Gerät zum Reinigen und Messen von Zündkerzen u. dgl. Gegenstand der
Erfindung ist ein Gerät, das zum Reinigen von Zündkerzen sowie zum Messen und Prüfen
der Elektroden- und Kontaktabstände dient.Device for cleaning and measuring spark plugs and the like
Invention is a device that is used for cleaning spark plugs and for measuring and testing
the electrode and contact spacing is used.
Es ist bekannt, daß die Zündkerzen der Verbrennungsmotoren durch Ölkohle
und andere Ablagerungen unbrauchbar «-erden. Uni die Zündkerzen wieder brauchbar
zu machen, werden dieselben bisher mit Hilfe eines Messers, Schabers oder ähnlichen
\Verkzeuges gereinigt. Diese Reinigung kann aber in den meisten Fällen nur unvollständig
erfolgen, da die benutzten Werkzeuge im allgemeinen in Form und Abmessungen nicht
den gestellten Anforderungen entsprecl;ett. zum Beispiel kann die im ltinern der
Zündkerze fest anhaftende Ölkohle nicht entfernt werden.It is known that the spark plugs of internal combustion engines are powered by oil carbon
and other deposits become unusable. Uni the spark plugs usable again
to make, the same have so far been done with the help of a knife, scraper or the like
\ Tool cleaned. In most cases this cleaning can only be incomplete
take place because the tools used are generally not in shape and dimensions
meet the requirements set. for example, the interior of the
Oil carbon adhering to the spark plug must not be removed.
Die Erfindung stellt ein Gerät dar, mit welchem ermöglicht wird. die
Zündkerze einwandfrei zu reinigen, den Abstand der Elektroden zu messen und -%lal"lilitteretizen
zwischen den Flektroden zu berichtigen. Der Aufbau des Gerätes erfolgt so, daß sämtliche
vorgesehenen keinigungs- und Meßwerkzeuge zwischen Messerschalen herausklappbar
zu einer Einheit zusammengefaßt werden und so wie ein Taschetitne@ser von jedem
Kraftfahrer bequem in der Tasche mitgeführt werden kann. Das Werkzeug zum Reinigen
der Zündkerzen als ein Teil der Erfindung ist so ausgebildet und geformt, daß damit
die Flektroden mit anschließenden Flächen und der ringförmige innere Zwischenraum
gereinigt «erden können. Dieses Werkzeug, auch Schaber genannt, besitzt an seinen
Flachseiten Nuten oder Hohlkehlen, die so weit auslaufest. daß an den vier Längsseiten
Schneidphasen entstehen. Die Schneidkanten sind so auf Schnitt gearbeitet, daß diese
die Ölkohle, welche sich in dem Zwischenraum der Zündkerze festgebrannt hat, restlos
entfernen.
Ferner ist neu, daß der Schaber an seinem freien Ende
eine kreisbogenförmige oder winklige Ausfräsung besitzt, mit welcher sonst schlecht
zugängliche Stellen der Elektroden von Ölkohle befreit werden können. Es gibt Zündkerzen,
die einen besonders engen ringförmigen Zwischenraum aufweisen. Die Reinigung desselben
ist, wie bekannt. sehr schwierig. Der Behebung dieses 0helstalidcs dient ein weiterer
Erfindungsgedanke in Form eines Spitzschabers. Der Spitzschaber wird zweckmäßig
au: flachem Federstahl gefertigt, seine Seitenkanten, welche winklig zur Breitfläche
geschliffen sind, laufen nach seinem freien Ende hin zu einer stumpfen, aber scharfkantigen
Spitze aus. Mit diesem Schaber können sowohl die Ringflächen wie auch die Fußfläche
des Zwischenraumes der Zündkerze von Ölkohle befreit werden. Ein weiterer Erfindungsgedanke
besteht dahin, daß an dem Gerät Klingen vorgesehen sind, die als Lehren zur Messung
des Abstandes zwischen den Elektroden dienen. Ein Erfindungsgedanke hierbei ist,
daß zwei oder mehr Lehren in verschiedener Dicke, z. B. o,6 mm und o,4 mm, gabelförmig
in einen gemeinsamen Schaft zusammenlaufen. Erfindungsgemäß ist in dem Gerät ein
weiteres Werkzeug geschaffen, um unzulässige Maßabweichungen im Abstand der Elektroden
zu berichtigen. Erfindungsgemäß geschieht dies so, daß an einem Schaft sich eine
Biegevorrichtung befindet, und zwar in der Form, daß das offene Maul der Gabel quer
zur Längsrichtung des Schaftes angeordnet ist. Die Innenflanken des Maules sind
schwach konisch gehalten, um Elektroden verschiedener Dicke erfassen und biegen
zu können. Des weiteren ist neuartig eine Elektrodenfeile, welche auf ihrer unbehauenen
Rückenfläche nach ihrem freien Ende hin auf die Dicke abgestuft ist, welche erforderlich
ist, um die Fläche zwischen den Elektroden glätten zu können. Ferner ist eine Bürste
zur allgemeinen Reinigung der Zündkerzen vorgesehen. Die Bürste ist so ausgebildet,
daß der von dem Bürstenschaft, den Borsten und der -Messerschale gebildete Hohlraum
sämtliche Werkzeuge aufnehmen kann.The invention represents a device with which is made possible. the
To clean the spark plug properly, measure the distance between the electrodes and -% lal "lilitteretizen
to be corrected between the flex electrodes. The construction of the device takes place in such a way that all
provided cleaning and measuring tools can be folded out between knife shells
to be combined into a unit and like a pocket titre from everyone
Driver can be carried comfortably in the pocket. The tool for cleaning
The spark plug as part of the invention is designed and shaped to allow
the flex electrodes with adjoining surfaces and the annular inner space
cleaned «. This tool, also called a scraper, has on his
Flat-sided grooves or fillets that run out so far. that on the four long sides
Cutting phases arise. The cutting edges are worked to cut that this
the oil carbon, which has burnt itself in the space between the spark plug, is completely
remove.
Another new feature is that the scraper is at its free end
has a circular or angled cutout, which is otherwise bad
carbon can be removed from accessible areas of the electrodes. There are spark plugs
which have a particularly narrow annular space. The purification of the same
is as known. very difficult. Another purpose is to remedy this problem
Invention idea in the form of a pointed scraper. The pointed scraper is useful
au: made of flat spring steel, its side edges, which are angled to the broad surface
are ground, run towards its free end to a blunt, but sharp-edged one
Tip off. With this scraper, both the ring surfaces and the foot surface
the space between the spark plug must be freed from oil carbon. Another inventive idea
insists that blades are provided on the device as gauges for measurement
the distance between the electrodes. One idea of the invention here is
that two or more gauges of different thickness, e.g. B. 0.6 mm and 0.4 mm, fork-shaped
converge in a common shaft. According to the invention is in the device
Another tool created to avoid impermissible dimensional deviations in the distance between the electrodes
to correct. According to the invention, this is done in such a way that a
Bending device is located, in the form that the open mouth of the fork transversely
is arranged to the longitudinal direction of the shaft. The inner flanks of the mouth are
Slightly conical to grasp and bend electrodes of various thicknesses
to be able to. Furthermore, an electrode file is new, which is on its uncut
Back surface is graded towards its free end to the thickness which is required
in order to be able to smooth the area between the electrodes. There is also a brush
intended for general cleaning of the spark plugs. The brush is designed to
that the cavity formed by the brush shaft, the bristles and the knife bowl
can accommodate all tools.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Ansicht auf die Flachseite des Gerätes mit herausgeklappten
Werkzeugen, Abb.2 eine Ansicht auf die Schmalseite des Gerätes mit eingeklappten
Werkzeugen, Abb.. 3 eine Ansicht des Schabers, Abb. .4 einen Längsschnitt des Schabers,
Abb. 5 einen Querschnitt des Schabers von Abb. 3 und 4, Abb. 6 eine Ansicht der
Flachseite der Lehre, Abt. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6, Abb. 8 eine Ansicht
der Elektrodenfeile, Abb. 9 eine Seitenansicht von Abb. e, Abt. ro ein Anwendungsbeispiel
der Lehre beim liessen des Elektrodenabstandes an einer Zündkerze.In the drawing, the idea of the invention is in one embodiment
shown. Fig. I shows a view of the flat side of the device with the device folded out
Tools, Fig.2 a view of the narrow side of the device with folded
Tools, Fig. 3 a view of the scraper, Fig. 4 a longitudinal section of the scraper,
Fig. 5 is a cross-section of the scraper of Figs. 3 and 4, Fig. 6 is a view of the
Flat side of the teaching, section 7 a side view of Fig. 6, Fig. 8 a view
of the electrode file, Fig. 9 a side view of Fig. e, Section ro an application example
the teaching of leaving the electrode gap on a spark plug.
Zwischen zwei Messerschalen 1, 2 ist das Werkzeug 3, welches als Schaber
ausgebildet ist, ein Spitzschaber 4, eine Lehre 5 zum Messen des Elektrodenabstandes,
eine Biegevorrichtung 6 zur Berichtigung des Elektrodenabstandes, eine Elektrodenfeile
7 zum Glätten verbrannter Stellen und eine Bürste 8 zur allgemeinen Reinigung der
Zündkerze angeordnet. Der Schaber 3 besitzt an seinen Flachseiten Hohlkehlen g.
Die Hohlkehlen 9 sind so ausgearbeitet, daß Schneidkanten io entstehen, mit welchen
der ringförmige Zwischenraum 24 der Zündkerze einwandfrei gereinigt werden kann.
An der Spitze des Schabers 3 ist eine Ausnehmung i i ausgearbeitet, mit deren scharfen
Begrenzungskanten die Elektroden allseitig gereinigt "-erden können. Der Spitzschaber
4 hat rechteckigen Querschnitt und verjüngt sich nach seinem freien Ende hin zu
einer scharfkantigen, stumpfen Spitze 23. Die Längsflächen können auch hohlgeschliffen
werden. Mit dem Spitzschaber .I können sonst unzugängliche Stellen der Zündkerze
gereinigt werden. Die Lehre 5 ist gabelförmig aüsgel>ildet. Die beiden Gabelenden
12, 13 sind in ihrer Dicke i4 auf zwei verschiedene Lehrenmaße, z. B. 0,4 mm und
o,6 mm, geschliffen. Die äußeren Kanten der Gabelenden 12, 13 besitzen zur besseren
Einführung zwischen die Elektroden eine Abrundung 15. Die Maßwerte der Lehre sind
in bekannter Weise angebracht. Die Biegevorrichtung 6 besitzt ein schwach konisch
ausgebildetes Maul, mit welchem die äußere Elektrode der Zündkerze erfaßt und auf
den erforderlichen Abstand gebogen werden kann. Die Elektrodenfeile ; ist als Schlichtfeile
ausgebildet, um raube Stellen glätten zu können. Die Bürste 8 besitzt einen flachen
Stiel 17 und dient zur allgemeinen Reinigung der Zündkerze.The tool 3, which acts as a scraper, is between two knife shells 1, 2
is designed, a pointed scraper 4, a gauge 5 for measuring the electrode distance,
a bending device 6 for correcting the electrode spacing, an electrode file
7 for smoothing burned areas and a brush 8 for general cleaning of the
Spark plug arranged. The scraper 3 has fillets g on its flat sides.
The flutes 9 are worked out so that cutting edges io arise with which
the annular gap 24 of the spark plug can be cleaned properly.
At the tip of the scraper 3, a recess i i is worked out, with its sharp
Boundary edges, the electrodes can be cleaned on all sides - earthed. The pointed scraper
4 has a rectangular cross-section and tapers towards its free end
a sharp-edged, blunt point 23. The longitudinal surfaces can also be hollow ground
will. With the pointed scraper .I, otherwise inaccessible areas of the spark plug
getting cleaned. The teaching 5 is aüsgel> ilden fork-shaped. The two fork ends
12, 13 are in their thickness i4 to two different gauge dimensions, z. B. 0.4 mm and
o, 6 mm, ground. The outer edges of the fork ends 12, 13 have for better
Insertion between the electrodes a rounding 15. The dimensions of the gauge are
attached in a known manner. The bending device 6 has a slightly conical shape
formed mouth with which the outer electrode of the spark plug is captured and opened
can be bent the required distance. The electrode file; is as a plain file
trained to smooth out rough spots. The brush 8 has a flat one
Handle 17 and is used for general cleaning of the spark plug.
Die Anordnung der einzelnen Werkzeuge in dem Gerät kann in verschiedener
Weise erfolgen, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen, ebenso hat die
Wahl bestimmter Werkstoffe für das Gerät keinen ändernden Einfluß auf das Wesen
der Erfindung.The arrangement of the individual tools in the device can be different
Wise done without affecting the essence of the invention, likewise has
Choice of certain materials for the device does not change the essence
the invention.