DE803217C - Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von Gleisstuecken von Spielzeug- und Modellbahnanlagen - Google Patents
Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von Gleisstuecken von Spielzeug- und ModellbahnanlagenInfo
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- DE803217C DE803217C DE1949P0038011 DEP0038011D DE803217C DE 803217 C DE803217 C DE 803217C DE 1949P0038011 DE1949P0038011 DE 1949P0038011 DE P0038011 D DEP0038011 D DE P0038011D DE 803217 C DE803217 C DE 803217C
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Description
- Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von Gleisstücken von Spielzeug- und Modellbahnanlagen Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung von aus Zungen, Schiebern o. dgl. bestehenden Kupplungen für als Stromleiter dienende Gleisstücke von Spielzeug- und 1XIodellbahnanlagen, wobei die Zungen durch Isolierscheiben von anderen Bauteilen, z. B. den aus Blech bestehenden Schienenbettungen, getrennt sind. Die neue Bauart eignet sich insbesondere zur Verbesserung von Kupplungen mit paarweise Federsperren bildenden Zungen.
- Bekannte Kupplungen dieser Bauart können bei ungeschickter Handhabung derart in Eingriff gebracht werden, daß Kurzschlüsse zwischen den Schienenbettungen und den entgegengesetzt gepolten Zungen entstehen. Einen derartigen Kurzschluß stellt man z. B. her, wenn man zwischen die Schienenbettungen und die Isolierscheiben die Zungen einschiebt. Schon bei der Formgebung von älteren Kupplungen -,wurde darauf geachtet, <laß die Zungenspitzen eine große und breite Abweisfläche erhalten, die Fehlkupplungen vermeiden sollen. Die Kupplungen konnten dadurch entscheidend verbessert werden; es gelang jedoch nicht, ihre Handhabung narrensicher zu machen. DZan überließ es Modellbahnfreunden, entweder größte Sorgfalt beim Zusammenstecken ihrer gekauften Anlagen walten zu lassen oder nach dem Zusammenstecken auf die Suche nach Kurzschlüssen zu gehen.
- Man hat schon erkannt, daß es vorteilhaft ist, wenn Anlagen geschaffen werden, die einerseits rasch montierbar sind und bei denen andererseits nach dem Zusammenbau die sofortige Betriebsbereitschaft der Bahn gewährleistet ist. Es entstand eine Vielzahl von Kupplungssystemen, bei denen <las Problem der unbedingten Zuverlässigkeit in unterschiedlicher Weise behandelt wurde. Zungen beispielsweise sind zuverlässige Verbindungselemente. Ihre Wahl fällt leichter, wenn nach der Erfindung Sperren angeordnet werden, die Fehlkupplungen unmittelbar verhindern.
- Anschrägungen an den Isolierscheiben, die die Zungen beim Zusammenstecken in dte richtige Bahn weisen sollen, und Zapfen, die über die Bauteile nach oben vorstehen und auch bei grobem Mißbrauch noch Kurzschlüsse verhindern, sind Ausgestaltungen dieser Bauart.
- Fehlkupplungen unmittelbarverhindernde Sperren sind ferner Lappen, Niete, Klemmen o. dgl., die die Isolierscheiben.im Bereiche der Stoßflächen der Gleisstücke fest mit den als Schienenbettungen ausgebildeten Bauteilen verbinden. Für Kupplungen, deren Zungen unterhalb oder oberhalb der Stoßfugen derart ausgebuchtet sind, daß zwischen den Isolierscheibenenden und den Zungen ein Isolierspalt entsteht, eignet sich auch eine Konstruktion, bei der die Schienenbettung verlängernde Stege sich vor die Stirnflächen der Isolierscheiben legen und den Spalt bzw. die Spalte zwischen den Schienenbettungen und den Isolierscheiben überbrücken.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung einer fehlerhaften Kupplung gegenübergestellt. Als Objekte dienen Gleisstücke mit stromleitender Mittelschiene, an die die Zungen führen.
- Abb. i zeigt zwei Gleisstückenden bekannter Bauart, deren Zungen fehlerhaft miteinander gekuppelt sind, im Längsschnitt, Abb. 2 eine verbesserte Kupplung mit Isolierscheiben, bei denen Zapfen über die Schienenbettung hinaus nach oben herausragen, ebenfalls im Längsschnitt, Abb.3 die Draufsicht auf die Gleisstückenden nach Abb. 2, Abb.4 die dazu verwendete Isolierscheibe in schaubildlicher Darstellung; Abb. 5 veranschaulicht die Draufsicht eines mit Lappen zu sichernden Gleisstückendes nach erfolgtem Umbiegen der Lappen, Abb. 6 den Längsschnitt durch zwei gesicherte Gleisstückenden, Abb. 7 die Hälfte einer Stirnansicht, Abb. 8 die Draufsicht einer anderen Ausführung, Abb. 9 den Längsschnitt durch zwei Gleisstückenden dieser Ausführung und Abb. io die Hälfte einer Stirnansicht.
- Bei allen Ausführungen sind die Zungen i durch Isolierscheiben 2 von den gegenüber den Zungen i zu isolierenden Bauteilen (Schienenbettungen.3) elektrisch getrennt. Die aus Metall gefertigten Schienenbettungen 3 und die Fahrschienen 3° bilden also den einen, die Mittelschienen 4 mit den Zungen i dagegen den anderen Leiter.
- Beim Gegenstand der Abb.2 bis 4 verhindern die Zapfen 2° die Fehlkupplungen. Anschrägungen 2b weisen den Zungen i beim Kuppeln ihre richtige Lage zu. Man erkennt beim Betrachten der Abb.2 besonders deutlich, daß ein Dazwischenklemmen der Zungen i zwischen Isolierscheibe 2 und Schienenbettung 3 unmöglich ist.
- Beim Gegenstand der Abb.5 bis 7 verbinden Lappen 3° die Isolierscheiben 2 mit den Schienenbettungen 3 so fest, daß bei einem gewaltsamen Dazwischenklemmen eines der Bauelemente Beschädigungen erleiden würde.
- Im Gegensatz dazu ist beim Gegenstand der Abb.8 bis io eine Fehlkupplung dadurch unmöglich gemacht worden, daß ein Lappen 3d vor den Spalt zwischen Isolierscheibe 2 und Schienenbettung 3 gelegt wurde. Ein Kurzschluß kann nicht entstehen, da die Zungen i unterhalb des Lappens 3c nach unten ausgewinkelt sind (s. Abb. 9).
- Die Erfindung umfaßt also Mittel zum absoluten Verhindern von Fehlkupplungen (s. Abb. i bis 3 und 8 bis 9) und zum Verhindern von Fehlkupplungen, sofern eine gewalttätige Zerstörung von Bauelementen vermieden wird (s. Abb. 5 bis 7).
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von als Stromleiter dienenden Gleisstücken von Spielzeug- und Modellbahnanlagen, wobei die Zungen durch Isolierscheiben von anderen elektrischen Strom leitenden Bauteilen (z. B. Sehienenbettuugen) isoliert sind, vorzugsweise für Kupplungen mit paarweise Federsperren bildenden Zungen, gekennzeichnet durch Verschlüsse für zwischen den Isolierscheiben (2) und den stromleitenden Bauteilen (Schienenbettungen 3) vorhandene, in Richtung des anzuschließenden Gleisstückes weisende Spalte.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Brücken (Zapfen 2a) aus Isolierwerkstoff für die Spalte.
- 3. Verschluß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Isolierscheiben (2) mit den Stirnflächen der Gleisstücke abschließen und daß auf den Isolierscheiben (2) Zapfen (2°), Nocken, Stege o. dgl. angebracht sind, die in Fenster bildende Ausschnitte in den Schienenbettungen (3) hineinragen bzw. die Schienenbettungen (3) durchdringen.
- 4. Verschluß nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Zungen (i) beim Zusammenstecken in ihre richtige Lage weisende Anschrägungen (2b) an den Isolierscheiben (2).
- 5. Verschluß näch den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (Zapfen 2°) bzw. die Brücken einstückig auf der Isolierscheibe (2) sitzen und daß dieses Teil aus Kunstglas oder einer anderen, den elektrischen Strom nicht leitenden thermoplastischen Masse besteht.
Priority Applications (1)
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| DE1949P0038011 DE803217C (de) | 1949-03-28 | 1949-03-28 | Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von Gleisstuecken von Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
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| DE803217C true DE803217C (de) | 1951-03-01 |
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ID=578003
Family Applications (1)
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| DE1949P0038011 Expired DE803217C (de) | 1949-03-28 | 1949-03-28 | Aus Zungen bestehende Kupplung zum Verbinden von Gleisstuecken von Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
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| DE (1) | DE803217C (de) |
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1949
- 1949-03-28 DE DE1949P0038011 patent/DE803217C/de not_active Expired
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