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DE8015112U1 - Sockelleiste fuer eine vertikale wandverkleidung - Google Patents

Sockelleiste fuer eine vertikale wandverkleidung

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Publication number
DE8015112U1
DE8015112U1 DE19808015112 DE8015112U DE8015112U1 DE 8015112 U1 DE8015112 U1 DE 8015112U1 DE 19808015112 DE19808015112 DE 19808015112 DE 8015112 U DE8015112 U DE 8015112U DE 8015112 U1 DE8015112 U1 DE 8015112U1
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DE
Germany
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leg
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skirting board
skirting
cover
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Expired
Application number
DE19808015112
Other languages
English (en)
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Vws-Growalit Vollwaermeschutz - Daemmstoffe - Daemmsysteme 6945 Hirschberg De GmbH
Original Assignee
Vws-Growalit Vollwaermeschutz - Daemmstoffe - Daemmsysteme 6945 Hirschberg De GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Vws-Growalit Vollwaermeschutz - Daemmstoffe - Daemmsysteme 6945 Hirschberg De GmbH filed Critical Vws-Growalit Vollwaermeschutz - Daemmstoffe - Daemmsysteme 6945 Hirschberg De GmbH
Priority to DE19808015112 priority Critical patent/DE8015112U1/de
Publication of DE8015112U1 publication Critical patent/DE8015112U1/de
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Description

- 2 - P 47 507
19.11.81 ·
SOCKELLEISTE FÜR EINE VERTIKALE WANDVERKLEIDUNG
Die Erfindung betrifft eine Sockelleiste für eine einen Kern aus aneinander gereihten Schaumstoffplatten aufweisende, vertikale Wandverkleidung, deren Außenseite mit einem die Plattenfugen überdeckenden Gewebe überklebt ist und mit einer Deckschicht überzogen ist.
Wandverkleidungen dieser Art dienen vorzugsweise zum Verkleiden von Gehäuseaußenwänden und sind deshalb, vor allem in ihrem Sockelbereich nachteiligen Einwirkungen, wie zum Beispiel durch Spritzwasser, ausgesetzt, wenn man dort keine besonderen Maßnahmen trifft.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Sockelleiste der ein- *15 gangs genannten Art so auszugestalten, daß sie geeignet ist, den Sockelbereich einer solchen Wandverkleidung auf möglichst einfache Weise dauerhaft zu schützen und zu befestigen und leicht zu montieren ist.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein rechteckiges U-Profil, dessen verlegt rückwärtig gelegener, als Anschlagschenkel ausgebildeter Profilschenkel entlang seines oberen Randes Löcher zum Durchstecken von Befestigungseiementen aufweist und mindestens um die Höhe dieser Löcher höher ragt als der andere, als Deckschenkel ausgebildete Profilschenkel.
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Eine solche Sockelleiste bietet für den Sockelrand des Kerns einen passend bemessenen Aufnahmekanal, in den der Sockelrand gesteckt werden kann. Der untere Rand des Gewebes kann auf die Außenseite der Sockelleiste überdeckend geklebt und der untere Rand der Deckschicht über die Außenseite der Sockelleiste gezogen werden.
Durch die Sockelleiste wird dann der untere Rand des Kerns nach außen abgedeckt und geschützt und es besteht durch die Verklebung des überstehenden Geweberandes eine feste Verbindung zwischen der Sockelschiene und dem Kern, die die gewünschte dauerhafte Stabilität gewährleistet. Mechanische Einwirkungen, Spritzwasser und dergleichen werden vom Kern ferngehalten und die durch mechanische Einwirkungen besonders stark gefährdete nach vorn ragende So.ckelkante der Wandverkleidung ist durch eine Profilkante der Sockelleiste geschützt. Die Sockelleiste, die vorzugsweise aus Aluminium oder einem anderen, nicht korrodierenden oder korrosionsgeschützten Leichtmetall besteht, ist durch ihr Profil biegesteif, so -laß eine verhältnismäßig geringe Wandstärke für den angestrebten. Zweck ausreicht.
Es ist wünschenswert, daß der untere Rand des Gewebes intensiv mit dem Deckschenkel der Sockelleiste verklebt werden kann. Das wird begünstigt durch mehrere Reihen von Löchern im Deckschenkel, durch die der zunächst noch feuchte Klebstoff für das Gewebe dringen kann, um sich dann beim Aushärten fest im Deckschenkel zu verankern.
Mit einer Sockelleiste nach der Erfindung läßt sich auch leicht eine Tropfnase für außen an der Wandverkleidung herunterlaufendes Wasser bilden. Zu diesem Zweck ist bei einer Sockelleiste O0 die Profilsohle entlang des Deckschenkels zu einer Tropfnase nach unten abgewinkelt und der Deckschenkel reicht bis an das untere Ende der Tropfnase.
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Abgesehen von der erforderlichen Sockelleiste und deren Montage, sind für den Sockelabschluß nach der Erfindung keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich, im Gegenteil, die Verlegung wird sogar einfacher, wenn dabei die Sockelleiste als Stütze für die zuerst zu verlegenden, untersten Platten ausgenutzt wird.
Die Deckschicht besteht vorzugsweise aus Kunststoffputz, sie kann aber auch ein mineralischer Putz, zum Beispiel Mörtel, sein.
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Zu diesem Zweck erfolgt die Verlegung, indem zunächst entlang der Sockellinie eine, einen für die Plattenränder passenden Aufnahmekanal aufweisende Profilschiene mit diesem Aufnahmekanal nach oben weisend verklebt wird, dann der Kern von unten nach oben aufgebaut wird, wobei die untersten Platten mit ihren unteren Rändern in den Aufnahmekanal gesteckt werden, dann das Gewebe bis über den vorderen Schenkel der Profilschiene verlegt und verklebt wird und dann die Deckschicht aufgetragen wird, und zwar so weit nach unten, daß sie auch die Profilschiene mit abdeckt.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten zeichnung näher erläutert.
*6 '·* " " P 47 507
In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 perspektivisch abgebrochen ein Teilstück einer Sockelleiste nach der Erfindung,
Figur 2 im Querschnitt den Sockelabschluß einer
Wandverkle idung,
Figur 3 die Wandverkleidung aus Figur 2 gesehen in
Richtung des Pfeils III aus Figur 2, und
Figur 4 ein Eckstück einer Sockelleiste perspektivisch.
Gemäß Figur 1 hat die Sockelleiste rechteckiges U-Profil mit einem, rückwärtigen Anschlagschenkel 2 und einem vorn sich parallel dazu erstreckenden Deckschenkel 3 und der dazwischen gelegenen Profilsohle 4. Die Profilsohle 4 ist entlang des Deckschenkels 3 zu einer Tropfnase 5 nach unten abgewinkelt; der Deckschenkel 3 beginnt bereits am unteren Ende 6 der Tropfnase.
Entlang des oberen Randes 7 sind im Anschlagscfyenkel 2 Löcher 8, 9 vorgesehen zum Durchstecken von Befestigungselementen, wie zum Beispiel des Nagels 10, zum Befestigen der sockelleiste 1 an einer zu verkleidenden Wand 11. Auf einige kleine Löcher 9 folgt jeweils ein größeres Loch 8. Statt der kreisrunden Löcher kann man auch Langlöcher vorsehen.
Der Anschlagschenkel 2 ragt um die Breite der großen Löcher 8 über den oberen Rand 12 des Deckschenkels 3 hinaus, so daß die Befestigungselemente, zum Beispiel der Nagel 10, unbehindert durch den Deckschenkel eingetrieben werden können.
ρ 4y 507
Der Deckschenkel 3 weist mehrere Reihen von Löchern 13 übereinander au P, die zur Verankerung der Verklebung des Gewebes 14 dienen, Die Sockelleiste 1 besteht aus Leichtmetall, vorzugsweise Aluminiumblech.
Für einen Sockelabschluß 15 einer Wandverkleidung 16 wird zunächst einmal die Sockelleiste aus mehreren Leistenabschnitten wie in Figur 1 dargestellt, horizontal aneinandergereiht entlang der Sockellinie 17 verlegt, indem die Sockelleiste mit ihrem Anschlagschenkel 2 an der zu verkleidenden Wand 11 anliegend "angeschlagen wird, derart, daß die offene U-Profilseite, die einen Aufnahmekanal 18 bildet, nach oben weist. Dieser Aufnahmekanal 18 ist so bemessen, daß der untere Rand von Schaumstoffplatten 20, 21, 22, 23, die aneinandergereiht den Kern 24 der allgemein mit 16 bezeichneten Wandverkleidung bilden, mit Spiel hineinpasst. Die lichte Weite des Aufnahmekanals 18 ist vorzugsweise 3 mm breiter als die Stärke der zugehörigen Schaumstoffplatten. Dieses Übermaß erleichtert es, die aufgetragene Klebschicht zum Verkleben des Gewebes auch im Sockelbereich zu egalisieren.
Nachdem die Sockelleiste 1 befestigt ist, wird der Kern 24 verlegt, indem die Schäumstoffplatten, von unten beginnend, nach oben fortgesetzt aneinandergereiht werden. Die untersten Schaumstoffplatten werden dabei mit ihren unteren Rändern in den Aufnahmekanal 18 gestellt. An den Kreuzungspunkten werden die Schaumstoffplatten durch eingeschlagene Dübel mit der Wand 11 verbunden, sie können aber auch aufgeklebt werden. Auf den so verlegten Kern wird dann ein Gewebe 14 aufgeklebt. Das Gewebe14 erstreckt sich mit seinem unteren Rand bis über den Deckschenkel 3 und ist dort mit dem Deckschenkel verklebt, wobei der Klebstoff in die Löcher 13 gedruckt wird, so daß er sich beim Aushärten in den Löchern verankert. Eventuell überstehende Teile des Gewebes können nach unten um die Tropfnase 5 umgeschlagen werden und an der Rückseite der Tropfnase festgeklebt werden, sofern das Gewebe, wie es bei Textilgewebe der Fall ist, flexibel ist. Panzergewebe aus Metall wird von vornherein so verlegt, daß es nicht nach unten über die Tropfnase hinausragt, gegebenenfalls wird es abgeschnitten.
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Der mit dem Gewebe 14 überklebte Kern wird anschließend mit einer Deckschicht 30 aus Mörtel überzogen, und zwar so weit nach unten, daß auch der Deckschenkel 3 der Profilschiene vollständig durch die Deckschicht aus Mörtel abgedeckt ist.
An den Gebäudeecken kann man die Sockelleiste von beiden Seiten auf Gehrung geschnitten aneinanderstoßen lassen, man kann aber auch den schrägen Gehrungsschnitt, der an der Baustelle unter Umständen nicht einfach ordentlich ausführbar ist,' durch ein Sockel-Eckstück 31, wie in Figur 4 dargestellt ist, ersetzen. Das Sockel-Eckstück 31 besteht aus zwei Profilabschnitten 33, 34, die auf Gehrung entlang der Linie 37 fest miteinander verbunden sind und an beiden Enden 35, 36 senkrecht zur Profillängserstreckung enden, so daß dort Sockelleisten wie in Figur 1 dargestellt ,angeschlossen werden können, ohne daß man schräge Gehrungsschnitte benötigt.

Claims (5)

insprüche;
1. Sockelleiste für eine einen Kern aus aneinandergereihten Schaumstoffplatten aufweisende, vertikale Wandverkleidung, deren Außenseite mit einem die Plattenfugen überdeckenden Gewebe überklebt ist und mit einer Deckschicht überzogen ist, gekennzeichnet durch ein rechteckiges U-Profil, dessen verlegt rückwärtig gelegener, als Anschlagschenkel ( 2 ) ausgebildeter Profilschenkel entlang seines oberen Randes Löcher ( 8, 9 ) zum Durchstecken von Befestigungselementen ( 10 ) aufweist und mindestens um die Höhe dieser Löcher ( 8, 9 ) höher ragt als der andere, als Deckschenkel ( 3 ) ausgebildete Profilschenkel.
2. Sockelleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckschenkel ( 3 ) mehrere Reihen von Löchern ( 13 übereinander zur Verankerung der Verklebung des Gewebes ( 14 ) aufweist.
3. Sockelleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilsohle ( 4 ) entlang des Deckschenkels ( 3 ) zu einer Tropfnase ( 5 ) nach unten abgewinkelt ist und, daß der Deckschenkel ( 3 ) bis an das untere Ende ( 6 ) der Tropf nase ( 5 ) reicht.
4. Sockelleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Leichtmetall besteht und korrosionsfest ist.
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5. Sockelleiste nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Leichtmetall besteht und korrosionsfest ist.
DE19808015112 1980-06-06 1980-06-06 Sockelleiste fuer eine vertikale wandverkleidung Expired DE8015112U1 (de)

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