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DE801648C - Kinoklappstuhlanordnung - Google Patents

Kinoklappstuhlanordnung

Info

Publication number
DE801648C
DE801648C DEP13936D DEP0013936D DE801648C DE 801648 C DE801648 C DE 801648C DE P13936 D DEP13936 D DE P13936D DE P0013936 D DEP0013936 D DE P0013936D DE 801648 C DE801648 C DE 801648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
cinema
arrangement according
stand
chair arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP13936D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Oeckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP13936D priority Critical patent/DE801648C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801648C publication Critical patent/DE801648C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Kinoklappstuhlanordnung Kinoklappstühle aus holz und Stahl sind allgemein bekannt. Diese bekannten Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß sie einen relativ umständlichen Aufbau besitzen, dementsprechend schwer sind, Evas sich auch in den Herstellungskosten nachteilig auswirkt. und überdies verhältnismäßig viel Platz benötigen.
  • Der Erfindung gemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Stuhlständer aus frei tragenden Stahlrohren bestehen. an denen der Klappsitz und die Rückenlehne, gegebenenfalls auch Armstützen, befestigt sind, wobei die Drehachsen für den Klappsitz in an den frei tragenden Stahlrohrständern befestigten Auslegern gelagert sind. .1uf diese `"eise wird eine besonders einfache Form des Aufbaus bei geringstem Baugewicht erreicht. Daneben besitzt diese Anordnung als wesentliche-, Merkmal eine völlige Freigängigkeit für die Füße der nächsten Stuhlreihen.
  • Vor allein aber kann durch diese Ausbildung eine erhebliche Verminderung des Raumbedarfs erreicht \\-erden, da die Stuhltiefe, insbesondere bei ,',erader@\usbildung des Stahlrohrträgers,gegenüber den bisher üblichen Anordnungen wesentlich geringer ist. Dadurch wird in einem gegebenen Raum unter Beachtung des vorgeschriebenen Mindestmaßes der Freigängigkeit zwischen den Stuhlreihen eine Vermehrung der Stuhlreihen und damit eine erhebliche Vermehrung der Sitzplatzzahl ermöglicht. Besonders dieser letztere Umstand ist von nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Bedeutung für den Kinobetriel).
  • Zur Sicherung der Querhalterung werden der \N eiteren Erfindung gemäß die in den oberen Enden der frei tragenden Ständer lösbar befestigten Stuhllehnen selbst benutzt, die durch Lagerung der jeweils benachbarten Enden der Rückenlehnen in einem gemeinsamen Ständerende untereinander fest verbunden sind.
  • :,1n Stelle der Querhalterung durch die Rückenlehnen oder in Ergänzung derselben können im übrigen die Ständer untereinander durch eine Rohrtraverse verbunden sein, die an den Verbindungsstellen mit den Rohrständern eingekerbt ist, wodurch ebenfalls sowohl eine einwandfreie Quersteifigkeit als andererseits eine beliebige Aneinanderreihungsmöglichkeit der einzelnen Sitze er- reicht wird. Um eine möglichst einfache Montage der Stuhlreihen mittels der Traversen zu erreichen, werden diese zweckmäßig in vorgefertigten Längen vcrtl je 2 und 3 Stuhlbreiten aufgeteilt. Nlit Hilfe dieser vorgefertigten Längen läßt sich jede beliebige Sitzzahl einer Reihe durch die Traversen miteinander verbinden, da eine jeder Stuhlreihenlänge entsprechende Traversenlänge durch entsprechende Auswahl und Zusammenstellung der vorgefertigten Traversenstücke hergestellt werden kann. Die Rohrtraverse kann dabei an Stelle der Stuhllehnenunterkanten alsAuflager für denKlappsitz dienen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt :1bb. z einen Kinoklappstuhl mit geradem Rohrständer im Aufriß, Abb. 2 eine Teilansicht einer Aneinanderreihunder erfindungsgemäßen Klappstuhlanordnung, Abb. 3 eine weitere Ausführungsform des Kinoklappstuhles im Aufriß, Abb. 4 einen Schnitt gemäß der Linie A-£3 der Abb. 3 und Abb. 5 die verbesserte Raumausnutzung durch den erfindungsgemäßen Klappstuhl.
  • Wie :°1bh. z zeigt, werden die Stuhlständer durch frei tragende, geradlinige Stahlrohre a gebildet, deren unteres Ende b bodenparallel abgebogen ist und als Fußende des Rohres zur Befestigung am Boden mittels Bügel c, Schellen, Formstücken o. dgl. dient. Diese Befestigung ist besonders geeignet, da mittels der Schellen oder Formstücke das Fußende auch durch mehrere Schrauben am Fußboden befestigt werden kann. Dadurch wird das bei Kinobestuhlungen so häufig beobachtete Lockern der Bodenbefestigungsschrauben verhindert, das bei den bekannten Ausführungen dadurch entsteht, daß die Stuhlfüße dort nur durch einzelne durch den Fuß hindurchgezogene Schrauben befestigt sind. Das am Boden verlaufende Fußende b des Ständers a ist im übrigen konisch bzw. keilförmig ausgebildet, um ein leichtes Lösen bzw. ein sichereres befestigen am Fußboden zu erreichen. Der Sitz d ist in Auslegern e schwenkbar gelagert, die mit dem Ständer entweder durch Schweißung oder durch Verschraubung verbunden sein können. Der Sitz ist im übrigen in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß er bei Nichtbenutzung nach oben klappt. Das obere Ende des Ständers a dient zur Befestigung der Rückenlehne f und ist zu diesem Zweck mit einem Schlitz b versehen, in den die Seitenkanten der Rückenlehne eingeschoben und mittels Schrauben o. dgl. befestigt werden. Die Unterkante der Rückenlehne f dient in an sich bekannter Weise unter Verwendung von Gummipuffern u. dgl. als Anschlag für den Klappsitz.
  • Bei der Aneinanderreihung der Sitze, wie sie Abb. 2 schematisch zeigt, dient jeder frei tragende Ständer a gleichzeitig zur Befestigung zweier benachbarter Rückenlehnen f bzw. zweier benachbarter Klappsitze d. Je zwei benachbarte Rückenlehnen sind in dem Ständer bzw. dessen Schlitz g mittels geeigneter Schraubverbindungen derart festgehaltert, daß die aneinandergereihten Rückenlehnen gleichzeitig die Querhalterung der zu einer Stuhlreihe vereinigten Sitze bzw. Rohrständer bilden; einer weiteren Querhalterung bedarf es daher an sich nicht. Die Ausnutzung jedes einzelnen Ständers zur Lagerung benachbarter Sitze und Lehnen hat zur Folge, daß jede Sitzreihe, die aus n Sitzen besteht, nur n + t Rohrständer erfordert. Damit wird eine erhebliche Materialersparnis und Verbilligung der gesamten Bestuhlung erreicht. Die "',usl)ildung der Stuhlständer als frei tragende geradlinige Rohrständer bringt als weiteren besonders wichtigen Vorteil eine wesentliche Verringerung des Tiefenmaßes 1i des Stuhles bzw. jeder Stuhlreihe mit sich, wodurch unter Berücksichtigung der zulässigen Mindestmaße für die Freigängigkeit zwischen den einzelnen Stuhlreihen eine vermehrte Unterbringung von Stuhlreihen und damit eine wesentlich höhere Sitzplatzzahl auf gegebenem Raum erreicht wird. Dieser Vorteil ist von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung für den Kinobetrieb.
  • In der Abb.3 ist eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinoklappstuhles dargestellt, die allerdings hinsichtlich der vorerwähnten Tiefenerstreckung nicht ganz so günstig wie die vorbeschriebene Ausführungsform ist. Der Ständer a', dessen Fußende b' wiederum mittels Schellen c', Bügeln oder Formstücken am Fußboden durch Schrauben befestigt ist, ist in seinem oberen Ende horizontal abgewinkelt. Dieser abgewinkelte Teil dient zur Befestigung von Armstützen i, während (las sich an die: Abwinklung anschließende, aufwärts gerichtete Ende des Rohrständers in der vorbeschriebenen Weise mittels Schlitz g' und einer geeigneten Verschraubung die Rückenlehnen f' trägt. Der Klappsitz d' wird von einem rückwärts gerichteten Ausleger k getragen. Da bei dieser Ausführungsform das untere Ende der Rückenlehnen f' nicht bis zur Oberkante des Klappsitzes d' herunterreicht, dient als Auflage für den Klappsitz d' eine Quertraverse 1. Durch diese Stahlrohrtraverse l werden im übrigen die Ständer ä miteinander verbunden. Die Quertraverse 1 dient dabei gleichzeitig als Querhalterung der nebeneinander reihenförmig angeordneten Sitze bzw. Ständer a', und zwar entweder ausschließlich oder in Ergänzung einer durch die Rückenlehnen f' gebildeten Querhalterung.
  • Abb. 4 zeigt die Verbindung; der Stahlrohr-
    traverse 1 finit <lcn Ständern a'. An den Verbin-
    dungsstellen tii ist die Traverse eingekerbt. In die
    Finkerhungen betten sich die Ständer a' und werden
    mit der Traverse durch Schraubverbindungen lös-
    bar verbunden. Bei der Aneinanderreihung der vor-
    stehend beschriebenen Sitze werden ebenfalls für
    n Sitze mir n -h- i Ständer a' benötigt, da auch hier
    jeder Ständer a' bzw. jeder Ausleger k zur Lage-
    rtnig je zweier benachbarter Rückenlehnen f' bzw.
    Klappsitze d' dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kinoklappstuhlanordnung, gekennzeichnet durch einen aus einem Stahlrohr bestehenden freitragendem Ständer (a), an dem Klappsitz. Rückenlehnen und gegebenenfalls auch Arm- stützen gelagert sind. 2. ICinolk1alipstuhlan oir(InungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse für den Klappsitz. (d) durch einen an dem frei tra- genden Ständer befestigten Ausleger (e) ge- tragen -,wird. 3. Kinoklappstulilanordnung nach Anspruch r und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die frei tragenden Stander (a) untereinander durch die Rückenlehnen derart lösbar verbunden sind, daß die aneinandergereiliten Rückenlehnen (f) die Querhalterung der zu einer Stuhlreihe vereinig- ten Klappsitze bzw. Rohrständer bilden. Kinoklappstuhlanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stän- der (a) untereinander durch eine Rohrtraverse lösbar verbunden sind. die an den Verbindungs- stellen eingekerbt ist, derart, daß die Ständer beliebig aneinandergereiht werden können. 5. Kinoklappsttililanordnungnach@nspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrtraverse (1) in Längen von 2 bz-. 3 Stuhlbreiten unterteilt ist, so daß mittels solcher vorgefertigter Tra-
    versenteile unter Vermittlung von Verbindungs- stücken eine beliebige Anzahl von Klappstühlen bzw. frei tragenden Ständern nach Wahl ge- haltert werden können. 6. Kinoklappstuhlanordnung nach Anspruch i, 2, ,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrtraverse (1) als Auflage für den Klapp- sitz (d') dient. Kinoklappstuhlanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken- lehnen in an sich bekannter Weise derart nach unten verlängert sind, daß sie als Auflage bzw. Anschlag für die Klappsitze dienen können. B. Kinoklappstuhlanordnung nach Anspruch t bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß (las untere Rohrende des frei tragenden Ständers (a) zur Befestigung desselben am Boden bodenparallel abgebogen ist. 9. Kinoklappstuhlanordnung nach Anspruch i bis 8', dadurch gekennzeichnet, daß das am Boden verlaufende Fußende (b) des Ständers (a) konisch bzw. keilförmig ausgebildet ist. io. Kinoklappstuhlanordnung nach An- spruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, da 13 jeder Ausleger (e) jedes Ständers beiderseits zur Lagerung zweier benachbarter Klapp- sitze (d) dient, so daß für n aneinandergereihte Stühle nur n + i Ständer erforderlich sind. i i. Kinoklappstuhlanordnung nach An- spruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Ständer (a) am Boden mit- tels das Fußende (b) umfassender Bügel, Schellen, Formstücke o. dgl. erfolgt, die ihrer- seits mittels Schrauben am Fußboden befestigt sind. 12. Kinoklappstuhlanordnung nach An- spruch i bis ii, gekennzeichnet durch eine frei tragende, am Stahlrohrständer befestigte Arm- stütze.
DEP13936D 1948-10-02 1948-10-02 Kinoklappstuhlanordnung Expired DE801648C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP13936D DE801648C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kinoklappstuhlanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP13936D DE801648C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kinoklappstuhlanordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE801648C true DE801648C (de) 1951-01-18

Family

ID=7364881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP13936D Expired DE801648C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kinoklappstuhlanordnung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE801648C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0695524A1 (de) * 1994-08-03 1996-02-07 Eisen- Und Drahtwerk Erlau Aktiengesellschaft Sitzanordnung mit wenigstens zwei Sitzteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0695524A1 (de) * 1994-08-03 1996-02-07 Eisen- Und Drahtwerk Erlau Aktiengesellschaft Sitzanordnung mit wenigstens zwei Sitzteilen

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