[go: up one dir, main page]

DE19617341C2 - Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette - Google Patents

Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette

Info

Publication number
DE19617341C2
DE19617341C2 DE1996117341 DE19617341A DE19617341C2 DE 19617341 C2 DE19617341 C2 DE 19617341C2 DE 1996117341 DE1996117341 DE 1996117341 DE 19617341 A DE19617341 A DE 19617341A DE 19617341 C2 DE19617341 C2 DE 19617341C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paneling
rosette
boards
cover boards
paneling according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1996117341
Other languages
English (en)
Other versions
DE19617341A1 (de
Inventor
Theodor David
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996117341 priority Critical patent/DE19617341C2/de
Publication of DE19617341A1 publication Critical patent/DE19617341A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19617341C2 publication Critical patent/DE19617341C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/10Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of wood or with an outer layer of wood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/04Ornamental plaques, e.g. decorative panels, decorative veneers
    • B44C5/0461Ornamental plaques, e.g. decorative panels, decorative veneers used as wall coverings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/005Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation composed of imitation beams or beam coverings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette mit großem Durchmesser gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vertäfelung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 31 20 033 bekannt. Die Verwendung eines aus drei konzentrischen Tragelementen bestehenden Tragrahmens in Verbindung mit sich strahlenförmig erstreckenden Deckbrettern ermöglicht eine einfache Montage an der Decke, nötigenfalls durch eine einzelne Person. Die Deckbretter sind zumindest teilweise als rustikal gestaltete Profilteile ausgebildet. Eine derartige rosettenförmige Holzverkleidung verleiht dem Raum, beispielsweise dem Gastraum einer Gaststätte oder einem Tanzsaal, ein prunkvolles Erscheinungsbild.
Die bekannte Holzvertäfelung ist jedoch aufwendig und kostenintensiv in der Herstellung. Grundsätzlich werden nur dekorativ hochwertige Massivhölzer verwen­ det. Zusätzlich müssen die Hölzer beachtliche Festigkeitseigenschaften aufweisen, damit sie nach der Befestigung an den Tragelementen nicht aufgrund des Eigenge­ wichtes durchhängen oder durch Alterungsvorgänge sich verziehen. Für eine Rosette mit einem Durchmesser von 2 bis 3 m werden von diesem hochwertigen Holz 3 bis 7 m2 benötigt. Darüber hinaus sind die Deckbretter bei der bekannten Vertäfelung herausnehmbar an den Tragelementen befestigt. Die dort beschriebenen lösbaren Befestigungsmittel sind ebenfalls aufwendig und kostenintensiv.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beibehaltung der dekorativen Wirkung eine Vertäfelung zur Bildung einer Rosette zu schaffen, welche kostengünstig herzustellen und einfach zu montieren ist, so daß sie beispielsweise von Heimwerkern zur Dekoration der Räume ihrer Eigenheime verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination der Merkmale des Oberbegriffs mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Verwendung einfacher Befestigungselemente wie Nägel, Schrauben und Fugen­ krallen ermöglicht eine besonders kostengünstige und einfache, durch jeden Heim­ werker durchführbare Befestigung der Deckbretter an den Tragelementen des Tragrahmens. Eine Fugenkralle, auch Profilbrettkralle genannt, ist ein zur Befesti­ gung von Holzvertäfelungen weit verbreitetes Befestigungselement aus abgewinkel­ tem Blech mit seitlichen Stegen, die in seitliche Nuten der Vertäfelungsbretter einschiebbar sind. Fugenkrallen werden durch Deckleisten verkleidet und ermögli­ chen eine unsichtbare Befestigung der Deckbretter. Ist es dagegen erwünscht, sichtbare Befestigungselemente, zum Beispiel Ziernägel oder Zierschrauben, zu verwenden, so kann auf Fugenkrallen verzichtet werden. Diese einfachen Befesti­ gungsmittel sind sehr viel kostengünstiger als die Anordnung zum entnehmbaren Einhängen der Deckbretter aus oben erwähntem Dokument und ermöglichen auch in gewissem Maße ein nachträgliches Entfernen der Deckbretter, beispielsweise um hinter der Vertäfelung verlaufende elektrische Leitungen oder andere Installationen zu verlegen oder zu warten.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vertäfelung liegt in der Verwendung furnierter Deckbretter. Hierdurch können die Eigenschaften der Deckbretter optimiert werden, indem einerseits als Tragholz ein beson­ ders verzugsfreies und stabiles Holz gewählt wird und andererseits als Zierfurnier ein besonders dekoratives Holz, beispielsweise ein 1 mm starkes Schäl- oder Messerfurnier aus Edelholz, verwendet wird. Auf der dem Zierfurnier gegenüberliegenden Oberfläche ist ein Gegenfurnier anzubrin­ gen, um unterschiedliche Last- und Spannungsverläufe innerhalb der Bretter nach der Montage, welche zu einem Verziehen der Bretter führen könnten, zu verhindern. Das Gegenfurnier muß kein teures Zierholz sein, sondern kann aus jedem geeigneten Material, beispielsweise einem kostengünstigen Spezialpapier, bestehen.
Vorzugsweise besteht die Tragholzschicht aus einem neuartigen Sperrholz, einem sogenannten Dickschicht-Sperrholz. Das Dickschicht-Sperrholz besteht aus mindestens drei längs/quer/längs verleimten Holzschichten. Jede Holzschicht weist eine Dicke von mindestens 4 mm, vorzugsweise 5-6 mm auf. Zum Beispiel hat sich die Verwendung von Furnierplatten mit jeweils 5 mm dicken Holzschichten bewährt.
Alternativ kommt auch die Verwendung von Tischlerplatten oder auf Kun­ denwunsch bei einer teureren Ausführungsform eine Tragholzschicht aus massivem Weißholz in Frage.
Die Verwendung der furnierten Deckbretter weist gegenüber den bekannten Vertäfelungen den entscheidenden Vorteil auf, daß mittels Fräsen, ins­ besondere CNC-Oberfräsen, äußerst dekorative Ornamente in die Ober­ fläche der Deckbretter eingefräst werden können, welche im Grund der Fräsnut nach dem Durchdringen der Furnierschicht die Farbe der Tragholz­ schicht aufweisen, wogegen die Seitenbereiche der Fräsnut die Furnierfarbe aufweisen, welche möglichst unterschiedlich von der Farbe der darunter­ liegenden Tragholzschicht zu wählen ist, wenn eine starke Kontrastierung gewünscht ist. Bestehen das Zierfurnier und die darunter liegende Tragholz­ schicht aus dem gleichen Holz, so entstehen durch die Einfräsungen durch das Zierfurnier hindurch nur leichte Schattierungen.
Derartige Zwei- oder Mehrfarbeinfräsungen können auf jedem Deckbrett oder in regelmäßigen Abständen auf mehreren Deckbrettern der Rosette angebracht werden. Auf jedem Deckbrett kann das gleiche Motiv angebracht werden. Alternativ können voneinander variierende Ornamente gewählt werden, die jedoch miteinander harmonierende Motive aufweisen sollten.
Da die unter dem Zierfurnier liegende Tragholzschicht aufgrund der einge­ frästen Zierornamente sichtbar wird, sollte diese Tragholzschicht aus einem Holz erster Wahl und vorzugsweise aus Weißholz (Tanne, Fichte, Birke) bestehen. Bei der Verwendung des Dickschicht-Sperrholzes können die anderen, nicht sichtbaren Schichten aus jedem geeigneten Holz zweiter Wahl bestehen. So fallen für die Deckbretter bei optimalem ästhetischem Erscheinungsbild sehr niedrige Materialkosten an.
Die eingefrästen Zierornamente können auf Wunsch im Grund der Fräsnut, durch eine Einfärbung (Blattgold) betont werden, wobei die dekorative Wirkung verstärkt wird. Es ist auch möglich, mehrere Furnierschichten übereinander auf den Deckbrettern anzuordnen, so daß beispielsweise bei 3 bis 5 mm tiefen Fräsnuten mehrere unterschiedliche Furnierschichten durchdrungen werden, so daß jede Fräsnut mehrere zueinander parallel verlaufende Farbstreifen aufweist.
In der Mitte der Deckbretter sollte an dem inneren Tragelement eine schei­ benförmige Mittelplatte angeordnet sein.
Die Kanten der Deckbretter können mit Furnier-Umleimern oder mit Profil­ hölzern versehen werden, damit der Schichtaufbau der Deckbretter kaschiert wird.
Die sichtbare Oberfläche der Deckbretter kann zusätzlich durch Beizen eingefärbt sein. Hierdurch ergibt sich ein weiterer Farbton im Bereich der Fräsnuten der Zierornamente. Weiterhin kann der Charakter der Rosette durch diverse Oberflächenbehandlungen (Wachs, Matt- oder Glanzlack) betont werden.
Die erfindungsgemäße Rosette ist nicht auf die Kreisform beschränkt. Sie kann insbesondere bei langgestreckten Räumen auch die Form einer Ellipse aufweisen. In diesem Fall sind die Tragelemente ellipsenförmig auszubil­ den, und die Deckbretter weisen unterschiedliche Längen auf.
Da die Vertäfelung insbesondere zur Installation an Raumdecken vorgesehen ist, kann sie entweder im mittleren Bereich oder im Endabschnitt eines oder mehrerer Deckbretter Aufnahmen für eine Lampe oder eine Leuchte auf­ weisen. Ebenfalls können Aufnahmen für Lautsprecher vorgesehen sein, so daß die Rosetten-Vertäfelung einen Bestandteil der Beschallungsanlage des Raumes bilden kann. Die Deckbretter weisen aufgrund der Tragelemente einen gewissen Abstand zur Raumdecke auf. So lassen sich die Versor­ gungsleitungen zu den Lampenaufnahmen oder den Lautsprechern leicht hinter der Vertäfelung verlegen.
Die Rosette kann auch in eine vollflächige Vertäfelung der Decke integriert werden, wobei die Dicke der Tragelemente etwas größer sein sollte als die Dicke der Vollvertäfelung, ggf. einschließlich der Tragleisten für die Bretter der Vollvertäfelung. Die Bretter der Vollvertäfelung können dann bündig an den Außenumfang des äußersten Tragelementes anliegen, und es verbleibt kein Spalt zwischen der Außenkontur der Rosette und den sich anschließenden Vertäfelungsbrettern.
Zumindest das große, äußere ringförmige Tragelement sollte aus Ring­ segmenten zusammengesetzt sein, so daß sich dessen Montage mittels Dübeln an der Decke des Raumes einfach gestaltet. Der Durchmesser des äußeren Tragelements ist nur geringfügig kleiner als der der Rosette (2 bis 3 m), so daß eine Unterteilung in vier oder acht Ringsegmente die Handha­ bung erheblich erleichtert. Die Ringsegmente können über Schlitz und Zapfen miteinander verbunden werden.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unter­ ansprüchen und der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung. Die Zeichnun­ gen zeigen in:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vertäfelung in Form einer Rosette, bei der die Deckbretter eines Quadranten ausge­ lassen sind,
Fig. 2 eine entlang der kreissegmentförmigen Schnittlinie II-II ge­ schnittene Darstellung der Rosette aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Deckbrett der erfindungsgemäßen Rosette,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer Einfräsung in ein Deck­ brett,
Fig. 5-7 Draufsichten Deckbretter der erfindungsgemäßen Rosette mit unterschiedlichen Zierornamenten.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte rosettenförmige Deckenvertäfelung ist über ein inneres ringförmiges Tragelement 1 und ein äußeres ringförmiges Tragelement 2 an der Decke 3 eines Raumes befestigt. Sowohl das innere Tragelement 1 als auch das äußere Tragelement 2 besteht aus Ringsegmen­ ten 4, 5, die jeweils mit zwei Befestigungsschrauben 6 mittels Dübeln an der Decke 3 festgeschraubt sind. In den Endbereichen sind zwei aneinander­ grenzende Ringsegmente 4 oder 5 über eine Schlitz-Zapfenverbindung miteinander verbunden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bestehen die Tragelemente 1, 2 aus Dickschicht- Sperrholz mit einer Schichtstärke von 5 mm. Im Endbereich des linken Ringsegments 5 sind die äußeren Holzschichten entfernt (abgefräst), so daß die innere Holzschicht einen flachen Zapfen 7 bildet. Im angrenzenden Endbereich des rechten Ringsegments ist die mittlere Holzschicht zur Bildung eines Schlitzes zwischen den äußeren Holzschichten ausgefräst, in den der Zapfen 7 eingefügt ist.
An den Tragelementen 1, 2 sind Deckbretter 9 über Fugenkrallen 8 befe­ stigt. Die Fugenkrallen 8 sind mit Schrauben 10 an dem Tragelement 2 befestigt und greifen mit ihren seitlichen Stegen in Nuten 11 in den Kanten der Deckbretter 9 ein. Die Kantenbereiche der Deckbretter 9 werden von Profilholzleisten 12 gebildet. Die Nuten 11 sind durch dünne Deckleisten 13 (Federn) abgedeckt, so daß die Fugenkrallen 8 unsichtbar sind. Wie bereits oben erwähnt, können die Deckbretter 9 direkt an den Tragelementen 1, 2 angenagelt oder angeschraubt sein, falls Ziernägel oder -schrauben ver­ wendet werden, deren Anordnung auf den Oberflächen der Deckbretter in das Gesamterscheinungsbild der Rosette integriert werden soll.
Eine scheibenförmige Mittelplatte 14, die am inneren Tragelement 1 befe­ stigt ist, bildet das Zentrum der Rosette.
Fig. 1 zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Formen der Deckbretter 9 mit sehr verschiedenen Zierornamenten. In einer vollständigen Rosette werden selbstverständlich nur Deckbretter mit identischen oder einander ergänzen­ den Formen und Zierornamenten verwendet.
Der Aufbau der Deckbretter 9 ist insbesondere in Fig. 3 zu erkennen. Das Deckbrett 9 besteht aus Sperrholz, welches drei miteinander verleimte, 5 mm dicke Holzschichten 15 umfaßt. An der äußeren Oberfläche des Deckbretts 9 ist eine Zierfurnierschicht 16 angebracht, die etwa 1 mm stark ist. Auf der Rückseite des Deckbretts 9 ist eine Gegenfurnierschicht 17 aufgeleimt. Diese kann aus einem anderen, kostengünstigeren Holz bestehen als die Zierfurnierschicht 16. Seitlich sind die Profilholzleisten 12 zu erkennen.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Ornament-Einfräsung in ein derartiges Deck­ brett 9. Dabei ist das Deckbrett 9 im Querschnitt abgebildet und perspekti­ visch dargestellt. Eine Fräsnut 18 mit zwei zueinander rechtwinkligen Flanken ist auf der Oberfläche des Deckbretts 9 eingearbeitet, wobei vor­ zugsweise eine Dreiachsen-CNC-Fräsmaschine verwendet wird, bei der der Verlauf und die Tiefe der Fräsnut nach programmierten, numerischen Vorgaben gesteuert wird.
Die dargestellte Fräsnut 18 beginnt auf der linken Seite mit einer geringen Tiefe, so daß sie nur im Bereich ihres Nutgrundes durch das Zierfurnier 16 hindurch in das Material der darunterliegenden Tragholzschicht 15 hinein­ ragt. Die Tiefe der Fräsnut 18 nimmt von links nach rechts zu, so daß im mittleren Bereich der Fräsnut 18 die Breite der Einfräsung in die Tragholz­ schicht 15 ebenfalls zunimmt. Am rechten Ende der Fräsnut 18 bildet der in die Tragholzschicht 15 eingefräste mittlere Abschnitt etwa 80% der gesamten Breite der Fräsnut 18.
Das Zierfurnier 16 weist vorzugsweise einen dekorativen dunklen Farbton auf. Die Tragholzschicht 15 sollte zur Ausbildung eines möglichst guten Kontrastes im Bereich der Fräsnut 18 aus möglichst hellem Holz bestehen. Auf diese Weise entsteht in der Mitte der Fräsnut 18 in der dunklen Ober­ fläche des Zierfurniers 16 eine helle Linie, deren Breite von der Tiefe der Fräsnut 18 abhängt.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen in Draufsichten auf verschiedene Deckbretter 9 unterschiedliche Motive für Zierornamente 19 bis 24 in Verbindung mit dazu passenden Formen der radial äußeren Endbereiche der Deckbretter 9. Fig. 5 zeigt Deckbretter mit gotisch geformten Enden und einem Zierorna­ ment 19, das einen Lichtstrahl darstellt, sowie einem Zierornament 20 in Form eines stilisierten Kometen. Rosetten mit gotischen Formen und der­ artigen Zierornamenten erzeugen einen prunkvollen Gesamteindruck.
Fig. 6 zeigt Deckbretter 9 mit barocker Endkontur zur Herstellung einer Rosette mit rustikalem Erscheinungsbild. Auf diesen Deckbrettern 9 sind unterschiedliche Musikinstrumente durch die Zierornamente 21, 22 einge­ fräst.
Fig. 7 zeigt schließlich Deckbretter 9 mit abgerundeten Enden, welche eine Rosette mit einer schlichten, modernen Form erzeugen. Als Zierornament 23 ist ein stilisierter Diamantenschliff und als Zierornament 24 sind stili­ sierte Notenlinien vorgesehen.
Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 1 läßt sich erkennen, wie die erfin­ dungsgemäße Rosette in eine Vollvertäfelung einer Raumdecke integriert wird. Die Bretter 25 der Vollvertäfelung (in Fig. 1 gestrichelt dargestellt) erstrecken sich bis zum äußeren Tragelement 2 des Tragrahmens. Die Deckbretter 9 der Rosette werden über den Brettern 25 der Vollvertäfelung an dem Tragelement 2 befestigt. Hierzu ist das äußere Tragelement 2 derart auszugestalten, daß es etwas weiter aus der Ebene der Decke 3 herausragt als die Oberfläche der Bretter 25 einschließlich ihrer Befestigungsmittel.
Bezugszeichenliste
1
inneres Tragelement
2
äußeres Tragelement
3
Decke
4
Ringsegment
5
Ringsegment
6
Befestigungsschrauben
7
Zapfen
8
Fugenkrallen
9
Deckbrett
10
Schraube
11
Nut
12
Profilholzleiste
13
Deckleiste
14
Mittelplatte
15
Holzschicht
16
Zierfurnier
17
Gegenfurnier
18
Fräsnut
19-24
Zierornamente
25
Brett der Vollvertäfelung

Claims (14)

1. Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette mit großem Durchmesser, vorzugs­ weise größer als 2 m, bestehend aus einem ring- oder scheibenförmigen inneren Tragelement (1) und mindestens einem hierzu konzentrisch angeordneten ringförmi­ gen äußeren Tragelement (2), wobei die Tragelemente (1, 2) an einer Decke (3) eines Raumes befestigt sind und an den Tragelementen (1, 2) Deckbretter (9) befestigt sind, welche im wesentlichen aneinander angrenzen, jeweils ein Segment der Rosette bilden und sich in radialer Richtung der Rosette erstrecken, dadurch gekenn­ zeichnet,
  • a) daß alle Deckbretter (9) mittels Nägeln und/oder Schrauben (10), vorzugsweise unter Verwendung von Fugenkrallen (8), an den Tragelementen (1, 2) befestigt sind
  • b) daß jedes Deckbrett (9) mindestens eine Tragholzschicht (15) aufweist und auf seiner sichtbaren Oberfläche mit einem Zierfurnier (16) und auf seiner den Trag­ elementen zugewandten Oberfläche mit einem Gegenfurnier (17) versehen ist und
  • c) daß die Tragholzschicht (15) aus kreuzweise verleimtem Dickschicht-Sperrholz besteht, welches mindestens drei Holzschichten aufweist.
2. Vertäfelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtstärke jeder der Holzschichten mindestens 4 mm beträgt.
3. Vertäfelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die sichtbare Oberfläche der Deckbretter (9) Zierornamente (19-24) eingefräst sind, wobei die Einfräsungen zumindest teilweise tiefer sind als die Dicke des Zierfurniers (16).
4. Vertäfelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zierfurnier (16) und die Tragholzschicht (15) aus unterschiedlich hellen Hölzern bestehen.
5. Vertäfelung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einge­ frästen Zierornamente (19-24) zumindest im Grund der Fräsnut (18) eingefärbt sind.
6. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Deckbretter (9) eine scheibenförmige Mittelplatte (14) angeord­ net ist.
7. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Deckbretter (9) zumindest im Umfangsbereich der Rosette mit Furnier-Umleimern versehen sind.
8. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Deckbretter (9) zumindest im Umfangsbereich der Rosette mit Profilholzleisten (12) versehen sind.
9. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sichtbare Oberfläche der Deckbretter (9) durch Beizen eingefärbt ist.
10. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie im wesentlichen die Form einer Ellipse hat.
11. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in ihrem mittleren Bereich und/oder im Endabschnitt eines oder mehrerer der Deckbretter (9) eine Lampe oder Leuchte angeordnet ist.
12. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in ihrem mittleren Bereich oder im Endabschnitt eines oder mehrerer der Deckbretter (9) ein Lautsprecher angeordnet ist.
13. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die mit der Rosette versehene Decke eine Vollvertäfelung aufweist, wobei die Dicke der Tragelemente (1, 2) mindestens so groß ist wie die Dicke der Vollvertäfelung.
14. Vertäfelung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das ringförmige innere Tragelement (1) und/oder das äußere Tragelement (2) aus Ringsegmenten (4, 5) zusammengesetzt ist.
DE1996117341 1996-04-30 1996-04-30 Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette Expired - Fee Related DE19617341C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996117341 DE19617341C2 (de) 1996-04-30 1996-04-30 Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996117341 DE19617341C2 (de) 1996-04-30 1996-04-30 Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19617341A1 DE19617341A1 (de) 1997-11-13
DE19617341C2 true DE19617341C2 (de) 2001-10-25

Family

ID=7792929

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996117341 Expired - Fee Related DE19617341C2 (de) 1996-04-30 1996-04-30 Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19617341C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1609925A1 (de) 2004-06-25 2005-12-28 Horst Marquardt Wand- und Deckenmodul mit Befestigungsvorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120033A1 (de) * 1981-05-20 1982-12-23 Walter 6405 Eichenzell Storch Rosette zur verzierung der decke von raeumen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120033A1 (de) * 1981-05-20 1982-12-23 Walter 6405 Eichenzell Storch Rosette zur verzierung der decke von raeumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1609925A1 (de) 2004-06-25 2005-12-28 Horst Marquardt Wand- und Deckenmodul mit Befestigungsvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE19617341A1 (de) 1997-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3112545B1 (de) Akustikpaneel
EP1357239A2 (de) Fussbodenplatte
DE4112097A1 (de) Verbundwerkstoff
EP0103048A2 (de) Türblatt
EP3754128B1 (de) Akustikpaneel mit versetzten nuten
DE102007054932B4 (de) Möbelbauplatte
DE19617341C2 (de) Deckenvertäfelung zur Bildung einer Rosette
DE3223569C2 (de) Plattenförmiges Mehrschichtmaterial zur Herstellung von mindestens zweifarbig abgesetzten Möbelplatten und daraus gebildete Möbelfrontplatte
DE19503776A1 (de) Verbundwerkstoff und daraus hergestellter Gegenstand
DE202004010276U1 (de) Holzbautafel
DE19511766A1 (de) Dekoratives Flächenelement für die Verkleidung von Wänden, Decken oder dergleichen
DE29913003U1 (de) Küchenmöbel
DE3302764A1 (de) Fussboden-sockelleiste zur verkleidung von rohren, leitungen od. dgl. sowie verfahren zu ihrer herstellung
DE29610829U1 (de) Bauelement
DE29608195U1 (de) Brett für Gebäudeflächen
DE10101109C2 (de) Fußbodenbelag und Verfahren zur Herstellung eines Fußbodenbelages
DE29510629U1 (de) Naturstein-Verbundplatte
DE19910718A1 (de) Plattenähnliches Teil für Möbel
DE802355C (de) Verkleidungsplatte
DE102006004997B4 (de) Paneele für Fußboden-, Wand- oder Deckenbeläge
DE2948964A1 (de) Wand- und deckenverkleidungssystem
DE29907476U1 (de) Dekorative Vorhängewand
DE20214620U1 (de) Vorgefertigte Bauteile
DE7814941U1 (de) Wand- oder deckenverkleidung
DE29713464U1 (de) Glasmöbel aus verbundenen Flachglasplatten, insbesondere Glastische und Glasregale

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee