DE8013495U1 - Rollski mit Sperrvorrichtung - Google Patents
Rollski mit SperrvorrichtungInfo
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- DE8013495U1 DE8013495U1 DE8013495U DE8013495DU DE8013495U1 DE 8013495 U1 DE8013495 U1 DE 8013495U1 DE 8013495 U DE8013495 U DE 8013495U DE 8013495D U DE8013495D U DE 8013495DU DE 8013495 U1 DE8013495 U1 DE 8013495U1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/04—Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
- A63C17/045—Roller skis
Landscapes
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
Aninelder: PATINS MIDONN, 48, rue de Lancry7
75010 Paris, Frankreich
Rollski mit Sperrvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch die ein Rad oder eine Rolle eines Rollskis daran gehindert wird im Sinn
gegen die Vorwärtsbewegung des Rollskis zu drehen.
Söit mehreren Jahren hat die Herstellung von Rollskis oder Schneeschuhen
auf Rollen eine sehr wichtige Entwicklung durchgemacht und es existieren mehrere verschiedene Rollskitypen.
Diese Rollskis sind einerseits welche zum Wandern und andererseits
welche zum Wettkampf.
Ein Problem, welches; durch die Verwendung von Rollskis beim Wandern
auftritt, besteht darin, Anhöhen ohne Überanstrengung zu überwinden.
Die beiden vorerwähnten Probleme sind in der bisherigen Technik nicht gelöst worden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Probleme durch"Vor-
! sehen eines einfachen, wirksamen und sicheren mechanischen Mittels i>
zu lösen, durch das eine Rolle oder alle Rollen des Rollskis nur in !
einem Sinn drehen kann bzw. können, das heißt im Sinn der Vorwärtsbewegung.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Erfindung durch
eine Freilaufbuchse, eingeschrumpft unter Kraft in eine Buchse aus
Stahl oder Leichtmetallegierung/ auf die ein Mantel oder ein Reifen aus Kunstharz aufgegossen oder aufgespritzt ist, wobei die
Freilaufbuchse an ihren Enden aufgeschrumpfte und aufgespannte
Kugellager besitzt, zwischen die sich eine Distanzbuchse einfügt, die auf die Achse der Brücke des Rollskis aufgeschrumpft
ist und die sich gegen die inneren Lagerschalen der Kugellager abstützt, um die Blockierung des Rades auf der Achse der Rollskibrücke
mittels einer nicht lösbaren Blockiermutter zu sichern.
Die Freilaufbuchse ist unter Spannung eingeschrumpft in die Buchse
aus Stahl oder einer Leichtmetallegierung von einer Spannweite leicht oberhalb, etwa 0,4 mm, der Freilaufbuchse.
Der äußere Durchmesser der Distanzbuchse ist gleich dem ^nneren
Durchmesser der Frei laufbuchse und ist breiter, um etwa 3/10 mm;
als die Spannweite der Buchse aus Stahl oder Leichtmetall.
I Die Distanzbuchse ist durch eine Schrumpf mont age auf der Achse und !'
durch eine Blockiermutter, auf die inneren Lagerschalen der Ku- |
gellager einwirkt, unbeweglich. |
Die Freilaufbuchse kann bei allen Rollen montiert werden oder bei £
einer oder mehreren Rollen des Rollskis, um die Blockierfunktion $
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Die Zahl der Kugellager ist im allgemeinen zwei'/ insbesondere bei |
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Rollskis zum Wandern. Indessen kann man bei einer Ausführungsvariante der Erfindung insbesondere bei den Rollskis für Wettkämpfe
die Verwendung eines einzigen Kugellagers in Betracht ziehen.
Der Mantel oder der Reifen aus einem Kunstharz besteht vorteilhaft
aus Polyurethan, jedoch kann er auch aus einem anderen analogen Material hergestellt sein.
Man verwendet nach der Erfindung, um zuzulassen, daß eine Rolle
des Rollskis nur in einem Sinn dreht, das heißt im Vorwärtssinn,
eine Freilaufbuchse, die nur in eine Richtung dreht und sich automatisch blockiert, wenn sich der Drehsinn der !"Rolle umkehrt.
Eine solche Anwendung einer Freilaufbuchse erlaubt einem Benutzer von Wanderrollskis, eine Anhöhe ohne Überlastung zu bewältigen,
während ein Benutzer von Rollskis für den Wettkampf mit schnellem Rennen schneller starten kann und so mehrere Sekunden beim ersten
Anlauf gewinnt.
Wenn es sich um Skiläufer im Gelände handelt, die auf Rollskis trainieren, so-:erlaubt ihnen die Anwendung der Vorrichtung nach
der Erfindung die gleichen Hilfen wiederzufinden und auch die
gleiche Stellung wie bei Verwendung auf ihren Skiern.
Verschiedene Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung.
Die Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der anliegenden Zeich-
nung dargestellt, in der die einzige Figur die Vorrichtung nach der Erfindung im Schnitt zeigt.
Nach der Zeichnung besteht die Vorrichtung, durch die eine Rolle eines Rollskis daran gehindert wird, sich gegen die Vorwärtsbewegung
zu drehen, aus einem Mantel oder Reifen 1 aus Polyurethan, einer Buchse 2 aus Stahl oder einer Leichtmetallegierung, einer
Freilaufbuchse 3, einem Distanzring bzw. einer Distanzbuchse 4, einer Achse 5 der Hollskischuhbrücke, einer Rollskischuhbrücke 6,
aus Kugellagern 7 und einer nicht lösbaren Blockiermutter 8.
Nachstehend wird sowohl die Montage als auch die Funktion der Vorrichtung
nach der Erfindung beschrieben.
Im Bezug auf die Montage ist es, da die Freilaufbuchse 3'.nicht immer
in der Lage ist, das Gewicht des Rollskilaufers aufzunehmen,
oft erforderlich, die üblichen Kugellager beizubehalten. Diese Kugellager sind an den Enden der Freilaufbuchse 3 aufgeschrumpft.
Die Freilaufbuchse 3 ist in eine Buchse 2 aus Stahl oder Leichmetallegierung
von einer Spannweite leicht oberhalb, etwa 0,4 mm, der Freilaufbuchse eingeschrumpft. Ein Mantel 1 oder ein Reifen aus
Kunstharz, insbesondere aus Polyurethan, ist in bekannter Weise auf die Buchse 2 aufgegossen oder aufgespritzt.
Die Vorrichtung besitzt zusätzlich eine Distanzbuchse 4 mit einem
äußeren Durchmesser gleich dem inneren Durchmesser der Freilaufbuchse
3 und mit einer Länge von etwa 3/10 mm größer als die Spannweite bzw. Länge der Buchse 2 aus Stahl oder Leichtmetallegierung,
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die die Freilaufbuchse 3 trägt.
Der. Distanzring bzw. die Distanzbuchse 4 der bzw. die unter Kraft
auf die Achse 5 der Brücke des Rollskis aufgeschrumpft ist, paßt einerseits zwischen die beiden Kugellager 7, um die Blockierung
der Rolle auf der Achse 5 der Rollskibrücke mittels einer nicht lösbaren Blockiermutter 8 zu sichern und stützt sich andererseits
an den inneren Lagerschalen der beiden Kugellager ab.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung ist folgende.
Die Freilaufbuchse 3 hat den Zweck nur in einer einzigen Richtung zu drehen. Sie kann nicht und darf nicht in der Buchse 2 aus Stahl
oder Leichtmetall drehen können, die selbst fester.:: Bestandteil des Reifens oder Mantels 1 aus Polyurethan ist. Dagegen läuft die
Freilaufbuchse 3 leicht auf dem Distanzring 4, der außen geschliffen
bzw. poliert behandelt ist, und der Distanzring 4 darf nicht auf der Achse 5 der Schneeschuhbrücke 6 drehen, um die Bremsung
zu sichern.
Nach der Erfindung sitzt der Distanzring 4 durch Aufpreßmontage
und durch die Blockiermutter 8, die auf die inneren Lagerschalen der Kugellager 7 einwirkt, unbeweglich auf der Achse 5.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Beispiel
beschränkt, da verschiedene Änderungen innerhalb des "!Lösungsgedankens der Erfindung erfolgen können. So kann man eine Freilaufbuchse
anwenden, deren Außendurchmesser gleich dem Durchmesser der Kugellager ist, was vermeidet sowohl den Distanzring als auch
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Schultern für die Unterbrxngung der Lager der Buchse aus Stahl
oder Leichtmetall/ die in diesem Fall poliert und mit gleichem Durchmesser versehen wer'den kann.
Claims (8)
1. Vorrichtung an Rollskis bzw. Schneeschuhen auf Rollen, bei denen eine Drehung der Rollen im Sinn gegen die Vorwärtsbewegung
verhindert wird, gekennzeichnet durch eine Freilaufbuchse (3), eingeschrumpft unter Kraft in eine Buchse (2)
aus Stahl oder Leichtmetallegierung, auf die ein Mantel oder ein Reifen aus Kunstharz aufgegossen oder aufgespritzt ist,
wobei die Freilaufbuchse (3) an ihren Enden aufgeschrumpfte und aufgespannte Kugellager (7) besitzt, zwischen die sich eine
Distanzbuchse (4) einfügt, die auf die Achse (5) der Brücke (6) des Rollskis aufgeschrumpft ist und die sich gegen die
inneren Lagerschalen der Kugellager (7) abstützt, um die Blockierung des Rades auf der Achse (5) der SchneeschuHbrücke
(6) mittels einer nicht lösbaren Blockiermutter (8) zu sichern.
< 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Freilaufbuchse (3) unter Spannung in die Buchse (2) aus Stahl oder Leichtmetall eingeschrumpft ist auf einer Spannweite
etwas breiter, etwa um 0,4 mm, als die Freilaufbuchse (3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Außendurchmesser des Distanzringes (4) gleich dem inneren Durchmesser der Freilaufbuchse (3) und breiter, in der
Größenordnung von 3/10 mm, ist als die Spannweite oder Länge
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der Hülse (2) aus Stahl oder Leichtmetall.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzbüchse (4) durch eine Aufschrumpfmontage auf der Achse (5) und durch eine Blockiermutter (8)
unbeweglich ist, welche letztere auf die inneren Schalen der Kugellager (7) einwirkt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche. 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freilaufbuchse (3) auf allen Rädern des Rollskis montiert seibn kann oder auf einem oder mehreren Rädern
des Rollskis, um seine Blockierfunktion zu übernehmen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahl der Kugellager (7) gleich 2 ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahl der Kugellager (7) gleich 1 ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kunstharz für den Mantel oder den Reifen (1) Polyurethan verwendet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7913055 | 1979-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8013495U1 true DE8013495U1 (de) | 1980-08-21 |
Family
ID=1326694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8013495U Expired DE8013495U1 (de) | 1979-05-22 | Rollski mit Sperrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8013495U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4424372A1 (de) * | 1994-07-11 | 1996-01-18 | Horst Kraus | Skiroller |
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- DE DE8013495U patent/DE8013495U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4424372A1 (de) * | 1994-07-11 | 1996-01-18 | Horst Kraus | Skiroller |
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