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DE803136C - Geraet zum Reinigen und Messen von Zuendkerzen u. dgl. - Google Patents

Geraet zum Reinigen und Messen von Zuendkerzen u. dgl.

Info

Publication number
DE803136C
DE803136C DEP17673A DEP0017673A DE803136C DE 803136 C DE803136 C DE 803136C DE P17673 A DEP17673 A DE P17673A DE P0017673 A DEP0017673 A DE P0017673A DE 803136 C DE803136 C DE 803136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
scraper
shells
electrodes
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17673A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Roming
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP17673A priority Critical patent/DE803136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803136C publication Critical patent/DE803136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T21/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs
    • H01T21/02Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs of sparking plugs
    • H01T21/04Cleaning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Gerät zum Reinigen und Messen von Zündkerzen u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät, das zum Reinigen von Zündkerzen sowie zum Messen und Prüfen der Elektroden- und Kontaktabstände dient.
  • Es ist bekannt, daß die Zündkerzen der Verbrennungsmotoren durch Ölkohle und andere Ablagerungen unbrauchbar «-erden. Uni die Zündkerzen wieder brauchbar zu machen, werden dieselben bisher mit Hilfe eines Messers, Schabers oder ähnlichen \Verkzeuges gereinigt. Diese Reinigung kann aber in den meisten Fällen nur unvollständig erfolgen, da die benutzten Werkzeuge im allgemeinen in Form und Abmessungen nicht den gestellten Anforderungen entsprecl;ett. zum Beispiel kann die im ltinern der Zündkerze fest anhaftende Ölkohle nicht entfernt werden.
  • Die Erfindung stellt ein Gerät dar, mit welchem ermöglicht wird. die Zündkerze einwandfrei zu reinigen, den Abstand der Elektroden zu messen und -%lal"lilitteretizen zwischen den Flektroden zu berichtigen. Der Aufbau des Gerätes erfolgt so, daß sämtliche vorgesehenen keinigungs- und Meßwerkzeuge zwischen Messerschalen herausklappbar zu einer Einheit zusammengefaßt werden und so wie ein Taschetitne@ser von jedem Kraftfahrer bequem in der Tasche mitgeführt werden kann. Das Werkzeug zum Reinigen der Zündkerzen als ein Teil der Erfindung ist so ausgebildet und geformt, daß damit die Flektroden mit anschließenden Flächen und der ringförmige innere Zwischenraum gereinigt «erden können. Dieses Werkzeug, auch Schaber genannt, besitzt an seinen Flachseiten Nuten oder Hohlkehlen, die so weit auslaufest. daß an den vier Längsseiten Schneidphasen entstehen. Die Schneidkanten sind so auf Schnitt gearbeitet, daß diese die Ölkohle, welche sich in dem Zwischenraum der Zündkerze festgebrannt hat, restlos entfernen. Ferner ist neu, daß der Schaber an seinem freien Ende eine kreisbogenförmige oder winklige Ausfräsung besitzt, mit welcher sonst schlecht zugängliche Stellen der Elektroden von Ölkohle befreit werden können. Es gibt Zündkerzen, die einen besonders engen ringförmigen Zwischenraum aufweisen. Die Reinigung desselben ist, wie bekannt. sehr schwierig. Der Behebung dieses 0helstalidcs dient ein weiterer Erfindungsgedanke in Form eines Spitzschabers. Der Spitzschaber wird zweckmäßig au: flachem Federstahl gefertigt, seine Seitenkanten, welche winklig zur Breitfläche geschliffen sind, laufen nach seinem freien Ende hin zu einer stumpfen, aber scharfkantigen Spitze aus. Mit diesem Schaber können sowohl die Ringflächen wie auch die Fußfläche des Zwischenraumes der Zündkerze von Ölkohle befreit werden. Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht dahin, daß an dem Gerät Klingen vorgesehen sind, die als Lehren zur Messung des Abstandes zwischen den Elektroden dienen. Ein Erfindungsgedanke hierbei ist, daß zwei oder mehr Lehren in verschiedener Dicke, z. B. o,6 mm und o,4 mm, gabelförmig in einen gemeinsamen Schaft zusammenlaufen. Erfindungsgemäß ist in dem Gerät ein weiteres Werkzeug geschaffen, um unzulässige Maßabweichungen im Abstand der Elektroden zu berichtigen. Erfindungsgemäß geschieht dies so, daß an einem Schaft sich eine Biegevorrichtung befindet, und zwar in der Form, daß das offene Maul der Gabel quer zur Längsrichtung des Schaftes angeordnet ist. Die Innenflanken des Maules sind schwach konisch gehalten, um Elektroden verschiedener Dicke erfassen und biegen zu können. Des weiteren ist neuartig eine Elektrodenfeile, welche auf ihrer unbehauenen Rückenfläche nach ihrem freien Ende hin auf die Dicke abgestuft ist, welche erforderlich ist, um die Fläche zwischen den Elektroden glätten zu können. Ferner ist eine Bürste zur allgemeinen Reinigung der Zündkerzen vorgesehen. Die Bürste ist so ausgebildet, daß der von dem Bürstenschaft, den Borsten und der -Messerschale gebildete Hohlraum sämtliche Werkzeuge aufnehmen kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Ansicht auf die Flachseite des Gerätes mit herausgeklappten Werkzeugen, Abb.2 eine Ansicht auf die Schmalseite des Gerätes mit eingeklappten Werkzeugen, Abb.. 3 eine Ansicht des Schabers, Abb. .4 einen Längsschnitt des Schabers, Abb. 5 einen Querschnitt des Schabers von Abb. 3 und 4, Abb. 6 eine Ansicht der Flachseite der Lehre, Abt. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6, Abb. 8 eine Ansicht der Elektrodenfeile, Abb. 9 eine Seitenansicht von Abb. e, Abt. ro ein Anwendungsbeispiel der Lehre beim liessen des Elektrodenabstandes an einer Zündkerze.
  • Zwischen zwei Messerschalen 1, 2 ist das Werkzeug 3, welches als Schaber ausgebildet ist, ein Spitzschaber 4, eine Lehre 5 zum Messen des Elektrodenabstandes, eine Biegevorrichtung 6 zur Berichtigung des Elektrodenabstandes, eine Elektrodenfeile 7 zum Glätten verbrannter Stellen und eine Bürste 8 zur allgemeinen Reinigung der Zündkerze angeordnet. Der Schaber 3 besitzt an seinen Flachseiten Hohlkehlen g. Die Hohlkehlen 9 sind so ausgearbeitet, daß Schneidkanten io entstehen, mit welchen der ringförmige Zwischenraum 24 der Zündkerze einwandfrei gereinigt werden kann. An der Spitze des Schabers 3 ist eine Ausnehmung i i ausgearbeitet, mit deren scharfen Begrenzungskanten die Elektroden allseitig gereinigt "-erden können. Der Spitzschaber 4 hat rechteckigen Querschnitt und verjüngt sich nach seinem freien Ende hin zu einer scharfkantigen, stumpfen Spitze 23. Die Längsflächen können auch hohlgeschliffen werden. Mit dem Spitzschaber .I können sonst unzugängliche Stellen der Zündkerze gereinigt werden. Die Lehre 5 ist gabelförmig aüsgel>ildet. Die beiden Gabelenden 12, 13 sind in ihrer Dicke i4 auf zwei verschiedene Lehrenmaße, z. B. 0,4 mm und o,6 mm, geschliffen. Die äußeren Kanten der Gabelenden 12, 13 besitzen zur besseren Einführung zwischen die Elektroden eine Abrundung 15. Die Maßwerte der Lehre sind in bekannter Weise angebracht. Die Biegevorrichtung 6 besitzt ein schwach konisch ausgebildetes Maul, mit welchem die äußere Elektrode der Zündkerze erfaßt und auf den erforderlichen Abstand gebogen werden kann. Die Elektrodenfeile ; ist als Schlichtfeile ausgebildet, um raube Stellen glätten zu können. Die Bürste 8 besitzt einen flachen Stiel 17 und dient zur allgemeinen Reinigung der Zündkerze.
  • Die Anordnung der einzelnen Werkzeuge in dem Gerät kann in verschiedener Weise erfolgen, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen, ebenso hat die Wahl bestimmter Werkstoffe für das Gerät keinen ändernden Einfluß auf das Wesen der Erfindung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRt,TCHE: i. Gerät zum Reinigen von Zündkerzen und zum Messen von Abständen zwischen den Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Messerschalen (1, 2) ein Werkzeug (3), Schaber genannt, vorgesehen ist, das an seinen Flachseiten Hohlkehlen (9) besitzt, die derart ausgebildet sind, daß zwei oder mehrere Schneidkanten (io) entstehen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber (3) an seinem freiliegenden Ende eine Aussparung (i i) besitzt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Messerschalen (1, 2) ein Spitzschaber (4) vorgesehen ist, welcher rechteckigen Querschnitt hat und nach seinem freien Ende hin konisch zu einer scharfkantigen, stumpfen Spitze (23) ausläuft.
  4. 4. Gerät nachAnspruch i bis 3, dadurchgekennzeichnet, daß zwischen den Messerschalen (1, 2) eine Lehre (5) angeordnet ist, deren Klingen (12, 13), gabelförmig ausgebildet, in ihrer I Dicke (1.I) einem Lehrenmaß für den Abstand zwischen den Elektroden entsprechen und an ihrer Stirnfläche eine Abrundung (15) aufweisen.
  5. 5. Gerät nach Anspruch i bis :I, dadurch gekennzeichnet, claß zwischen DZess°rsclialeri (r, 2) eine Biegevorrichtung (6) angeordnet ist, deren Biegemaul (16) rechtwinklig zur Längsachse und dessen Innenflanken (18) schwach konisch ausgebildet sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Messerschalen (r, 2) eine Elektrodenfeile (7) angeordnet ist, deren unbehauene Rückenfläche (1g) in ihrem äußeren Teil (20) eine Abstufung (21) aufweist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Messerschalen (1, 2) eine Bürste (8) vorgesehen ist. B. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (3, ,t, 5, 6, 7) in dein von der Bürste (8) 'und der Messerschale (r) gebildeten Hohlraum (22) untergebracht sind. cg. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (3, 4, 5, 6, 7, 8) zwischen den Messerschalen (1, 2) messerähnlich herausklappbar sind.
DEP17673A 1948-10-12 1948-10-12 Geraet zum Reinigen und Messen von Zuendkerzen u. dgl. Expired DE803136C (de)

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DEP17673A DE803136C (de) 1948-10-12 1948-10-12 Geraet zum Reinigen und Messen von Zuendkerzen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803136C true DE803136C (de) 1952-01-03

Family

ID=7366662

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DEP17673A Expired DE803136C (de) 1948-10-12 1948-10-12 Geraet zum Reinigen und Messen von Zuendkerzen u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE803136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4204294A (en) * 1978-10-23 1980-05-27 Halverson Robert J Electrical terminal cleaning device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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