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DE8013650U1 - Spulenhuelse - Google Patents

Spulenhuelse

Info

Publication number
DE8013650U1
DE8013650U1 DE19808013650 DE8013650U DE8013650U1 DE 8013650 U1 DE8013650 U1 DE 8013650U1 DE 19808013650 DE19808013650 DE 19808013650 DE 8013650 U DE8013650 U DE 8013650U DE 8013650 U1 DE8013650 U1 DE 8013650U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
areas
area
inlet
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808013650
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19808013650 priority Critical patent/DE8013650U1/de
Publication of DE8013650U1 publication Critical patent/DE8013650U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/28Arrangements for positively securing ends of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

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HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT HOE 80/F 102 G Dr.FK/cr Spulenhülse
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulenhülse mit Fadenfangschlitz,der wenigstens an einem Ende der Hülse am Umfang angeordnet ist und aus einem breiten Einlaufbereich und einem schmalen Klemmbereich besteht.
Derartige Spulenhülsen werden benötigt für die Aufwicklung von Fäden oder Garnen mit Hilfe von Spulmaschinen. Ihr prinzipieller Aufbau und die geeigneten Einsatzgebiete sind beispielsweise aus der US-PS 31 03305 bekannt. In dieser Patentschrift wird auch beschrieben, wie beim Anlegen des Garnes bei laufender Spulmaschine das Garn mit Hilfe einer Saugpistole in den Einlaufbereich des Fadenfangschlitzes gebracht wird,um dann bei Erreichen des Klemmbereiches auf der Seite der Saugpistole abgerissen zu werden. Auf der Spulenhülse bildet der aufzuwickelnde Faden zunächst einen Verlustwickel. Der Faden wird dann meist mit Hilfe eines Hilfsfadenführers oder dergleichen zur Ausbildung einer Fadenreserve von diesem Verlustwickel abgelenkt und dann von dem eigentlichen Changierfadenführer aufgenommen, der den Hauptaufspulvorgang innerhalb seines Arbeitsbereichs steuert.
In der genannten US-PS 31 03 305 wird bei Spulgeschwindigkeiten von etwa 700 m/min eine Fangwahrscheinlichkeit von 90 % angegeben, d.h., daß im Mittel bei 9 von 10 Ansetzversuchen auf Anhieb ein Erfolg verzeichnet wurde, der Faden also sich im schmalen Klemmbereich einfangen ließ, der neu zulaufende Faden auf die Spulenhülse aufgewickelt wurde, während das andere Ende des Fadens am Klemmbereich abegrissen oder notfalls abgeschnitten werden konnte. Ein ■erfolgloser Anlegeversuch bedeutet nicht nur Zeitrund Materialverlust, das in der Saugpistole gesammelte Material kann nicht mehr für textile Zwecke
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eingesetzt werden, sondern häufig auch die Ursache für eine Maschinenstörung, da es zu einer Wickelbildung auf den Treibwalzen des Spulaggregats oder auch auf den Nutwalzen der Changiervorrichtung kommen kann. Häufig wird auch beobachtet, daß das Anlegen zwar erfolgreich war, daß jedoch nicht alle Einzelfilamente im Klemmbereich des Fadenfangschlitzes eingeklemmt wurden. In einem solchen Fall tritt eine Auffächerung des Fadens ein, der Verlustwickel wird unsauber und breitflächig.
Es ist in solchen Fällen nicht mehr möglich, eire einwand frei ausgebildete Fadenreserve herzustellen.
Mit Zunahme der Spulgeschwindigkeiten insbesondere bei modernen Spinnmaschinen, bei denen die Spulaggregate mit Oberflächengeschwindigkeiten von mehr als 3000 m/mir arbeiten, wurde eine starke Abnahme der auf Anhieb erfolgreichen AnIegeversuche beobachtet.
Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, beispielsweise mit speziell gestalteten Fadenfangschlitzen die Fangwahrscheinlichkeit auch bei Schnellspinnprozessen wiedei zu erhöhen, d.h. auch bei den dort erforderlichen hohen Spulgeschwindigkeiten wieder gute Erfolgsraten beim Anlegen des angelieferten Garns an die Spulmaschine zu erhalten. Beispielsweise seien hier die folgenden Vorveröffentlichungen genannt:
US-PS 37 17 291, DE-GM 75 27 985 und DE-GM 76 25 081. Die spezielle Ausgestaltung der Fangschlitze kann zu einer gewissen Erhöhung der Einfangwahrscheinlichkeit führen> die jedoch immer noch nicht als ausreichend an gesehen wird. Ein anderer Weg wurde in der DE-OS 27 17 189 und dem DE-GM 79 21 022 beschritten. Hier wurde versucht, die Fadenfangwahrscheinlichkeit dadurch zu erhöhen, daß mehrere am Umfang der Spulenhülse parallel nebeneinander !Legende Fadenfangschlitze angeordnet wurden bzw. der Fadeneinfangkanal die Form einer eng gewundenen Spirale auf der Zylinderoberfläche der
Spulenhülse aufweist. Diese Variationen wurden durchgeführt in der Hoffnung, daß durch eine Verbreiterung des Gebietes, in dem der aufzuwickelnde Faden auf der Spulenhülse eingefangen werden kann, die Einfang-Wahrscheinlichkeit erhöht wird. Das ist bis zu einem gewissen Grade tatsächlich der Fall, leider sind jedoch damit eine Reihe von Nachteilen verbunden. Hingewiesen sei insbesondere auf die Behinderung eines einwandfreien Aufbereitens der Fadenreserve, wenn der Faden mehrfach gefangen wurde. Weiterhin wird durch eine solche Maßnahme die Gefahr, daß nur Einzelfilamente des Fadens eingefangen werden andere jedoch nicht,in keiner Weise behoben. Darüberhinaus bedeuten parallel liegende oder parallel verschobene Fangschlitze einen unnötigen Platzbedarf auf der Spulenhülse, der dann zum Aufbringen der Fadenreservewindungen fehlt.
Es bestand daher immer noch die Aufgabe, eine Spulenhülse mit Fadenfangschlitzen zu finden, bei der ein sicheres und erfolgreiches Anlegen des Garnes bei hohen Spulgeschwindigkeiten möglich ist .Uitereinem erfolgreichen Anlegevorgang wird dabei ein solcher Verstanden, bei dem nicht nur das Garn bzw. der Faden eingefangen wird, sondern bei dem auch ein Auffasern des Fadens bzw. eine Schlingenbildung vermieden wird.
überraschend wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe durch eine Spulenhülse gelöst wird, bei der in geringem Abstand von einer Stirnseite der Spule ein Fadenfangschlitz angeordnet ist, der sich über den gesamten Umfang der Spulenhülse erstreckt, wobei dieser Fadenfangschlitz hintereinander abwechselnd mehrere weite Einlaufbereiche und mehrere enge Klemmbereiche aufweist.
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Durch die Anordnung mehrerer Einlaufbereiche und Klemmbereiche hintereinander in einem durchgehenden Fadenfangschlitz in der Nähe wenigstens einer Stirnseite der Spulenhülse kann die Erfolgsrate beim Anlegen auch bei sehr hohen Spulgeschwindigkeiten und geringem Hülsendurchmesser erheblich verbessert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich zwei breite Einlaufbereiche und zwei enge Klemmbereiche hintereinander auf einem umlaufenden Fadenfangschlitz der Spulenhülse. Der Übergang von weitem Einlaufbereich zum engen Klemmbereich sollte vorzugsweise in der gleichen Art und Weise gestaltet sein wie der Übergang von engem Klemmbereich zu weitem Einlaufbereich. In diesem Fall ist die Spulenhülse für beide Drehrichtungen einsetzbar. Bei der speziellen Gestaltung des Fadenfangschlitzes, sowohl in der Schlitztiefe und Breite als auch in der Aufteilung In Einlauf- und Klemmbereich können die Erfahrungen mit Spulenhülsen nach dem Stand der Technik voll übernommen werden. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Einlaufbereich aus einer relativ breiten V-förmigen Kerbe, an den sich der enge Klemmbereich anschließt, der ebenfalls aus einer V-förmigen Kerbe gleicher Tiefe jedoch mit wesentlich kleinerem öffnungswinkel besteht. Einzelheiten für die genaue Ausführung der Einlaßbereiche und Klemmbereiche in dem Fadenfangschlitz können der zitierten Vorliteratur entnommen werden. Entscheidend für die erfindungsgemäße Spulen-
hülse ist die Anordnung des Fadenfangschlitzes mit mehreren Einlaufbereichen und Klemmbereichen in abwechselnder Folge in einer Ebene auf dem Umfang der Spulenhülse, wobei die Ebene senkrecht zur Achse der Spulenhülse steht. Zur weiteren Verdeutlichung der Erfindung sollen die Abbildungen dienen.
Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Spulenhülse, die bereits eine Fadenwicklung aufweist in der Seitenansieht ,
die Figur 2 einen senkrechten Schnitt durch den umlaufenden Fadenfangschlitz gemäß Schnitt II - . - II der Figur 1, während
Figur 3 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt gemäß III - · - III in Figur 2 wiedergibt.
In Figur 1 ist auf die Spulenhülse 1 bereits die eigentliche Fadenwicklung 2 zum Teil aufgebracht worden. Die Spulenhülse 1 weist bei dieser Ausführungsform nur einen Fadenfangschlitz in der Nähe einer Stirnseite der Hülse auf. Der Fadenfangschlitz besteht aus weiten Einlaufbereichen 3,3' und engen Klemmbereichen 4,4', die sich auf dem Umfang der Spulenhülse abwechseln. Weiterhin ist in Figur 1 die Fadenreserve 5 zu sehen; der Verlustwickel im Fadenfangschlitz ist nicht gezeichnet, um den Fangschlitz sichtbar zu lassen.
Aus Figur 2 kann die Aufteilung der Einlaufbereiche und Klemmbereiche auf dem Umfang des Fadenfangschlitzes gesehen werden. Bei der Ausführungsform gemäß Figur weisen die Einlaufbereiche 3,3' und die Klemmbereiche 4,4' gleiche Längen auf. Natürlich ist es möglich, diese Aufteilung auch zu verändern,beispielsweise den Klemmbereich jeweils kürzer und den Einlaufbereich dafür entsprechend länger zu wählen.
In Figur 3 ist eine mögliche Ausgestaltung des Überganges von Einlaufbereich 3,3" in den Klemmbereich 4,4' wieder-
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gegeben. Beide Bereiche sind V-förmige Kerben mit der gleichen Tiefe in dem Spulenhülsenmaterial. Sie unterscheiden sich jedoch durch den öffnungswinkeL Während der Einlaufbereich 3,3' einen weiten Winkel aufweist, der aufzuwickelnde Faden also leicht in diese Kerbe eindringen kann, ist der öffnungswinkel des Klemmbereiches 4,4' wesentlich kleiner. Hier soll die Fixierung des Fadens durch Einklemmen erfolgen.

Claims (3)

.*—*7 u,"..' hoe 8o/f 102 SCHÜTZANSPRÜCHE
1. Spulenhülse mit Fadenfangschlitz, der wenigstens an einem Ende der Hülse in geringem Abstand von der Stirnseite angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenfangschlitz sich über den gesamten · Umfang der Spulenhülse erstreckt und im Fadenfangschlitz mehrere Einlaufbereiche und mehrere Klemmbereiche hintereinander angeordnet sind.
2. Spulenhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenfangschlitz zwei Einlaufbereiche und zwei Klemmbereiche aufweist.
3. Spulenhülse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von einem Einlaufbereich in einen Klemmbereich in gleicher Weise gestaltet ist wie der Übergang von einem Klemmbereich in einen Einlaufbereich.
DE19808013650 1980-05-21 1980-05-21 Spulenhuelse Expired DE8013650U1 (de)

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DE19808013650 DE8013650U1 (de) 1980-05-21 1980-05-21 Spulenhuelse

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DE19808013650 DE8013650U1 (de) 1980-05-21 1980-05-21 Spulenhuelse

Publications (1)

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DE8013650U1 true DE8013650U1 (de) 1980-08-21

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DE19808013650 Expired DE8013650U1 (de) 1980-05-21 1980-05-21 Spulenhuelse

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