DE19617341C2 - Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette - Google Patents
Deckenvertäfelung zur Bildung einer RosetteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette mit großem
Durchmesser gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vertäfelung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 31 20 033
bekannt. Die Verwendung eines aus drei konzentrischen Tragelementen bestehenden
Tragrahmens in Verbindung mit sich strahlenförmig erstreckenden Deckbrettern
ermöglicht eine einfache Montage an der Decke, nötigenfalls durch eine einzelne
Person. Die Deckbretter sind zumindest teilweise als rustikal gestaltete Profilteile
ausgebildet. Eine derartige rosettenförmige Holzverkleidung verleiht dem Raum,
beispielsweise dem Gastraum einer Gaststätte oder einem Tanzsaal, ein prunkvolles
Erscheinungsbild.
Die bekannte Holzvertäfelung ist jedoch aufwendig und kostenintensiv in der
Herstellung. Grundsätzlich werden nur dekorativ hochwertige Massivhölzer verwen
det. Zusätzlich müssen die Hölzer beachtliche Festigkeitseigenschaften aufweisen,
damit sie nach der Befestigung an den Tragelementen nicht aufgrund des Eigenge
wichtes durchhängen oder durch Alterungsvorgänge sich verziehen. Für eine Rosette
mit einem Durchmesser von 2 bis 3 m werden von diesem hochwertigen Holz 3 bis
7 m2 benötigt. Darüber hinaus sind die Deckbretter bei der bekannten Vertäfelung
herausnehmbar an den Tragelementen befestigt. Die dort beschriebenen lösbaren
Befestigungsmittel sind ebenfalls aufwendig und kostenintensiv.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beibehaltung der dekorativen Wirkung eine
Vertäfelung zur Bildung einer Rosette zu schaffen, welche kostengünstig herzustellen
und einfach zu montieren ist, so daß sie beispielsweise von Heimwerkern zur
Dekoration der Räume ihrer Eigenheime verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination der Merkmale des
Oberbegriffs mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Verwendung einfacher Befestigungselemente wie Nägel, Schrauben und Fugen
krallen ermöglicht eine besonders kostengünstige und einfache, durch jeden Heim
werker durchführbare Befestigung der Deckbretter an den Tragelementen des
Tragrahmens. Eine Fugenkralle, auch Profilbrettkralle genannt, ist ein zur Befesti
gung von Holzvertäfelungen weit verbreitetes Befestigungselement aus abgewinkel
tem Blech mit seitlichen Stegen, die in seitliche Nuten der Vertäfelungsbretter
einschiebbar sind. Fugenkrallen werden durch Deckleisten verkleidet und ermögli
chen eine unsichtbare Befestigung der Deckbretter. Ist es dagegen erwünscht,
sichtbare Befestigungselemente, zum Beispiel Ziernägel oder Zierschrauben, zu
verwenden, so kann auf Fugenkrallen verzichtet werden. Diese einfachen Befesti
gungsmittel sind sehr viel kostengünstiger als die Anordnung zum entnehmbaren
Einhängen der Deckbretter aus oben erwähntem Dokument und ermöglichen auch in
gewissem Maße ein nachträgliches Entfernen der Deckbretter, beispielsweise um
hinter der Vertäfelung verlaufende elektrische Leitungen oder andere Installationen
zu verlegen oder zu warten.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vertäfelung liegt in der
Verwendung furnierter Deckbretter. Hierdurch können die Eigenschaften
der Deckbretter optimiert werden, indem einerseits als Tragholz ein beson
ders verzugsfreies und stabiles Holz gewählt wird und andererseits als
Zierfurnier ein besonders dekoratives Holz, beispielsweise ein 1 mm starkes
Schäl- oder Messerfurnier aus Edelholz, verwendet wird. Auf der dem
Zierfurnier gegenüberliegenden Oberfläche ist ein Gegenfurnier anzubrin
gen, um unterschiedliche Last- und Spannungsverläufe innerhalb der Bretter
nach der Montage, welche zu einem Verziehen der Bretter führen könnten,
zu verhindern. Das Gegenfurnier muß kein teures Zierholz sein, sondern
kann aus jedem geeigneten Material, beispielsweise einem kostengünstigen
Spezialpapier, bestehen.
Vorzugsweise besteht die Tragholzschicht aus einem neuartigen Sperrholz,
einem sogenannten Dickschicht-Sperrholz. Das Dickschicht-Sperrholz
besteht aus mindestens drei längs/quer/längs verleimten Holzschichten. Jede
Holzschicht weist eine Dicke von mindestens 4 mm, vorzugsweise 5-6 mm
auf. Zum Beispiel hat sich die Verwendung von Furnierplatten mit jeweils
5 mm dicken Holzschichten bewährt.
Alternativ kommt auch die Verwendung von Tischlerplatten oder auf Kun
denwunsch bei einer teureren Ausführungsform eine Tragholzschicht aus
massivem Weißholz in Frage.
Die Verwendung der furnierten Deckbretter weist gegenüber den bekannten
Vertäfelungen den entscheidenden Vorteil auf, daß mittels Fräsen, ins
besondere CNC-Oberfräsen, äußerst dekorative Ornamente in die Ober
fläche der Deckbretter eingefräst werden können, welche im Grund der
Fräsnut nach dem Durchdringen der Furnierschicht die Farbe der Tragholz
schicht aufweisen, wogegen die Seitenbereiche der Fräsnut die Furnierfarbe
aufweisen, welche möglichst unterschiedlich von der Farbe der darunter
liegenden Tragholzschicht zu wählen ist, wenn eine starke Kontrastierung
gewünscht ist. Bestehen das Zierfurnier und die darunter liegende Tragholz
schicht aus dem gleichen Holz, so entstehen durch die Einfräsungen durch
das Zierfurnier hindurch nur leichte Schattierungen.
Derartige Zwei- oder Mehrfarbeinfräsungen können auf jedem Deckbrett
oder in regelmäßigen Abständen auf mehreren Deckbrettern der Rosette
angebracht werden. Auf jedem Deckbrett kann das gleiche Motiv angebracht
werden. Alternativ können voneinander variierende Ornamente gewählt
werden, die jedoch miteinander harmonierende Motive aufweisen sollten.
Da die unter dem Zierfurnier liegende Tragholzschicht aufgrund der einge
frästen Zierornamente sichtbar wird, sollte diese Tragholzschicht aus einem
Holz erster Wahl und vorzugsweise aus Weißholz (Tanne, Fichte, Birke)
bestehen. Bei der Verwendung des Dickschicht-Sperrholzes können die
anderen, nicht sichtbaren Schichten aus jedem geeigneten Holz zweiter
Wahl bestehen. So fallen für die Deckbretter bei optimalem ästhetischem
Erscheinungsbild sehr niedrige Materialkosten an.
Die eingefrästen Zierornamente können auf Wunsch im Grund der Fräsnut,
durch eine Einfärbung (Blattgold) betont werden, wobei die dekorative
Wirkung verstärkt wird. Es ist auch möglich, mehrere Furnierschichten
übereinander auf den Deckbrettern anzuordnen, so daß beispielsweise bei 3
bis 5 mm tiefen Fräsnuten mehrere unterschiedliche Furnierschichten
durchdrungen werden, so daß jede Fräsnut mehrere zueinander parallel
verlaufende Farbstreifen aufweist.
In der Mitte der Deckbretter sollte an dem inneren Tragelement eine schei
benförmige Mittelplatte angeordnet sein.
Die Kanten der Deckbretter können mit Furnier-Umleimern oder mit Profil
hölzern versehen werden, damit der Schichtaufbau der Deckbretter kaschiert
wird.
Die sichtbare Oberfläche der Deckbretter kann zusätzlich durch Beizen
eingefärbt sein. Hierdurch ergibt sich ein weiterer Farbton im Bereich der
Fräsnuten der Zierornamente. Weiterhin kann der Charakter der Rosette
durch diverse Oberflächenbehandlungen (Wachs, Matt- oder Glanzlack)
betont werden.
Die erfindungsgemäße Rosette ist nicht auf die Kreisform beschränkt. Sie
kann insbesondere bei langgestreckten Räumen auch die Form einer Ellipse
aufweisen. In diesem Fall sind die Tragelemente ellipsenförmig auszubil
den, und die Deckbretter weisen unterschiedliche Längen auf.
Da die Vertäfelung insbesondere zur Installation an Raumdecken vorgesehen
ist, kann sie entweder im mittleren Bereich oder im Endabschnitt eines oder
mehrerer Deckbretter Aufnahmen für eine Lampe oder eine Leuchte auf
weisen. Ebenfalls können Aufnahmen für Lautsprecher vorgesehen sein, so
daß die Rosetten-Vertäfelung einen Bestandteil der Beschallungsanlage des
Raumes bilden kann. Die Deckbretter weisen aufgrund der Tragelemente
einen gewissen Abstand zur Raumdecke auf. So lassen sich die Versor
gungsleitungen zu den Lampenaufnahmen oder den Lautsprechern leicht
hinter der Vertäfelung verlegen.
Die Rosette kann auch in eine vollflächige Vertäfelung der Decke integriert
werden, wobei die Dicke der Tragelemente etwas größer sein sollte als die
Dicke der Vollvertäfelung, ggf. einschließlich der Tragleisten für die
Bretter der Vollvertäfelung. Die Bretter der Vollvertäfelung können dann
bündig an den Außenumfang des äußersten Tragelementes anliegen, und es
verbleibt kein Spalt zwischen der Außenkontur der Rosette und den sich
anschließenden Vertäfelungsbrettern.
Zumindest das große, äußere ringförmige Tragelement sollte aus Ring
segmenten zusammengesetzt sein, so daß sich dessen Montage mittels
Dübeln an der Decke des Raumes einfach gestaltet. Der Durchmesser des
äußeren Tragelements ist nur geringfügig kleiner als der der Rosette (2 bis
3 m), so daß eine Unterteilung in vier oder acht Ringsegmente die Handha
bung erheblich erleichtert. Die Ringsegmente können über Schlitz und
Zapfen miteinander verbunden werden.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen und der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. Die Zeichnun
gen zeigen in:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vertäfelung in Form
einer Rosette, bei der die Deckbretter eines Quadranten ausge
lassen sind,
Fig. 2 eine entlang der kreissegmentförmigen Schnittlinie II-II ge
schnittene Darstellung der Rosette aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Deckbrett der erfindungsgemäßen
Rosette,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer Einfräsung in ein Deck
brett,
Fig. 5-7 Draufsichten Deckbretter der erfindungsgemäßen Rosette mit
unterschiedlichen Zierornamenten.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte rosettenförmige Deckenvertäfelung ist
über ein inneres ringförmiges Tragelement 1 und ein äußeres ringförmiges
Tragelement 2 an der Decke 3 eines Raumes befestigt. Sowohl das innere
Tragelement 1 als auch das äußere Tragelement 2 besteht aus Ringsegmen
ten 4, 5, die jeweils mit zwei Befestigungsschrauben 6 mittels Dübeln an der
Decke 3 festgeschraubt sind. In den Endbereichen sind zwei aneinander
grenzende Ringsegmente 4 oder 5 über eine Schlitz-Zapfenverbindung
miteinander verbunden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bestehen die Tragelemente 1, 2 aus Dickschicht-
Sperrholz mit einer Schichtstärke von 5 mm. Im Endbereich des linken
Ringsegments 5 sind die äußeren Holzschichten entfernt (abgefräst), so daß
die innere Holzschicht einen flachen Zapfen 7 bildet. Im angrenzenden
Endbereich des rechten Ringsegments ist die mittlere Holzschicht zur
Bildung eines Schlitzes zwischen den äußeren Holzschichten ausgefräst, in
den der Zapfen 7 eingefügt ist.
An den Tragelementen 1, 2 sind Deckbretter 9 über Fugenkrallen 8 befe
stigt. Die Fugenkrallen 8 sind mit Schrauben 10 an dem Tragelement 2
befestigt und greifen mit ihren seitlichen Stegen in Nuten 11 in den Kanten
der Deckbretter 9 ein. Die Kantenbereiche der Deckbretter 9 werden von
Profilholzleisten 12 gebildet. Die Nuten 11 sind durch dünne Deckleisten 13
(Federn) abgedeckt, so daß die Fugenkrallen 8 unsichtbar sind. Wie bereits
oben erwähnt, können die Deckbretter 9 direkt an den Tragelementen 1, 2
angenagelt oder angeschraubt sein, falls Ziernägel oder -schrauben ver
wendet werden, deren Anordnung auf den Oberflächen der Deckbretter in
das Gesamterscheinungsbild der Rosette integriert werden soll.
Eine scheibenförmige Mittelplatte 14, die am inneren Tragelement 1 befe
stigt ist, bildet das Zentrum der Rosette.
Fig. 1 zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Formen der Deckbretter 9 mit
sehr verschiedenen Zierornamenten. In einer vollständigen Rosette werden
selbstverständlich nur Deckbretter mit identischen oder einander ergänzen
den Formen und Zierornamenten verwendet.
Der Aufbau der Deckbretter 9 ist insbesondere in Fig. 3 zu erkennen. Das
Deckbrett 9 besteht aus Sperrholz, welches drei miteinander verleimte,
5 mm dicke Holzschichten 15 umfaßt. An der äußeren Oberfläche des
Deckbretts 9 ist eine Zierfurnierschicht 16 angebracht, die etwa 1 mm stark
ist. Auf der Rückseite des Deckbretts 9 ist eine Gegenfurnierschicht 17
aufgeleimt. Diese kann aus einem anderen, kostengünstigeren Holz bestehen
als die Zierfurnierschicht 16. Seitlich sind die Profilholzleisten 12 zu erkennen.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Ornament-Einfräsung in ein derartiges Deck
brett 9. Dabei ist das Deckbrett 9 im Querschnitt abgebildet und perspekti
visch dargestellt. Eine Fräsnut 18 mit zwei zueinander rechtwinkligen
Flanken ist auf der Oberfläche des Deckbretts 9 eingearbeitet, wobei vor
zugsweise eine Dreiachsen-CNC-Fräsmaschine verwendet wird, bei der der
Verlauf und die Tiefe der Fräsnut nach programmierten, numerischen
Vorgaben gesteuert wird.
Die dargestellte Fräsnut 18 beginnt auf der linken Seite mit einer geringen
Tiefe, so daß sie nur im Bereich ihres Nutgrundes durch das Zierfurnier 16
hindurch in das Material der darunterliegenden Tragholzschicht 15 hinein
ragt. Die Tiefe der Fräsnut 18 nimmt von links nach rechts zu, so daß im
mittleren Bereich der Fräsnut 18 die Breite der Einfräsung in die Tragholz
schicht 15 ebenfalls zunimmt. Am rechten Ende der Fräsnut 18 bildet der
in die Tragholzschicht 15 eingefräste mittlere Abschnitt etwa 80% der
gesamten Breite der Fräsnut 18.
Das Zierfurnier 16 weist vorzugsweise einen dekorativen dunklen Farbton
auf. Die Tragholzschicht 15 sollte zur Ausbildung eines möglichst guten
Kontrastes im Bereich der Fräsnut 18 aus möglichst hellem Holz bestehen.
Auf diese Weise entsteht in der Mitte der Fräsnut 18 in der dunklen Ober
fläche des Zierfurniers 16 eine helle Linie, deren Breite von der Tiefe der
Fräsnut 18 abhängt.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen in Draufsichten auf verschiedene Deckbretter 9
unterschiedliche Motive für Zierornamente 19 bis 24 in Verbindung mit
dazu passenden Formen der radial äußeren Endbereiche der Deckbretter 9.
Fig. 5 zeigt Deckbretter mit gotisch geformten Enden und einem Zierorna
ment 19, das einen Lichtstrahl darstellt, sowie einem Zierornament 20 in
Form eines stilisierten Kometen. Rosetten mit gotischen Formen und der
artigen Zierornamenten erzeugen einen prunkvollen Gesamteindruck.
Fig. 6 zeigt Deckbretter 9 mit barocker Endkontur zur Herstellung einer
Rosette mit rustikalem Erscheinungsbild. Auf diesen Deckbrettern 9 sind
unterschiedliche Musikinstrumente durch die Zierornamente 21, 22 einge
fräst.
Fig. 7 zeigt schließlich Deckbretter 9 mit abgerundeten Enden, welche eine
Rosette mit einer schlichten, modernen Form erzeugen. Als Zierornament
23 ist ein stilisierter Diamantenschliff und als Zierornament 24 sind stili
sierte Notenlinien vorgesehen.
Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 1 läßt sich erkennen, wie die erfin
dungsgemäße Rosette in eine Vollvertäfelung einer Raumdecke integriert
wird. Die Bretter 25 der Vollvertäfelung (in Fig. 1 gestrichelt dargestellt)
erstrecken sich bis zum äußeren Tragelement 2 des Tragrahmens. Die
Deckbretter 9 der Rosette werden über den Brettern 25 der Vollvertäfelung
an dem Tragelement 2 befestigt. Hierzu ist das äußere Tragelement 2 derart
auszugestalten, daß es etwas weiter aus der Ebene der Decke 3 herausragt
als die Oberfläche der Bretter 25 einschließlich ihrer Befestigungsmittel.
1
inneres Tragelement
2
äußeres Tragelement
3
Decke
4
Ringsegment
5
Ringsegment
6
Befestigungsschrauben
7
Zapfen
8
Fugenkrallen
9
Deckbrett
10
Schraube
11
Nut
12
Profilholzleiste
13
Deckleiste
14
Mittelplatte
15
Holzschicht
16
Zierfurnier
17
Gegenfurnier
18
Fräsnut
19-24
Zierornamente
25
Brett der Vollvertäfelung
Claims (14)
1. Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette mit großem Durchmesser, vorzugs
weise größer als 2 m, bestehend aus einem ring- oder scheibenförmigen inneren
Tragelement (1) und mindestens einem hierzu konzentrisch angeordneten ringförmi
gen äußeren Tragelement (2), wobei die Tragelemente (1, 2) an einer Decke (3) eines
Raumes befestigt sind und an den Tragelementen (1, 2) Deckbretter (9) befestigt sind,
welche im wesentlichen aneinander angrenzen, jeweils ein Segment der Rosette
bilden und sich in radialer Richtung der Rosette erstrecken, dadurch gekenn
zeichnet,
- a) daß alle Deckbretter (9) mittels Nägeln und/oder Schrauben (10), vorzugsweise unter Verwendung von Fugenkrallen (8), an den Tragelementen (1, 2) befestigt sind
- b) daß jedes Deckbrett (9) mindestens eine Tragholzschicht (15) aufweist und auf seiner sichtbaren Oberfläche mit einem Zierfurnier (16) und auf seiner den Trag elementen zugewandten Oberfläche mit einem Gegenfurnier (17) versehen ist und
- c) daß die Tragholzschicht (15) aus kreuzweise verleimtem Dickschicht-Sperrholz besteht, welches mindestens drei Holzschichten aufweist.
2. Vertäfelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtstärke
jeder der Holzschichten mindestens 4 mm beträgt.
3. Vertäfelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die
sichtbare Oberfläche der Deckbretter (9) Zierornamente (19-24) eingefräst sind,
wobei die Einfräsungen zumindest teilweise tiefer sind als die Dicke des Zierfurniers
(16).
4. Vertäfelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zierfurnier (16)
und die Tragholzschicht (15) aus unterschiedlich hellen Hölzern bestehen.
5. Vertäfelung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einge
frästen Zierornamente (19-24) zumindest im Grund der Fräsnut (18) eingefärbt sind.
6. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Mitte der Deckbretter (9) eine scheibenförmige Mittelplatte (14) angeord
net ist.
7. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten der Deckbretter (9) zumindest im Umfangsbereich der Rosette mit
Furnier-Umleimern versehen sind.
8. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten der Deckbretter (9) zumindest im Umfangsbereich der Rosette mit
Profilholzleisten (12) versehen sind.
9. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die sichtbare Oberfläche der Deckbretter (9) durch Beizen eingefärbt ist.
10. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie im wesentlichen die Form einer Ellipse hat.
11. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch ge
kennzeichnet, daß in ihrem mittleren Bereich und/oder im Endabschnitt eines oder
mehrerer der Deckbretter (9) eine Lampe oder Leuchte angeordnet ist.
12. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß in ihrem mittleren Bereich oder im Endabschnitt eines oder
mehrerer der Deckbretter (9) ein Lautsprecher angeordnet ist.
13. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die mit der Rosette versehene Decke eine Vollvertäfelung
aufweist, wobei die Dicke der Tragelemente (1, 2) mindestens so groß ist wie die
Dicke der Vollvertäfelung.
14. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das ringförmige innere Tragelement (1) und/oder das äußere
Tragelement (2) aus Ringsegmenten (4, 5) zusammengesetzt ist.
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|---|---|---|---|
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| DE1996117341 Expired - Fee Related DE19617341C2 (de) | 1996-04-30 | 1996-04-30 | Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19617341C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1609925A1 (de) | 2004-06-25 | 2005-12-28 | Horst Marquardt | Wand- und Deckenmodul mit Befestigungsvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3120033A1 (de) * | 1981-05-20 | 1982-12-23 | Walter 6405 Eichenzell Storch | Rosette zur verzierung der decke von raeumen |
-
1996
- 1996-04-30 DE DE1996117341 patent/DE19617341C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3120033A1 (de) * | 1981-05-20 | 1982-12-23 | Walter 6405 Eichenzell Storch | Rosette zur verzierung der decke von raeumen |
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| EP1609925A1 (de) | 2004-06-25 | 2005-12-28 | Horst Marquardt | Wand- und Deckenmodul mit Befestigungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19617341A1 (de) | 1997-11-13 |
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