DE8012460U1 - Gelenkverbindung zweier Stäbe, insbesondere für Selbstfangfreßgitter in Aufstallungen für Rinder - Google Patents
Gelenkverbindung zweier Stäbe, insbesondere für Selbstfangfreßgitter in Aufstallungen für RinderInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
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Description
t··· ··· III I
- 3 - 6.5.80/2
80.33 Wipp-L
GEGENSTAND DER ERFINDUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gelenkverbindung zweier Stäbe, insbesondere für Selbstfangfreßgitter
in Aufstallungen für Rinder.
In den bekannten Selbstfangfreßgxttern sind Gitterelemente
und Fangstäbe aus Rohren gefertigt. Dabei sind die Fangstäbe am feststehenden Gitterrohr durch einen
die beiden Rohre durchdringenden Bolzen unmittelbar gelenkig miteinander verbunden und die Begrenzung
des Schwenkhubes in der Ruhelage und Fangstellung erfolgt durch einen U-förmigen, am festen Gitterstab
angebrachten Blechstreifen. Diese Ausführungsform hat
den Nachteil, daß durch die hohen Betriebsbeanspruchungen vielfach Verformungen an der Lagerstelle auftreten,
Außerdem hat die Lagerbohrung in den Rohrstäben eine unerwünschte Schwächung zur Folge, welche nur durch
entsprechend stärkere Ausführungsform der gesamten
Gitterstäbe und Fangstäbe ausgeglichen werden könnte.
I··· ··· III
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80.33 Wipp-L ag er
AUFGABE
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gelenkige Verbindung zwischen Gitterstäben und Fangstäben zu schaffen, die bei normaler Querschnittsbe-
messung der Stäbe allen im Betrieb auftretenden Beanspruchungen gewachsen ist und Beeinträchtigungen
durch Verformungen im Betrieb zuverlässig vermeidet.
Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von der Überlegung aus, daß zur Gelenkverbindung Materialschwächungen
an der Gelenkstelle sowohl für das Gitter als auch für die Fangstäbe vermieden werden sollten,
um für diese Bauteile mit einem möglichst geringen Materialaufwand auszukommen. Ausgehend von dieser Überlegung
sind erfindungsgemäß zur Gelenkverbindung zwei besondere, an den miteinander zu verbindenden Stäben
anbringbare Gelenkkörper vorgesehen, die aus je einem Lagerauge zur Aufnahme eines gemeinsamen Gelenkbolzens
und zwei fest mit den Lageraugen verbundenen Führungsscheiben bestehen, an welchen Anschläge zur
Begrenzung des Schwenkhubes in zwei vorgegebenen Winkelgrenzstellungen angebracht sind. Auf diese Weise
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80.33 Wipp-L ag er
ist eine allen Beanspruchungen genügende Verbindung zwischen den Fangstäben und dem Gitter gewährleistet.
Auch besteht der Vorteil, daß Gitter normaler Ausführung nachträglich mit Fangstäben ausgerüstet werden
können, ohne Überbeanspruchungen durch die vom Vieh auf die Fangstäbe ausgeübten Kräfte befürchten zu
müssen.
Vorzugsweise dienen die Führungsscheiben mit ihren in
der Schwenkebene der Fangstäbe liegenden Führungsflächen als Verbindungselemente zwischen den Lageraugen
und den Stäben; sie können aus in Stablängsrichtung verlaufenden Schienen bestehen, deren Rückseiten
zur Befestigung der Stäbe dienen. Vorzugsweise sind L-profilförmige Schienen vorgesehen, deren zur Lagerachse
senkrechte Schenkel die Führungsscheiben bilden,
während die Winkelräume der Schienen zur Aufnahme der Stäbe dienen. Dabei können die Gelenkkörper mit ihren
Lageraugen, Führungsscheiben und Anschlägen je ein einheitliches Gußstück bilden.
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80.33 Wipp-Lager
BESCHREIBUNG EINES AUSFÜHRUNGSEEISPIELS In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt·
Fig. 1 Frontalansicht eines Freßgitters mit Selbstfangeinrichtung in schematischer
Darstellung,
Fig-, 2 eine Gelenkverbindung für die Fangstäbe nach Fig. 1, in größerem Maßstab,
in der Bereitschaftsstellung,
Fig. 3 die Gelenkverbindung in der Selbst
fangstellung und
Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3.
Die Erfindung ist in der Zeichnung am Beispiel eines Selbstfangfreßgitters für Rinderaufstallungen veran-'schaulicht.
In solchen Aufstallungen (vgl.
DE-PS 21 53 863) wird der Laufstallboden S durch
einen Trennsockel T und ein Gitter G von einem im allgemeinen trogförmigen Futterraum getrennt. Das
Gitter G besteht aus fest im Trennsockel T verankerten
haarnadelförmigen Gitterelementen gi, g2 mit
Freßlücken L1, L2 für den Hals des Viehes. Um die
Bewegung der Tiere zu begrenzen, sind, abgesehen von dem Sockel T, Fangstäbe b vorgesehen, welche in einem
(Iff · · ι
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80.33 Wipp-Lag
zur Gitterebene senkrechten Gelenk mit einem der an die Freßlücke angrenzenden festen Stab a des Gitters
schwenkbar verbunden sind. Diese Fangstäbe sind oben mit schräg abgewinkelten Enden b1 versehen, welche in der
Fangstellung F sich sperrend vor den Nacken des fressenden Tieres legen, während die unteren, geraden
Enden b2 von der. Halsunterseite des Tieres aus dem Bereich der Freßlücke verdrängt werden, in welcher sich
diese Enden b2 in der Bereitschaftsstellung B befinden.
Die Fangarme sind zum Verriegeln in der Fangstellung F unten mit begrenzt schwenkbaren Haken h versehen, welche
hinter Arretierungsringe r fallen, die auf einer Schubstange d - im Bedarfsfall durch i80°-Drehung auf
der Schubstange einzeln in oder außer Eingriff bringbar - angeordnet sind.
Insoweit entspricht die Vorrichtung der herkömmlichen, in der obigen Patentschrift 21 53 863 beschriebenen
Ausführungsform. Das Gitter kann auch mit einem
unteren Tragrohr und Endpfosten verbunden sein.
Zur Gelenkverbindung sind besondere Gelenkkörper 1,2
mit Lageraugen 1.1 und 2.1, Gelenkbolzen 3 vorgesehen, die zur Sicherung einer exakten, zur Ebene des Freß-
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80.33 Wipp-Lage]
gitters G parallelen Richtung der Schwenkbewegung mit Führungsscheiben 1.2 und 2.2 versehen sind. Diese
Führungsscheiben werden durch den einen Schenkel L-profilförmiger Schienen gebildet, deren Winkelräume
zur Aufnahme der rohrfirmigen Stäbe a und b dienen. Dabei bestehen die Gelenkkörper mit ihren Lageraugen
und Führungsscheiben aus je einem einheitlichen Gußstück. Zur Begrenzung des Schwenkhubes ist das mit.
dem festen Gitterstab verbundene Gußstück mit angeformten Anschlägen 1.3 und 1.4 für den Fangarm bzw.
den mit dem Fangarm verbundenen Gelenkkörper 2 versehen.
Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungsformen möglich; auch ist die Erfindung
sinngemäß auf die Gelenkverbindung von Stäben anderer Zweckbestimmung anwendbar.
Claims (1)
- ·· · P Il (til ti IlI β «ι ·«· · · · t ι si ι ιI fl t · · · I , 1 ) IIl nt M III 'ρ j It- ι _ 6.5.80/280.33 Wipp-LagschutzansprUche:. Gelenkverbindung zweier Stäbe, insbesondere für Selbstfangfreßgitter in Aufstallungen für Rinder, gekennzeichnet durch zwei besondere, an den gelenkig miteinander zu verbindenden Stäben (a,b) anbringbare Gelenkkörper (1,2), bestehend aus je einem Lagerauge (1.1, 2.1) zur Aufnahme eines gemeinsamen Gelenkbolzens (3), und zwei fest mit den Lageraugen verbundenen Führungsscheiben (1.2, 2.2) mit Anschlägen (1.3, 1.4) zur Begrenzung des Schwenkhubes (S) in zwei vorgegebenen Winkelgrenzstellungen (B,F).2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscheiben (1.2, 2.2) als Träger für die Stäbe (a,b) dienen.3. Gelenkverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscheiben (1.2, 2.2) aus in Stablängsrichtung verlaufenden Schienen bestehen,deren Rückseiten zur Befestigung der Stäbe (a,b) dienen.·· ·· t · ItIIII·· · ■ ιIt > ■ · · III- 2 - 6.5.80/280.33 Wipp-L ag er-i-. Gelenkverbindimg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch L-pro£il£örmige Schienen, deren zur Lagerachse (3) senkrechte Schenkel die Führungsscheiben (1.2, 2.2) bilden, während die Winkelräume der Schienen zur Aufnahme der Stäbe (a,b) dienen.5. Gelenkverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkörper (1,2) mit ihren Lageraugen (1.1, 2.1), Führungsscheiben (1.3, -1.4) und Anschlägen (1.3, 1.4) je ein einheitliches Gußstück bilden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8012460U1 true DE8012460U1 (de) | 1980-09-25 |
Family
ID=1326624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8012460U Expired DE8012460U1 (de) | Gelenkverbindung zweier Stäbe, insbesondere für Selbstfangfreßgitter in Aufstallungen für Rinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8012460U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3711310A1 (de) * | 1987-04-03 | 1988-02-18 | Lange Hans Wilhelm Dipl Ing | Combiniertes fress- und selbstfangelement fuer kuehe, kaelber, faersen |
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- DE DE8012460U patent/DE8012460U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3711310A1 (de) * | 1987-04-03 | 1988-02-18 | Lange Hans Wilhelm Dipl Ing | Combiniertes fress- und selbstfangelement fuer kuehe, kaelber, faersen |
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