mittleren Schwingungszahlen auf die Tischplatte übertragen werden.
  • Zur Dämmung niedriger Schwingungszahlen muß die Eigenschwingungszahl der belasteten elastischen Glieder unterhalb der Erregerschwingungszahl der Nähmaschine liegen. Bekanntlich ist die Eigenschwingungszahl eines Federsystems abhängig von der statischen Durchbiegung der Feder. Je größer die Durchbiegung der Feder ist, um so tiefer liegt die Eigenschwingungszahl.
  • Gummi und Kork können auf Druck in tieferen Frequenzbereichen nur angewendet werden, wenn genügend große Bauhöhen zugelassen werden. Plattenförmige Dämmstoffe von geringerer Dicke eignen sich also nicht für die Dämmung tiefer Frequenzen, Nvern sie auf Druck beansprucht werden. Durch die Einschaltung elastischer Unterlagen zwischen Nähmaschine und Tischplatte entsteht ein Sch-,vingungssystem, und die Maschine kann sich in gewissen Grenzen frei bewegen. Wenn zwischen der Eigenschwingungszahl der elastischen Unterlage und der periodischen Erregung der Nähmaschine Resonanz besteht, schaukeln sich die Schwingungsausschläge stark auf und beejnträchtigen unter Umständen ein gutes Arbeiten an der -Nähmaschine. Die größten Schwingungsausschläge im Resonanzzustand müssen also in ein Drehzahlgebiet gelegt werden, in dem diese Größtschwingungen beim Nähen am wenigsten als lästig empfunden werden, und das ist gewöhnlich bei den niedrigen Drehzahlen der Fall.
  • Bekanntlich zeigt eine auf Schul> beanspruchte Gummifeder bei gleicher Belastung eine wesentlich größere Durchfederung als dieselbe auf Druck beanspruchte Gummifeder. Dadurch ist es möglich, mit verhältnismäßig geringer Federbauhöhe eine weiche Lagerung mit tiefliegendem Reconanzdrehzahlgebiet zu erreichen.
  • Die Erfindung ermöglicht die Fernhaltung der störenden Maschinenschwingungen von der Tischplatte unter Benutzung der bekannten Gummi-Metall-Verbindungen, Gummiplatten oder anderer geeigneter Federwerkstoffe, um dadurch gegenüber der normalerweise festen Aufstellung von Spezialnähmaschinen auf der Tischplatte eine wesentlich geräuschärmere Lagerung zu erreichen, wobei das häufig notwendige Abheben der Nähmaschine von der Grundplatte zur Reinigung und Einstellung ebenso leicht möglich ist wie bei einer normalen nicht elastisch aufgestellten Maschine.
  • Die Zeichnungen zeigen die Erfindung in Ausführungsbeispielen. Es zeigt Fig. i die elastische Lagerung einer Nähmaschine mit. auf Schub bzw. Druck beanspruchten Gummi--\letall-Federn in Pufferform in der Vorderansicht, Fig.2 die gleiche Anordnung in der Seitenansicht, Fig. 3 die elastische Lagerung ohne Nähmaschine in perspektivischer Ansicht, F ig. 4 die elastische Lagerung einer Nähmaschine mit nur auf Schub beanspruchten Gummi-Metall-Federn in Pufferform in perspektivischer Ansicht, Fig. 5 die elastische Lagerung einer Nähmaschine unter Verwendung auf Schub beanspruchter Gummiplatten und auf Druck beanspruchter Gummizylinder in der Vorderansicht, Fig. 6 die gleiche Anordnung in der Seitenansicht, Fig. 7 die elastische Lagerung unter Verwendung auf Schub beanspruchter Gummiplatten auch für die Lagerung an der Antriebsseite der Nähmaschine in vergrößertem Maßstab, Fig.8 die elastische Lagerung einer Nähmaschine, die im Verhältnis zum Maschinengewicht über 'starke erregende Kräfte verfügt, wobei zur Erhöhung des Maschinengewichtes eine Zusatzmasse an der Maschine befestigt ist, in der Seitenansicht. Die Grundplatte i der Nähmaschine 2 ist mit einer Lagerungswanne 3 verschraubt (Fig. i bis 3), die auf der Antriebsseite der Nähmaschine mit waagerecht umgebogenen Laschen 4 versehen ist. Die auf Druck beanspruchten Gummi-Metall-Federn 5, 6, 7 sind auf der einen Seite mit den Laschen 4 und auf der anderen Seite mit der Tischplatte 8 verschraubt. Für die linke Lagerung sind auf Schub beanspruchte Gummi-Metall-Federn io, 11, 12 auf der einen Seite in ungefährer Höhe der N ähnlaschinenantriebswelle mit der Lagerungswanne 3 und auf der anderen Seite mit an der Tischplatte 8 befestigten Lagerungswinkeln 13 verschraubt. Da die Lagerungswanne 3 mit der Tischplatte 8 nicht in Berührung kommt, werden alle 1laschinenschwingungen nur auf die Gummi-Metall-Federn 5, 6, 7 und 10, 11, 12 übertragen. Die Befestigung der Nähmaschine 2 mit der elastisch gelagerten Lagerungswanne 3 kann in bekannter Weise dadurch erfolgen, daß ein mit einem Gewindeende 14 versehener langer Bolzen 15 von unten durch das Loch 16 der Tischplatte 8 hindurchgesteckt wird und die Lagerungswanne 3 mit der Grundplatte i der Nähmaschine 2 verschraubt wird, so daß zum Herausnehmen der Nähmaschine 2 die Lagerungswanne 3 nicht von den elastischen Lagerungen entfernt zu werden braucht.
  • Da, wie bereits erwähnt, auf Schub beanspruchte Gummi-Metall-Federn eine wesentlich weichere Lagerung ergeben als auf Druck beanspruchte, sind zur Vermeidung eines evtl. Riemenschlupfes bei größerem Kraftbedarf der Nähmaschine die in der Nähe des Antriebsrades 17 befindlichen Gummi-Aletall-Federn 5, 6, 7 so angeordnet, daß sie auf Druck beansprucht werden.
  • Bei geringerem Kraftbedarf der Nähmaschine können die an der Antriebsseite angeordneten Gummi-Metall-Federn 18, 19, 2o durch die mit der Lagerungswanne 2i verschraubte Nähmaschine (Fig. 4) auch auf Schub beansprucht werden, wobei die Gummi-Metall-Federn 18, 19. 2o auf der einen Seite seitlich mit der Lagerungswanne 21 und auf der anderen Seite mit den an der Tischplatte 8 befestigten Lagerungswinkeln 22 verschraubt sind.
  • An Stelle der Gummi-Metall-Federn können für die elastische Lagerung der Nähmaschine mit größerem Kraftbedarf für die antriebsseitige Lagerung der Lagerungswanne 23 auch Gummifedern 24 (Fig. 5 und 6) in Zylinderform o. dgl. und auf der linken Lagerungsseite der Lagerungswanne 23 Gummiplatten 25 von geeigneten Abmessungen verwendet werden.
  • Die mit der Nähmaschine 2 verschraubte Lagerungswanne 23 ist mit waagerecht umgebogenen Laschen 26 versehen. Die Gummifedern 24 sind auf der einen Seite in Ausnehmungen 27 in den Laschen 26 und auf der anderen Seite in Ausnehmungen 28 in der Tischplatte 8 eingesetzt. Die für die linke Lagerung vorgesehenen Gumtniplatten 25 sind einerseits mit an der Lagerungswanne 23 angeschweißten Laschen 29 und anderseits mit den an der Tischplatte 8 befestigten Lagerungswinkeln 30 verschraubt. Zur Verringerung der Flächenpressung sind unter die Schraubenköpfe der Befestigungsschranl @@n 31 für (las Festklemmen der Gummiplatten 25 an den Laschen 29 bzw. an den Lagerungsw inkeln 30 Verstärkungsbleche 32 gelegt.
  • Die Gummifedern 2.4 in Zylinderform an der Antriebsseite können natürlich. wenn eine weiche Nähinaschinenlagerung zulässig ist, auch durch auf Schub beanspruchte Gummiplatten 33 (Fig. 7) ersetzt werden. Hierbei erfolgt die Befestigung der Gummiplatten 33 mit den waagerecht umgebogenen Laschen 34 der Lagerungswanne 35 und den mit der Tischplatte8befestigtenLagerungswinkeln 36in derselben Weise, wie oben beschrieben, durch Befestigungsschrauben 31 und Verstärkungsbleche 32.
  • Bei einer elastisch gelagerten Nähmaschine, die im Verhältnis zum Maschinengewicht über sehr starke erregende Kräfte verfügt, kann zweckmäßigerweise eine Zusatzmasse 37 (Fig. 8) zur Erhöhung des Maschinengewichtes unter die Lagerungswanne 38 geschraubt werden, tun auch bei niedriger N äliinaschinendrehzahl kleine Schwingungsausschläge zii erhalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elastische Nähmaschinenlagerung, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Nähmaschine tragende Lagerungswanne unter Zwischenschaltung elastischer Federwerkstoffe an der Tischplatte befestigt ist, wodurch alle Maschinenschwingungen von den elastischen Federwerkstoffen absorbiert und von der Tischplatte abgehalten werden.
  2. 2. Elastische Nähmaschinenlagerung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß für die elastische Lagerung Gummi--.Xletall-Federn verwendet werden, wobei die Gutnini-Metall-Federn (5, 6, 7) an der Antriebsseite der Nähmaschine (2) auf Druck und die der Antriebsseite gegenüberliegenden Guinmi-Metall-Federn (i o, r i, 12) auf Schub beansprucht werden.
  3. 3. Elastische Nähmaschinenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß sowohl die Gummi-Metall-Federn (18, 19, 20) an der Antriebsseite der Nähmaschine als auch die der Antriebsseite gegenüberliegenden Gtinimi-Metall-Federn (10, 11, 12) auf Schub beansprucht werden.
  4. 4. Elastische Nähmaschinenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die elastische Lagerung an der Antriebsseite der ähmaschine auf Druck beanspruchte Gummifedern (24) in Zylinderform und auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite auf Schob beanspruchte Gummiplatten (25) verw-cii(let werden.
  5. 5. Elastische Nähmaschinenlagerung nach =lnspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß für die elastische Lagerung an der Antriebsseite der Nähmaschine und an der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite auf Schub beanspruchte Gummiplatten (33) angeordnet werden.
  6. 6. Elastische Nähmaschinenlagerung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für Nähmaschinen, die im Verhältnis zum Maschinengewicht über starke erregende Kräfte verfügen, eilte zusätzliche Masse (37) zur Erhöhung des 1laschinengevvichtes an der Lagerungswanne (3`) befestigt wird.
DEP18410A 1948-10-16 1948-10-16 Elastische Naehmaschinenlagerung Expired DE803266C (de)

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DEP18410A DE803266C (de) 1948-10-16 1948-10-16 Elastische Naehmaschinenlagerung

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DE803266C true DE803266C (de) 1951-04-02

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ID=7367001

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DE (1) DE803266C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956828C (de) * 1951-05-29 1957-01-24 Georg Schmid Fa Naehmaschinentisch
DE1031100B (de) * 1953-01-23 1958-05-29 Pfaff Ag G M Naehmaschine mit elastischer Lagerung der Stofftragplatte des Oberteils an der Tischplatte als Auflager
DE1054315B (de) * 1953-01-15 1959-04-02 Clemens A Voigt Naehmaschine
DE1138999B (de) * 1956-11-28 1962-10-31 Union Special Machine Co Einrichtung zum Lagern einer Naehmaschine

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