-
Stofflegevorrichtung
| Bei der Menbenherstelhtub von ßekleidun bs- |
| stiicl<ett \\-erden die in gr()I:ier Zahl und bleicher |
| (@r<il@e beniitibten c°ittzeltletl St(tttstücke in
der \\-cise |
| zugeschnitten. (1a1.1 sie mit einem einzibett Schnitt |
| aus cineln Stapel mit entsprechend vielen Laben |
| von Stotfilahnetl ll_r;@usescllnittetl werden. |
| Das _\ufc#inattd(r@@llichtelt der Stoffbahnen zlt |
| Stapelt! ist l'ttt@ umständliche und |
| Arbeit, besonders @#.ell 11-,an darauf achten lltttß. |
| dass der Stoff faltenlos -(,schichtet wird. Man hat |
| für diese Arbeit 1>es(@it(iere Einrichtungen ent- |
| wickelt, mit denen (sie \()11 cill('tll Stoffballen
abzu- |
| wickelnde I)ahn 1t11 ZiCk-Zack auf eben Tdclt "m |
| großer L:itlge geschichtet @\erden kann. Der Stott- |
| hallen ist dabei in edlem über (lem Tisch in Längs- |
| richtung hin- und it(rl>e@#, eblicilen Wagen unter- |
| gebracht. leim Ritt- und @lerf;illre;l diese: Wagctls |
| gibt er jeweils eine Stofflabe all. 1)ie an den L-ul- |
| kehrstellen umgefaltete Stoffbahn wird dort von |
| besonderen Greifern gehalten. |
| AG zunehmender Zahl (ler legen steigt auch (sie |
| lliihe des Stapels, dessen oberste Lage jeweils auf |
| die Halte der Ausgabestelle des Wagens ausgerich- |
| tet \\erden 111111i. Z71 diesem Zxccl.t ist hei den lte- |
| li'<tltllt#-tl .\Illaell vorgesehen. die gesamte. oft alter |
| lo tll 1<111-=e Tischplatte tnit dent St(tttstalul ellt- |
| spt-ecllen(l der Zahl der llin- und 1-terg<iltge@ des |
| \Vabells schrittweise abzusetllcell. 13ci einer sohlten |
| "I'isclllänbe ist eine entsl>rechwld brol3e Zahl v(111 |
| lt@ihenverstcllllaren Stützen erforderlich. N\-clclte zur |
| bleichnl:ißiben \-ct-stelltlllg durch ein für alle be- |
| llleitlsatnes Gest:inbe bewegt werdest lllüssen. Hier- |
| aus ergibt sich (-in praktisch 11111- aus Metall her- |
| stellltarer und deshalb :ehr scllwerel- 111t(1 1;(tutl@li- |
| zierter Stiitz- und lIebetnechanismus. der bei eincln |
| to-nl-Tisch -r,. 11 etm:a 3.5 t Gewicht hat. |
Diesen Nachteil beliebt die Erfindung in einiacher und doch sehr
wirksamer Weise dadurch, dah sie auf die Absenkbarkeit des Tisches verzichtet, der
deshalb ganz normal aus Holz ausgeführt werdet kann. Gemäß der Erfindung ist n:imlich
vorgesehen, daß zum gegenseitigen Anlassen der Höhenlage der obersten Stoffschicht
des Stapels und der Höllenlage der Stoffausgabestelle des Magens die letztere am
Wagen höhenverstellhar ist. Bei einer ausgeführten Anlage mit io m Tisclilä nge
konnte dabei das Gewicht des Hebemechanismus, der sich nur noch innerhalb des Wagens
befindet, auf
0,23 t gesenkt werden.
-
Dabei ist zweckmäßig vorgesehen, daß beim Auflaufen des Wagens am
einen Ende seines Hin- und 1 lcrgangs die Stoffausgabestelle des Wagens schrittileisc
entsprechend der Stoftl>ahndicke angehoben w i 1-c1.
-
Minen einfachen Mechanismus hierfür erhält malt datill. wenn in dem
Wagen doppelarmige Schwenkhebel vorgesehen sind, deren eines Ende die höhenbc°wegliche
Stoffausgabestelle trägt, während das andere Ende an einer Kurve anliegt, «-elche
über ein Klinkengesperre nach Maßgabe der Zahl der llin- und Hergänge des Wagens
gedreht wird.
-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
l,-rfindting dargestellt. Darin zeigen Fig. i einen Tisch mit angedeutetem, darauf
aufliegendem Zick-Zack-Stapel und Wagen, 1. ig. 2 eilfeil senkrechten Längsschnitt
durch den `Vagen und die Führung der Stoffbahn, Fig.3 das Klinkengesperre mit 13etätigtingsatlschlag,
l@ ig. d die Stoffausgabestelle des Wagens in ihrer Stellung bei der Bewegung entgegengesetzt
zu der nach Fig. i und 2.
-
Auf den] "fisch t läuft mit Rädern 2 auf längs der Tischränder verlegten
Schienen 3 ei', Wagen 4. der den Ballen des abzuNvickelnden Stoffes 5 trägt. Di(#
Stoffbahn läuft über verschiedene Umlenkrolien 6, von denen in der Zeichnung nur
eine angedeutet ist. schließlich einem Ausgabemechanismus zii, der alt der einen
Stirnseite des Wagens all einer höhenverstellbaren Konsole 7 angebracht ist. 1 )ie
Kefllsole 7 greift mit all ihren Seitenflächen ölerstehenden Zapfen in den senkrechten
Längsschlitz 9 je einer zu beiden Seiten an der Wagenstiniseite vorgesehenen Führungsschiene
io.
-
Neben den beiden Seitenflächen der Konsole 7 ist in dieser je ein
U-förmiges Lagerstück i i auf geineinsanier Achse 12 kippbar gelagert. "/.wischen
;leu h_ndcn der U-Schenkel der beidenLagerstücke i i sind Umlenkrollen 13 und 14
gelagert. Außerdem ist zu beiden Seiten der U-Schenkel an den Lager-.stücken i i
je ein Streichscheid i,5 und 16 ange-1>nicht. lief der in Fig. i und 2 angenommenen
Bewegungseinrichtung des Wagens nach links (siehe ['feil ill Fig. 2) stehen die
Lagerstricke i i, wie gezeichnet, in ihrer nach rechts gekippten Endlage. Die von
der Unllenkrolle 6 des Wagens kommende Stoft"balin 3 läuft dabei über die Umlenkrolle
13 und zum Streichscheid 16. Die Umlenkkante dieses Streichscheids 16 liegt dabei
in der Hölle der obersteil Schicht des Stapels und bestimmt die Ausgabehöhe des
Wagens.. Hier wird die Stoffbahn 5 in die waagerechte Lage umgelenkt und beim Fortbewegen
des Wagens auf dem Stapel 17 abgelegt.
-
Wenn der 1Vagen .4 lief der Bewegung nach links gemäß Fig.
i und 2 (las Ende seiner Bahn erreicht hat und auf Anschlagböcke 1 8 aufläuft, werden
die Lagerstücke i i selbsttätig in die aus Fig. .4 ersichtliche, nach links geneigte
Endlage versch"venkt. Dadurch kommt die Stoffbahn ; bei der nunmehr umgekehrten
Fahrtrichtung des Wagens .4 (siehe Pfeil in Fig. <l) trit der anderen Unilenkrolle
14 in Berührung und muß dann toll die Urnlenkkante des Streichscheids 15 herumgehen,
die von jetzt ab die dadurch noch nicht veränderte Ausgahehöhe des Wagens 4 bestimmt.
-
Das Auflaufen auf den Anschlagbock i8 bewirkt aber gleichzeitig eili
Anheben der Konsole 7, und zwar auf folgende Weise: Die Konsole 7 wird filier daran
angebrachte Bolzeil i9 von mindestens einem ]fei 2o am Wagen 4 gelagerten zweiarmigen
Schwenkhebel 2t getragen, dessen anderes Ende sich dabei über eine Rolle 22 gegen
den Umfang einer Kurvenscheibe 23 anlegt. Diese Kurvenscheibe sitzt fest auf einer
im Wagen. gelagerten Achse 25. Gleichzeitig sitzen unverdrehbar auf dieser Achse
25 die beim Schnitt nach Fig. 2 nicht sichtbaren, aber in Fig. 3 besonders herausgezeichneten
feile. liätillicli ein gezahntes Sperrklinkenrad 26 und ein Scliwelkhebel 27. An
diesem Schwenkhebel 27 ist eine unter der Wirkung einer nicht gezeichneten Drehfeder
in das Zahnrad 26 eingreifende Sperrklinke 28 schwenkbar gelagert. Voll einer am
Wagen 4 befestigten Feder 29 wird die Sperrklinke gegen einen ebenfalls am Wagen
.t vorgesehenen Anschlag 30 gezogen. In die Bahn dieses Hebels ragt im Bereich
seiner einen Umkehrstelle ein in einem Bock 31 nach Lösen einer Klemmschratil')e32
in Tischlängsrichtung verstellbarer Anschlagholzell33. Dieser ist so einzustellen,
daß vor dem Auflaufen des Wagens q auf seinen Anschlagbock i8 der Hebel
27 auf den Anschlag 33 auftrifft und so weit verschwenkt wird, claß die Sperrklinke
28 und das Zahnrad 26 die Kurve 23 um einen bestimmten, der Anhebung der Konsole
7 um die doppelte Stoffstärke entsprechenden Winkel verschwenkt wird. Durch Verstellen
des Anschlags 33 gegenüber dem Anschlag 18 kann das Nfaß dieser Verschwenkung variiert
werden. Bei jedem Schaltschritt der Kurve 23 drückt diese das die Rolle 22 tragende
lnde des Hebels 21 weiter nach unten und liebt' datilit die Konsole 7 mit vier Stoffausgabevorrichtung
12 bis 16 entsprechend all.
-
Das Maß der Anhebung je Schaltschritt richtet sich nach der Dicke
des zii stapelnden Stoffes 5 und kann durch Verstellen des Anschlags 33 eingestellt
werden.
-
Ain anderen Ende der Wagenbahn sind ebenfalls Alischlagböcke 34 vorgesehen,
die entsprechend der l;ewünschten Länge des Stapels 17 einstellbar sind.
-
Zum Halten der gefalteten 1#.nden der Zick-Zack-
| lagen des Stapuls t; >iti(l an sich bekannte, beson- |
| dere, itit Augelil>lick der Annäherung des Ausgabe- |
| inechanismus @@egklal@lten<ie und hei Richtungs- |
| umkellr die Stoffalte erfassende und andrückende |
| Ilalteschietten vor-eschen. die iti der Zeichnung |
| ltei ;; und )0 tittr angedeutet sind. |