DE803165C - Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Entladen von FahrzeugenInfo
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- DE803165C DE803165C DEP54760A DEP0054760A DE803165C DE 803165 C DE803165 C DE 803165C DE P54760 A DEP54760 A DE P54760A DE P0054760 A DEP0054760 A DE P0054760A DE 803165 C DE803165 C DE 803165C
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
- B65G67/02—Loading or unloading land vehicles
- B65G67/24—Unloading land vehicles
- B65G67/32—Unloading land vehicles using fixed tipping installations
- B65G67/34—Apparatus for tipping wagons or mine cars
- B65G67/36—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise
- B65G67/40—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise toward one end only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entladen von mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wie z. 13. Rülen, beladenen Fahrzeugen, mit der das eine Räderpaar des Fahrzeuges gehoben und das Fahrzeug über das andere Räderpaar verkippt wird. Vorrichtungen dieser Art sind bekannt.
- Die bekannten Vorrichtungen bestehen im wesentlichen aus einer die Räder des anzuhebenden Räderpaares an der Radnabe oder mittels Flügel am Radkranz umfassenden Vorrichtung, die an einem Ketten- oder Seilzug, z. B. einer Seilwinde aufgehällgt ist. Diese Vorrichtungen halten den Nachteil, daß die Wagen beim Hochziehen des anzuhebenden Räderpaares stark pendeln. In den Fällen, in denen die Wagen in einen Tiefsilo o. dgl. entladen werden müssen, bringt dies die Gefahr mit sich, daß die Wagen mit den heim Kippen auf der Fahrbahn befindlichen Rädern in den Bereich der Siloöffnung geraten Nian hat aus diesem Grunde bereits seitliche Bogenführungen angebracht, um die erwähnte Flügeleinrichtung gegen Pen delhewegung zu sichern.
- Diese erfordern jedoch die Errichtung unverhältnismäßig hoher Bauten einmal zur Stützung der Führungen und zum anderen zur Unterbringung der MTinden, Antriebsvorrichtungen u. dgl.
- Die Vorrichtung gemäß Erfindung besteht aus einer starren, horizontal in der Fahrbahn versenkt angeordneten Unterlage (IIehelühue) für das anzuhebende Räderpaar und aus zwei zu beiden Seiten der Hebebühne angeordneten, schräg nach oben laufenden Führungen, zwischen denen die Hebebühne beim Hoch- und Niedergehen unter Beibehaltung ihrer Horizontallage geführt ist. Als Unter lage für die Räder kann ein Rahmen dienen, der die Räder im Hochgehen in einiger Entfernung über dem Ronden erfaßt und mitnimmt. In diesem Falle ist eine besondere Sicherung der Räder gegen Abrollen nicht erforderlich, da sie mit dem Radkranz, an zwei Stellen aufliegend, fest verriegelt in dem Rahmen sitzen. Die Unterlage kann auch aus einer Plattform bestehen, an deren Stirnseiten Klappen o. dgl. angelenkt sind, die nach Auffahren des anzuhebenden Räderpaares auf die Plattform vor und hinter den Rädern hochgeschwungen und festgestellt werden können. Die Unterlage kann in Erfüllung des Erfindungsgedankens aber auch in anderer geeigneter Weise ausgebildet sein.
- Eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist in den Abb. I bis 3 der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
- In den Abbildungen ist mit I die horizontale Hebebühne bezeichnet, die in Bodenlage in der Fahrbahn 2 versenkt angeordnet liegt und an deren Stirnseiten zur Sicherung der Räder 3 des zu kippenden Wagens 4 Klappen IQ angelenkt sind. Die Klappen liegen, wenn die Hebebühne sich in Tiefstellung befindet, ebenfalls versenkt in der Fahrbahn und können nach Auffahren der Räder 3 vor und hinter diesen hochgeklappt und in geeigneter, nicht gezeichneter Weise festgestellt werden.
- Die Hebebühne ist an beiden Seiten mit Rädern 5 zwischen schräg nach oben gerichteten und von Stützen 6 und 7 gehaltenen Führungsschienen 8 geführt, so daß sie beim Hoch- und Niedergehen ihre Horizontallage beibehält. Dies wird im Beispielsfalle dadurch erreicht, daß die Hebebühne als Gestell mit horizontaler Tragfläche für die Räder des zu entladenden Fahrzeuges ausgebildet und mit einem den Führungsschienen entsprechend schräg eingehauten Fahrgestell versehen ist. Die Horizontallage der Tragfläche kann aber auch durch eine andere Ausbildung der Hebebühne gesichert werden.
- AIit g ist die Zugkette für die Hebebühne und mit o sind die Umlenkrollen für die Kette bezeichnet.
- Zum Entladen wird der Wagen zwischen die Führungen 8 gefahren, bis er mit seinen Rädern 3 auf der Hebebühne I steht, worauf die Sicherungsklappen 10 hochgeschwenkt und befestigt werden.
- Danach wird die Zugvorrichtung 9, 10 in Gang gesetzt und die Hebebühne gleitet, mit den Rädern 5 zwischen den Führungsschienen 8 geführt, mit horizontal bleibender Tragfläche nach oben, bis die Entladestellung des- Wagens 4 erreicht ist. Nach der Entladung wird die Hebebühne wieder abwärts geführt und der Wagen ausgefahren.
- PATENTANSPROCHE I. Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen, insbesondere von Wagen für landwirtschaftliche Produkte, wie Zuckerrüben, Kartoffeln o. dgl., durch Anheben eines Räderpaares und Verkippen des Fahrzeuges über das andere Räderpaar, gekennzeichnet durch eine starre, horizontal in der Fahrbahn (2) versenkt angeordnete Unterlage (i) für das anzuhebende Räderpaar (3) (Hebebühne) und durch zwei zu beiden Seiten der Hebebühne angeordnete, schräg nach oben laufende Führungen (8), zwischen denen die Hebebühne beim Hoch- und Niedergehen unter Beibehaltung ihrer Horizontallage geführt ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des anzuhebenden Räderpaares gegen Abrollen von der horizontalen Unterlage (I) an die Stirnseiten der Hebebühne Klappen (la) o. dgl. angelenkt sind, die vor oder hinter den Rädern hochgeklappt und festgestellt werden können.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterlage für die anzuhebenden Räder ein Rahmen dient, der die Räder im Hochgehen in einiger Entfernung über dem Boden erfaßt und mitnimmt.4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebebühne (I) als Gestell mit horizontaler Tragfläche für die Räder des zu entladenden Fahrzeuges ausgebildet und mit einem den Führungsschienen (8) entsprechend schräg eingebauten Fahrgestell versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54760A DE803165C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54760A DE803165C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803165C true DE803165C (de) | 1951-03-01 |
Family
ID=7387305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54760A Expired DE803165C (de) | 1949-09-14 | 1949-09-14 | Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803165C (de) |
-
1949
- 1949-09-14 DE DEP54760A patent/DE803165C/de not_active Expired
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