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DE803149C - Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl. - Google Patents

Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl.

Info

Publication number
DE803149C
DE803149C DEP9375D DEP0009375D DE803149C DE 803149 C DE803149 C DE 803149C DE P9375 D DEP9375 D DE P9375D DE P0009375 D DEP0009375 D DE P0009375D DE 803149 C DE803149 C DE 803149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering wheel
contact
protective device
short
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9375D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP9375D priority Critical patent/DE803149C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803149C publication Critical patent/DE803149C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q9/00Arrangement or adaptation of signal devices not provided for in one of main groups B60Q1/00 - B60Q7/00, e.g. haptic signalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl. Bei Verkehrsunfällen mit Kraftfahrzeugen oder auch bei 1)1ötzliclien Reifenpannen o. dgl. wird vielfach beobachtet, dali der Fahrer auf Grund der Schreckwirkung unbedacht handelt. Es kommthäufig vor, da[.; der Fahrer, statt den Bremshebel zu betätigen, den Gashebel bedient. so (1a13 das Fahrzeug, statt abzubremsen, beschleunigt wird. Um hier Abhilfe zu schaffen. wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen. das Steuerrad mit einer Kurzschlußleitung für die Motorzündung zu versehen. So können z. B. der Steuerradkranz und die Speichen aus zwei gegeneinander allgefederten Teilen bestehen, zwischen denen Kontaktringe angeordnet sind, bei deren Berührung die Motorzündung kurzgeschlossen wird. Das Zusaininendrücken der beiden abgefederten Teile des Steuerrades kann entweder unbewul3t geschehen, wenn der Fahrer bei einer Schreckwirkung (las Steuerrad sehr fest hält, oder aber der Fahrer kann diese Schutzvorrichtung bewußt bedienen. Durch (las Kurzschließen der Motorzündung wird der Wagen sehr stark abgebremst, da durch das Weiterlaufen des Wagens der Motor weiterhin ohne Arbeitsleistung gedreht wird und somit als Bremse wirkt.
  • Eine solche Einrichtung kann man durch ;luswecliseln des Steuerrades nachträglich bei jedetn Wagen anbringen. Bei neuen Wagen kann man aber auch zusätzlich durch diese Kurz schlußleitung über ein Relais o. dgl. die Betätigung der Bremsen des Wagens bewirken, so daß der Wagen auf kürzeste Entfernung zum Stehen gebracht wird.
  • Bei der praktischen Ausführung dieser Schutzvorrichtung können die Zuleitungen zu den Kontaktringen im Steuerradkranz durch die hohlen Speichen geführt werden. In der Steuersäule kann hierbei ein Kolilekontakt angeordnet werden, der gegen eine mit dem Steuerrad verbundene Kontaktscheibe gedrückt wird, die in der Steuerradnabe eingebaut ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch den Steuerradkranz und durch die Speiche, Fig. 2 einen Schnitt durch die Steuerradnabe, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i und Fig. 4 das Schema der Kurzschlußleitung.
  • Der Zündstrom für den Motor 6 wird in bekannter Weise von der Batterie 7 geliefert (Fig. 4), deren Pluspol an die Masse 8 angeschlossen ist, während der Minuspol durch die Leitung 9 über den Schalter io mit dem Verteiler ii und von hier mit den einzelnen Kerzen 12 verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Kurzschlußleitung 13 z. B. vom Verteiler i i aus durch die hohle Steuersäule 14 zu dem geteilten Steuerrad 15 geleitet, und zwar zu einem Kontaktring 16, während der andere Kontaktring 17 an der Masse angeschlossen ist. Tritt beim Fahren des Kraftfahrzeuges ein Hindernis plötzlich auf, so kann der Fahrer entweder bewußt oder auch unbewußtdurch die Schreckwirkung das Steuerrad so fest umfassen, daß sich die beiden Kontaktringe 16 und 17 berühren, wodurch der Zündstrom kurzgeschlossen ist, der \iotor also nicht mehr arbeitet, sondern das Fahrzeug abbremst.
  • Bei der praktischen Ausführung dieser Schutzvorrichtung besteht nach Fig. i bis 3 das Steuerrad z. B. aus den beiden Metallteilen 18 und i9 mit den ebenfalls geteilten äußeren Speichenteilen 2o und 21. Durch Schrauben 22 und Federn 23 werden dieseTeile in ihrerNormallagegehalten. DerKontaktring 16 ist in einem Isolierring an dem Steuerradteil 18 befestigt, während der Kontaktring 17 unmittelbar auf dem Metallteil i9 aufgeschraubt ist und hierdurch über die Speichen und die Nabe des Steuerrades und über die Steuersäule mit der Masse in Verbindung steht. Von dem Kontaktring 16 gehen isolierte Leitungen 24 durch die Speichen zu einer Kontaktscheibe 25 in der Nabe des Steuerrades, während im Innern der hohlen Steuerwelle in einer Isolierbüchse 26 ein Kohlekontakt 27 mit Feder 28 angeordnet ist, von der aus die Leitung 13 durch die hohle Steuersäule 29 zu dem Verteiler i i führt.
  • Eine solche Einrichtung läßt sich durch den Einbau eines neuen Steuerrades in jedem vorhandenen Kraftfahrzeug anbringen. Bei Neubauten können durch die gleiche Kurzschlußleitung über ein Relais o. dgl. auch die Bremsen des Kraftfahrzeuges in Tätigkeit gesetzt werden, um ein schnelles Abbremsen zu erzielen.
  • Wenn der Steuerradkranz nicht aus Metall, sondern aus nicht leitendem Werkstoff, z. B. aus einem Kunststoff, hergestellt ist, so können die Kontaktringe unmittelbar in das Steuerrad eingeschraubt werden. In diesem Falle muß dann auch für den zweiten Kontaktring eine Leitung durch die hohlen Speichen zu der Masse, z. B. zu der Steuersäule, geführt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad (15) mit einer Kurzschlußleitung (13) für die Motorzündung versehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerradkranz (18, i9) und die Speichen (20, 21) aus zwei gegeneinander abgefederten Teilen bestehen, zwischen denen Kontaktringe (i6, 1?) angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen (24) zu den Kontaktringen (16, 17) durch die hohlen Steuerradspeichen (20, 21) geführt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuersäule ein Kohlekontakt (27) angeordnet ist, der gegen eine mit dem Steuerrad verbundene Kontaktscheibe (25) gedrückt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, da= durch gekennzeichnet, daß durch die Kurzschlußleitung (13) über ein Relais o. dgl. die Bremsen des Kraftfahrzeuges ausgelöst werden.
DEP9375D 1948-10-02 1948-10-02 Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl. Expired DE803149C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP9375D DE803149C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl.

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DEP9375D DE803149C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803149C true DE803149C (de) 1951-03-01

Family

ID=7362247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP9375D Expired DE803149C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schutzeinrichtung an Kraftfahrzeugen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803149C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135787B (de) * 1960-02-22 1962-08-30 Natale Bianco Sicherheitsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135787B (de) * 1960-02-22 1962-08-30 Natale Bianco Sicherheitsvorrichtung bei Kraftfahrzeugen

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