DE801850C - Stahlblechbetondecke - Google Patents
StahlblechbetondeckeInfo
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- DE801850C DE801850C DEP45807A DEP0045807A DE801850C DE 801850 C DE801850 C DE 801850C DE P45807 A DEP45807 A DE P45807A DE P0045807 A DEP0045807 A DE P0045807A DE 801850 C DE801850 C DE 801850C
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Classifications
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- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
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- E04B5/36—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor
- E04B5/38—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor with slab-shaped form units acting simultaneously as reinforcement; Form slabs with reinforcements extending laterally outside the element
- E04B5/40—Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor with slab-shaped form units acting simultaneously as reinforcement; Form slabs with reinforcements extending laterally outside the element with metal form-slabs
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Description
- Stahlblechbetondecke
Zur 1lcrstellung Kreiswerter und materialsparen- der Deckellko@nstruktionen für \\'@tllnll@iusrr und Fa- brikgebäude ist eine Unzahl voll Konstruktionen bereits rtltworfen tvoreletl. [in wesentlichen kann matt drei Arten uttterscltei<lett: a) örtlich hergestellte 1'lattendecketi, ltl Fertigbetonbalken mit örtlich hergestellter Druckschicht ('Halbmontage) und c) Fertighetonteile (Gattzmotttage). Die erste Art stellt sich hautechnisch wie bau- wirtschaftlich atn günstigsten, \\etin die Bescliaf- fung und der Preis des @chalttngstnaterials keine Schwierigkeiten bereiten. 1)ie zweite Art hat den Vorzug. dali verhältnism:il.iig wenig Fachkräfte zu der flerstellutlg an Ort und Stelle benötigt -,wer- den. Die dritte Art wird kaum wettllewerllsfäliig sein, wetm (las Schalungsproblem keine Rolle spielt. Danach stellt sich eine I)ecl<elikotistrtll:tirnl hau- technisch und 1>au@@ irt:rhaftlich besonders günstig. der Decke, bei großen 1:ntfernurigen auf die halbe Stiftzweite, selbtstragend bereits mit 1000 bis 1200 kg/cn12 beansprucht wird. Diese Spannung wird zwar in der Berechnung berücksichtigt, ist aber als Montagevorspannung bzw. innere Eigenspannung im Verbundquerschnitt zu bewerten. Die Zusamnienfassung von Schalungsblech und Beton durch die aus Sporneisen bestehende Schubbewehrung ergibt cinnnien 7usm"me"nha"1twd,e"r,"veiden Baustoffe. Der hohe BeNvehrüngsprozentsatz durch das Scklalungsblech liebt die Biegebruclifestigkeit des Iktons im Vergleich zur Würfeldruckfestigkeit auf ein Höchstmaß. Wesentlich ist aber an der vorgeschlagenen Decke vor allen Dingen, daß das dünne `chalungsblech in der Verbunddecke nur mehr eine verhältnismäßig geringe Beanspruchung von 60o bis 80o kg/cm2 erhält. Das dünne Blech besitzt eine sehr stark gehobene Elastizitäts- und Streckgrenze. Bis zur Gebrauchslast wird die Elastizitätsgreiize nicht überschritten, bis zur Bruchlast die gehobene Streckgrenze kaum erreicht. Aus dieseln Grunde können sich in der Zugschicht des Betons, die außerdem durch das durchgehende Blech vorzüglich geschützt ist, keine Zugrisse ausbilden. Aus diesem (runde ist es möglich, die Zugspannung des Betons lief der Berechnung der Decke voll in Ansatz zu bringen. Dadurch ergibt sich ein sehr stark ausgenutzter Querschnitt mit sehr kleinem Betonverbrauch. Selbst der Eisenverbrauch liegt bei Dekken größerer Stützweiten nicht wesentlich über dein einer normalen Plattendecke, obwohl das -Material vorher schon als Schalung ausgenutzt war. Versuche haben die Richtigkeit der Erfindungsgedanken erwiesen. Der Beton ist bei Decken kleiner und mittlerer Spannweite, wie sie hauptsächlich im 1Vohnungsbau vorkommen, wegen der notwendigen Mindestüberdeckung am Auflager gering ausgenutzt. Es kann deshalb bei diesem wohl hauptsächlichsten .2'1nNwendungsgel>iet Beton geringerer Festigkeit, auch Ziegelsplitbeton, vorteilhaft angewendet werden. Die Arbeit auf der Baustelle erfordert allenfalls die Aufsicht durch einen Fachmann.\Nentl sie die Vorzüge der Decken nach a) und h) miteinander verbindet, also die Schalung entbehr- lich macht und die Druckschicht an Ort und Stelle hergestellt «-ird. Dabei ist anzustreben, dal3 die ver- wendetetl Materialien möglichst hoch ausgenutzt «-erden. Es ist bekannt. Betondecken auf Stahlblech- schalung herzustellen, 1_s sind auch schon Vor- schläge gemacht worden, diese Schalung ztviscliett Hilfsstützen in größeren Abständen in Balkenform selbsttragend anzuordnen. 1a ist dabei auch vor- Teschlagen worden. (liest verlorene Schalung als Stalileitllage der Decke zum Tragen heranzuziehen und gegebenenfalls mit Lisen nach der üblichen Schubarmierung von Balken mit dem Beton zu vcrl»nden. In den .@nforderungetl all das Material ist man dabei aber nicht über das Übliche einer Staldbetonkonstruktion hinausgegangen. I)ic Erfindung sielst demgegenüber vor. tlaß eine tra111endu Stahlschalung auf die ganze Stützweite - Die Verbindung der eingangs genannten Konstruktionsweisen gemäß a) und b) hat unter Ausmitzung des Erfindungsgedankens auf die Wellblech-Betondecke geführt, von der ein Ausführungsbeispiel in der Abbildung dargestellt und im folgenden näher beschrieben ist.
- (ietiormtes Wellblech oder in ähnlicher Forni tragfähig abgekantetes Feinblech t mit oder ohne Verstärkungen i° wird nach den fertigen Bauinassen abgelängt verlegt. Es dient als Schalung zur Aufnahme des frischen Betons 2. Zur Aufnahme der Schubkräfte sind Tiber die Oberseite des Bleches sogenannte Sporneisen 3 gelegt, die beispielsweise durch Punktschweißung in rechnerisch zti bestiininenden Abständen befestigt sind. Die Schalungsbleche werden in handelsüblichen Breiten zum Bau angeliefert und dort durch Verschraubungen 4, init,-einander verbunden, wobei die Sporneisen ohne Verbindung übereinandergreifen können. Auf die Decke wird, wie allgemein üblich, der Fußbodenbelag 3 nach dem Abbinden aufgebracht. Wo erforderlich, wird die Unterdecke 0i beispielsweise als beworfenes Rabitzgewebe mittels an dem Schalungsblech bereits in der Werkstatt angeschweißter Haken 7 aufgehängt. Hierbei bildet sich eine wärme- und schallisolierende Luftschicht. Die rechnerischen Stärken der Betondruckschicht werden durch aufgeschweißte Marken 8 in der Nähe der Auflager festgelegt, nach denen die Decke ohne Rücksicht auf die Durchbiegung der Schalung waagerecht abgezogen wird. Die aus der Durchbiegung gewonnene Konstruktionshöhe wird statisch ausgenutzt. Bei größeren Stützweiten wird die Schalung während des Betonierens durch Montagestützeng beispielsweise aus Rohr mit einer einfachen Absenkvorrichtung io beispielsweise als Ge--,windemuffe abgefangen. Bei größerem Abstand der Stiftzen wird auf diese ein Unterzug i i aufgelegt. Die Behelfsstutzen dürfen nach den Betonvorschriften analog zu den Stützen von Balken drei Wochen nach dem Betonieren entfernt werden.
Claims (3)
- PATENTANSYRCCIIE: i. Stahlblechbetondecke, gekennzeichnet durch eine den Frischbeton aufnehmende, selbsttragende Blechschalung, die irn Verbundkörper als Stahlbewehrung dient.
- 2. Stahlblechbetondecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Verbundwirkunquer gelegte, an der Schalung if efestigt c u `eisen (Sporneisen) vorgesehen sind, die ein Ablösen der Betonschale von der Schalung bis zur Bruchgrenze verhindern.
- 3. Stahlblechbetondecke nach Anspruch t und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei der statischen Berechnung der v"d" ,, .". ".et-bz@t%"cqürschnitt au ruck und Zug in Rechnung gestellt 'änd"-die `Scl"i"älüngsspannung als Eigenspannung 'bewertet wird. Stalilblechbetondecke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Sporneisen versehene Schalung als Fertigteil am Bau angeliefert wird, die vorzugsweise mit einer Marke versehen ist, -,welche die rechnerisch erforderliche Betonschicht festlegt und damit die Ausführung auf dem Bau ohne IMitwirkung besonderer Fachkräfte ermöglicht. Stahlblechbetondecke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei größeren Stiftzweiten die Schalung nach Bedarf durch Stützen und Unterzüge abgefangen wird, die nach Beendigung des Abbindevorganges durch eine geeignete Vorrichtung allmählich abgesenkt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP45807A DE801850C (de) | 1949-06-14 | 1949-06-14 | Stahlblechbetondecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP45807A DE801850C (de) | 1949-06-14 | 1949-06-14 | Stahlblechbetondecke |
Publications (1)
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| DE801850C true DE801850C (de) | 1951-01-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP45807A Expired DE801850C (de) | 1949-06-14 | 1949-06-14 | Stahlblechbetondecke |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE801850C (de) |
-
1949
- 1949-06-14 DE DEP45807A patent/DE801850C/de not_active Expired
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